Für einen Zwanziger Mimosen

zwanz.jpgIch weiß, der Club hat gewonnen. In Ingolstadt. Wow! Bevor aber wieder irgendwer meint, Aufstiegsträumen nachhängen zu können, die den FCN regelmäßig in die Bredouille gebracht haben, und weil mein Blogkollege noch was zum Spiel bringt, wechsle ich jetzt das Thema.

Was Nürnberg sein Roth ist, ist Deutschland sein Zwanziger. Aber nicht ganz. Im Gegensatz zu Roth scheint der DFB-Präsident derzeit nicht ausgelastet zu sein und sucht sich daher Arbeit auf dem Mimosenfeld. So hat er unlängst schon den Besitzer der TSG Hoffenheim, Dietmar Hopp, den Rücken gestärkt, weil der von Fans der gegnerischen Mannschaft (in dem Fall aus Mönchengladbach) beleidigt wurde.

Ja mei, das macht man aber auch nicht. Andererseits werden auf Fußballplätzen dauernd irgendwelche Leute beschimpft, und wo ist da der DFB-Präsident? Hätte er sich mal vor einem halben Jahr in Nürnberg engagiert, dann wäre der Jan Koller vielleicht noch da und das FCN-Forum noch offen.

Warum er sich für Hopp, nicht aber für den Club reinhängt, dürfte einen relativ einfachen Grund haben: Zwanzigers Sohn arbeitet bei der TSG Hoffenheim und nicht beim FCN.

Doch nun wird plötzlich auch Papa Theo Zwanziger beschimpft. Ein Journalist hat ihn als „Demagoge“ bezeichnet.

Darf man das? Zwanziger dachte zunächst: Nein. Inzwischen nimmt er – wohl eines Besseren belehrt – von einer juristischen Verfolgung Abstand, dafür macht er den Journalisten unter Ausnutzung seines DFB-Apparates in der Branche madig.

Vielleicht sollte mal jemand das Thema Doping im Profifußball aufgreifen, damit sich der  Herr Zwanziger endlich um echte Probleme kümmern kann.
Hier ist die ganze Geschichte

3 Kommentare in “Für einen Zwanziger Mimosen

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  2. In Herrn Zwanziger habe ich immer eine integere Person gesehen, aber nun die Beschäftigung des Sohnes bei Milliardär Hopp, das stinkt doch zum Himmel……Ich hoffe, daß unser Club ohne derartige Unterstützung aus dem Keller kommt, die Spieler hat er ja dazu. Aber ich denke, die sollten weniger verdienen und dafür eine Erfolgsprämie bekommen.

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