Schluss mit dem Deppentum!

Dass der Club ein Depp ist, wird als gegeben hingenommen. Deswegen kommen wir auch immer wieder in Situationen wie die augenblickliche und fühlen uns dann eher heimisch, als dass wir auf die Barrikaden gingen.

Die Feststellung der Club ist ein Depp ist aber falsch und irreführend. Selbst der Urheber Klaus Schamberger hat inzwischen nachgebessert und gesagt „Der Club ist ein Knalldepp“. Freilich ist der Club nicht per se ein Depp, sondern eher eine Ansammlung von Deppen, die den Verein regelmäßig in die Bredouille reiten.

In dieser Saison herrschte die größte Deppendichte im Kader. „Das ist die dümmste Mannschaft, die der Club je hatte“, klagte neulich ein Kollege. Auch von vielen, die Clubspieler mal privat getroffen haben oder sonstwie hinter die Kulissen schauten, kam da kein Widerspruch. Mancher wird einwenden, ein Fußballer muss es nicht in der Birne, sondern in den Beinen haben. Aber das ist nicht einmal die halbe Wahrheit. Zumindest einige sollten schon noch Verstand besitzen.

Womit wir bei Martin Bader wären. Der ist einer der wenigen, die was in der Birne haben. Deswegen hat er nach dem Weggang von Timmy Simons immerhin bemerkt, dass da eine intellektuelle Lücke im Team entstanden ist. Freilich suchte er dann nach einem „Sechser“ und nicht nach einer Intelligenzbestie. Trotzdem: Bader ist im Verein der Deppen ein Aktivposten. Deshalb ist er es. der sich jetzt einen Mitarbeiter für das Sportliche suchen darf. Bader als Verantwortlichen für die Misere in die Wüste zu schicken, kann man im Internet (wo ja auch oft das Motto gilt „hier bin ich Depp, hier darf ich´s sein“) schnell fordern und trifft da sicher keinen Unschuldigen. Aber wer, bitteschön, soll jetzt neue Verträge mit vorhandenen oder künftigen Spieler abschließen? Günther Koch? Ulrich Maly? Sollen die vielleicht auch den neuen Trainer suchen?

Es wird also kein Weg daran vorbei führen, dass einige nicht ganz Unschuldige an dem Debakel weitermachen werden. Dass dabei der Ober den Unter sticht ist leider eine Regelmäßigkeit – nicht nur im Fußballgeschäft. Wer also auf einen Umbruch gehofft hat, der kann sich ganz schnell wieder setzen. Es werden nur kleine Brötchen gebacken, weil sonst nämlich die Gefahr droht, dass der unschuldige Rest bereits beim Mehlkauf scheitert.

Ich möchte daher noch nicht einmal meine alte Forderung nach einem Rücktritt des Aufsichtsrats aufrecht erhalten. Eine Bitte an das Gremium hätte ich aber dennoch: Passt wenigstens darauf auf, dass die Mächtigen im Verein (Bader, Schäfer, Woy…) nicht wieder nur minderbemitteltes Personal einstellen bloß damit ihnen niemand ins Handwerk pfuschen und ihre Positionen streitig machen kann. Lieber ein Streit zwischen intelligenten Menschen als noch einmal so ein lemmingartiges Abgrundgetaumel.

Nehmt endlich den Kampf gegen das Deppentum auf, dann bereue ich auch diese Liebe nicht!

3 Kommentare in “Schluss mit dem Deppentum!

  1. Kampf gegen das Deppentum habe ich mir aber anders vorgestellt als diese doch ziemlich provinzielle Kiste, die der FCN da bei der Wolf-Präsentation abgezogen hat.

    Unabhängig von Bader und Wolf frage ich mich vor allem: Wer hat eigentlich den Schramm gewählt und warum?

  2. Das man beim club so weiter wirtschaftet hab ich mir schon gedacht.8 abstiege sind nicht genug,jezt kommt als nächstes die 3 liga.so eine schöne stadt und so ein verein gehören nicht zusammen,da gehe ich zum nachbar greuther-fürth.eine lachnummer herrn wolf zu verpflichten,aber ein herr bader hat wohl angst vor einem kompeteten mann also was ist das nächste, ich verpflichte einen hampelmann,der auch bald noch als trainer arbeitet.Armer club .

    • Wolfgang Wolf ist ein netter Kerl. Aber als Retter des Ruhmreichen in diesem Jahrtausend, da gebe ich dir Recht, ist er eine Lachnummer. Der kennt nicht einmal mehr die zweite Liga.

      Am lächerlichsten ist aber, dass Bader da niemand anderen aufgetrieben hat. Entweder kennt er kaum jemanden oder – was eher anzunehmen ist – wollte er niemanden, den er nicht kennt und der ihm vielleicht einmal etwas Neues erzählt hätte.

      Ich nehme an, wenn wir in die Regionalliga abgestiegen sind, dann wird vielleicht einer im Aufsichtsrat aus seinem Delirium aufwachen und erste Zweifel an Bader äußern. Vielleicht pennen sie auch bis zur Bezirksliga.

Kommentarfunktion geschlossen.