Gut zu wissen, wo der Wind herkommt

Noch so eine Regel, die wir schnell lernen: Gekotzt wird immer mit dem Wind, also über die Lee-Seite des Schiffes. Wer es einmal falsch macht, weiß warum. Am zweiten Tag an Bord sind fast alle seekrank. Es stürmt und regnet, die Wellen schlagen über das Deck. Die Thor schaukelt bei jeder Welle mehrere Meter hoch und runter und rollt nach links und rechts. weiter lesen

Die Reise auf der Thor Heyerdahl in eine neue Welt

Der Daumen ist wichtiger als der kleine Finger. Das ist eine der ersten Regeln, die Seefahrer lernen. Ohne Daumen können sie nicht greifen und deshalb nicht mehr arbeiten. Ohne kleinen Finger schon. Deshalb lernen wir, die Seile so zu halten, dass der kleine Finger nach vorne zeigt. Wenn wir abrutschen oder uns der Wind das Seil aus den Händen reißt, wird nur der kleine Finger zerquetscht. Und der ist, wie gesagt, verschmerzbar. weiter lesen

Rückwärts einparken mit einem Segelschiff

Das Rückwärtseinparken hat nicht geklappt. Mit einem 50 Meter langen Schiff ist das auch schwieriger als mit einem Auto. Die Thor Heyerdahl kam vorwärts durch die Hafeneinfahrt gefahren, ließ sich dann von ihrem Beiboot Stück für Stück wenden und versuchte rückwärts am Steg anzulegen. Aber der Wind war zu stark. Das Schiff trieb ab und hätte im schlimmsten Fall die kleineren Boote am Nachbarsteg zerquetscht. Also gab Kapitän Johannes das Kommando zum Gasgeben und dirigierte die Thor zurück hinaus aufs freie Wasser. weiter lesen

Von München nach Tallinn: Die Reise beginnt

München – Tallinn. 1500 Kilometer entfernt, zwei Stunden Flugzeit. Die Reise beginnt.

Ich habe Angst, dass ich rückwärts umkippe als ich meinen Rucksack aufsetze. Er wiegt 20 Kilo. 23 Kilo dürfen mit ins Flugzeug. Ich packe ihn in eine Reisehülle, damit die vielen Bänder nirgendwo hängen bleiben. Hoffentlich kommt er an.  weiter lesen

Ich packe meinen Seesack…

Gummistiefel, Wanderschuhe, Bikini. Zwei lange Hosen, zwei kurze Hosen und sechs T-Shirts. Wer auf der „Thor Heyerdahl“ mitfährt, bekommt eine genaue Packliste. An Bord eines Segelschiffs ist wenig Platz. 30 Wissenschaftler, 17 Crewmitglieder und drei Gäste fahren mit. Zehn Tage lang sollen sie für alle Wetterlagen und Windstärken gerüstet sein. weiter lesen

Training für mehr Tapferkeit im Job

Mit mehr als einer Million Euro fördert die Bundesregierung das Projekt „Resilire“ an der Uni Erlangen-Nürnberg. Die Wissenschaftler entwickeln darin ein Training, die Arbeitnehmer weniger anfällig für psychische Belastungen im Beruf machen sollen. Das ist nicht grundsätzlich falsch, immerhin sind erste  Ergebnisse durchaus positiv und versprechen Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Am Kern des Problems geht die Maßnahme jedoch weit vorbei. weiter lesen

Hochschulwahl: Viele Fragezeichen und ein paar Kreuzchen

Einmal im Jahr bittet die Uni ihre Studenten an die Wahlurnen – doch nur wenige unter ihnen wissen, um was es bei den Hochschulwahlen wirklich geht. Die Folge: unglaublich niedrige Wahlbeteiligungen, meist nur knapp über zehn Prozent. Eine funktionierende Demokratie sieht anders aus. Sind Studenten wirklich so politikverdrossen? weiter lesen

Ab ins kalte Wasser – vom Hörsaal ins Büro

Für viele von uns ist das Praxissemester eine der letzten Hürden vor dem Bachelorabschluss. Im Idealfall sind die schlimmsten Prüfungen vorher bestanden und die längsten Hausarbeiten abgegeben. Ist das Praxissemester also nur dazu da, ein wenig Zeit zu schinden, oder hilft es wirklich beim Berufseinstieg? weiter lesen

Facebook-Fasten fast geschafft

Ich gebe zu: Ich bin Facebook-abhängig. Ich schaue nicht nur einmal am Tag auf Facebook, um die wichtigsten Neuigkeiten mitzukriegen, sondern ich verfalle viel zu häufig dem hirnlosen Scrollen in meinem bodenlosen Newsfeed. Und ja, das kann auch seine guten Seiten haben. Ab und zu schiebt sich dann doch eine interessante Veranstaltung, ein cooles Praktikum, oder die Verlobung einer entfernt Bekannten vorbei. Und ich stoße immer wieder auf Artikel, die mich interessieren. Trotzdem – ich hasse es, weiter lesen