Offener Brief an Schmitt+Sohn

Sehr geehrte Familie Schmitt,

dass ein so erfolgreiches Unternehmen wie das Ihre seinen Standort in Nürnberg hat, freut uns sehr. Manche wissen das leider nicht und haben daher keine Ahnung, welche Kompetenz im Fahrstuhlsektor in der Frankenmetropole zu Hause ist.

Wenn es um den Begriff „Fahrstuhl“ geht, denken sie, aber auch viele andere Menschen in ganz Deutschland, meist nur an den 1.FC Nürnberg. Er steht nämlich, trotz der jetzt erfolgreich abgeschlossenen Relegationsspiele, immer noch an der Spitze bei den Auf- und Abstiegen und gilt daher als klassische Fahrstuhlmannschaft.

Der Begriff Fahrstuhl bekommt dadurch einen negativen Touch, der angesichts der o.g. Kompetenz bedauerlich ist, dem aber auch fußballerisch die Berechtigung fehlt, denn selbst wenn zum Absteigen nicht viel gehört: danach immer wieder aufsteigen, das kann nicht jeder.

Insofern glauben wir, dass Ihr Unternehmen wie kein zweites zum 1.FC Nürnberg passt. Steigt er in der nächsten Saison wieder ab, werden mit dem dann auftauchenden Fahrstuhl-Begriff wenigstens keine Konkurrenz-Produkte assoziiert, bleibt er drin, können Sie sich in der dann in ganz Franken aufkeimenden Euphorie mit sonnen. Schmitt+Sohn kann also nur gewinnen.

Geben Sie sich also bitte einen Ruck! Steigen Sie beim Club als neuer Sponsor ein und befreien Sie uns damit von dem jetzigen, der uns überall nur Sympathien kostet.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

3 Clubfreunde

5 Kommentare in “Offener Brief an Schmitt+Sohn

  1. Das ist ein vollkommen sinnloser und nichtssagender Beitrag des Verfassers. (Mariechen würde sagen: „Blous dassä woss schreibd.“) Dass der Trikotsponsor dem Club Sympathien kostet ist eine, durch nichts belegbare Pauschalierung und liegt rein subjetiv im „Auge“ des Verfassers. Der Sponsor bezahlt Geld für seinen Namen auf dem aktuellen Trikot. Anders als so mancher sog. alteingesessener Unternehmer in der Region, s. eben auch „Schmitt“. Ausserdem gebe ich zu Bedenken, dass auch bei AREVA Personen in Lohn und Brot stehen die einen Teil ihres Einkommens für Eintritt und Reisen zu den Heim- und Auswärtsspielen des Club ausgeben. Denkt der Autor, dass auch diese Personen dem Club Sympathien kosten?

  2. @Stadtschreiber Dein Beitrag ist ebenso grips- wie humorfrei. Im Übrigen geht es doch nicht darum, was ihr Arevaleute am Samstag macht. Das Problem ist doch euer Werktagsverhalten.

  3. War nicht tatsächlich mal das Baununternehmen „Hochtief“ m Gespräch? Das wäre zu geil, die „Hochtief“ Arena!

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