Ein Tapir, der Pinos Namen trägt

Auch die Pfleger im Tiergarten haben ein Herz für den 1.FC Nürnberg – und so wurde Javier Pinola nun eine ganz besondere Ehre zuteil: Der Linksverteidiger fungiert als Namenspatron für ein Schabrackentapir-Baby, das am 28. Januar zur Welt kam. Im Gegensatz zum Nürnberger Publikumsliebling ist das Tier allerdings weiblich. Die Pfleger kamen auf die Idee, den Namen des  Tapir-Papas, Pi, mit dem Mädchennamen Nola zu verbinden. 

Stimmiger wäre es freilich gewesen, wenn ein Flachlandtapir nach dem seit 2004 beim Club spielenden Argentinier benannt worden wäre, weil diese Tiere aus Südamerika stammen und auch in Pinos Heimatland leben. Aber Flachlandtapir-Weibchen Daisy ist inzwischen zu alt für Nachwuchs. Und eine besondere Tierart hat Pinola dennoch erwischt: Bei den aus Südostasien stammenden Schabrackentapiren ist der Nürnberger Tiergarten im Rahmen des Europäischen Erhaltungsprogramms nämlich für die Koordination der Zucht verantwortlich. Insofern haben Schabrackentapire einen besonderen Stellenwert für den hiesigen Zoo. So wie Pinola für den Club…

Während Pinola dem 1.FCN hoffentlich noch lange treu bleibt, verlässt das gleichnamige Tapir-Mädchen Nürnberg nach einem Jahr und wird an einen anderen Tiergarten vermittelt. Schabrackentapire haben eine Lebenserwartung von 20 bis 30 Jahren. Laut Tierpflegerin Lydia de Jong weiß Pinola übrigens noch nichts von seinem Tapir-Glück. „Aber vielleicht liest er es ja in der Zeitung.“ Oder im Clubfreunde-Blog.