Verbessert mich, aber zum ersten Mal hatte ich heute bei einem Clubspiel als Zuschauer das Gefühl: Toll, dass wir in der ersten Liga spielen. Das war eine richtig gute Partie im Frankenstadion. Jederzeit spannend, es ging hin und her, hitzige Zweikämpfe, Engagement, und dabei wurde sogar richtig guter Fußball gespielt, von beiden Mannschaften. Der Club war meistens ebenbürtig, zeitweise sogar überlegen. Dass es trotzdem nicht langte, das lag wohl an der etwas größeren Cleverness der Stuttgarter und der größeren Abgebrühtheit vor dem Tor.
Insofern war die – letztlich unverdiente – Niederlage gleich mehrfach bedauerlich. Denn gerade wenn man Spaß und Freude am Spiel des Clubs in der ersten Liga gewinnt, rückt eine solch unglückliche Heimpleite den Klassenerhalt und die Chance, öfter solche Begegnungen zu sehen, in weitere Ferne. Insofern könnte jetzt der Frust noch tiefer sitzen. Dass dem nicht so ist, liegt daran, dass man einen echten Aufschwung spürt. In der Oenning-Zeit wäre die Mannschaft nach dem 0:1 sicher eingebrochen und hätte sich ihrem Schicksal ergeben. Heute war das dankenswerterweise nicht der Fall. Da merkte man: Die wollen nicht verlieren, die hängen sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln rein. Darauf lässt sich aufbauen. Und nachdem Hertha und Hannover auch keine Punkte holten, sind zumindest die Chancen auf Relegationsplatz 16 nicht schlechter geworden.
Trotzdem: Schade, schade, schade, die Mannschaft hätte mindestens einen Punkt verdient gehabt!
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Ganz, ganz wichtiger Sieg gegen Hannover. Das war ein so genanntes 6-Punkte-Spiel und die Wiedergutmachung für die Niederlage im Hinspiel, mit der sich der Club in der Bundesliga ganz unten festsetzte. Nachdem auch die anderen Mannschaften mitspielten, schaut es jetzt in der Tabelle nicht mehr ganz so hoffnungslos aus.
Dass diesmal Wolf nicht dabei war, Mintal aber (zunächst) schon, zeigt uns, dass den “Alten” wohl eine Pause ganz gut tut. Mintal lieferte ein gutes Spiel ab, die Abwehr wirkte ohne die Aussetzer von Andi Wolf sicherer als zuletzt. Über Neuzugang Tavares (Bild) kann man dabei aber noch nicht allzuviel sagen. Gut, von Hannover wurden die Abwehrspieler auch wenig gefordert.
Am besten waren natürlich die drei Tore von Albert Bunjaku. “So einen bräuchten wir”, dürften da einige Manager von anderen Vereinen mit Sturmproblemen gedacht haben. Bunjaku taucht nun sogar ganz vorne in der Torschützenliste auf (mit 9 Treffern in 16 Spielen liegen nur Kevin Kuranyi mit 10 Toren in 19 Spielen und der Ex-Clubberer Stefan Kießling mit 12 in 19 Spielen vor ihm) . Wer hätte das gedacht? Andererseits belegt das natürlich auch, dass der Club nur einen torgefährlichen Stürmer besitzt. Aber immerhin: Das ist einer mehr als gestern.
Clubmanager Martin Bader (dem hier im Blog ein Kommentator schon den Terroristenvornamen Andreas gegeben hat) dürfte deshalb etwas ruhiger schlafen können. Die Kritik an seiner laschen Haltung was den Einkauf von neuen Stürmern angeht, wird wohl fürs erste leiser werden.
Aber wie gesagt: Es war nur Hannover 96, und dass die zur Zeit Probleme haben war mehr als offensichtlich.
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Auf dem Transfermarkt wird gegenwärtig noch einiges nachgebessert. Der HSV schießt dabei mit Ruud van Nistelrooy wohl den Vogel ab. Nürnberg hätte mit Roy Makaay zwar einigermaßen mithalten können, aber den wollte man ja beim FCN nicht. Stattdessen leiht man jetzt noch Mickael Tavares vom HSV aus. Nach dem Motto: Die werden schon sehen, wo sie mit ihren Stürmern bleiben, wenn sie die Sechser nicht ehren.
Ich wage allerdings, nachdem ich das Frankfurtspiel gesehen habe, die Behauptung: Weder Makaay noch Ruud van Nistelrooy (mal abgesehen davon, dass wir den eh nicht bezahlen könnten) würden dem Club in der jetzigen Situation helfen. Gegen die Eintracht gab es bestenfalls zwei Situationen, wo man gedacht hat, da hätte ein Goalgetter, der etwas abgeklärter ist und mehr Selbstbewusstsein besitzt als unsere “Stürmer”, den Ball vielleicht reingemacht. Letztlich hapert es hinten (was ist eigentlich mit Andi Wolf los?) und im Mittelfeld genauso. Da stimmen wir durchaus überein mit dem “Veteran”, der inzwischen bei den Clubexperten eine neue Kolumne begonnen hat.
Im Prinzip müsste jemand die Zügel im Mittelfeld in die Hand nehmen, überraschende Pässe spielen, das Spieltempo bestimmen und den “Stürmern” mehr Chancen erarbeiten. Wie das aber Leute, die genau wissen, dass sie im Juni wieder weg sind, leisten sollen, das bleibt das Geheimnis von Martin Bader. Insofern sehen wir das Leihgeschäft mit Mickael Tavares genauso skeptisch, wie das mit Andreas Ottl und Breno.
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Sehen wir es mal positiv: Nach fünf torlosen Spielen konnten wir Clubfans endlich mal wieder jubeln. Dass das Tor ausgerechnet Christian Eigler, noch dazu auf etwas ungewöhnliche Weise (Schulter), gemacht hat, das beweist immerhin: Nichts ist unmöglich. Insofern möchte man gerne daran glauben, dass der doch immer mehr ins Unmögliche abdriftende Klassenerhalt doch noch geschafft werden kann.
Mit einem Unentschieden zuhause gegen wirklich nicht übermächtig aufspielende Frankfurter läuft das allerdings nicht. Gegen wen will der Club denn die nötigen Punkte holen, wenn nicht gegen derart mittelmäßige Gegner? Aber vielleicht verleiht ja einfach der Gedanke, dass man doch noch Tore erzielen kann, Flügel. Die werden auf jeden Fall nötig sein.
Was leider immer noch auffällt: Beim Club ist auch unter Dieter Hecking keine taktische Ausrichtung erkennbar. Die Mannschaft scheint immer noch nach dem Motto “Schau mer halt, dann seh mer scho” ins Spiel zu gehemn. Wenn dabei wenigstens jeder einzelne versuchen würde, möglichst seine Zweikämpfe zu gewinnen, dann wäre das wenigstens etwas. Aber dazu reichen offenbar die spielerischen Mittel nicht.
Insofern war das Tor eigentlich der einzige Hoffnungsschimmer. Wenn aber jeden Spieltag ein weiterer dazu käme, dann könnte es vielleicht noch reichen.
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Blöd gelaufen! Da hat man eigens in den Umbau der Nordkurve investiert (dass das aus statischen Gründen notwendig war, übergehen wir jetzt einfach mal) und so die Zuschauerkapazität im Frankenstadion von 46.780 auf 48.553 erhöht, aber so richtig brauchen dürfte man das wohl nicht. Wollen überhaupt so viele Leute den Club beim vergeblichen Bemühen das Tor zu treffen zusehen? Ich glaube nicht!
So ist es auch kaum verwunderlich, dass Stadion-Betreibergesellschaft, Stadt und Club die Eröffnung der umgebauten Nordkurve vorziehen auf den Donnerstag, 21. Januar. Im kleinen Journalistenkreis will man das abhandeln um so nach Möglichkeit eine Verknüpfung mit dem tristen Bundesligaalltag vermeiden.
Dabei hätte es sich doch angeboten, beim ersten Heimspiel der Rückrunde gegen Frankfurt vor vollbesetztem Haus ein Probewippen zu veranstalten, vielleicht im Anschluss an ein Clubtor. Der donnerstäglich Termin für die Journalisten zeigt leider, dass nicht mal mehr die Verantwortlichen an so etwas glauben, ja wahrscheinlich sogar Angst haben, sich mit ihrem Umbau vor den Fans lächerlich zu machen.
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Es erinnert irgendwie an den Auftakt dieser Saison. Auch da hatten viele hohe Erwartungen, der Club hatte gegen zweitklassige Gegner gut ausgesehen, den Kader hatte man sich schön geredet und Kritiker wurden niedergebügelt. Doch dann gab´s eine Niederlage gegen Schalke. Zum Auftakt hieß es am Schluss 1:2. Jetzt verlor der Club 0:1.
Beim Spiel auf Schalke kam zwar auch Pech dazu (zwei Pfostenschüsse). Dennoch ist das Ergebnis eigentlich trostloser als das im Hinspiel, denn inzwischen ist es das 5. Match in Folge, in dem der Club kein Tor erzielt hat. Gegen Schalke hat der neue Trainer Hecking also mit den alten Problemen zu kämpfen. Mit Charisteas, Gygax, Bunjaku, Mintal, Eigler und Choupo-Moting hat er insgesamt sechs Stürmer aufs Feld geschickt (natürlich nicht alle gleichzeitig, aber auch das hätte wohl kaum etwas genutzt): ohne Erfolg. Nun wird also wieder die alte Platte aufgelegt: es hapert im Sturm!
In der Winterpause hatte die Clubführung diese Platte vorübergehend ins Regal gestellt und behauptet, es fehlt ein gescheiter Sechser. Ich würde aber mal sagen: Wenn vorne keiner trifft, ja nicht einmal ein bisschen Angst beim Gegner verbreitet, dann schaut nicht nur jeder Sechser schlecht aus, sondern auch jeder Einser, Zweier, Dreier, Vierer oder Fünfer. Dann kannst Du höchstens auf 0:0 spielen, und dies -. das müsste jeder halbwegs intelligente Eins-bis-Sechser wissen – reicht halt nicht mehr zum Klassenerhalt. Da müssen “Dreier” und deshalb Tore her.
Beim Hinspiel gegen Schalke haben wir prophezeit, der Club werde gegen den Abstieg spielen und dafür Prügel bezogen. Diesmal prophezeien wir nicht, dass der Club wohl der erste Absteiger sein wird. Wir möchten nicht schon wieder recht haben.
Spaß macht das alles zur Zeit jedenfalls nicht mehr. Und wenn sich Fans ins Off verabschieden, wundert uns das nicht. Aber keine Angst, wir bleiben trotzdem dran, wir sind schließlicch Kummer gewohnt.
Weiß eigentlich jemand, was die längste torlose Periode einer Erstligamannschaft war? Das wäre doch ein Rekord, der dem Club noch fehlt.
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Im wahrsten Sinne des Wortes live am Ball ist NZ-Redakteur Uli Digmayer im Auftrag der Clubfreunde bei den FCN-Profis im Trainingslager im türkischen Belek.
Ein freundschaftliches Fußballmatch zwischen Journalisten und Funktionsteam gehört im Trainingslager des 1. FCN seit vielen Jahren zur liebgewordenen Tradition. Und es gab durchaus schon Trainer, die im Duell mit den Pressevertretern ganz besonderen Ehrgeiz an den Tag legten. Klaus Augenthaler etwa ließ gerne so lange spielen, bis sein Team endlich in Führung gegangen war. Und Wolfgang Wolf bestand nach einer überraschenden Niederlage mit Nachdruck auf eine Revanche, die notfalls eben auch mal zwischen zwei Trainingseinheiten eingeschoben werden musste. “Schreiben könnt ihr später auch noch”, befahl der Pfälzer einst in der Schweiz.
Am Freitag schnürte nun auch Dieter Hecking in Belek die Fußballschuhe und kam beim mittäglichen Kleinfeld-Kick mit seiner Mannschaft, in der unter anderem Assistenzcoach Armin Reutershahn Torwarttrainer Adam Matysek, Teamarzt Matthias Brem und Busfahrer Udo “Bomber” Rauh aufliefen, zu einem denkbar knappen 7:2-Erfolg.
Unter den Augen von Sportdirektor Martin Bader, der wegen “vergessener Kontaktlinsen” diesmal auf einen Einsatz verzichten musste, demonstrierte Ex-Profi Hecking seine Torjäger-Qualitäten und verzückte die Fans unter anderem mit einem strammen Schuss in den Winkel.
Auf Seiten der wackeren, im Abschluss vielleicht etwas unglücklich agierenden Journaille betrieben Fotograf Jürgen Rauh und NZ-Redakteur Stefan Jablonka, der zusammen mit “Bild”-Kollege Martin Funk aus dem benachbarten Trainingslager der SpVgg Greuther Fürth als Verstärkung angereist war, ein bisschen Ergebniskosmetik. Außerdem am Ball waren Wolfgang Laaß (Nürnberger Nachrichten), Daniell Westgate (Bild), Markus “MaC” Löser (Abendzeitung) und Uli Digmayer (Nürnberger Zeitung).
Heckings Analyse nach dem Spiel fiel bemerkenswert sachlich aus: “Wir werden auch dieses Ergebnis nicht überbewerten”, konstatierte der 45-Jährige schmunzelnd. Bei “Auge” und “Wolle” hätte das noch ganz anders geklungen…
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Zur Abwechslung schreibt diesmal unser Printkollege Uli Digmayer (zur Zeit mit dabei im Trainingslager in Belek) für unser Clubfreunde-Blog:
Die türkische Riviera ist dieser Tage fest in rot-schwarzer Hand. Rund 170 Fans im Alter zwischen sechs und 76 Jahren haben den 1. FC Nürnberg dieses Jahr ins Trainingslager nach Belek begleitet – absoluter Rekord, wie die beiden „Reiseleiter“ Jürgen Bergmann und „Fiddl“ Maul nicht ohne Stolz berichten.
„Schon irgendwie komisch: Umso schlechter es sportlich läuft, desto größer ist der Zusammenhalt der Fans“, sagt Club-Urgestein Maul. In der Nachbarschaft logierende Vereine wie der Hamburger SV, der MSV Duisburg, der 1. FC Köln oder, ähem, die SpVgg Greuther Fürth können angesichts der fränkischen Invasion nur neidisch herüberblicken.
Auch der neue Trainer Dieter Hecking staunt über die Anhänglichkeit der Fans: „So etwas ist ja keineswegs selbstverständlich.“ Und soll deshalb auch belohnt werden: Geduldig erfüllen die Profis nach jeder Trainingseinheit Autogramm- und Fotowünsche.
Am freien Nachmittag der Mannschaft lud der Verein außerdem zu einer Fan-Sprechstunde ins noble Teamhotel „Cornelia Diamond“. Bei Kaffee und Kuchen standen Sportdirektor Martin Bader, Trainer Hecking, die beiden Neuzugänge Andreas Ottl und Breno sowie Kapitän Andreas Wolf, Raphael Schäfer und Javier Pinola Rede und Antwort.
Am Freitag steht für den sportlich aktiven Teil der „Cluberer“ dann noch ein freundschaftliches Fußballmatch gegen die Kollegen vom HSV auf dem Programm. Im vergangenen Jahr hatte man in Belek bereits Werder Bremen geschlagen. Bergmann: „Wenn wir auch dieses Spiel gewinnen, sind wir norddeutscher Fan-Meister!“ In Sachen Reisefreudigkeit scheinen Nürnbergs treue Anhänger jetzt schon titelreif. Uli Digmayer
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Was an Neujahr im ARD-Videotext verkündet wurde, scheint kein Thema mehr zu sein. “Makaay vor Wechsel nach Nürnberg”, hieß es da. Doch das Dementi des FCN kam prompt. Meiner Meinung nach hat der Club da nochmals Glück gehabt. Düstere Erinnerungen an den Fall Jan Koller beschlichen mich angesichts der Makaay-Meldung.
Koller, zwischen 2001 und 2006 bei Dortmund ungemein erfolgreich, kam im Winter 2007/08 nach längerer Bundesligapause an den Valznerweiher und wurde als vermeintlicher Retter gefeiert. Doch der damals 35-jährige tschechische Nationalstürmer wirkte wie ein Fremdkörper in der Club-Elf, überzeugte bei seinen 14 Bundesligaspielen für den Club selten und erzielte nur zwei Tore (damit aber immerhin zwei mehr als weiland Uli Hoeneß). Obendrein nahm Koller als Mittelstürmer Angelos Charisteas den Platz weg – Charisteas schien gegen Ende der Hinserie damals gerade in die Spur gefunden zu haben. Jedenfalls stieg der Club am Ende ab.
Daher denke ich – auch wenn ich glaube, etwas Routine könnte der Club-Elf nicht schaden (die Innenverteidiger-Hoffnung Breno ist ja auch erst 20) – der 34-jährige Makaay ist nach zweieinhalbjähriger Bundesliga-Abstinenz keine Alternative. Auch wenn er zwischen 2003 und 2007 fleißig für die Bayern traf. 2005 wäre er mit 22 Treffern sogar beinahe Torschützenkönig geworden. Allein: Phantom Marek Mintal hatte 24-mal getroffen…
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31. Dezember 2009 von vip
Das letzte Mal als sich der Club einen Retter von den Bayern holte, ging das bekanntlich in die Hose. Der Club stieg ab, Uli Hoeneß laborierte am Knie und schoss kein einziges Tor.
Auch damals holte man den “Retter”in der Winterpause. Jetzt, 31 Jahre später, holt der Club erneut Rettung von den Bayern, der brasilianische Verteidiger Breno (Bild) soll auf Leihbasis die Abwehr verstärken. Andreas Ottl soll im defensiven Mittelfeld aushelfen. Und dann kursiert – schließlich ist es eh schon egal, ob zwei oder drei Ex-Bayern beim FCN kicken (dann fremdeln die wenigstens nicht) – das Gerücht, Roy Makaay könnte ablösefrei von Feyenoord Rotterdam zum Club wechseln.
Eins scheint auf jeden Fall klar: Der Club wird langsam wieder der alte. Nichts mehr mit Bescheidenheit, Kontinuität, Setzen auf Junge, Verzicht auf so genannte Altstars… Mit Michael Oenning ist diese Absicht, obwohl die auch nicht unbedingt hundertprozentig durchgesetzt wurde, anscheinend zu den Akten gelegt worden. Dieter Hecking scheint eher die bewährten Rezepte zu bevorzugen. Dafür allerdings wurde er wohl auch geholt.
Absichten und gute Vorsätze sind das eine, der Erfolg ioft etwas anderes. Auch schlechte Erfahrungen, zumal wenn sie Jahrzehnte zurück liegen, müssen einen ja nicht ewig belasten. Uns wäre es jedenfalls am liebsten, wir müssten den Namen Hoeneß hier nicht noch einmal erwähnen. Und wenn ein paar Bayern-Exporte dem Club weiterhelfen, warum nicht. Vorurteile sind dazu da, widerlegt zu werden.
Eins ist aber auch klar, diese Zugänge (wie viele auch immer es sein werden) dürften, da sie z.T. nur auf Leihbasis kommen, keine Option auf die Zukunft sein. In der Sommerpause wird es wieder einmal einen Nauaufbau geben müssen. Ganz egal, ob die Rettungsaktion gelingt.
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