Die erste Woche des Bundesligisten

1. Es gibt weitere Neuzugänge zu vermelden. Der Wechsel von Timothy Tillman hat sich bereits angedeutet und wurde hier schon mal erwähnt. Eher überraschend war die Verpflichtung von Außenverteidiger Robert Bauer, der von Werder Bremen zum Valznerweiher wechselte. Er kommt auf Leibasis mit Kaufoption. Dass ihn Werdertrainer Kohfeldt wieder haben möchte, erscheint nach den öffentlichen Äußerungen Bauers eher unwahrscheinlich.

2. Nachdem der Club eher auf eigenen Nachwuchs setzt (setzen muss) als auf teure Transfers, lohnt ein Blick auf die U21, die mit fast völlig neuem Personal in die neue Saison geht und das obwohl es in der alten mit Tabellenplatz 5 nicht schlecht lief. Dass es diesmal keiner in die erste Mannschaft schaffte, ist wohl eine der Schattenseiten des Aufstiegs, der die Kluft zwischen Nachwuchs und Bundesligamannschaft dann eben doch vergrößert.

3. Bereits fünf Tage nach dem Trainingsauftakt absolvierte der Club sein erstes Testspiel gegen den FSV Erlangen-Bruck. Am Ende gab´s einen 5:2-Sieg und die Erkenntnis, dass die Mannschaft erst noch zusammenfinden muss. Immerhin gelang ausgerechnet dem in der vergangenen Saison abschlussgehemmten Edgar Salli der erste Treffer. Auch die Neuzugänge machten keinen schlechten Eindruck.

4. Weite Reisen soll es in der Saisanvorbereitung nicht geben. Die Testspiele werden nur in die nähere Umgebung führen. „Die regionalen Wurzeln stärken“ heißt das. Dagegen dürfte niemand etwas haben.

5. Eine Woche vor dem Bundesligaauftakt am 25. August geht es für den 1. FCN bereits um den DFB-Pokal. Das Spiel gegen den SV Linx wird in Kehl ausgetragen, der Heimat von Clublegende Dieter Eckstein. Der drückt dabei aber lieber dem Sechstligisten die Daumen. Auf den Club ist er sauer. Irgendwas mit Autogrammkarten, also: verletzte Eitelkeiten.

Ein Letztes:

Bei allem Bemühen um Integration: Mancher Spagat wirkt einfach unglaubwürdig:

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