Kleiner Lichtblick im dunklen Tunnel

3459508727Ja, der Club ist führungs-, plan- und initiativlos. Aber es wird auch noch Fußball gespielt und dieser hat bekanntlich seine eigenen Gesetze.

Zunächst allerdings eher nicht. Da schien, wie in der Clubchefetage, ebenfalls keiner zuhause zu sein. Das war vielleicht auch den ziemlich hohen Temperaturen geschuldet. Jedenfalls lief in der ersten Halobzeit wenig zusammen. Klassischer Sommerfußball von zwei Mannschaften, die nicht umsonst in ihrer Liga hinten rangieren. So wurde dann der Versuch von Schiedsrichter Dingert dem Spiel etwas Isotonisches zuzuführen, zum eigentlichen Hoghlight der ersten Hälfte:

In der zweiten Halbzeit ging es zunächst ähnlich weiter. Beide Mannschaften kamen kaum in Strafraumnähe und wenn, dann war das alles ziemlich harmlos. Erst nach etwa einer Stunde merkten wohl einige beim Club, dass da mit ein wenig Anstrengung mehr zu holen ist als nur ein Unentschieden. Zunächst fasste sich Blum ein Herz, traf aber nur den Pfosten. Den Abpraller konnte Fortuna-Keeper Rensing mit Glück noch festhalten. Wenig später setzte Möhwald den Ball erneut gegen den Pfosten. Von da prallte er aber nicht zu Rensing, sondern zu Behrens, der nur noch den Schlappen hinzuhalten brauchte.

Wer jetzt allerdings dachte, die Führung würde dem Club Selbstvertrauen und Sicherheit bringen, der sah sich getäuscht. Auf einmal drückten die Düsseldorfer und brachten die FCN-Abwehr in Verlegenheiten. Außer einem Pfostentreffer von Ya Konan sprang aber glücklicherweise nichts dabei heraus.

Der Club hatte diesmal aber nicht bloß mehr Fortuna als der Gegner, er war unter dem Strich von zwei schwachen Zweitligateams das etwas bessere. Insofern war das ein wichtiger Dreier gegen den Abstieg und ein kleiner Lichtblick in zappendusteren Zeiten.