Kleine Trainingseinheit für Schäfer

4221534452Bedeutung für den Club hatte gestern das Spiel in Bremen. Die Begegnung in Paderborn musste lediglich runtergespult werden. Vor allem durfte sich keiner der Vorwurf einhandeln, im Abstiegskampf den Wettbewerb zu verzerren.

Der Club begann ohne den gelbgesperrten Behrens und zunächst auch ohne Burgstaller. Dafür stand Raphael Schäfer nach langer Verletzung wieder zwischen den Pfosten. Ihm für die Relegation gegen die Frankfurter Eintracht wieder etwas Spielpraxis zu vermitteln, war wohl das Hauptziel der Nürnberger Bemühungen. Zeitweise wirkte die Paarung wie Paderborn gegen Schäfer. Letzterer konnte sich auch etliche Male auszeichnen. Hin und wieder hielt er allerdings den Ball nicht fest, ließ ihn zur Mitte abprallen und bescherte dem Gegner damit hochkarätige Torchancen. Doch die Paderborner agierten derart harmlos, dass es eigentlich nie so aussah, als müsste Schäfer in dieser Trainingseinheit nach hinten greifen.

Andererseits stellte sich der Club auch nicht viel besser an. Da lief kaum etwas zusammen. Ohne Guido Burgstaller fehlte der Dampf im Angriffsspiel. Das merkte offenbar auch Trainer Weiler und wechselte ihn nach 55 Minuten für Füllkrug ein. Auch den Nachwuchsspielern Cedric Teuchert und Lukas Möhl gönnte der Coach einen Einsatz. Dass dann ausgerechnet Teuchert den Ball in der 86. Minute doch noch ins Tor stocherte, war irgendwie bezeichnend. Da war allerdings auch im Zweitligaabstiegskampf längst die Luft draußen. Den Paderbornern hätte angesichts der MSV-Führung gegen Leipzig selbst ein Sieg nichts mehr genutzt. Wobei es eh fraglich gewesen wäre, ob dieser SC in der Relegation gegen die Würzburger Kickers eine Chance besessen hätte.

Die besitzt der Club gegen Frankfurt allerdings auch nicht, wenn er so wie heute in Paderborn auftritt. Hoffen wir mal, dass er noch ein paar Gänge hochschalten kann, wenn es am Donnerstag und am übernächsten Montag wieder um etwas geht.