Semesterticket: Grüske half beim Flyerverteilen

IMG_3788Unterstützung von höchster Uni-Stelle haben heute die Studenten an den Infoständen zum Semesterticket bekommen. In seiner Mittagspause half FAU-Präsident Karl-Dieter Grüske vor der Mensa auf der Insel Schütt in Nürnberg mit, Flyer zu verteilen, und über das zur Abstimmung stehende Angebot aufzuklären. „Seit ich vor 15 Jahren Prorektor wurde gab es kein Gespräch mit Studierenden, bei dem das Ticket nicht Thema gewesen wäre“, sagt Grüske. „Wir sollten uns alle gemeinsam dafür einsetzen, dass das Ergebnis der Abstimmung endlich positiv ausfällt.“

Noch bis Mittwoch um Mitternacht können die Studenten der Friedrich-Alexander-Universität und der TH Nürnberg entscheiden, ob der VGN das Semesterticket im Oktober einführen soll oder nicht. Knapp die Hälfte der 53000 hat ihre Stimme schon abgegeben. Bei vielen der Betroffenen mangelt es aber noch an Informationen. Ihre häufigsten Fragen hat das Aktionsbündnis, das sich für das Semesterticket einsetzt, deshalb jetzt auf seiner Internetweite gesammelt.

Wer das neue Ticket hat, darf für 43 Euro pro Monat im gesamten VGN-Gebiet mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln außer ICE rund um die Uhr fahren. Vielen ist das trotzdem noch zu teuer. „Aber es wird dieses Semesterticket geben oder gar keines“, sagt Grüske. Das Ergebis steht am Donnerstag fest. Wenn die beiden großen Nürnberger Hochschulen das Angebot annehmen, dürfen im Sommersemester die kleineren Hochschulen darüber abstimmen.

Kein Scherz: Südgelände ist am 1. April ohne Strom

Die Uni zieht den Stecker.Ob sie sich absichtlich dieses Datum ausgesucht haben? Wegen eines Sicherheitstests der Notstromaggregate wird morgen, am 1. April, auf dem gesamten Südgelände der Uni Erlangen vorübergehend der Strom abgeschaltet. Das Gebäudemanagement warnte vorher in einer Rundmail alle Mitarbeiter. Vor allem in der Technischen Fakultät müssen Profs und Studenten dafür sorgen, dass alle Laborsysteme und Versuchsaufbauten zwei Stunden ohne Elektrizität, Wasser, Wärme und Kälte auskommen.

Südmensa kocht trotzdem

Auch die Mensa wird ohne Strom sein. „Die Versorgung soll zwar spätestens am Vormittag wieder hergestellt sein, aber wir können wahrscheinlich nicht das laut Speiseplan vorgesehene Essen zubereiten“, sagt Studentenwerkssprecher Uwe Scheer. Das wirkt sich bis in die Innenstadt aus, denn die Küche der Südmensa beliefert zurzeit auch die Übergangsmensa „WerksGärtla“ am Langemarckplatz. „Es wird überall etwas zu essen geben“, sagt Scheer. „Zumindest das, was wir unter den gegebenen Bedingungen auf die Schnelle zubereiten können.“

Von 6.00 bis 7.45 Uhr schaltet die Uni den Strom ab.  Wenn alles richtig funktioniert, springt nach etwa 15 Sekunden das Notstromnetz an. Es versorgt wichtige Geräte mit Elektrizität, wie die Notbeleuchtung, Brandmelder, Telefonanlagen und Kommunikationssysteme sowie das Rechenzentrum. Alle anderen Geräte bleiben während der knapp zwei Stunden ohne Strom. Auch Heizungen, Klima- und Lüftungsanlagen fallen in dieser Zeit aus. Zum Glück kommen die meisten Studenten sowieso erst nach 8 Uhr an die Uni.

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Studentenhaus bleibt zwei Jahre lang geschlossen

Die letzten Gäste des Studentenhauses.

Die letzten Gäste des Studentenhauses.

Das Erlanger Studentenhaus am Langemarckplatz ist zu. Und wird es auch zwei Jahre lang bleiben. So lange dauert die Generalsanierung des 80 Jahre alten Gebäudes, in dem die Innenstadtmensa und die Hauptverwaltung des Studentenwerks untergebracht waren. Der aus den 1960er Jahren stammende Ostflügel wird Anfang März abgerissen.

 

So sah das Studentenhaus früher aus.

So sah das Studentenhaus früher aus.

Damit die Studierenden trotzdem nicht verhungern, betreibt das Studentenwerk ab kommender Woche und während des gesamten Umbaus im Garten des Hauses eine provisorische Mensa in einer Leichtbauhalle. Im „WerksGärtla“ wird es täglich von 11.15 Uhr bis 15 Uhr zwei Mittagsgerichte geben, davon immer ein vegetarisches oder veganes.
Die Infotheke und Privatzimmervermittlung, die bislang gleich neben dem Haupteingang zu finden waren, werden auch mit ins WerksGärtla verlegt. Die Hauptkasse ist für die Dauer der Sanierung in der Südmensa in der Erwin-Rommel-Straße 60 zu finden. Die Geschäftsführung ist bereits im Sommer umgezogen. Die Mitarbeiter bleiben künftig dauerhaft in der Hofmannstraße 27, dort befindet sich auch das BAföG-Amt.

Das neue "WERKsGärtla"

Das neue "WERKsGärtla".

Das Bayerische Wissenschaftssministerium zahlt 10,8 Millionen Euro für die Sanierung, die insgesamt rund 15 Millionen Euro kosten wird.
Am Freitag gingen die Studenten Andreas Dotzler und Tobias Meißner als letzte Gäste durch die Kasse der alten Mensa. Der Leiter der Hochschulgastronomie, Mathias Meyer, schenkte ihnen einen tragbaren Campingstuhl, damit sie auch währen des Umbaus immer einen Sitzplatz haben. cm

Fränkischer Veggie-Day: Schäuferla und Currywurst

Veggie-Day? Seit der Bauchlandung der Grünen bei der Bundestagswahl ist das kein Thema mehr. Außer in den Mensen der Region – da gibt es den Gemüsetag nämlich schon seit 2011, allerdings ohne Gemüsepflicht: Es gibt neben einem vegetarischen und einem veganen Gericht auch immer eines mit Fleisch.

Deswegen stehen am Veggie-Day regelmäßig Schäuferla, Currywurst oder Schnitzel auf dem Programm. Und der Gemüsetag findet auch nicht wöchentlich statt, sondern nur einmal im Monat. Am Donnerstag nächster Woche (17.10.2013) steht also neben Vollkornnudeln mit Soja-Bolognesesoße (1,65 Euro für Studenten) und Kartoffelgulasch mit Peperoni (vegan, 1,49 Euro) auch ein Pfeffersteak vom Schweinehals mit Bio-Karottengemüse und Kartoffelpüree für 2,98 Euro auf dem Speiseplan.

Der Grund: „Wir wollen unsere Studierenden nicht erziehen“, sagt Mathias Meyer, der für die Verpflegung in 23 Mensen und Cafeterien des Studentenwerkes Erlangen-Nürnberg zuständig ist. „Wir haben dazu auch keinen Auftrag.“ Deswegen bleibe es der Kundschaft überlassen, die Wahl zwischen Tier und Gemüse zu treffen.

Einen besonderen Versuch unternimmt das Studentenwerk derzeit aber in seiner Zweigstelle im ehemaligen Seminar St. Paul an der Nürnberger Dutzendteichstraße. Hier wird tatsächlich nur Fleischloses serviert – während des Semesterbetriebes täglich drei verschiedene Gerichte. Um die 150 fleischlose Portionen werden pro Tag verkauft. Die Mensa in der Regensburger Straße liegt gleich ums Eck, so dass auch hier niemand zum Fleischverzicht gezwungen wird.

Grundsätzlich hält Meyer viel von gesunder Ernährung. Sie passe – genauso wie der Gemüsetag mit Wahlfreiheit – „hundertprozentig“ ins Konzept des Studentenwerkes. Dort versucht man darüber hinaus, durch Kauf von regionalen Produkten den CO2-Ausstoß zu minimieren. Außerdem werden, soweit es wirtschaftlich vertretbar ist, Produkte in Bio-Qualität verarbeitet. Und Eier kommen von freilaufenden Hühnern.

fbh

Musik in der Mensa

pic-tgif01Ein Student tänzelt durchs Foyer. Zwei Studentinnen werfen den Gitarristen im Vor­übergehen ein Lächeln zu. Viele verdrehen den Kopf, um zu sehen, weshalb zwei junge Männer im Foyer des Studentenhauses auf der Insel Schütt Verstärker und Notenständer aufgebaut haben.

Immer freitags von 12 bis 14 Uhr klingt Musik durch die Nürn­berger Mensa. „Thank God It’s Friday – Chill Out ins Wochen­ende“ heißt der Titel der Mini-Konzertreihe, die das Studenten­werk seinen Gästen bietet. An diesem Freitag stammen die Klänge von Jonathan Schmid und Heinz Christian Oetken, Studen­ten der Nürnberger Musikhoch­schule. Das Gitarren-Duo spielt heute Jazz-Stücke. Doch das Publikum bleibt aus. Zwar setz­ten sich immer wieder einzelne auf die kleine Tribüne mit den drei Holzstufen gegenüber den Gitarristen. Doch der eine liest ein Buch, die andere drückt auf ihrem Handy herum, der dritte hat sogar die Stöpsel seines MP3-Players in den Ohren, um seine eigene Musik zu hören.

Jazz zu Fisch mit Reis

„Das Foyer ist leider nicht so gut zum Spielen geeignet“, sagt Jonathan Schmid. „Im Dezember haben wir in der Erlanger Mensa gespielt“, sagt Heinz Christian Oetken. „Da saßen wir mitten im Essensraum, die Leute waren dabei und applaudierten.“ In Nürnberg klatscht keiner. Dabei ist die an das Foyer angren­zende Mensa gut zur Hälfte gefüllt. Und den Leuten gefällt die Musik.

„Ich finde es sehr schön“, sagt Klaus Oeckler, Dok­torand an der Uni Erlangen, der gerade Fisch mit Reis isst. „Der Applaus bleibt aus, weil die Leute hier Messer und Gabel in Händen halten.“ Ebenfalls „supertoll“, gefällt Honza aus Tchechien die Musik in der Mensa. „Ich liebe Jazz“, sagt der Austauschstudent. „Deshalb haben meine Kumpel und ich heute zwei Runden Kicker im Foyer gespielt.“

Christina Merkel

Betreten verboten

FHZur Lern- und Prüfungszeit verwandeln sich Nürnbergs Hochschulen in einen Schilder­wald. „Bis 16 Uhr ist der Aufent­halt in den Gängen der dritten und vierten Etage nur Personen gestattet, die am Prüfungsgesche­hen der Fakultät beteiligt sind. Die Prüfungskommission.“ Beste Bedingungen für die Studieren­den, die sich gerade noch nervös auf der Treppe tummeln und gleich das gepaukte Wissen zu Papier bringen müssen. Niemand soll sie stören.

LerninselDamit sich Professoren und Stu­dierende der Rechts- und Wirt­schaftswissenschaftlichen Fakul­tät nicht gegenseitig stören, gibt es genaue Regeln. Sie stehen auf Schildern an den Wänden der sogenannten „Stillen Lernin­seln“. Studenten sollen in den Gängen in Ruhe büffeln, in den angrenzenden Zimmern arbeiten die Lehrstühle. „Sprechen Sie leise“, lautet der schriftliche Hin­weis. „Das schont ihre Stimmbän­der. Und unsere Ohren!“ Insge­samt fünf „hilfreiche“ Tipps ste­hen da. „Dass zu viel Lernen Schä­den verursacht, ist uns bewusst“, steht darüber.

mensaÜberhaupt nicht lernen dürfen die Studenten daher in der Mensa Regensburger Straße. Nur zu ihrem besten. Nicht, dass ihnen der Stoff den Appetit verdirbt.

Christina Merkel

Männer lieben Mensa-Essen

CurrywurstFree flow – freie Wahl statt Stammessen vom Fließband. In der Mensa auf der Insel Schütt der Uni Erlangen-Nürnberg gibt es das schon. Im Studentenwerk Göttingen öffnete jetzt die größte „Free flow“-Mensa Deutsch­lands. Mit 23 Themenstationen, Front-Cooking, Wok, Grill, vege­tarischen Angeboten, Suppen, Eintöpfen, Salat- und Dessertbuf­fet.

Einer abwechslungsreichen und gesunden Ernährung wäh­rend des Studentendaseins steht bei so einem Angebot demnach nichts mehr im Wege. Und güns­tig ist die Mensa auch – für rund drei Euro kann man sich schon satt essen.

Die Vorzüge der Mensa werden gut genutzt. So gab das Deutsche Studentenwerk (DSW) kürzlich bekannt, dass im Laufe einer Woche rund 83 Prozent der Stu­denten mindestens einmal die Mensa oder eine Cafeteria der Studentwerke besuchen, 40 Pro­zent der Studierenden essen sogar mindestens drei mal pro Woche dort.

Die waschechten Mensa-Esser sind dabei die angehenden Inge­nieure mit einem Anteil von 49 Prozent, gefolgt von Mathemati­kern und Naturwissenschaftlern mit 48 Prozent und Medizinern mit 47 Prozent.

Schnitzel und Pommes vorn

Unter den Studenten, denen nach der Vorlesung der Magen in Richtung Mensa knurrt, sind mit 49 Prozent Männer die Hauptbe­sucher. 70 Prozent der Frauen gehen nach einem stressigen Vor­mittag an der Uni anderweitig auf Nahrungssuche oder kochen selbst, nur 30 Prozent der Mensa­Stammgäste sind weiblich.

Bei der Auswahl der Lieblings­menüs sind die Studenten im All­gemeinen nicht wählerisch und bedienen tatsächlich das Klischee vom Hang zu schnellem, kalorien­haltigem Essen: in Deutschlands Uni-Kantinen sind Schnitzel und Pommes besonders beliebt. Jedes Jahr werden dort rund 11,7 Millio­nen Schnitzel und 2,7 Millionen Kilogramm Pommes frites zube­reitet, rechnete das DSW aus. Die nachfolgenden Plätze belegen Nudeln, Currywurst, Salat, Fisch & Co. Unter den Getränken ist bei den angehenden Akademikern Kaffee besonders gefragt: davon trinken sie laut DSW-Angaben rund zehn Millionen Liter pro Jahr.

Bundesweit gibt es 740 Mensen und Cafeterien, die allesamt rund 85 Millionen Mahlzeiten jährlich zubereiten.

Daniela Kaiser

Besser Esser dank Mensa

Von Daniela Kaiser

mensa.JPGWer an einem verregneten Freitag in den Semesterferien zur Mittagszeit der Mensa an der Insel Schütt in Nürnberg einen Besuch abstattete, der staunte nicht schlecht über den regen Betrieb. Die bunten Stühle waren fast alle belegt. Lautes Stimmengewirr, Gelächter, Besteck- und Tellerklappern erfüllten die Atmosphäre in dem kahlen, hohen Bau.

Jetzt, da das Semester an den Fachhochschulen gerade begonnen hat, ist an manchen Tagen sogar wieder Schlangestehen angesagt.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gab jüngst bekannt, dass es bei der Auswahl des Mensa-Essens vor allem auf eine gesunde Mischung ankommt. Studenten sollten höchstens zweimal pro Woche zu einem Fleischgericht greifen und stattdessen öfter die vegetarische Variante wählen. Einmal pro Woche sollte auch Fisch auf dem Speiseplan stehen. Dazu gehöre eine tägliche Portion Gemüse oder Rohkost. Ein süßes Hauptgericht wie Milchreis sei nur alle paar Wochen zu emfehlen.

Bei einem Blick auf die digitale Menü-Schautafel ließ sich die gesunde Mischung selbst zur Ferienzeit gleich erkennen: Es gab Seehecht, Frühlingsrolle mit Curry-Dip, Reibekuchen mit Apfelmus und Hähnchennuggets mit Salsa-Dip. Dazu gemischten Salat, Kopfsalat oder Farmersalat. Als Nachtisch empfahl das Mensa-Team Mehrfrucht-Joghurt, Pflaumenquark oder ein Birne-Helene-Dessert. Na bitte, ist doch alles dabei!

Dass die Studenten in Nürnberg ihr gesundes Mischungsverhältnis dennoch selbst definieren, verraten alle möglichen Kombinationen der dampfenden Leckereien auf den Tellern. Aber so sind sie trotz Regenwetter dank Mensa vor allem eines: satt und gut gelaunt.

Mensa in Erlangen fällt aus der Statistik

Von Julius Brockmann

Mensa2.jpgÜber den Sinn und Unsinn von Statistiken gibt es die berühmte Aussage Winston Churchills: „Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.“ Diesen Satz kennt jeder und auch die Soziologiestudenten werden spätestens in der ersten Statistik-Vorlesung mit dieser Weisheit gequält. Dabei ist noch nicht einmal bekannt, aus welcher Quelle dieses angebliche Churchill-Zitat stammt, geschweige denn, ob der britische Premierminister jemals sich zu dieser Aussage hat hinreißen lassen.

Eine Statistik flattert pünktlich jedes Jahr vom „Unicum“-Magazin ein, die ebenso fraglich ist wie die Herkunft des Zitates Churchills. Es ist die Wahl der Essensqual, genauer gesagt: Wie schmeckt es in den deutschen Unimensen? Ist der Fisch in Hamburg besser als das Nürnberger Rostbratwürstchen im Frankenland?
Laut „Unicum“ beteiligten sich über 30 000 Studenten an der Wahl zur „Mensa des Jahres“. Diese steht in Würzburg und bekommt nun von dem Magazin das „Goldene Tablett“. Auf dem zweiten Platz liegt die Unimensa am Boulevard in Bremen und die Bronzemedaille geht im Jahre 2007 an die Karlsruher Mensa.

Und wo sind die heimischen Mensen der Uni Erlangen abgeblieben? Immerhin studiert man hier doch an der zweitgrößten Uni Bayerns – das mit dem zweiten Platz in Bayern ist man in Nürnberg ja auch von vielen Dingen gewohnt – wo also der zweite Platz für die Mensa am Langemarckplatz?
Den gibt es nicht, die Mensen der Metropolregion tauchen gar nicht unter den Top 20 auf. Heißt das also, dass das Essen schlecht ist, die Mitarbeiter unfreundlich und die Atmosphäre eher ungemütlich. „Ja, schon“, kommt es manch einem täglichen Mensagänger in den Sinn.

Aber auch hier ist nur die Statistik schuld. So seien die Mensen in Nürnberg und Erlangen gar nicht erfasst worden, sagt Robert Koisar von der Pressestelle des „Unicum“-Magazins. Die erforderliche Mindestteilnehmerzahl von 50 Studenten sei nicht erreicht worden. Deshalb tauchen die Mensen der Region nicht im Ranking auf.
Puh, Glück gehabt. Jetzt kann man mit ein wenig Fantasie den Spieß umdrehen und sagen: „In der Unimensa in Erlangen schmeckt das Essen so gut, dass die Studenten keinen Bedarf sehen, Stimmzettel auszufüllen und die Mensa zu bekritteln.“
Vielleicht lesen aber auch zu wenig Studenten das „Unicum“-Magazin. Man weiß es nicht und bevor man hier Leuten Dinge in den Mund legt, die sie so gar nicht gesagt haben, beruft der Student sich dann doch lieber auf die Statistik und gratuliert ganz neidlos der Mensa in Würzburg zu ihrer hervorragenden Leistung.