Drei starke Minuten

Ein Punkt in Sinsheim! Da hatten wir schon schlechtere Auftaktergebnisse erlebt. Vor allem nachdem sich der Club jetzt in Sandhausen auch nicht in die Favoritenrolle gedrängt hat. Zufrieden mit dem Punkt können wir auch deshalb sein, weil der Club bis zur 53. Minute wie der sichere Verlierer ausgesehen hat. Doch dann reichten drei starke Minuten um den Ausgleich zu machen und danach das Unentschieden heimzuschaukeln.

Doch der Reihe nach: In den ersten zehn Minuten ging es hin und her. Da kämpften zwei scheinbar gleichwertige Mannschaften mit offenem Visier. Doch dann tauchte erstmals ein blauer Hoffenheimer frei vor Schäfer auf. Leider nicht zum letzten Mal. Die Abwehr vollführte ihre leider schon bekannten Schwimmübungen. Das Mittelfeld erhöhte noch den Druck, weil mühsam eroberte Bälle dort postwendend verschenkt wurden. Worte wie Kreativität oder Spielintelligenz sollte man besser gar nicht kennen, sonst ärgert man sich bei diesem Auftritt bloß.

Aus diesem Grund hing dann nicht bloß der immer gefährliche Stürmer Daniel Ginczek vorne in der Luft, auch Raphael Schäfer hatte mehr zu tun als ihm lieb war. Ein paar Mal hielt er bravourös die Null fest, aber in der 34. Minute wars dann passiert. Kurz vor der Pause hätte Hoffenheim dann eigentlich sogar 2:0 führen müssen. Aber gottseidank war Schiri Kinhöfer dem FCN wohlgesonnen.

Nach der Pause kam der Club mit Frantz und Drmic für die schwachen Mittelfeldakteure Mak und Gebhart. Das sollte sich auszahlen. Doch zunächst kassierte der Club dann erst das 2:0 nach einem wieder mal im Mittelfeld vertändelten Ball. Da schien die Sache gelaufen zu sein. Bis zu jenen drei Minuten. Die versöhnten dann für vieles. Wobei das nicht bloß den beiden eingewechselten Spielern zu verdanken war, sondern auch dem in dieser Konstellation wesentlich lustvoller zu Werke gehenden Hiroshi Kiyotake.

Am Ende hatte der Club noch zwei dicke Chancen zum Sieg. Damit hätte er aber wohl das Glück überstrapaziert. Mit dem Punkt sind wir jedenfalls gut bedient. Jetzt kommt der Tabellenführer aus Berlin und dann gehts zu den Bayern. Da ist ein „kleines Polster“ schon mal beruhigend – und vielleicht schafft es die Clubmannschaft ja langsam, das Verhältnis drei starke zu 87 eher schwachen Minuten ein bisschen nach oben zu korrigieren.

3 Kommentare in “Drei starke Minuten

  1. KÖNNTE BITTE JEMAND MAL DEM HERRN WIESINGER MITTEILEN, DASS DER HERR PINOLA SCHON LANGE NICHT MEHR BUNDESLIGATAUGLICH IST. DANKE.

    • Der Pino ist ein Gerechtigkeitsfanatiker, der wollte den Hoffenheimern was Gutes tun, weil ihnen ein reguläres Tor aberkannt wurde. Deswegen hat er beim 2:0 den Ball vertändelt.

      Leider kam das in der Berichterstattung und bei den Kommentaren der Hoffenheimer nicht zur Ausdruck. Daher noch einmal: Wenn Kinhöfer das 2:0 kurz vor der Halbzeit gegeben hätte, dann wäre es nach der Pause nicht mehr gefallen. Torchips brauchen wir daher auch nicht, solange Leute wie Pino mitspielen.

      So, und jetzt Ruhe!

      • INTERESANT. UND WARUM HAT DER HERR PINOLA DANN VOR DEM 1:0 DAS ABSEITS AUFGEHOBEN, WEIL ER WIE SO OFT IN DER VERGANGENHEIT ES EINFACH VERPENNT HAT MIT DER KETTE AUFZURÜCKEN? DER CLUB KANN ES SICH EINFACH NICHT LEISTEN SPIELER MITZUSCHLEPPEN, DIE VON 10 SPIELEN HÖCHSTENS IN EINEM HALBWEGS FEHLERFREI BLEIBEN.

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