Vom Labor in die Zeitung – wie wir bei der NZ arbeiten

Wie der Bericht, die Reportage, das Feature oder das Interview über Forschungsthemen bearbeitet werden, welche Themen überhaupt den Weg in die Zeitung finden und wie diese aufbereitet werden: Darüber spricht NZ-Autor Markus Kaiser am Dienstag, 6. Dezember, um 19.00 Uhr im Museum für Kommunikation Nürnberg  (Lessingstraße 6) unter dem Titel „Vom Labor in die Zeitung“. In der Reihe, in der auch schon unsere Gerichtsreporterin Susanne Stemmler zu Gast war, wollen wir für Transparenz sorgen, wie wir auf unserer Seite „Hochschulen und Wissen“, die jeweils mittwochs in der NZ erscheint, arbeiten. Mehr Infos gibt es unter www.mfk-nuernberg.de.

Auch 2012 gehts im Sommersemester los

Früher, zu Zeiten der Magister- und Diplomstudiengänge, war an den Universitäten und Fachhochschulen vieles einfacher. Studenten konnten sich nicht nur ihre Seminare viel individueller zusammenstellen. Sie konnten sich auch in den meisten Studiengängen heraussuchen, ob sie mit ihrem Studium lieber im Wintersemester oder im Sommersemester starten. Mit der Einführung des Bachelor wurde diese Wahlfreiheit fast überall abgeschafft. Start für den Bachelor war nur noch im Herbst. Im starren Studienkorsett war es nicht möglich, im Winter- und im Sommersemester einzusteigen.

Seit es den doppelten Abiturjahrgang gibt, weichen einige Hochschulen wieder etwas davon ab. In diesem Jahr konnten viele zum Sommersemester starten, um die beiden Abi-Jahrgänge plus zusätzlichen Bundeswehrler zu entzerren. Viele haben damit positive Erfahrungen gemacht.

Deshalb bietet beispielsweise die Ohm-Hochschule Nürnberg zum Sommersemester 2012 erneut in einigen Studiengängen die Möglichkeit, im März zu starten. Darunter sind die Bachelor-Studiengänge Technikjournalismus und Maschinenbau. Anmeldeschluss ist am 15. Januar 2012. Was den Professoren, Dozenten, aber auch den Studenten besonders gut gefällt: Die Jahrgänge, die im Sommer gestartet sind, sind deutlich kleiner. Dadurch ist die Atmosphäre familiärer und die Betreeung besser. mk

Was mit Medien (und Technik) gefällig…?

Die Nürnberger Ohm-Hochschule hat noch freie Studienplätze im BA-Studiengang Technikjournalismus. Bis Ende der Woche, genauer gesagt 9. September, kann man sich noch online bewerben. Die kompletten Bewerbungsunterlagen können dann bis Anfang kommender Woche nachgereicht werden. Wer einen guten Eindruck macht, hat gute Chancen, zum Auswahlverfahren am 22. September eingeladen zu werden. Alles Weitere auf den Webseiten der Nürnberger FH.

fbh

Baustelle Technikjournalismus

Das ist ja wie in ein halbfertiges Haus einzuziehen. So oder so ähnlich muss es den meisten Studenten des Studienganges Technikjournalismus nach den ersten Wochen an der Nürnberger Georg-Simon-Ohm-Hochschule durch den Kopf gegangen sein. Unterbringung in einem „Kellerloch“, widersprüchliche bis gar keine Aussagen zum Ablauf der Prüfungen und Professoren, die scheinbar bis dahin auch nicht wussten auf was sie sich eingelassen hatten.

„Wir mussten auch erst einmal zueinander finden“

Aber an mangelnden Einsatz der Professoren und Dozenten lag es nicht, eher an dem verwirrenden Dschungel der deutschen Bürokratie. Erst zwei Wochen vor Beginn der Anmeldefrist kam das O.K. der zuständigen Behörden für diesen Studiengang, erzählt uns Prof. Dr. Manfred Lehmann, Dekan der Fakultät Allgemeinwissenschaften und Schirmherr des besagten Studienganges . “ Wir Professoren mussten auch erst einmal zueinander finden, auf der einen Seite `Journalisten´ und auf der anderen die `Techniker´“, so Markus Kaiser, journalistischer Dozent. Was aus Sicht der Studenten gut geklappt hat.

Auch die Fragen zur Prüfung konnten selbstverständlich geklärt werden und nun im zweiten Semester sitzen wir auch nicht mehr im Keller sondern im sechsten Stock des frisch renovierten A-Gebäudes unseres Campus. Natürlich gibt es immer noch Dinge die einer Verbesserung bedürfen, aber wenn die Zusammenarbeit zwischen Fakultät, Dozenten und Studenten auch weiterhin so ausgezeichnet funktioniert, dann steht einem erfolgreichen Studium nichts mehr im Wege.

Robert Carro