Langsam wirds unheimlich

Langsam wirds unheimlich! Der Club auf Platz 6. Zwar nur eine Momentaufnahme, aber trotzdem. Unheimlicher ist schon die Art und Weise, wie die Clubmannschaft inzwischen dem Gegner den Schneid abkauft und ihn schlechter aussehen lässt als er eigentlich ist. Letztes Mal den VfB Stuttgart, diesmal die Eintracht.

Was uns als Clubfans zunächst freut ist: Wir zittern weniger. Auch am Freitagabend hatten die Frankfurter kaum eine Chance. Da kann man seine Aufregung darauf konzentrieren, dass vorne nichts zusammen geht. Aber das kennen wir schon vom Club. In der ersten Halbzeit werden die Positionen gehalten, da wird geordnet nach vorne gespielt, da wird es dann auch manchmal langweilig. Aber wenns dem Erfolg dient…

Im Augenblick scheint Dieter Hecking alles richtig zu machen. Er hat ein Geduldspiel prognostiziert. So kam es dann auch, bis Julian Schieber, zuvor noch eher brasilianisch unterwegs, den englischen Hammer auspackte. Dann legten auch noch Robert Mak und Almog Cohen spielerisch elegant nach. Was will man mehr.

Dass das ein völlig neues Clubfeeling ist und wir uns massiv umstellen müssen. Ja mei! Man muss auch als Clubfan flexibel sein.

Jedenfalls, und das geben wir gerne zu, wenn die Eintracht wieder hölzern und eher auf Spielzerstörung ausgerichtet agierte, dachten wir oft, das wäre der Club und die anderen seien eine Spitzenmannschaft gegen die man ein 0:0 ermauern muss und höchstens mit einem Glücksschuss gewinnen kann. Aber jetzt sind wir die, und nicht die anderen.

Kompliziert? Merkt euch einfach: Wir sind der Club!

3 Kommentare in “Langsam wirds unheimlich

  1. In der Tat! Jetzt bin ich gespannt, was auf Schalke passiert. Also, wenn wir das auch noch gewinnen…also dann aber auf zum Halali!

  2. Wenn ich daran denke wie wir noch vor 3-4 Monaten bei jedem Eckball oder Freistoss des Gegners gezittert haben. So kann es auf jeden Fall weitergeht. Es macht einfach nur Spaß dem Club zuzuschauen. Nachdem ich Sonntag S04 sah, sag ich nur: Da ist was zu holen.

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