Ungeahnter Offensivwirbel

Ganz, ganz wichtiger Heimsieg! Dass der Club vier Tore erzielt hat beim 4:2 gegen die Hoffenheimer, beweist aber nicht, wie offensivstark der FCN plötzlich geworden ist. Eher lag es an der Schwäche der Noch-Babbel-Truppe. Die machte es dem Club relativ leicht. Ein echter Aufbaugegner. Und vor allem der zuletzt ein bisschen abgetauchte Kiyotake nutzte die Aufbauhilfe. Polter auch. Der für ihn eingewechselte Pekhart leider nicht.

Trotz der sechs Tore war das Spiel aber eher unansehnlich spielerisch nicht immer auf hohem Niveau. Nach der frühen Führung ließ es der Club langsam angehen. So als ob er sich für irgendwelche internationalen Einsätze schonen muss. Vielleicht spukte da schon das Leverkusenspiel am Wochenende in den Köpfen rum. Immerhin treffen da die beiden einzigen Mannschaften aufeinander, die dem Herbstmeister Punkte abnehmen konnten.

Aber kaum wurden aus den Hoffenheimern wieder Hoffnungseimer, legte der Club nach. Auch nach dem (zweifelhaften) Handelfmeter in der zweiten Hälfte war das so. Kiyo verhinderte da mit einem Traumtor, dass uns wieder das übliche Nervenflattern packte.

Aber gegen Leverkusen reicht die Leistung vom Mittwochabend ganz bestimmt nicht. Das muss man realistisch sehen. Hinten gab es noch zu viele Fehler und vorne – so merkwürdig das bei vier Toren auch klingt – ist die Chancenauswertung auch noch steigerungsfähig. Andererseits: Aus den beiden Derbys zwei Punkte geholt, einen Mitabstiegskandidaten geschlagen, es hätte alles auch wesentlich ernüchternder laufen können.

5 Kommentare in “Ungeahnter Offensivwirbel

  1. „Unansehnlich“? Da fehlen mir jetzt die Worte. Was erwartet man denn vom Club oder vom Fußball noch mehr außer 6 Tore und ein rassiges Spiel mit intensiven Zweikämpfen und Torraumszenen? Ich glaub Barcelona & Co. haben die Erwartungen an den Fußball vernebelt.

  2. Pingback: Der Parteiische entschied das Spiel : Die 3 Clubfreunde

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