Parkschein aufs Handy

ParkgebhEinen kostenlosen Parkplatz in der Erlanger Innenstadt zu finden ist reine Glückssache. Denn diese von Studenten begehr­ten Plätze sind, verglichen mit den vielen Bewohnerparkplätzen und Halteverbotsschildern, deut­lich in der Unterzahl. Falls ein Student nach einer halben Stunde akribischer Suche doch einmal eine kleine Lücke gefun­den hat, kommt er sicher zu spät zur Vorlesung. So viel Zeit hatte er schließlich nicht eingeplant.

Eine andere Möglichkeit ist, am Großparkplatz beim Bahnhof zu parken. Doch der kostet etwas – und hat schon so manchen Studen­ten zur Weißglut gebracht. Denn hat man einmal nicht das pas­sende Kleingeld zur Hand, ist der Parkautomat schonungslos: Scheine nimmt er überhaupt nicht an und wirft man zu viel ein, spuckt der Automat alle Mün­zen wieder aus, aber kein Ticket. Wer Geld in einem Geschäft wech­seln möchte, muss erst zehn Minu­ten in die Innenstadt laufen und wieder zurück, was bei Zeitdruck eine enorme Belastung ist.

Zeit und Nerven sparen, dank neuem SMS-Ticket


Ab diesem Semester macht eine kleine, revolutionäre Neuheit dem pendelnden Studenten das Leben leichter: Das sogenannte „SMS-Ticket“. Einfach eine SMS mit dem Autokennzeichen und der gewünschten Parkdauer an die Nummer 821192 schicken. Der zu zahlende Betrag, zum Bei­spiel 3,50 Euro für ein Tages­ticket, wird am Monatsende mit der Handyrechnung abgebucht. Außerdem erhält der Parkende eine Erinnerungs-SMS kurz bevor das Ticket abläuft. Eine weitere Kurzmitteilung verlän­gert dann die Parkzeit.

Wem das auch noch zu aufwen­dig ist, sollte sich vielleicht überle­gen, am Südgelände der Uni Erlangen zu studieren. An der Technischen Fakultät wurden pünktlich zum Wintersemester neue Parkplätze fertiggestellt. 48 neue Stellplätze entlang der Cau­erstraße, in Kürze folgen weitere 40 in der Schottkystraße und Parkdecks beim Mathe-Neubau.

Kerstin Fellenzer

1 Kommentar in “Parkschein aufs Handy

  1. Nur, dass an der Techfak im Moment weniger als die Hälfte der Parkplätze aufgrund der aktuellen Bauarbeiten benutzbar sind oder weil die Uni Parkgebühren abzockt…

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