Kommst du keinen Tag ohne Internet aus? Trägst du gerne weiße Tennissocken mit schwarzen Lederschuhen und kurzer Hose? Bist du öfter auf LANals auf Studentenpartys? Beantwortest du diese drei Fragen mit âJaâ, dann bist du ein Nerd und solltest unbedingt Informatik an der Universität Passau studieren.Â
Lange Haare, dicke Brille, kariertes Hemd â so lauten die gängigen Vorurteile über das Aussehen von Computerfreaks. Sogenannte Nerds, die dem Klischee entsprechend die meiste Zeit ihres Lebens in dunklen Kellerräumen vor einem Computerbildschirm verbringen und im âwirklichenâ Leben keine Freunde haben. Die Fakultät für Informatik der Uni Passau hat sich nun ein besonderes Konzept ausgedacht, um dieses Bild vom Informatikstudenten zu überholen.Â
âMit dem Nerd-O-Mat wollen wir überspitzt und unterhaltsam auf die Vorurteile gegenüber Informatikern aufmerksam machenâ, sagt Joachim Posegga, Professor für IT-Sicherheit an der Uni Passau und Nerd-O-Mat-Erfinder. âUnd dann natürlich zeigen, dass es auch anders geht.â Der Computertest soll Abiturienten zeigen, dass auch sie Informatik studieren könnten.Â
âDas Studium in Passau wird interessante Einblicke für dich bieten. Du kannst hier deine Informatik- und Nerd-Kenntnisse weiter vertiefen. Aber auch deine No-Nerd-Kenntnisse testen und weiter verbessernâ, rät der Nerd-O-Mat jedem positiv Getesteten.Â
âPassau ist keine rein technische Universität. Auf unserem schönen Campus kriegen die Studenten auch genug vom ,richtigenâ Leben mitâ, sagt Posegga. âDas Nerd-Image schreckt Studenten zu unrecht ab.â Der Nerd-O-Mat solle die Menschen vor allem auf die Homepage ziehen. âDort sieht dann jeder, wie vielfältig und facettenreich ein Informatikstudium ist.â Informatik ist sogar, so wird Student Toni auf der Homepage zitiert, âverdammt sexy!â. Außerdem gebe es trotz Wirtschaftskrise viele Arbeitsplätze, sagt Posegga.Â
Beantwortet ein potenzieller Student alle Fragen des Nerd-O-Mat mit Nein, ist er zwar kein Nerd, sollte aber laut Auswertung trotzdem unbedingt Informatik an der Uni Passau studieren.
Christina Merkel

