Langsam kommt Langeweile auf

Gegen die Freiburger hat sich der Club immer schon schwer getan. An manches Schicksalsspiel möchte man sich da als FCN-Fan am liebsten gar nicht erinnern. Normalerweise ging es in den Partien gegen den Abstieg. Schließlich treffen da zwei Traditionsfahrstuhlmannschaften aufeinander.

Inzwischen ist das anders. Freiburg reiste als Tabellenfünfter an und hatte daher fast schon die Favoritenrolle. Beim Club probierte Trainer Michael Wiesinger trotzdem eine Umstellung bei den Außenverteidigern. Chandler musste zwangspausieren, für ihn rückte Hanno Balitsch nach hinten und für den zuletzt eher schwachen Javier Pinola durfte Marvin Plattenhardt ran.

Hinten brannte trotz der Umstellung anfangs wenig an. Es entwickelte sich der bereits bekannte Mittelfeldkick mit wenig Inspiration dafür umso mehr Fehlpässen. Trotzdem erspielte sich der Club ein Übergewicht, das auch prompt mit einem Elfmeter belohnt wurde. Den musste man nicht geben. Aber wir haben auch schon keine bekommen, wenn wir sie verdient hatten. Insofern: ausgleichende Gerechtigkeit.

Doch anstatt sich dann nachträglich die Führung zu verdienen begann der Club den Vorsprung zu verwalten. In der zweiten Hälfte gab es dann nochmal einen Leistungseinbruch (haben wir jetzt schon häufiger beobachtet und fragen uns obs an der Kondition oder an der nicht ganz ankommenden Kabinenpredigt liegt). So war dann der Ausgleich fast schon absehbar, zumal sich die Freiburger nochmal richtig reinhängten. Vielleicht spielte auch die Verletzung von Pelle Nilsson ein Rolle bei der Zurückhaltung der Clubabwehr beim 1:1.

So reichte es wieder nur zu einem Unentschieden. Ein weiterer Punkt gegen den Abstieg. Da an den aber kaum noch einer denkt, war es nur ein weiterer Langweiler in einer sich allmählich generell zum Langweiler entwickelnden Saison. Wenn in einem Spiel Ähnliches passiert, würden wir „Abpfeifen!“ brüllen. Aber gut, für einige Verein geht es noch um eine Kleinigkeit.

Das Interessanteste fand diesmal nicht auf dem Platz statt, sondern auf der Tribüne. Dort saß nämlich nicht nur Klaus Augentghaler, sondern auch Felix Magath. Was soll uns das sagen?
…zumindest konditionell würden dann einige zulegen

5 Kommentare in “Langsam kommt Langeweile auf

  1. Als ich den Magath auf der Tribüne gesehen habe, habe ich richtig Angst bekommen. Ich hoffe, Geschichte wiederholt sich nicht und der war zum Verhandeln in Fürth.

    • So ungefähr ging es mir auch. Aber ich denke, da besteht keine Gefahr. Er hat ja schon mal hingeworfen, weil ihm der Präsi damals keine großzügig bemessene Geldschatulle gegeben hat, um auf eine seiner bekannten Shoppingtouren zu gehen.

  2. Eine langweilige Saison?

    Falls Ihr es noch einer bemerkt habt, da kommt von hinten einer mächtig auf. Ich würde mal behaupten, uns steht nächsten Freitag bereits ein Schicksalsspiel bevor!

    • Sehe ich genauso!
      Jetzt sind es noch sieben Punkte auf Platz 16, nächsten Freitag sind es dann nur noch vier Punkte, da der FCA begriffen hat, um was es geht!
      Ach ja, und dann kommt Schalke. Da kann man auch nicht von drei Punkten ausgehen. Ich will ja nicht Schwarzmahlerei betreiben, aber es könnte durchaus sein, dass wir in zwei Wochen gerade mal noch EINEN mickrigen Punkt vom Relegationsplatz entfernt sind!
      Also: AUFWACHEN GLUBB !!!!!!!!!!!!!!

  3. Pingback: Hoffentlich bleibt es auch langweilig : Die 3 Clubfreunde

Kommentarfunktion geschlossen.