Hans gibt lieber den Schlaumeyer

energie_Hans Meyer, der frühere Club-Trainer, verbringt seinen „Wohlverdienten“ bekanntlich in Nürnberg. Vom Fußball kann einer wie er natürlich trotzdem nicht lassen. Deswegen besitzt Meyer eine Dauerkarte beim 1.FCN. Damit hat er offensichtlich mehr Spaß als die meisten anderen Dauerkartenbesitzer bislang. Alle zwei Wochen trabt nämlich Club-Trainer Michael Oenning an, um sich zu versichern, dass Meyer nicht auf seinen Job spechtet. Der beruhigt ihn dann jedesmal und erklärt außerdem brav, dass er auch nicht das Amt des Club-Präsidenten anstrebe („Ich gebe lieber den Schlaumeier ohne für die Folgen verantwortlich zu sein.“)
Gesagt hat er das in einem Interview im Magazin „11 Freunde“. Dort wurde er auch zu den aktuellen Gerüchten befragt, er würde für den entlassenen Lucien Favre die Berliner Hertha trainieren. So richtig voll verneint hat Meyer das nicht.

Meyer hin oder her, es steht zu befürchten, dass zum nächsten Heimspiel mit der Hertha der dritte Verein mit einem neuen Trainer im Frankenstadion aufkreuzt. Was das bedeutet, wissen wir spätestens seit den Niederlagen gegen Hannover und Bochum.

3 Kommentare in “Hans gibt lieber den Schlaumeyer

  1. Interessant waere die Meinung von Herrn M. Roth, wie er die derzeitige Situation beim Club sieht. Ich glaube dass er als Praesident eine rasche Aenderung der Club-Situation mit dem Trainer- (Slomka@FCN) und 2 neuen Stuermern bewirken wuerde. Dies wuerde den Club in das angestrebte Mittelfeld der Bundesliga zuruekbringen!!!

  2. Offenbar seid ihr nicht unbedingt als Freunde von Hans Meyer zu bezeichnen, wovon die permanenten verkniffenen Seitenhiebe zeugen.

    Er hat in seiner gewohnt humorigen saloppen Art ein Interview für „Elf Freunde“ gegeben, und das wars. Wie üblich ein kleiner herzhafter Lesegenuss.

    Soll er jetzt etwa lebenslanges Stadionverbot bekommen? Oder zumindest solange, bis der Club endlich aus der Krise kommt?

    Wenn ihr mich fragt: Hans Meyer wird nicht Hertha-Trainer, weil er offensichtlich keine Lust hat.
    In Nürnberg seinen Lebensabend verbringen zu wollen, ist auch nicht soo unverständlich. Immerhin ist es eine schöne Stadt und seine Partnerin lebt auch dort.

    Also, was ihr manchmal so zwischen den Zeilen gelesen haben wollt… -„So richtig voll verneint hat Meyer das nicht.“ – ja, was soll er denn machen, Herrgott nochmal? Eine eidesstattliche Versicherung abgeben?

  3. Und Friedhelm Funkel bei Hertha! Und nicht Hans. Hat er schließlich auch so gesagt. Müsst halt mal hinhören!

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