Die Filme der Ohmrolle 2014

DustinDie Ohmrolle rollt wieder. Und wer am Donnerstag leider nicht zu den 1000 Besuchern in einem der drei reservierten Kinosäle im Cinecitta gehören kann, der bekommt hier eine kleine Kostprobe der diesjährigen Filmbeiträge. Für alle anderen geht es am 10. April und 19.30 Uhr los. Film ab:

In „Dustin“ kämpft ein hungriger Mops gegen eine gefräßige Maschine.

Bei „Skullywag“ geht es um zwei Piraten auf Schatzsuche, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Der Film „Trigger“ zeigt, wie die Kunst der Hypnose einem Verkäufer nützt.

Applaus“ bekommt Stefan für seinen perfekten Auftritt als Spiegelbild.

 

 

Vorverkauf für die Ohmrolle startet wieder

Am 19. April findet im Cinecittà wieder die Ohmrolle statt, die Leistungsschau der Design-Studenten der Ohm-Hochschule. Dort wird auch „Rosalie“ (Szenenfoto) zu sehen sein. Die Semesterarbeit von Jan Jungbluth ist ein fiktiver Titel-Vorspann für eine schwarze Komödie. Darin schafft die Titelheldin potenzielle Nebenbuhlerinnen aus dem Weg. Rosalie hat sich nämlich unsterblich in ihren Chef verliebt, doch der beachtet sie kaum…
Das kleine Filmfest der Ohm-Studenten findet wie immer im größten Saal des Kinos statt. Parallel wird es heuer erstmalig sogar in zwei weitere Kinosäle übertragen. Damit reagieren die Veranstalter auf die in den vergangenen Jahren stets sehr große Nachfrage nach den Karten. Diese werden am kommenden Montag, 2. April, im Cinecittà verkauft. Die Ohmrolle geht dann gute zwei Wochen später, am 19. April ab 19.30 Uhr über die Bühne. Ob Realfilm, Computeranimation oder Zeichentrick – auch diesmal kann sich das Publikum auf die neuesten Produktionen im Studienfach Film und Animation freuen. „Neben vielen originellen Ideen sind es diesmal auch die leisen und nachdenklichen Filme, die besonders gelungen sind“, sagt Organisator Professor Jürgen Schopper.

fbh

Fremde Zungen im Kino

Das Filmhauskino Nürnberg veranstaltet in Zusammenarbeit mit den Instituten für Romanistik sowie Theater- und Medienwissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) von 10. bis 16. November eine Programmwoche. Bei „Sprache, Beruf, Kino“ soll es um Vielsprachigkeit im Film und die Arbeit verschiedener Sprachberufe in der Filmproduktion gehen. Dazu werden insgesamt neun Filme gezeigt, etwa Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ (Szenenfoto), die deutsche Migrationskomödie „Almanya: Willkommen in Deutschland“ und der französische Kino-Erfolg „Willkommen bei den Sch’tis“. Begleitet werden die Vorführungen von Vorträgen, unter anderem mit „Sch’tis“-Übersetzerin Tanja Frank. Für Studenten beträgt der Eintritt nur drei Euro. Das ausführliche Programm findet sich hier.

Florian Heider

"Ruhe, wir drehen!"

Aubergine.JPGWer derzeit in Erlangen unterwegs ist, wird das ein oder andere Mal über Absperrband gestolpert sein. Grund: Ein hochaufwendiger Filmdreh einiger Medienwissenschaftsstudenten. So hat die 25-köpfige Filmcrew um David Müller und Holger Will in den vergangenen Tagen am Altstädter Kirchplatz und in der Nähe des E-Werks gedreht.

Zurzeit ist man in einer alten Villa am Burgberg, um dort Innenaufnahmen zu produzieren. In einer vornehmen Gegend also, wo man – so schallt es vom Berg herunter – optische Probleme mit einem Dixi-Klo haben soll. Ein Nachbar findet die Außensanitäranlage so gar nicht ansehnlich und höchst unpassend für den so gediegenen Burgberg. Ein paar Tage wird er sich allerdings noch an den Anblick gewöhnen müssen, denn noch ist der Film „Jussom City Blues“ nicht abgedreht.Alle_Drei.JPG

Am Wochenende wird dann auch noch Werner Schulze-Erdel eingeflogen, der im Experimentiertheater der Philosophischen Fakultät eine Runde des Klassikers „Ruck Zuck“ spielen wird – natürlich auch im Rahmen des Filmprojektes.

Mehr Informationen zum Film, Team und Sponsoring gibt es hier.

Studenten drehen Film in Erlangen

ringe.jpgEin Film ist teuer. Das erfahren auch ambitionierte Studenten der Medienwissenschaft, die mit einem ehrgeizigen Projekt in den kommenden Wochen in Erlangen unterwegs sein werden.

Mit ihrer Film-Noir-Parodie „Jussom City Blues“ wollen die Studenten David Müller und Holger Will einen 30-minütigen Schwarz/Weiß-Film drehen, der hauptsächlich in Erlangen und Umgebung produziert wird.

Dafür konnte neben Volker J. Ringe und Olivia Sue Dornemann vom Theater Bamberg auch ein sehr bekanntes Gesicht aus den 90er Jahren gewonnen werden: Werner Schulze-Erdel. (Moderator von „Ruck Zuck“ und „Familienduell“)

Er spielt in dem Studenten-Film eine kleine Gastrolle und kommt dafür extra nach Erlangen. Gedreht wird in den ersten Maiwochen, wo auch das traditionelle Bergfest stattfindet. Ob Herr Schulze-Erdel sich nach dem Dreh auf ein Bier überreden lässt? Wir wollen doch schwer hoffen.

Aber zurück zur Problematik. Selbst eine kleine Produktion wie diese braucht viel Geld. Zwar steuern die Max- und Justine-Elsner Stiftung und das Filmbüro Franken den ein oder anderen Euro bei, trotzdem bleibt das Budget niedrig. Um den Film ohne größere finanzielle Dramen über die Bühne zu bringen, hat das Produktionsteam sich ein Sponsoringprogramm überlegt. Das Prinzip ist einfach. Jeder kann als potenzieller Spender auftreten und sich so Minuten des Films „kaufen“. Sprich eine Minute Film kostet 100 Euro. Wem das zu viel ist, der kann sich Sekunden zu eigen machen und dafür 5 Euro bezahlen.

Als Dankeschön werden die Namen der Geldgeber „mit diesem Film in vielfältiger Weise in Verbindung“ gebracht. Dann kann man der Filmcrew nur viel Erfolg wünschen und hoffen, dass die Finanzierung bald steht.

Informationen zum Filmminutensponsering gibt es bei Martin Danisch und Christian Müller, jussomcityblues@gmail.com.