Umfrage: Wie soll es beim Club weitergehen?

Drei Niederlagen in Folge, eine peinlicher als die andere. Kein Tor geschossen, eine verunsicherte Mannschaft, ein angezählter Trainer, ein Manager, der sich in Durchhalterparolen ergeht… Beim Club ist endgültig die Krise ausgebrochen. Im Spiel gegen den HSV forderten Fans „Oenning raus!“, andere bedrohten Manager Martin Bader. Wobei hier Sachen ablaufen, die mit Fußballbegeisterung nichts mehr zu tun haben.
Nichtsdestotrotz sollte man sich jetzt am Valznerweiher langsam Gedanken machen. Einfach nur darauf zu warten, dass Torhüter Raphael Schäfer wieder kommt und vielleicht auch mal wieder (wie in Wolfsburg) das Glück, dürfte zum Klassenerhalt nicht ausreichen, zumal sich auch das Glück hart tut, einer Mannschaft Gutes zu tun, die zwar vorne keine Tore schießt, aber regelmäßig einbricht, wenn sie in Rückstand gerät.
Doch, wo sollen die Clubverantwortlichen den Hebel ansetzen? Um ihnen eine Hilfestellung anzubieten, starten wir hier eine Umfrage. Weil es aber an mehreren Stellen Defizite gibt, ist Multiple-Choice mit bis zu drei Antworten möglich.

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6 Kommentare in “Umfrage: Wie soll es beim Club weitergehen?

  1. Egal, was geschehen wird: es wird zu wenig sein, um den Verein mittelfristig wieder auf einen gesunden Kurs zu bringen. Die Baustellen sind einfach zu vielfältig und zu vielschichtig.

    Beginnend bei der Mannschaft, in der sich einge „faule Früchte“ befinden, über den führungsschwachen Trainer bis hin zum Sportdirektor dem der Überblick über sein Team fehlt.

    Es geschehen Dinge, die in einem Verein einfach nicht passieren dürfen. Besonders wenn man private Aussagen von Clubprofis über ihren Trainer oder die Kollegen hört, dann wird einem Angst und Bange, wohin dieser führungslose FCN mit seinem (wieder mal) zerfallenden Team steuert. Und dabei ist der größte Teil der vorhandenen vereinsinternen Probleme noch nicht mal neu. Aber der Club wiederholt sich halt gerne. Nicht nur bei Auf- und Abstiegen.

    Man stelle sich einen Verein vor, bei dem ein Profi mal so nebenbei in einem privaten Gespräch – aber gegenüber Fremden – über Trainer und Kollegen vom Leder zieht: dieser und jener Spieler, die bestimmen die Aufstellung. Einer von beiden habe den Trainer sogar mal vor versammelter Mannschaft „A****loch“ genannt und der Trainer blieb nur schweigend vor der Mannschaft stehen. Besagter Profi soll auch im Nachhinein nicht bestraft worden sein. Der Trainer verwalte nur noch seinen Job, weil er wüsste, dass bestimmte Spieler sonst beim Vorstand antanzen und seine Absetzung fordern würden. Wie ja schon bei seinen Vorgängern geschehen.
    Man stelle sich vor, dass schon in der vergangenen Saison ein anderer (aktueller) Profi sich während eines Spieles, auf der Tribüne sitzend, über den üblen Charakter einiger Teamkollegen beschwerte und sich dabei nicht mal bemühte, leise zu sprechen.
    Man stelle sich einen Spieler vor, der zu den erklärten Fanlieblingen zählt und angeblich niemals nie an einer Trainerentlassung beteiligt war. Dafür aber nachweislich regelmäßig in einer Nürnberger Sportredaktion anrief um sich über besagten Trainer zu beschweren. In einem Gespräch 4 Monate vor der Trainerentlassung durften die Kollegen des angerufenen Redakteurs beim Zuhören Strichliste führen und in 6 Minuten kanpp 50 Beleidigungen des Trainers zählen.
    Man stelle sich vor, an diesen Geschichten wäre was dran und besagte Spieler wären alle noch im Verein. Wäre dann der Trainer nicht der ärmste Hund? Wäre dem Trainer nicht nur der Vorwurf zu machen, nicht mutig genug gegen die faulen Früchte in der Mannschaft vor zu gehen? Oder muss man diesen Vorwurf nicht vielmehr an den Sportdirektor richten?

    Ich weiss es nicht. ich denke nur, dass es beim Club eine ganze Menge Baustellen gäbe, wenn man das ewige Auf und Ab beenden wollte. Viel mehr, als es sich der Club aufgrund seiner finanziellen Situation leisten kann.
    Daher werden wir wohl bald einen neuen Trainer haben. Solange bestimmte Spieler eben wollen. Bis zur nächsten Krise also.

  2. Solche Äußerungen sollte man entweder belegen können oder bleiben lassen. Durch das Säen von Gerüchten werden die Baustellen sicher nicht behoben.

  3. Schön angetäuscht, Herr Bödefeld! Aber letztlich fehlt der Zug zum Tor. Denn, was wollen Sie uns denn sagen? Dass es früher und jetzt Spieler gab und gibt, die den Trainer anblaffen? Dass Spieler mit Boulevardjournalisten reden? Dass Spieler einen Trainerwechsel vorantreiben? Dass Oenning ein Opfer ist, das nichts dafür kann?
    All das mag ja sein. Doch was folgt daraus? Sowas können Sie auch bei angeblich gut geführten Vereinen wie den Bayern behaupten. Der Wahrheitsgehalt wäre dort mit Sicherheit genauso hoch. Trotzdem spielen die jetzt um die Herbstmeisterschaft und der Club wird wohl auf einem Abstiegsplatz überwintern.
    Also, entweder Sie nennen hier Namen (und wenn es nur der eigene ist), oder Sie müssen damit leben, dass man das als haltloses Geschwurbel abtut.
    Ich persönlich fände es aber gut, wenn hier Ursachen benannt und Lösungen aufgezeigt werden. Schließlich geht es um unseren Club und nicht darum, sich mit Andeutungen wichtig zu machen.

  4. Die Clubführung spricht sich doch selbst das Urteil! Jetzt hat Herr Präsident Schäfer plötzlich erkannt, dass man doch 3 neue Spieler holen müßte, aber hilfslos stammelt er “ wir haben ja 30 Spieler, die haben Vertrag, da noch 3 dazu, das geht nicht“. Jetzt hofft er dass diese hochbezahlten Zweitligaspieler freiwillig das Feld räumen.
    Ja, wer hat ihnen denn diese Verträge gegeben? Zum Beispiel einem Perchtold, der bereit wäre, sich abzurackern, der aber bei Oenning offenbar nicht die geringste Chance hat. Viele andere ähnlich. Da setzt man auf Masse statt Klasse, hat 30 Spieler, aber keine 11 bundesligatauglichen, und bkockiert sich damit selbst. Wer hat das entschieden? Ich tippe auf Bader und Oenning. Die sollen es jetzt ausbaden, und im Zweifelsfall den „abgeschobenen“ Spielern den Gehaltsunterschied vom eigenen fürstlichen Salär ausgleichen.

  5. Es bleibt wahrscheinlich nichts anderes übrig als Trainer Oenning zu entlassen, denn anscheinend kommt er an die Spieler nicht mehr ran. Dann braucht der Club aber unbedingt einen „harten Hund“ als Trainer, der wirklich hart durchgreift. Das muss auch sehr bald geschehen, sonst ist der Abstieg nicht mehr zu vermeiden.

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