Das Aus gegen einen Fünftligisten

Am 26. August 2001 sorgte der Club mal wieder für ein Novum im deutschen Profifußball. In der ersten Runde des DFB-Pokals hatte das Team von Trainer Klaus Augenthaler, das soeben mal wieder in die Bundesliga aufgestiegen war, die Pflichtaufgabe beim Fünftligisten SSV Ulm 1846 zu lösen. Die Ulmer waren zuvor tief gestürzt: Abstieg aus Bundesliga (2000), Zweiter Liga (2001), Lizenzverweigerung für die Regionalliga und freiwilliger Verzicht auf die Oberliga – prompt fand sich der Traditionsverein in der Fünftklassigkeit wieder.

Doch der FCN mit (u.a. Kos, Wiblishauser, Sanneh, Krzynowek und Villa) leistete gnädige Aufbauhilfe und verlor prompt mit 1:2 bei den „Spatzen“. Damit hatte zum ersten und einzigen Mal ein Fünftligist ein Pokalspiel gewonnen, und Leidtragender war natürlich wieder mal der Ruhmreiche. Nie wieder ist ein Bundesligist gegen einen derart tiefklassigen Verein ausgeschieden. Das Siegtor schoss einer der wenigen, die Ulm trotz des tiefen Absturzes treu geblieben waren: der bereits 37-jährige Dragan Trkulja traf per Foulelfmeter.

Zuvor hatten die Club-Fans noch aufgeatmet, weil Stoicho Stoilov den Ulmer Führungstreffer egalisiert hatte. Aber zu früh gefreut… Für die „Spatzen“ war in Runde zwei gegen Union Berlin (0:3) zwar auch Schluss, aber einen prächtigen Coup hatten sie dennoch gelandet.

Pokal-Aus gegen einen Fünftligisten: Unser Vorschlag Nummer fünf für die Wahl zum Ultra-Tiefpunkt.

TIEFPUNKT 5