BVB nur mit Glück zum Sieg

Schade, dass es beim Fußball keine Haltungsnoten gibt. So gut hat nämlich schon lange keine Nürnberger Mannschaft in Dortmund ausgesehen. Ein spielerischer Unterschied oder eine deutliche Überlegenheit waren kaum festzustellen. Dabei ist der BVB immerhin Meister, hat sich für viel Geld verstärkt und spielte im eigenen Stadion. Der Club hatte dagegen etliche Leistungsträger – unter anderem seinen Spielmacher Gündogan an den BVB – abgegeben, hatte noch dazu einen 18-Jährigen zwischen die Pfosten stellen müssen, weil Raphael Schäfer verletzt ist. Also war eigentlich krasser Außenseiter. Doch trotz aller Bemühungen hat es leider nicht zu Zählbarem gereicht.

Vorne hatten Jens Hegeler in der ersten Hälfte und Julian Wießmeier in der zweiten zwar Superchancen, um einen Treffer zu machen. Stattdessen machen die die Dortmunder. Einmal hatte die sonst solide Clubabwehr nicht aufgepasst. Einmal half ein depperter Duseltreffer.

Aber grämen müssen wir uns nicht. Nicht nur, dass sich auf dieser Leistung aufbauen lässt. Auch Schäfer-Vertreter Patrick Rakovsky bewies, dass er ein Guter ist und sich Club-Manager Martin Bader hektische Einkaufsaktivitäten sparen kann.
Also: Weiter so, dann kommt auch das (verdiente!) Glück wieder – und der Klassenerhalt dürfte kein Problem sein!

2 Kommentare in “BVB nur mit Glück zum Sieg

  1. Richtig.
    Am wichtigsten war für mich zu sehen, was Rakovsky macht. Und das war richtig gut.
    Fazit: Keine grundsätzlichen Probleme in Sicht.

  2. Die müssen endlich die Dinger reinmachen, was anderes zählt nicht. Schön spielen und trotzdem verlieren macht keinen Spass.

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