Der negative Eigler

In der BR-Sendung „Blickpunkt Sport“ erinnert man sich manchmal daran, dass auch noch ein anderer Verein im Norden des Sendegebiets in der Bundesliga mitkickt: der FCN. Am Montag war es wieder soweit und Torschütze Christian Eigler durfte als Studiogast Platz nehmen. Und sagen wir es einmal so: Er vermittelte nicht unbedingt den Eindruck, als sei Franken ein Hort von Intelligenzbestien.

Auf die Frage, welche drei Adjektive auf ihn zuträfen, fiel ihm eigentlich nur eines ein (die anderen waren vorgesagt): NEGATIV. Wie? „Negativ! Ja, ich hab ein bisschen eine negative Ausstrahlung.“ Das sagte er wirklich. Kann man sich hier noch einmal ansehen.

Aber wir können den Christian beruhigen. So negativ war der Eindruck am Bildschirm nun auch nicht. Die Begründung für den Platzverweis („Ich war ein bisschen übersäuert am Schluss, vom Kopf her.“) war durchaus originell. Im übrigen wäre ein wirklich Negativer spätestens nach der ersten Frage von Moderatorin Janina Nottensteiner zum FC Bayern aufgestanden, hätte „Scheiß-Bauern!“ gerufen und das Studio verlassen. Eigler sagte hingegen brav, „jeder würde gern mal für die Bayern spielen“. Das wirkt positiv auf die BR-Leute. Da darf er sicher gern mal wiederkommen.

Uns soll´s recht sein, solange solche Tore der Anlass sind:
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2 Kommentare in “Der negative Eigler

  1. Auf die Frage: würden sie gerne mal für den FC Bayern spielen (Die sich ja sowieso nicht ernsthaft stellt)hätte Christian Eigler antworten müssen: Ich spiele beim geilsten Club der Liga! Dann wäre CE in meiner Wertschätzung gewaltig gestiegen und ich und viele andere Clubfans hätten ihm so manchen Grottenkick verziehen.

  2. Einen Kämpfer wie Eigler braucht man einfach beim Club. Verstehe die Fans nicht, die immer nur über ihn meckern. Aber die Franken sind halt ein altes Meckervolk…

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