Brave Babyschritte und etwas Pech

Im Gegensatz zu manchen notorischen Euphorikern haben wir den Sieg gegen die schwache Hertha nicht überbewertet. Deswegen war es für uns kaum überraschend, dass der Club nach der Niederlage im Pokal auch in der Bundesliga gegen den „Retortenverein“ Hoffenheim den Kürzeren zog. Nicht überraschend war auch, dass sich wieder einmal zeigte: Dem Club fehlt es an Durchschlagskraft im Sturm. Es fehlt ihm aber auch – und das nicht nur vorne – an Esprit, Inspiration und Einfallsreichtum. Das ist alles zu brav, zu berechenbar…..zu sozialdemokratisch. Ein Weitschuss von Pinola, eine Chance für Mintal, eigentlich wars das, was man als Gefahr für das Hoffenheimer Tor bezeichnen konnte.

Gut, für das Foul an Bunjaku hätte man Elfer geben können. Gut, das 1:0 war ein Sonntagsschuss, also Pech (siehe Video). Daher war das Spiel in Hoffenheim, trotz des klareren Ergebnisses, eigentlich eine Steigerung gegenüber dem Pokalspiel, wo der Club eine Klasse schlechter war. Somit war das Spiel ein weiterer, kleiner Schritt auf dem Weg zur Erstligareife. Möglicherweise sind diese Schritte und die Saison aber einfach zu kurz, als dass es am Ende zum Klassenerhalt reichen kann.
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