Der Druck kommt von allen Seiten

ARCHIV - Ein junger Mann sitzt am 29.01.2014 in einer Bibliothek der Universität Potsdam. Foto: Ralf Hirschberger/dpa (zu dpa "Umfrage: Gut die Hälfte der Studenten fühlt sich massiv unter Stress" vom 11.10.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Immer mehr Studenten leiden unter psychischen Problemen. Daran ist aber nicht allein die Bologna-Reform schuld. Der Druck kommt von allen Seiten.

Das Bachelor-Master-System hat die Studienbedingungen verschärft: Anwesenheitspflicht, mehr Leistungsnachweise, weniger Wiederholungsmöglichkeiten. Das trägt dazu bei, dass sich junge Menschen immer seltener in der Lage fühlen, das Studium ohne Hilfe zu bewältigen. Trotzdem ist die Lage an den Hochschulen nur ein Symptom einer gefährlichen gesamtgesellschaftlichen Entwicklung, die alle Lebensbereiche erfasst hat, von der Krabbelgruppe bis zur Promotion. weiter lesen

Wohin Geisteswissenschaften führen

„Und, was wollen sie später einmal damit werden?“ Resigniertes Schweigen tritt ein. Da war sie wieder, die schlimmste aller möglichen Fragen.
Und das nur, weil die angesprochenen Teilnehmer im Anglistikseminar Englisch auf Bachelor studieren und nicht auf Lehramt. Die zukünftigen Lehrer und Lehrerinnen bleiben dagegen vom prüfenden Blick der Dozentin verschont. Schließlich ist ihr späterer Beruf klar. Wenn es jedoch um die Zukunftsaussichten der übrigen Studenten an der Philosophischen Fakultät geht, die eine Sprache, Philosophie, Politikwissenschaft, Theater- und Medienwissenschaft oder Buchwissenschaft studieren, so erscheinen diese unvorhersehbar. Hinter diesen Studiengängen steht schließlich kein einheitliches Berufsbild.

Quälende Unsicherheit beim Blick in die Zukunft

Diese Tatsache wird von Außenstehenden häufig als Chance aufgefasst. Für die Studenten selber jedoch bedeutet sie vor allem eines: quälende Unsicherheit, die mit jedem neuen Semester deutlicher zu spüren ist. Pascal Fetter studiert Kulturgeographie, denn „dieses Fach interessiert mich einfach am meisten“. Trotzdem muss er zugeben: „Es beunruhigt mich schon, dass ich nicht weiß, was ich nach der Uni damit mache.“ Natürlich versuche die Universität durch die BA-Studiengänge eine bessere Ausrichtung auf die Arbeitswelt zu ermöglichen, findet Thomas Krusche von der Studierendenberatung: „Es gibt zusätzliche Praktika, Kurse und Schlüsselqualifikationen in diesen Studiengängen. Damit sind sie durchaus ein Fortschritt gegenüber dem Magister, der noch viel freier war.“

Doch damit ist es eben nicht getan. Kristina Maul ist Mitarbeiterin des Sprachenzentrums und steht als Lehrende im regen Austausch mit ihren Studenten. Sie kennt die Problematik und findet, dass „der Arbeitsmarkt in der Region nicht sehr offen und wenig kommunikativ“ ist.

Als potenzieller Arbeitnehmer weiß ein Student oft nicht, an welchen Arbeitgeber er sich mit seinem abgeschlossenen Studium wenden kann. Die Folgen sind nicht zu übersehen. Es spräche für sich, findet Kristina Maul, dass die Fachschaftsinitiative der Politologen ihre Homepage ‚Später-mal-Taxifahrer.de’ nennt. „Es gibt auch BA-Studenten“, sagt sie, „die sich scheuen, anschließend noch einen Master zu machen und stattdessen nach dem Bachelor lieber eine Ausbildung anfangen.“

Susanne besuchte so manchen Kurs von Kristina Maul. Mittlerweile befindet sie sich im Endspurt ihres Zwei-Fach-Bachelors in English-and-American-Studies und Geschichte. Mehr denn je grübelt sie deshalb darüber, was einmal aus ihr werden soll. „Ich würde eigentlich gerne den Master in Anglistik machen, denn in meinem Zweitfach fühle ich mich zu Hause. Aber ich habe Angst, dass der Master zu unspezifisch für den Arbeitsmarkt ist“, sagt die 23-Jährige. Sie schreibt gute Noten und hat ein Semester im Ausland verbracht, um ihre Sprachkenntnisse zu perfektionieren. Sobald jedoch Familie oder Freunde nach ihren beruflichen Plänen fragten, fühle sie sich unbehaglich. „Ich weiß gar nicht, wie oft ich seit dem Beginn meines Studiums ‚Nein, nicht auf Lehramt’, gesagt habe“, erklärt sie.

Allerdings ist selbst das Lehramtsstudium längst kein Garant mehr für einen unkomplizierten Berufseinstieg. Viele Fächerkombinationen – von Mathe, Physik und Chemie einmal abgesehen – sind so begehrt, dass es inzwischen zu viele angehende Lehrer gibt. „Das geht sogar so weit, dass die Lehramtsstudenten neben ihrem Hauptstudium auch noch einen Masterabschluss machen“, sagt Thomas Krusche von der Studienberatung. Kristina Maul hofft, dass künftig Informationsmessen helfen, die Studenten über konkrete Berufsbilder und die für sie infrage kommenden Arbeitgeber aufzugeklären. Außerdem sollte es in jedem Fach Pflichtpraktika geben, so wünscht es sich die Mitarbeiterin des Sprachenzentrums. Dies könnte bewirken, dass weniger Studenten auf die völlig offengehaltene Standard-Antwort ausweichen müssen: „Ich möchte später für eine internationale Organisation im Ausland arbeiten.“

Sarah Hermanns

Kommt das Diplom zurück?

Weltweit genießt der deutsche Diplom-Ingenieur einen guten Ruf. Deshalb hatte es insbesondere von Seiten der technischen Disziplinen heftige Kritik an der Umstellung auf die neuen Bachelor- und Masterabschlüsse gegeben. Unternehmen wüssten nicht, wie sie die Absolventen der neuen Studiengänge einstellen sollten. Seitdem wird auf kleiner Flamme immer wieder für den bisherigen Abschluss geworben und gekämpft. Derzeit gibt es sogar ein Lagerfeuer.

»Breite Allianz kämpft für den Erhalt des Titels ,Diplom-Ingenieur‘«, schrieb das Online-Fachmagazin »Elektronik Net«, und die »Freie Presse« in Chemnitz titelte: »Der Diplom-Ingenieur erlebt seine Renaissance.« Nachdem die »TU 9«, ein Zusammenschluss der neun größten deutschen technischen Universitäten, angekündigt hatten, auf Basis eines ingenieurwissenschaftlichen Masters künftig den Titel »Dipl. Ing.« verleihen zu wollen, haben die 22 Universitäten der Arbeitsgemeinschaft der Technischen Hochschulen nachgezogen. Darunter ist auch die Universität Erlangen-Nürnberg mit ihrer großen Technischen Fakultät auf dem Erlanger Südgelände.

»Das heißt nicht, dass wir das alte Diplomstudium wieder einführen wollen«, erklärt Prof. Karl-Dieter Grüske, der Erlanger Uni-Präsident. »Wir wollen das Label Diplom am Ende wieder.« International sei das Diplom einfach anerkannt. In Zusammenarbeit mit einer südkoreanischen Universität bietet die zweitgrößte Hochschule Bayerns einen Studiengang an – und muss künftig auch hier den Master statt des Diploms verleihen. »Dort wurde dies nicht gut aufgenommen«, erläutert Grüske. »Sie haben zu uns gesagt: ,Den Master können wir selber machen. Wir wollen den deutschen Diplom-Ingenieur!‘«

Es gibt aber rechtliche Bedenken

Unterschiede gibt es hier zwischen Universitäten und Fachhochschulen, die sich neuerdings Hochschulen für Angewandte Wissenschaften nennen. An der Uni entspricht der Master nach dem vorhergehenden sechssemestrigen Bachelor dem Diplom, sagt Grüske, der als Vorsitzender der Universität Bayern für alle bayerischen Universitäten spricht. An den Fachhochschulen liegt das bisherige achtsemestrige FH-Diplom auf einer Ebene mit dem siebensemestrigen Bachelor.

Doch auch die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sind nicht abgeneigt, das Diplom wieder zu vergeben: »Sie können davon ausgehen, dass wir dies tun werden, wenn wir dies wieder dürfen«, sagt deren Sprecher, der Ingolstädter Präsident Prof. Gunter Schweiger, selbst ein Diplom-Ingenieur. Noch gibt es aber auch rechtliche Bedenken: Es ist laut Grüske nicht möglich, zwei Hochschulgrade miteinander zu vergeben.

Markus Kaiser

Bachelor auf Reisen

Aufmacher 1Ein halbes Jahr Australien zwi­schen Campus, Surfschule und Strand-Bar, das muss für Filmheld Momo aus der aktuellen Filmkomödie „13 Semester“ schon drin sein. Der kann es sich leisten, mag mancher Kinobesu­cher denken, der studiert schließ­lich noch auf Diplom!

Die meis­ten Bachelor-Studenten müssen heute schon in der Hälfte der Zeit zu ihrem Abschluss kommen, für Träume von Sonne und Meer bleibt da kaum Gelegenheit. Selbst Momo muss irgendwann feststellen, dass andere zu Hause mehr geackert haben und sich bereits nach der Regelstudienzeit ins Berufsleben verabschieden.

Die Bologna-Reform hat es deutlich schwerer gemacht, Aus­landsaufenthalt und Studium mit­einander zu verbinden. Bei zusätz­lichen Prüfungen und einem eng verzahnten Modulsystem lässt sich nur schwer etwas dazwi­schenschieben. Nicht zuletzt ist der Lernplan oft so vollgepackt, dass keine Zeit mehr bleibt für einen Nebenjob, der Geld in die Reisekasse spült.

Das Fernweh neu erwecken

Mit Mobilitätsfenstern und einer besseren Anerkennung der internationalen Kurse wollen die Universitäten das Fernweh der Studenten neu erwecken. Außer­dem sei es kein Muss, den Bache­lor in drei Jahren zu absolvieren. Doch gerade an diesem Punkt wirft das neue System Fragen auf: Soll ich für den Bachelor mit „Auslandsplus“ acht Semester einplanen, wenn ich an meiner Heim-Uni schon nach zehn Semes­tern bis zum Master kommen kann? Ist es nicht besser, für den ersten Abschluss hierzubleiben und den zweiten komplett in einem anderen Land zu machen?

Die Frage, wie viele Studenten zukünftig in die Fremde ziehen, hängt auch damit zusammen, ob der Bachelor tatsächlich aus­reicht fürs Berufsleben. Denn für Abgänger, die nur einen Abschluss machen, lohnt es sich, sofort ein oder zwei Auslandsse­mester einzulegen. Wer weiterstu­diert, kann seinen Horizont statt­dessen bei einem Praktikum erweitern oder indem er seinen Studienort vollständig verlegt. Australien soll toll sein, doch Europa bietet ebenfalls schöne Ziele. Bologna zum Beispiel.

Lisa Leander

Viel zu später Protest

Studente

Zu viele Prüfungen, zu straffe Stundenpläne, zu wenig Frei­heiten im Studium – der Bachelor steht bei Studenten zu Recht in Verruf. Die Demonstrationen und Proteste kommen aber ein bis zwei Jahre zu spät. Als die neuen Studiengänge den Magister und das Diplom abgelöst haben, mach­ten an den Hochschulen Witze die Runde, dass Studenten durch den Bachelor ja nicht einmal mehr genügend Zeit hätten, um auf die Straße zu gehen.

In den vergangenen Tagen haben sie die Proteste nachgeholt – obwohl es mit den Studien­bedingungen schon wieder auf­wärts geht. Die Politik hat das Thema längst aufgenommen: Der Hochschulausschuss im bayeri­schen Landtag befasst sich partei­übergreifend damit, Wissen­schaftsminister Wolfgang Heu­bisch (FDP) gibt den Universi­täten die nötigen Freiheiten, die es unter seinem Vorgänger Tho­mas Goppel (CSU) laut Rektoren nicht gegeben hat, um die Pro­bleme abzustellen. Hier spielt Heubisch vor allem darauf an, dass die Unis den Bachelor künftig auf mehr Semes­ter als bislang strecken dürfen. Wie viele Prüfungen im Detail ver­langt werden, ist Sache der Pro­fessoren. Bundesbildungsministe­rin Annette Schavan (CDU) ist komplett außen vor, weil die Pro­blematik wegen der Kulturhoheit der Länder von ihr gar nicht an­gegangen werden kann.

Uni Erlangen hat über 30 Prüfungsordnungen geändert

Das Entscheidende aber ist: Die Universitäten sind bereits dabei, die Probleme zu beheben. Die Uni­versität Erlangen-Nürnberg hat im vergangenen Jahr über 30 Stu­dien- und Prüfungsordnungen überarbeitet und Fehler korri­giert, wie Rektor Prof. Karl-Die­ter Grüske bei der Akademischen Jahrfeier erst kürzlich betont hat. Die extremen Probleme in Nürn­berg beim Lehramtsstudium wur­den angegangen.

An den Fachhochschulen sind die Klagen ohnehin viel leiser, weil dort durch die Umstellung deutlich weniger reformiert wurde. Statt acht Semester beim Diplom dauert ein FH-Bachelor sieben Semester. Gekürzt wurde eines der beiden Praxissemester, weshalb sich an der Dichte im Stu­dium in der Regel nichts geändert hat. An den Unis war der Schritt von neun auf sechs Semester deut­lich größer. Hier sind die Hoch­schulen und einzelnen Professo­ren selbst gefordert, die Miss­stände zu beheben. Plakative Pro­testaktionen von Studenten wer­den die Studienbedingungen weniger verbessern können als konstruktive Mitarbeit in den ein­zelnen Fachbereichen.

Markus Kaiser

Sollen die Studiengebühren abgeschafft werden? Diskutiert mit uns in unserem NZ-Blog Senf dazu.


Hurra! Die Universitäten werden abgeschafft!

Die Universität wird abgeschafft. Das behauptet Marius Reiser, Theologie-Professor an der Universität Mainz, besser: ehemaliger Theologie-Professor in Mainz, denn Reiser hat seine Professur zurückgegeben. Aus Protest gegen die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge. „Es geht um die Abschaffung der Universität“, hat Reiser im Gespräch mit „Spiegel online“ gesagt. Hurra! Die Universitäten werden abgeschafft! Hurra? Der Mann hat Courage. Zwar war früher nicht alles besser, aber doch vieles. Statt nur stur Wissen zu paucken, hat man früher noch sich wirklich tief in Themen einarbeiten können. Reiser sagt: „Das ist das Ende der akademischen Freiheit. Daran will ich mich nicht beteiligen.“ Endlich mal wieder ein Querdenker als Professor – und nicht immer diese stromlinienförmigen Professoren, die nur auf die Gelder aus der Wirtschaft schielen.

Keine Angst vor Stress

Von Julius Brockmann 

stress.JPGFünf Monate Semesterferien, durchschnittlich 20 Wochenstunden und jede Menge Ermäßigungen – sei es bei der Bahn, im Kino oder Schwimmbad. Das Leben eines Studenten eben. Hört sich rosig an, scheint es aber gar nicht zu sein. Die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge an der Universität setze viele Studis unter Druck, vermeldet die Deutsche Presseagentur dpa.

Erschöpfung, Schlafstörungen und Versagensängste seien die Folge der zunehmenden Verschulung der Studiengänge. Im Gegensatz zu Magisteranwärtern und Diplomern haben die Bachelorstudenten häufiger Leistungsabfragen und keine so umfangreiche schriftliche Arbeit am Ende ihres Studiums. Sprich, Bachelor-Studis müssen – wie Schüler – viele Klausuren über sich ergehen lassen. Wer nicht mitkommt, muss meist mehrere Semester warten, bis der Kurs erneut angeboten wird, den vorgeschriebenen Lehrplänen sei Dank.

In der Prüfungsphase sollten gestresste Studis deshalb Wert auf Abwechslung legen. Wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, braucht abends Bewegung. Also, raus in die Natur, oder zumindest ins Fitnessstudio. Auch der Kontakt zu Komillitonen und Freunden sollte nicht vernachlässigt werden.

Elisabeth Medicus-Rickers von der psychologisch-therapeutischen Beratungsstelle des Studentenwerks Bremen empfiehlt, sich einen Zeitplan zu erstellen und den Tag gut zu strukturieren, um der Angstfalle zu entkommen. Aufkommende Panik kennt wohl jeder Studi. Dauerlernen und Einigeln nützt da allerdings wenig. Nur wer ausgeglichen ist, kann auch Leistung erbringen. Wer also in seinem Bekanntenkreis Studenten hat, die er wochenlang aufgrund von Prüfungsstress nicht zu Gesicht bekommt, sollte zum Hörer oder Handy greifen und sich einfach mal nach dem Wohlbefinden erkundigen. Diese werden es ihm im Nachhinein danken, auch wenn sie in der Situation vielleicht denken: «Ich habe doch keine Zeit!»

Wem alles über den Kopf wächst, sollte auch nicht davor scheuen, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. An jeder Uni gibt es diese Hilfe kostenlos. Aber auch der Hausarzt kann helfen. In einer Universitätsstadt wie Erlangen wird man nicht der erste Patient sein, der Prüfung- und Zukunftsangst hat.

Nur "gefühlte" 80 Prozent

Das Gerücht ist nicht totzukriegen. An allen Ecken und Enden der Uni Erlangen-Nürnberg hört man, in den Wirtschaftswissenschaften soll es eine Durchfallquote von 80 Prozent geben. Jeder kennt irgendeinen, der sein Studium abbrechen musste, um an die Fachhochschule zu wechseln, weil er eine Prüfung endgültig nicht bestanden hat.

Dabei sind nach Auskunft von ReWi-Dekan Prof. Michael Amberg noch über 50 Prozent der Bachelor-Studenten aus dem ersten Jahrgang an Bord (NZ vom 2. Juni 2008). Anscheinend handelt es sich bloß um eine Abbrecherquote von „gefühlten“ 80 Prozent.

Wer noch dabei ist, hat die härteste Zeit hinter sich: die Assessment-Phase. Wie der Name schon sagt, soll hier – ähnlich einem Assessment-Center – herausgefunden werden, wer für das Studium überhaupt geeignet ist. Manche spotten, früher hätte man dazu einfach „rausprüfen“ gesagt. Das Schwierige in dieser Zeit ist, dass jeder Student die Prüfungen nur ein Mal wiederholen darf. Das führte zu den hohen Abbrecherquoten.