Mar

26

2012

Vorverkauf für die Ohmrolle startet wieder

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Am 19. April findet im CinecittĂ  wieder die Ohmrolle statt, die Leistungsschau der Design-Studenten der Ohm-Hochschule. Dort wird auch „Rosalie“ (Szenenfoto) zu sehen sein. Die Semesterarbeit von Jan Jungbluth ist ein fiktiver Titel-Vorspann für eine schwarze Komödie. Darin schafft die Titelheldin potenzielle Nebenbuhlerinnen aus dem Weg. Rosalie hat sich nämlich unsterblich in ihren Chef verliebt, doch der beachtet sie kaum…
Das kleine Filmfest der Ohm-Studenten findet wie immer im größten Saal des Kinos statt. Parallel wird es heuer erstmalig sogar in zwei weitere Kinosäle übertragen. Damit reagieren die Veranstalter auf die in den vergangenen Jahren stets sehr große Nachfrage nach den Karten. Diese werden am kommenden Montag, 2. April, im CinecittĂ  verkauft. Die Ohmrolle geht dann gute zwei Wochen später, am 19. April ab 19.30 Uhr über die Bühne. Ob Realfilm, Computeranimation oder Zeichentrick – auch diesmal kann sich das Publikum auf die neuesten Produktionen im Studienfach Film und Animation freuen. „Neben vielen originellen Ideen sind es diesmal auch die leisen und nachdenklichen Filme, die besonders gelungen sind“, sagt Organisator Professor Jürgen Schopper.

fbh

Mar

7

2012

Ohm-Studenten zeigen Kurzfilm in Cannes

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Große Anerkennung für zwei Studenten der Georg-Simon-Ohm-Hochschule: Der bereits mehrfach ausgezeichnete animierte Kurzfilm „Durchgebrannt“ von Michael Haas und Thomas Schienagel wird bei den 65. Internationalen Filmfestspielen in Cannes präsentiert. Anschließend geht es auf weltweite Festivaltour. Jährlich werden die zehn besten Kurzfilmproduktionen deutscher Filmhochschulen ausgewählt. Bereits zum zweiten Mal ist darunter eine Produktion der Ohm-Hochschule. Die Handlung des Kurzfilms dreht sich um eine Glühbirne namens Kevin, die an der Decke eines Zimmers hängt und ab und zu von ihrem Freund, der alten Motte Frank, besucht wird. Eines Tages beschließt jedoch der Besitzer des Hauses, alle Glühbirnen durch Energiesparlampen zu ersetzten. Die zwei Freunde fliehen mit dem Ziel, Kevins lang ersehnten Traum zu verwirklichen: Einmal eine der bunten Glühbirnen auf dem örtlichen Jahrmarkt zu sein. Da der Film sich noch im Wettbewerb befindet, ist er in voller Länge derzeit nicht im Internet zu sehen. Der Trailer findet sich jedoch auf der Webseite des Films.

Feb

28

2012

Kommt doch ein echtes Semesterticket?

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Dass es für Nürnberg und Umgebung kein „echtes“ Semesterticket gibt, also eines, das deswegen erschwinglich ist, weil es für alle Studenten obligatorisch ist, dürfte inzwischen eigentlich bekannt sein. Trotzdem regt sich immer mal wieder Protest – so dass jetzt sogar die Münchner Edelfedern aufgewacht sind. Zurzeit machen jedenfalls einige Studenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) im Internet Druck – und können erste Ergebnisse vorweisen.

Till Müller hat vor kurzem eine Facebook-Gruppe gegründet, die nach seinen Angaben innerhalb von nur 24 Stunden über 2000 Sympathisanten gewinnen konnte. Inzwischen sind es über 3600. Der Psychologie-Student will, wie er sagt, „ein Zeichen gegen die nicht mehr tragbaren Studentenpreise setzen“. Und in einer Mail an die NZ beklagt Deborah Woznicki die „Ausbeutung der Studenten in Erlangen-Nürnberg“: „Die Kosten haben ihren Höchstpunkt erreicht und behindern uns in unserem Studium. Der Staat blutet nach Bildung, doch sieht gnadenlos zu, wie uns der VGN ausbeutet. Mit den Studiengebühren und einem viel zu hohen Preis für ein Fahrticket ist es uns nicht möglich, sorgenfrei zu studieren.“ Die Forderung lautet: Ein bezahlbares Semesterticket soll her, das sechs Monate lang im ganzen Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) gilt. Und bitte flott.

Studentenwerk hält Forderung für “berechtigt”
Beim Studentenwerk Erlangen-Nürnberg hört man die Botschaft durchaus. Geschäftsführer Otto de Ponte hat vor wenigen Tagen ein Gespräch mit Till Müller und dessen Mitstreiter Florian Murrer geführt. Der NZ gegenüber zeigt er sich beeindruckt darüber, „wie gut sich die Studenten kundig gemacht“ haben. Die Forderung nach einem echten Semesterticket hält er für „berechtigt“ – und er prognostiziert: „Bevor es in dieser Sache keine Lösung gibt, wird es auch keine Ruhe geben.“

Das Studentenwerk hat inzwischen die Planungen für eine Semesterkarte nach dem sogenannten Solidarmodell – man könnte auch sagen: Zwangsmodell – verworfen: Es sollen nicht alle Studenten verpflichtet werden, ein teures Semesterticket für den VGN-Gesamtraum über den Studentenwerksbeitrag zu erwerben. An der Einschätzung, dass dieses Modell juristisch zu Fall gebracht werden könnte, hat sich nämlich nichts geändert. Schon seit jeher fürchten Studentenwerk, Politik und Verkehrsbetriebe, dass ein zu teures Zwangsticket von einem Gericht kassiert werden könnte. Konkret fürchtet man Klagen von Erlanger Studenten. Die legen viele Wege zu Fuß oder per Fahrrad zurück und würden, so fürchtet man, wohl nicht einsehen, eine größere Summe für ein Ticket zu bezahlen, das sie kaum nutzen, mit dem sie aber die Pendelei ihrer Kommilitonen aus Nürnberg, Fürth und dem Umland subventionieren würden.

Sockel- statt Solidarmodell
De Ponte zieht nun ein Sockelmodell in Betracht: Alle Studenten würden demnach einen obligatorischen Beitrag leisten, der zwischen 50 und 70 Euro liegen könnte. Mit dieser Zahlung könnten alle Fahrten zwischen Nürnberg, Fürth und Erlangen abgegolten sein. Wer von weiter weg zur Hochschule fährt, etwa aus dem Nürnberger Land oder der Fränkischen Schweiz, könnte dann weitere Verbundzonen einfach dazukaufen. Dieses Modell würde einer gerichtlichen Überprüfung vermutlich standhalten.

Nun müsse der VGN ein adäquates Angebot auf den Tisch legen, meint de Ponte. Kein Problem, sagt dort Klaus Dechamps, der sich seit Jahren mit dem Thema befasst. Bisher hätten die Studenten aber immer das Solidarmodell befürwortet. Wenn nun der Sockel gefragt sei, könne man entsprechende Berechnungen anstellen. Dechamps erinnert aber an eine Befragung vor einigen Jahren, in der sich die Studenten mit großer Mehrheit für das Solidarmodell ausgesprochen hatten. Nur etwa fünf Prozent hätten den Sockel vorgezogen. „Wir sind da aber grundsätzlich offen“, sagt Dechamps. „Dazu müssen die Studentenvertreter aber offiziell an uns herantreten.“ Ob sich dann bei einer Abstimmung unter allen Studenten eine Mehrheit wirklich für das Sockelmodell ausspricht, sei fraglich. Jetzt soll also wieder verhandelt werden.

Florian Heider

Feb

15

2012

Sicherheitslücke an der FAU

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Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat vergangene Woche eine Sicherheitslücke in einem ihrer Datensysteme schließen müssen.

Einer Gruppe von Studenten war aufgefallen, dass es im Identitätsmanagement-System IDM, in dem die Studenten ihre Daten einsehen und verwalten können, möglich war, auch die Daten anderer Studenten einzusehen.

Um etwa Matrikelnummer, Namen und komplette Anschrift, aufzurufen, habe nur eine Zahl in der Web-Adresse geändert werden müssen. Auch Studiendauer, E-Mail-Adresse und Daten, die sich auf die im Herbst 2011 eingeführte FAU-Card beziehen, waren so grundsätzlich allen Studenten zugänglich. Nachdem die Studenten das Regionale Rechenzentrum Erlangen (RRZE), den IT-Dienstleister der Uni, informiert hatten, wurde der Fehler innerhalb weniger Stunden behoben.

Danach waren zwar noch die auf den Studentenausweisen aufgedruckten Passbilder für fremde Studenten wenige Tage lang sichtbar, dieser Fehler wurde, nachdem die Studenten das RRZE nochmals darauf hingewiesen hatten, ebenfalls geschlossen.

Nach Angaben des RRZE habe die Sicherheitslücke erst seit Donnerstagabend bestanden. Zuvor seien an dem Web-Portal Aktualisierungen vorgenommen worden.

Florian Heider

Feb

1

2012

An die Rückmeldung denken!

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Uni-Studenten aufgepasst: Wer im Sommersemester weiter an der FAU studieren will, muss sich in dieser Woche rückmelden. Persönlich aufkreuzen muss man in den meisten Fällen schon lange nicht mehr, es reicht, den Semesterbeitrag (variiert unter Umständen) zu überweisen. Die genauen Termine findet Ihr hier. Auf diesem Dokument hat die Uni weitere Informationen zusammengefasst.

fbh

Jan

2

2012

Deutschland-Stipendium: Millionen Euro bleiben ungenutzt

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Das Deutschland-Stipendienprogramm für besonders leistungsstarke Studenten läuft immer noch nur äußerst schleppend an. Nach Angaben des SPD-Haushaltspolitikers Klaus Hagemann konnte im Jahr 2011 nur die Hälfte der im Bundeshaushalt vorgesehenen 14 Millionen Euro Fördermittel tatsächlich auch für Stipendien, Werbung und Verwaltung des neuen Förderprogrammes ausgegeben werden. Ursprünglich seien 9500 Stipendien geplant gewesen. Tatsächlich hätten die Hochschulen aber nur für 5300 Förderfälle die erforderliche hälftige Beteiligung der Wirtschaft einwerben können.

Hagemann beruft sich auf eine Antwort des Bundesbildungsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage. „Zum Jahreswechsel sind sieben Millionen Euro Stipendienmittel verfallen, weil es nicht gelungen ist, im erhofften Maße private Geldgeber als Co-Finanziers des Programms zu finden“, sagte der SPD-Politiker. „Größter Gewinner“ Programmes seien deswegen nicht etwa besonders begabte Studenten, sondern der Bundesfinanzminister und die Bundeskasse, an die das nicht ausgegebene Geld nun zurückfließe. „Das ist ein glatter Fehlstart für das Prestigeobjekt von Bundesbildungsministerin Annette Schavan“, monierte Hagemann.

Heuer steht sogar noch mehr Geld bereit

Mit dem 2011 gestarteten Deutschlandstipendium sollen besonders leistungsstarke Studenten monatlich 300 Euro erhalten – unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern. Voraussetzung ist, dass die jeweilige Hochschule 50 Prozent des Geldes bei Sponsoren einwirbt. Die anderen 50 Prozent übernimmt der Bund. Der SPD-Haushaltspolitiker kritisierte, dass die CDU-CSU-FDP-Koalition ungeachtet der spärlichen Mittelabflusses in 2011 den Haushaltsansatz für das Deutschlandstipendium in 2012 nahezu verdreifacht habe. Die SPD habe vergeblich vorgeschlagen, mit diesem Geld besser den Etat für die bewährten Aufstiegsstipendien für beruflich Begabte zu erhöhen.

Nach Angaben des Bundesministerium flossen die Stipendienmittel zu Beginn des Wintersemesters besonders schlecht in Schleswig- Holstein, Hessen und den Stadtstaaten Berlin und Hamburg ab. So wurden in Schleswig-Holstein nur 70 der vom Bund bereitgestellten 220 Stipendien genutzt, in Hessen waren es 364 von 834. In Hamburg wurden nur 16 der 328 möglichen Stipendien durch die Hochschulen abgerufen, in Berlin 165 von 637. In Baden-Württemberg wurden 715 von 1231 vorgesehenen Förderungen vergeben, in Bayern 797 von 1199. Die übrigen Länder erreichen Nutzungsquoten von etwa 50 Prozent.

Erlangen wirbt in Bayern die meisten Stipendien ein

Die Universität Erlangen-Nürnberg teilt mit, sie habe 2011 ihre Förderquote von 0,45 Prozent der Studenten voll ausgenutzt. 214.200 Euro seien eingeworben und 119 Stipendien vergeben worden – so viele wie an keiner anderen bayerischen Universität.

dpa

Dec

14

2011

Studenten fordern: Präsident Grüske soll den Stuhl räumen

Die Beteiligung an den “Vollversammlungen” der Studenten der Uni Erlangen-Nürnberg nimmt weiterhin rapide ab. Im November 2010 war das Erlanger Audimax mit seinen rund 1000 Sitzplätzen noch fast voll. Ein Jahr später sind es lediglich noch 120 Teilnehmer. Das trägt dazu bei, dass die Thesen und Forderungen radikaler werden – wie jetzt der Antrag, den Präsidenten zum Rücktritt aufzufordern.

Unter dem Motto „Informieren, diskutieren, abstimmen“ trat am Montag die dritte studentische Vollversammlung der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) zusammen. Obwohl mehr als 33000 Studenten eingeladen waren, fanden sich lediglich 120 im Erlanger Audimax ein – das sind nicht einmal 0,4 Prozent.

Als Veranstalter hatte die Studentenvertretung die „staatliche Unterfinanzierung der Universität“, Probleme mit dem doppelten Abiturjahrgang und ein größeres Mitspracherecht für die Studenten auf die Tagesordnung gesetzt. Nach einem Rückblick auf die Sommer-Vollversammlung wurden zwei Themen besonders angeregt diskutiert: Zum einen die Abschaffung der Studiengebühren, zum anderen eine Rücktrittsforderung an Uni-Präsident Karl-Dieter Grüske.

Entstanden war die Rücktrittsforderung durch einen Redebeitrag eines Studenten, der die Frage ins Plenum stellte: „Warum fordern wir als Studentenschaft nicht den Rücktritt von Grüske?“ Durch unweigerlichen Applaus erhielt die Wortmeldung Zustimmung. Bei der Abstimmung über das Thema, eine halbe Stunde später, fiel die Entscheidung ziemlich eindeutig aus – die anwesenden Studenten forderten den Rücktritt Grüskes.

Auslöser der harten Kritik sei, dass Grüske nach außen ein positives Bild der FAU darstelle, das sich bei konkreter Betrachtung der Studienbedingungen jedoch als Trugschluss herausstelle. Die Studenten kritisieren, dass die FAU-Leitung zwar öffentlich stolz von einer Rekordzahl an Studenten im Wintersemester spreche, sie die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen jedoch nicht bereitstelle: In vielen Lehrveranstaltungen bekäme man keinen Sitzplatz, Seminare seien mit teilweise 90 Teilnehmern weit überfüllt oder müssten in maroden Gebäuden abgehalten werden. Diese Zustände seien abzuschaffen.

Nach der Abstimmung übernahm Informatik-Student Johannes Jordan die Leitung eines Arbeitskreises, der die Rücktrittsforderung bearbeiten und eine öffentliche Stellungnahme ausarbeiten soll. Beim Punkt „studentische Mitbestimmung“ kam das Plenum zu dem Schluss, dass eine prozentuale Erhöhung der Studentenvertretung in studentischen Gremien gefordert werden solle, um Entscheidungsfindungen besser beeinflussen zu können.

Keno Kunkel, Mit-Moderator der Vollversammlung verwies darauf, dass in Bayern die studentische Vertretung lediglich 12,5 Prozent der Senatsmitglieder stelle – in Baden-Württemberg seien es hingegen 20 Prozent. Das Nachbarland soll für die studentische Mitbestimmung daher als Vorbild dienen. Trotz wortreicher Beiträge behielt die Versammlung eine feste Struktur, in der Redezeiten limitiert und Nachfragen nur dann erlaubt waren, wenn sie gezielt zum Thema gestellt wurden. Auf jedem der 1000 Sitzplätze des Audimax lagen rote und grüne Stimmkarten für die Akklamation bereit. Die Ergebnisse der Vollversammlung werden an den Konvent weitergegeben.

Franziska Baur

Dec

4

2011

Vom Labor in die Zeitung – wie wir bei der NZ arbeiten

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Wie der Bericht, die Reportage, das Feature oder das Interview über Forschungsthemen bearbeitet werden, welche Themen überhaupt den Weg in die Zeitung finden und wie diese aufbereitet werden: Darüber spricht NZ-Autor Markus Kaiser am Dienstag, 6. Dezember, um 19.00 Uhr im Museum für Kommunikation Nürnberg  (Lessingstraße 6) unter dem Titel “Vom Labor in die Zeitung”. In der Reihe, in der auch schon unsere Gerichtsreporterin Susanne Stemmler zu Gast war, wollen wir für Transparenz sorgen, wie wir auf unserer Seite “Hochschulen und Wissen”, die jeweils mittwochs in der NZ erscheint, arbeiten. Mehr Infos gibt es unter www.mfk-nuernberg.de.

Dec

1

2011

Ohm-Student bekommt Preis für rasanten 3D-Kurzfilm

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=DxiziQ3afbE[/youtube]Ohm-Absolvent Florian Werzinski ist für seine Diplomarbeit doppelt ausgezeichnet worden – vor kurzem bereits von der Design-Fakultät der Fachhochschule mit dem Preis für die beste Abschlussarbeit.

Jetzt hat er auch noch den begehrten „Animago-Award“ bekommen, eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Animation im deutschsprachigen Raum. Werzinskis Diplomarbeit ist ein animierter Kurzfilm in 3D. Darin brettert Pizzabote Luigi durch ein italienisches Städtchen, denn ein Gast hat vier Pizzen in die Via Santa Maria bestellt – und zwar „pronto“! Weil der Pizzalieferant ordentlich Gas gibt, hat er jedoch schon nach kurzer Zeit die Polizei an den Fersen…

Für seinen 3D-Film hat der Student keine Mühen gescheut: Um ein möglichst authentisches Abbild hinzubekommen, flog er in den Ferien nach Italien und machte Hunderte Fotos von italienischen Straßenzügen. Oben haben wir die 2D-Version des Filmes bei Youtube verlinkt.

fbh

Nov

22

2011

Auch 2012 gehts im Sommersemester los

Veröffentlicht von campus in der Kategorie Akademisches, Georg-Simon-Ohm Hochschule NĂŒrnberg, Hochschulpolitik, NĂŒrnberg, Uni Allgemein | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Früher, zu Zeiten der Magister- und Diplomstudiengänge, war an den Universitäten und Fachhochschulen vieles einfacher. Studenten konnten sich nicht nur ihre Seminare viel individueller zusammenstellen. Sie konnten sich auch in den meisten Studiengängen heraussuchen, ob sie mit ihrem Studium lieber im Wintersemester oder im Sommersemester starten. Mit der Einführung des Bachelor wurde diese Wahlfreiheit fast überall abgeschafft. Start für den Bachelor war nur noch im Herbst. Im starren Studienkorsett war es nicht möglich, im Winter- und im Sommersemester einzusteigen.

Seit es den doppelten Abiturjahrgang gibt, weichen einige Hochschulen wieder etwas davon ab. In diesem Jahr konnten viele zum Sommersemester starten, um die beiden Abi-Jahrgänge plus zusätzlichen Bundeswehrler zu entzerren. Viele haben damit positive Erfahrungen gemacht.

Deshalb bietet beispielsweise die Ohm-Hochschule Nürnberg zum Sommersemester 2012 erneut in einigen Studiengängen die Möglichkeit, im März zu starten. Darunter sind die Bachelor-Studiengänge Technikjournalismus und Maschinenbau. Anmeldeschluss ist am 15. Januar 2012. Was den Professoren, Dozenten, aber auch den Studenten besonders gut gefällt: Die Jahrgänge, die im Sommer gestartet sind, sind deutlich kleiner. Dadurch ist die Atmosphäre familiärer und die Betreeung besser. mk

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