Neue Reihe: Wissenschaft auf AEG

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) startet am Montag, 25. November, mit einer neuen Vortragsreihe zu wissenschaftlichen Themen, die populär präsentiert werden. An vier Abenden wird die Maschinenhalle des FAU-Lehrstuhles für Fertigungsautomatisierung auf dem Ex- AEG-Gelände im Nürnberger Westen Schauplatz für Vorträge und Diskussionen zu aktuellen Themen aus der Forschung der FAU. Präsentiert wird die Reihe „Wissenschaft auf AEG“ von der Nürnberger Zeitung.

Bisher fanden solche Vortragsreihen der Universität mehr oder weniger naturgemäß in Erlangen statt. Da sich die FAU aber auch in Nürnberg stark weiterentwickelt, etwa mit den neuen Standorten auf AEG, will die Uni nun auch hier der Öffentlichkeit ihre Forschungsarbeit präsentieren. Da das Nürnberger Publikum weniger stark akademisch geprägt sei als das Erlanger, biete sich eine populärwissenschaftliche Serie hier besonders gut an.

Als Zielgruppe hat die FAU Berufstätige, aber auch Schüler, Studenten und Ehemalige der Universität im Auge, bei den kostenlosen Vorträgen sind aber alle Interessierten gerne gesehen. Den Veranstaltungsort im E-Drive-Center auf dem AEG-Gelände habe man bewusst gewählt, so die Veranstalter. Die Vorträge sollen an einem Ort stattfinden, an dem tatsächlich täglich geforscht wird.

Die vier Vorträge werden aber nicht nur technische Themen behandeln. Den Organisatoren geht es vielmehr um eine gute Mischung. Die Vorträge sollen die Arbeit der Emerging-Fields-Initiative widerspiegeln, in der die Universität interdisziplinär außergewöhnlichen Fragestellungen nachgeht. Die Auftaktveranstaltung etwa befasst sich am übernächsten Montag mit der Frage: „Wie beeinflusst Nahrung unser Gehirn – und umgekehrt?“ Dabei gehen Monika Pischetsrieder vom Lehrstuhl für Lebensmittelchemie, Andreas Hess vom Lehrstuhl für Pharmakologie und Toxikologie und Johannes Kornhuber von der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik der Frage nach, woher der Drang kommt, mehr zu essen, als der Körper braucht – vor allem bei Unwiderstehlichem wie Chips und Schokolade.

Am 16. Dezember geht es um die Solarenergie der Zukunft und die Frage, ob es je eine künstliche Photosynthese geben kann. Im neuen Jahr, am 27. Januar, geht es unter dem Motto „Im Bann des Schwarzen Lochs“ um neue Erkenntnisse aus der Astroteilchenphysik. Die vierte und letzte Episode der Reihe befasst sich am 3. Februar mit der Frage: „Eigennutz oder Gemeinwohl: Wie werden Steuerzahler ehrlich und kooperationsbereit?“

25.11., 16.12., 27.1.2014, 3.2., jeweils ab 18.30 Uhr, Fürther Straße 246b, Erdgeschoss. Das ausführliche Programm findet sich hier.