So sehen Aufsteiger aus!

Die Woche:

1. Am 19. Dezember geht es für die Clubprofis nach dem Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg in die Winterpause. Dann könnten wir eigentlich fünf Wochen Winterschlaf einlegen. Der Club muss nämlich erst an 23. Januar wieder ran. Dazwischen geht es ins höchstwahrscheinlich wärmere Valencia ins Trainingslager (und nicht mehr, wie früher, ins türkische Belek). Wenn es da oder an anderen FCN-relevanten Schauplätzen was zu berichten gibt, erfahrt ihr das natürlich bei euren Clubfreunden.

2. Cedric Teuchert wird wahrscheinlich nicht mehr für den Club auflaufen. Gegen Düsseldorf war er nicht einmal im Kader. Prompt wurden die Kollegen hellhörig. Laut Kicker stehen „die Zeichen“ auf Abschied. Laut Bild ist dieser schon besiegelt. Offenbar ging es nur noch um die Ausstiegsklausel. Beim Gehalt war man sich schon einig. Schade, das alles. Aber nicht überraschend.

3. Die U19 des FCN ist wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und geht nach einer Serie von drei Siegen doch etwas hoffnungsfroher in die Winterpause. Allerdings steckt der Clubnachwuchs in der In der A-Junioren-Bundesliga immer noch abstiegsgefährdet hinten drin.

4. Es ist immer wirkungsvoller, wenn mehr Leute aktiv werden. Deswegen schließen wir uns dem Vorstoß von Alexander Endl (u.a. Mitautor bei den Clubfans-United) voll inhaltlich an.

Das Spiel:

Ausnahmsweise ließ Trainer Michael Köllner diesmal die gleiche Elf auflaufen wie in der vorigen Partie. Allerdings wurde er durch Schiedsrichter Rene Rohde dann schnell zum Wechseln gezwungen. Dem saß die gelbe Karte extrem locker in der Tasche, zumindest was den Club anging. Drei der vier waren dabei völlig ungerechtfertigt. Köllner nahm den rotgefährdeten Kammerbauer raus und brachte Petrak. Viel mehr gibt es über die erste Halbzeit nicht zu berichten. Vielleicht lag es auch am Platz, dass da kein schönes (und schon gar kein Spitzen-)Spiel aufkommen konnte.

In der zweiten Hälfte bewies der FCN dann allerdings, dass man auch auf Düsseldorfer Äckern auf Sieg spielen kann. Auf einmal sahen wir Offensivaktionen, Druck nach vorne und Torchancen. Zunächst scheiterten aber noch Salli (wegen Rücklage) und Behrens (wegen Pfosten). In der 67. Minute wurde der Club dann für seine Bemühungen belohnt. Nach einer Ecke bekam die Fortuna den Ball nicht weg und Tobias Werner tütete rechts unten volley ein.

Doch damit nicht genug: Zehn Minuten erhöhte Georg Margreitter sogar auf 2:0. Diesmal nach einem Valentini-Freistoß. Eigentlich eine klare Sache, zumal die FCN-Abwehr auch hinten gut stand. Doch da war ja noch Schiri Rohde. Nach einer astreinen Abwehraktion von Valentini entschied er selbst zur Verwunderung der Düsseldorfer auf Elfmeter. Dass den Fabian Bredlow hielt war nicht nur gerecht. Es bewies auch: Der Club spielte in Düsseldorf wie ein Aufsteiger und zwar von vorne bis hinten. Die Hinrundenabschlusstabelle schauen wir uns natürlich auch geren an: Der Club überholte die Fortuna und liegt jetzt auf Rang 2.


Ein Letztes:

Stimmt!