Saublödes Last-Second-Tor

So einen depperten Treffer in der letzten Sekunde muss man erst einmal verdauen. Das war sozusagen das I-Tüpfelchen auf ein trauriges Spiel. Die geborene Nullnummer hat dann doch noch so getan als sei sie ein richtiges Fußballspiel gewesen.

Aber mei! Wie schon gegen Bremen können wir auch diese Niederlage generös wegstecken. Dann kommen wir halt doch nicht nach Europa. Wird Europa schon sehen was es davon hat. Sollen sie sich halt wieder mit den Bauern langweilen (wobei: so wie der Club in Köln spielte, versäumt Europa auch nichts).

Zum Beispiel hat man in Köln auch gesehen, dass Julian Schieber vorne sehr fehlt. Für das gegnerische Tor gab es kaum Gefahr. Da war nichts. Hinten rettete Schäfer dafür einige Male bravourös, weil die Kölner dann doch etwas mehr Druck machten.

Aber letztlich wurde das Spiel wohl auf der Kartenebene entschieden. Vor der Pause hätte Mohamad eigentllich wegen Nachtretens Rot sehen müssen. Stattdessen gabs nur Gelb. Auch noch für Andi Wolf, der dann dauernd am Rande eines Platzverweises stand und folgerichtig ausgewechselt wurde.

Überhaupt stiegen die Kölner teilweise überhart und unfair ein. Genauso, wie es ihr Edelfan, der BAP-Sänger Wolfgang Niedecken, eigentlich dem Club unterstellt hatte. Auch so kann man vor dem Spiel Stimmung machen und Schiedsrichter für die falsche Seite sensibilisieren.

Aber wir haben ja gesagt: Wir stecken das weg! Wir stecken das weg! Wir stecken das weg! Macht uns doch gar nichts! Wir stehen da drüber….

…ein klein bisschen hätte es uns aber schon gefallen, die Bayern noch einzuholen. Das müssen wir schon zugeben. Vielleicht ist uns gegen diese überhart einsteigende Bande ja am nächsten Samstag das Glück etwas holder.

3 Kommentare in “Saublödes Last-Second-Tor

  1. Schoene Aussichten fuer die naechste Saison – ohne Schieber vorn nichts los!!! Ekici und die anderen Sturm-„Trottel“ sind nicht in der Lage auch nur einen halbwegs gelungenen Pass oder Sololauf hinzulegen (ausser Foulsspiele von Wolf,Chandler, die bereits nach der Halbzeit rausgewechselt werden sollten!)- schade Nuernberg – naechstes Jahr wird wieder um den Abstieg gespielt!!?!

  2. Dass Eigler vier mal gegen Pauli traf das war das schlimmste was passieren konnte. Da haben viele auch ,
    Trainer und Managment, gedacht: Er ist doch ein 1.Buli-Spieler. Ist er aber ganz sicher nicht.
    ich sag nur: Ein Glück, daß wir die 42 Punkte haben.

  3. Ein richtig schöner Artikel!
    War zwar gestern nix, aber ist doch Wurscht. Nach der Saison brauchen wir doch nicht rumzujammern, sondern sollten die letzten Spiele genießen. Zum Jammern haben wir womöglich nächste Saison noch reichlich Gelegenheit.

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