Studentischer Jahresrückblick
4. Januar 2010 von campus
Ein Jahresrückblick anhand des eigenen Taschenkalenders.
Januar: Aufwärmphase. Nicht viel los, abgesehen vom „Ich“ auf der Geburtstagsliste. Das Älterwerden fiel 2009 auf einen Sonntag, nach der Kneipentour am Vorabend kamen die Gäste deshalb mittags zum Brunch vorbei.
Februar: Prüfungen in der Uni, danach Besuch von der Freundin aus Berlin, der zwar auf dem Papier eine Woche dauerte, aber gefühlt viel schneller vergangen ist.
März, April: Zurück an der Uni, einige große WG-Partys fanden statt, bevor sich Lernstoff und Hausarbeiten zu sehr ansammelten.
Mai: Organisations-Treffen für das Campus-Sommerfest, Listen für Bratwürstchen, Getränke und Sitzbänke. Der Gewitterschauer am Tag der Feier stand nicht auf dem Plan.
WG-Partys und Prüfungen
Juni: Die Notizen für Nachmittage mit der Lerngruppe häufen sich, das Unvermeidliche folgt im
Juli: Wieder Prüfungen, diesmal in größerer Zahl und Dichte. Ich erinnere mich an Momente kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Rasch weiterblättern zum Erholungsurlaub in Schweden.
August: Beginn des Sommerpraktikums. Termine, Notizen, dazu ein paar Kritzeleien, die während des Telefonierens entstanden sind. Nach Feierabend ging es oft mit anderen Praktikanten ins Schwimmbad oder in die Eisdiele.
September: Weiter bei der Arbeit, allmählich Vorfreude auf das kommende Semester, in dem man vielleicht wieder die Chance auf ein paar freie Nachmittage hat.
Oktober, November: Tage vollgepackt mit Seminaren und Vorlesungen, Sehnsucht nach den Wochen im Praktikum, in denen man für seine Schufterei wenigstens entlohnt wurde.
Dezember: Traditioneller Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, Feiertage mit der Familie, Wiedersehen von alten Freunden an Silvester. Erster Vorsatz für das nächste Jahr: Einen neuen Taschenkalender kaufen.
Lisa Leander



