Immer schön, wenn ein Knopf aufgeht

Die Woche:

1. Club-Stürmertalent Jabez Makanda wechselt zu Eintracht Frankfurt. Der dortige Trainer hat ihm einen Platz in der ersten Mannschaft versprochen. Blöderweise kann sich der 16-Jährige darauf wohl nicht mehr berufen, denn nächste Saison trainiert Niko Kovac bekanntlich die Bayern. Sollte man die Leute nicht erstmal volljährig werden lassen, bevor man sie verarscht?

2. Zur geplanten Ausgliederung der Profifußballabteilung beim Club lohnt sich ein Blick auf Vereine, die das schon vollzogen haben. Zum Beispiel den VfB Stuttgart. Zitat: „Die Identifikation ist komplett verloren gegangen.“

3. Gerade noch war ihm alles EGAL und jetzt will er auf einmal nicht nur – wie die übrige Presse schreibt – einfach aufsteigen, sondern sogar Meister werden. Wir nehmen mal an, dass dafür nicht die Sprunghaftigkeit Michael Köllners verantwortlich ist, sondern die der Bildzeitung.

4. Während andere noch Resthoffnungen verbreiten und von „erstklassigen Perspektiven“ für Kevin Möhwald schreiben (was ja auch Vertragsverlängerung bei Aufstieg impliziert), meldet der Kicker, der Wechsel des Mittelfeldspielers zu Werder Bremen sei bereits fix. Und die Bildzeitung behauptete danach auch, er habe bereits seine Nürnberger Wohnung gekündigt.


Das Spiel:

In Ingolstadt begann der Club mit Petrak für Erras. Ishak war wieder in der Startelf dabei. Gleich zu Spielbeginn überrumpelte der FCN die Schanzer, die noch gar nicht richtig sortiert waren und erspielte sich drei erstklassige Torchancen. Danach bekamen die Ingolstädter das Spiel besser in den Griff. Und hatten zumindest eine gute Gelegenheit durch den – freundlich formuliert – übermotivierten Stefan Kutschke. Nachdem er den Ball aus nächster Nähe nicht an dem diesmal fehlerfreien Fabian Bredlow vorbei brachte, verlegte er sich fortan aufs Elfmeterschinden. Das verfing bei Schiedsrichter Willenborg allerdings nicht. Der gab nämlich nicht einmal zwei völlig berechtigte Elfmeter für den Club.

Mit 0:0 ging es erstmal in die Pause. In der hatte Clubtrainer Michael Köllner offenbar gesteigerten Redebedarf. Jedenfalls standen die Ingolstädter minutenlang allein auf dem Platz ehe sich unsere, diesmal in Weiß auflaufenden Spieler dazu bequemten. Leider dauerte es dann keine fünf Minuten für die Weißen, um sich ein echtes Kacktor einzufangen. Die Situation schien bereits geklärt zu sein, da behinderten sich zwei Clubverteidiger im Strafraum gegenseitig, so dass Leipertz an den Ball kam und zum 1:0 einschob. Wieder einmal brauchte der Club offenbar einen Rückstand als Weckruf. Denn plötzölich gab es mehr Zug nach vorne. Dort haperte es dann aber in letzter Konsequenz. Stefaniak blieb weitgehend ein Fremndkörper im Angriffsspiel. Ishak war auch nicht so präsent wie vor einer Woche und Möhwald schien mit den Gedanken irgendwo an der Weser zu weilen.

Als dann auch Mikael Ishak ausgewechselt wurde, schwand bei vielen der Glaube an einen Torerfolg. Für Ishak kam Adam Zrelak. Der war aber keine vier Minuten auf dem Platz, da hämmerte er einen abgewehrten Schuss vom ebenfalls eingewechselten Tobias Werner ins rechte Toreck. Es gibt doch nichts schöneres als wenn bei Clubstürmern der Knopf aufgeht. Leider blieb es bei dem einen Treffer.

Am Ende hatte der Club dann noch eine Ingolstädter Drangphase zu überstehen, so dass wir mit dem einen Punkt zufrieden sein müssen. Zwar ist jetzt der Abstand zu den Kielern auf zwei Punkte geschrumpft, dafür haben wir auf Düsseldorf einen Punkt gut gemacht. Es bleibt also noch spannend, wer von den drei Mannschaften in die Relegation muss. Sollten wir das sein, brauchen wir uns allerdings bei der im Audisportpark gezeigten Leistung keine übersteigertehn Hoffnungen machen.

Ein Letztes:

Wenn einer eine Pressemitteilung verfasst, geht er davon aus, dass die auch veröffentlicht wird. Die hier ist leider untergegangen. Also holen wir das nach.

Einer, der den Unterschied macht

Die Woche:

1. Am 13. Mai kommt zum Saisonfinale Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf ins Morlock-Stadion. Nach dem Spiel ist in den Facebookveranstaltungen bereits eine Aufstiegsfeier angekündigt. Da werden bei den Älteren unter uns Erinnerungen an 1999 wach. Seinerzeit wurde auch bereits eine Nichtabstiegsfeier organisiert und dann schaffte der Club es noch, das Ding zu vergeigen.

2. Die zweite Liga geht in die entscheidende Endphase. Was da eigentlich völlig überflüssig ist, sind zusätzliche Baustellen. Trotzdem wird jetzt auch noch eine Torwartdiskussion vom Zaun gebrochen. Von der hat sich der Trainer allerdings inzwischen wieder distanziert.

3. Michael Wimmer verlässt den Club und geht zum FC Augsburg. Diese Personalie dürfte sich für die meisten eher unbedeutend anhören. Allerdings: Wimmer steht für jahrelange, erfolgreiche Jugendarbeit beim Club. Und somit ist das durchaus ein Verlust.

4. Mit der Schlagzeile „Köllner ist es EGAL“ machte die Zeitung mit den diesmal besonders großen Buchstaben Stimmung gegen FCN-Trainer Michael Köllner. Wahrscheinlich hatte der aber einfach nur keine Lust auf blöde Suggestivfragen zu antworten.

Das Spiel:

Trotz der Meldungen, er sei noch nicht so weit, ließ Köllner den lange vermissten Mikael Ishak auflaufen. Das Spiel gegen die stark abstiegsbedrohten Heidenheimer begann aber wie in den letzten Wochen gewohnt. Der Club hatte zwar mehr Ballbesitz, biss sich aber an der massierten Verteidigung des Gegners die Zähne aus. Der versuchte es mit Kontern und nach einer knappen halben Stunde war es dann passiert. Verhoek traf mit einem Sonntagsschuss aus gut 30 Metern ins Dreieck. Der Club lag wieder einmal hinten.

Doch jetzt erwies sich, wie wertvoll Ishak für uns ist. Der Gegentreffer wurde diesmal zum Weckruf. Fast im Gegenzug machte Behrens auf Flanke von Leibold erst den Ausglich und eine Minute später eroberte Ishak am Strafraum den Ball, den dann Eduard Löwen im Gästetor versenkte. Beim Club war auf einmal wieder die alte Lockerheit im Sturm da. Daher war das 3:1 durch Stefaniak in der 38. Minute fast die logische Folge. Wieder geht der Assist an Ishak. Der hat allerdings durch sein Bemühen, keinen Ball verloren zu geben und den dann auch vorne festzumachen, bis die Kollegen aufgerückt sind, wesentlich zum Umschwung beigetragen. Kurz vor der Pause hatte der Clubstürmer sogar noch die Chance zum 4:1, verzog aber.

Nach der Pause kam dann Tobias Werner für Ishak, dem Köllner offenbar noch nicht die volle Spielzeit zutraute. Prompt war es vorbei mit der Torgefährlichkeit. Wobei allerdings auch Schiedsrichter Pfeifer zum Spielverderber wurde. Statt eines durchaus vertretbaren Elfers gab er Werner wegen angeblicher Schwalbe Gelb, zudem übersah er ein klares Handspiel im Strafraum. Dass es noch einmal eng wurde, hatte sich der Club jedoch selber zuzuschreiben. In der 52. Minute unterlief Bredlow eine Flanke, die der gerade erst eingwechselte Heidenheimer Dovedan zum Anschlusstreffer nutzte.

Danach hielt der Clubtorwart allerdings mehrfach in letzter Not den Dreier fest. Unnötig zu sagen, dass das uns Fans wieder ziemlich Nerven gekostet hat. Aber am Ende ging es gut. Der Club hat seine Durststrecke beendet und endlich wieder mal einen Sieg gelandet. Der ist umso wertvoller, nachdem die Konkurrenz Punkte liegen gelassen hat.

Ein Letztes:

Der Hashtag #buerofussballer ist dieser Tage wieder auferstanden. Das verspricht belanglosen Zeitvertreib für den angestellten Fan. Der denkt sich dann zum Beispiel Thomas von Spesen aus oder Daniel Bürofka. Bei sowas ist dann auch der offizielle Clubaccount mit von der Partie. Blöd nur, wenn dann auch solche Tweets eintrudelt.

Warten auf Ishak

Die Woche:

1. Wer mit eSport nichts anzufangen weiß, sollte sich mal diese Reportage anschauen. Da geht´s um den Clubprofi Bubu und seinen – dank Wildcard aktuell noch laufenden – Versuch, deutscher Meister zu werden. Zwar muss man als Clubfan in dem Film einiges an „Scheiße“ wegstecken. Trotzdem bekommt man einen guten Einblick in den virtuellen Fußball. Einen, der dem DFB-Präsidenten abgeht. Der hält nämlich nichts von eSport und zwar unter anderem deshalb, weil man den bei Stromausfall nicht praktizieren könne.

2. Die Süddeutsche Zeitung hat jetzt auch ein längeres Portrait unseres Trainers gebracht. Besonders erfreut hat sie dabei offensichtlich der Umstand, dass der mal Zahnarzthelfer war.

Das Spiel:

Für Dresden hatte der frühere Zahnarzthelfer Überraschungen angekündigt. Vielleicht meinte er damit den, angesichts der letzten Leistungen, doch überraschend als Stumspitze einlaufenden Edgar Salli. Wobei, bei Köllner ist Salli in der Startelf eigentlich keine Überraschung. Daneben spielte der Ex-Dresdner Marvin Stefaniak von Beginn an. Taktisch ließ der Trainer früh pressen, was die Heimmannschaft immer wieder in Probleme stürzte. Die Folge: häufige Rückgaben auf den Torwart, aber trotzdem nichts Zwingendes für den Club. Zunächst jedenfalls. Später gab es immerhin einen Torschuss von Stefaniak, der allerdings von Schwäbe gehalten wurde. Der sah zuvor auch noch Salli freistehend auf sich zulaufen. Doch sowas macht der Kameruner normalerweise nicht. Deswegen hielt sich die Aufregung, berechtigterweise, in Grenzen.

Leider setzt die Unfähigkeit vorne bekanntermnaßen die Abwehr zunehmend unter Druck. Kurz vor der Pause verlor erst der ebenfalls nicht überzeugende Palacios den Ball im Mittelfeld, dann bediente Clubkeeper Bredlow unfreiwillig Benatelli, der keine Schwierigkeiten hatte, das 1:0 zu erzielen. Nichts war´s mit dem Neustart nach der Länderspielpause. Stattdessen ging es erst einmal ernüchtert in die Pause.

Danach drückte Dynamo weiter. Umso überraschender (also doch!) fiel dann der Ausgleich. Wieder mal musste Kapitän Hanno Behrens als Goalgetter aushelfen. Nach einer Valentini-Flanke zirkelte er den Ball per Kopf ins linke Toreck. In der 60. und 70. Minute reagierte Köllner endlich auf die schwachen Vorstellungen von Stefaniak und Salli und brachte Löwen und Zrelak. Wenig später wurde auch noch Werner für Palacios eingewechselt. Allerdings führte das nicht zur erhofften Belebung des Sturmspiels. Zrelak hatte zwar eine hochkarätige Chance. Müßig zu sagen, dass auch die kläglich vergeben wurde. So blieb unter dem Strich nur der eine, insgesamt sogar glückliche Punkt.

Wir warten also weiter auf Mikael Ishak.


Ein Letztes:

Wie schaut die aktuelle Clubmannschaft aus? Harmlos? Nein! Sie hat vielmehr eine Hornbrille, leicht angegraute Haare, einen Dreitagebart… Hä? Nun ja, Trainer Michael Köllner hat im Interview behauptet, „die Mannschaft ist ein Ebenbild von mir“. Und wenn es der Trainer sagt!

Wichtige Signale

Die Woche:

1. Wichtigste Meldung der Woche: Tim Leibold verlängerte beim Club. Das ist weniger deshalb bedeutend, weil der Club so weithin auf der Linksverteidigerposition gut besetzt ist, sondern als Signal dafür, dass er nicht bloß Durchlauferhitzer für Talente, sondern auch eine Option für die Zukunft sein kann.

2. Ebenfalls für den Ruhmreichen ausgesprochen hat sich Finanzvorstand Michael Meeske. Nach dem HSV sagte er jetzt auch dem VfL Wolfsburg ab. Trotzdem seltsam diese Avancen-Häufung. Nicht ganz klar, aber beim Club eh kein Thema, ist übrigens Meeskes Einstellung zur 50+1-Regelung.

3. In der Länderspielpause hat man mal Muße, sich die Tabelle genauer anzuschauen. Da fällt auf, dass der Club zu jenen vier Mannschaften gehört, die sich keine Abstiegssorgen mehr machen müssen. Das Glas ist also auch halbvoll.

Das Spiel:

Nachdem einige Spieler geschont oder anderweitig gebraucht wurden, konnten sich im Testspiel gegen den österreichischen Zweitligisten SV Ried zwei nicht so im Rampenlicht stehende Kadermitglieder als Torschützen auszeichnen: Laszlo Sepsi und Marvin Stefaniak. Der Club gewann 2:1. Aber bei solchen Pausenevents geht es weniger ums Ergebnis als um die Erkenntnisse und das Im-Rhythmus-Bleiben.


Ein Letztes:

Nur weil die Presse teilweise etwas anderes meldete: hier nochmal eine Richtigstellung zum Darmstadtspiel. Das ging 1:1, also unentschieden, aus.

Statt dem A- fällt nun das D-Wort

Die Woche:

Zumindest laut Bildzeitung steht dem Club ein personeller Aderlass bevor. Vor dem Abschied stehen demnach:

1. FCN-Finanzvorstand Michael Meeske. Der soll als Nachfiolger des beim HSV beurlaubten Heribnert Bruchhagen im Gespräch sein. Meeske kam allerdings vom innerstädtischen Rivalen St.Pauli zum Club. Er kennt also den HSV und ganz blöd ist er auch nicht.

2. Kevin Möhwald ist sich angeblich bereits mit Werder Bremen einig. Was, laut Bild, auch seine schlechte Form in den letzten Spielen erklären soll. Da Möhwald keine Anstalten gemacht hat, seinen Ende der Saison auslaufenden Vertrag zu verlängern, war mit einem Wechsel leider zu rechnen. Dass er nun zu Werder will, braucht man nicht verstehen. Wenn´s dumm läuft, muss er in der Relegation mit seinem alten Verein gegen seinen neuen spielen.

3. Und da ist dann noch der mittlerweile in unserer Fangunst ziemlich abgerauschte FC Schalke ß4, der nach der Verpflichtung von Schöpf, Burgstaller und Teuchert offenbar nach weiteren Clubspielern schielt. Da gab es schon vor Wochen ein Treffen mit Tim Leibold. Nun scheint Schalke auch am Club-Allrounder und an Eduard Löwen dran zu sein. Besonders ärgerlich, dass da S04 in einer sportlich entscheidenden Phase Unruhe in den FCN bringt. Möglicherweise absichtlich. Denn so ein Kaufladen ist halt günstiger, solange er in der 2.Liga spielt.

Das Spiel:

Nach der Derbypleite hatten wir uns Wiedergutmachung, Leidenschaft, Kampfgeist und spielerisches Feuerwerk gewünscht. Doch ganz offensichtlich lag es, wenn man irgendeine Erkenntnis von der Bielefelder Alm mitnehmen will, nicht an der falschen Einstellung, dass das gegen Fürth daneben ging.

Der Club begann in Bielefeld mit einem neuformierten Sturm. Zrelak, Salli und Stefaniak sollten die Torflaute beenden. Daraus wurde leider nichts. Den Dreien gelang fast nichts. Salli machte immerhin noch Betrieb. Zrelak fiel lediglich durch seine Frisur und zwei kläglich vergebene Chancen auf. Stefaniak stand völlig neben sich.

Gut, von hinten kam auch wenig. Möhwald musste bereits nach 25. Minuten verletzt raus. Für ihn kam Löwen, dem Trainer Köllner eigentlich – und nicht zu Unrecht – eine schöpferische Pause schenken wollte.

Immerhin hielt die Abwehr lange dicht. Vor allem die Innenverteidigung (Margreitter und Ewerton) ließ wenig anbrennen. Torwart Fabian Bredlow erwischte wieder einen guten Tag und rettete ein paar Mal bravourös. Aber als sich dann alle schon mit einer neuerlichen Auswärts-Nullnummer anzufreunden schienen, passierte es doch noch. Der ansonsten so souveräne Ewerton kann eine Flanke nicht klären und Kerschbaumer nutzt die Konfusion in der FCN-Abwehr.

Nach dem Derby ist eine derart späte Niederlage natürlich ein weiterer Schlag für die Psyche. Umsomehr als das Spiel auch zeigte, dass der Club höchstens nominell einen Sturm besitzt. Angesichts dessen verbietet es sich eigentlich, weiterhin von Aufstieg zu sprechen. Stattdessen macht der gute alte Depp wieder die Runde.

…und wir dachten wirklich, beim Club hätten sich die Zeiten geändert.

Ein Letztes:

Noch ein Nachtrag zum Derby (da müsst ihr halt durch). Er belegt, dass nicht jede gekaufte Zeitung auch gelesen wird.

Die Null-Lektion

Die Woche:

1. Der FC Schalke kauft bekanntlich gerne beim Club ein. Und weil sich Schalke-Coach Domenico Tedesco mit Tim Leibold getroffen hat, greift wieder die Furcht vor dieser doch reichlich auf uns fixierten Kundschaft um sich. Das Treffen war allerdings schon im Dezember, weshalb die jetzige Aufregung eher etwas mit TKP als mit S04 zu tun zu haben scheint. Ohnehin sind die Schalker auf der linken Defensivposition eigentlich gut besetzt, so dass die Verpflichtung von Leibold wenig sinnvoll erscheint. Inziwschen hat Clubverteidiger Georg Margreitter sowohl Leibold als auch Kevin Möhwald (die Verträge der beiden laufen zu Saisonende aus) zugeredet, doch beim Club zu bleiben. Der Schorsch ist halt ein Guter.

2. Ein bisschen verwirrend war die Meldung, der Club würde freiwillig auf den Aufstieg verzichten. Häh? Was soll denn das? Die Meldung ist zwar richtig. Aber sie betrifft die U21 des FCN. Die hat am Samstag vor rund 18.000 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion gegen den Tabellenführer der Regionalliga Bayern ein 2:2 erreicht.

3. Wenn man sieht, was da bei anderen Vereinen in der 2.Liga abgeht, versteht man, warum manche in der Regionalliga zufrieden sind. Unser Gegner beim möglicherweise auf längere Sicht letzten Frankenderby hat nämlich Schwierigkeiten, sein Kartenkontingent von knapp 4000 Tickets an den Mann zu bringen und bettelt jetzt sogar auf Twitter um etwas mehr Unterstützung.

Das Spiel:

Die Nullnummer beim „Angstgegner“ Bochum erinnerte ein bisschen an das Pauli-Spiel. Eine neuerliche Übungseinheit in der Null-Disziplin. Sicherheit zuerst. Nach vorne lief nicht viel zusammen. Leider ließ sich das auch diesmal nicht ohne Verletzte bewerkstelligen. In Bochum traf es Eduard Löwen. Ansonsten verschaffte uns das Spiel, an das sich schon jetzt kaum einer mehr erinnern will, einen weiteren Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz. Wenn die anderen Aufstiegskandidaten verlieren und wir holen jedesmal ein 0:0, reicht das schließlich auch.

Ein Letztes:

Unglückliche Verletzung, glückliches 0:0

Die Woche:

1. Nur selten erfährt die Öffentlichkeit davon, dass der Club auch einen Aufsichtsratsvorsitzenden hat. Das ist durchaus nicht negativ zu verstehen. Bedeutet es doch meistens: Der Laden läuft. Jetzt hat der Nürnberger Presseclub den FCN-Aufsichtsratschef trotzdem und eigentlich ohne Not ins Rampenlicht gerückt. Und Thomas Grethlein hat auch pflichtschuldig das eine oder andere von sich gegeben, damit die Pressekollegen was zu schreiben haben. Am griffigsten war wohl seine Prognose, der Club werde weiterhin Pendler zwischen erster und zweiter Liga bleiben. Einerseits eine realistische Einschätzung, die belegt, dass man beim FCN nicht abhebt. Andererseits vielleicht das falsche Signal an etwaige Sponsoren heranzuführen und junge Talente zum Bleiben zu ermuntern.

2. Fast drei Jahre ist es her, da wurde ein polnischer Fußballfan durch ein Gummigeschoß der Polizei tödlich verletzt. Fans in ganz Europa erinnerten an den Vorfall. Ein Nürnberger Fan wurde deshalb zunächst zu einer Haftstrafe verurteilt. In der 2. Instanz wurde das Verfahren gegen ihn jetzt eingestellt. Das Gericht konstatierte einen Übersetzungsfehler (demnach entspricht die Abkürzung CHWDT dem englischen ACAB) . Für das Verfahren muss jetzt der Steuerzahler aufkommen.


Das Spiel:

Am Millerntor ließ Trainer Michael Köllner die gleiche Elf auflaufen, die schon gegen Aue Wiedergutmachung betrieb. Wiedergutmachung war nach der unglücklichen Niederlage im Hinspiel auch gegen St.Pauli angesagt. Da hatte der Club zwar Chancen im Überfluß und dominierte das Spiel, kassierte aber ein blödes Gegentor. Diesmal besaß freilich der FC St.Pauli ein deutlichens Chancenplus. Allerdings ohne was daraus zu machen.

Der Club versuchte zunächst über Spielkontrolle nach vorne zu kommen und hatte zumindest die erste Großchance. In der 25. Minute traf Mikael Ishak per Kopf allerdings nur den Pfosten. Beim Nachschuss verletzte er sich leider am Innenband und musste runter. Auf der Clubbank merkte man, für diese Situation gibt es eigentlich keinen Plan B. Joker Teuchert ist bekanntlich bei Schalke. Schließlich wechselte Köllner Tobias Werner ein, der sich zwar gleich mit einer gelben Karte einführte, aber ansonsten nicht viel Torgefahr verbreitete. Bei den weiteren Angriffsbemühungebn war das Fehlen von Ishak deutlich zu spüren. Dafür kam Pauli mehrfach dem 1:0 nahe. Einmal rettete Fabian Bredlow auf Linie, ein zweites Mal Leibold.

Auch in der zweiten Halbzeit hatte St. Pauli die besseren Torgelegenheiten. Die größte in der 78.Minute als Bouhaddouz allein vor Bredlow auftauchte, der aber mit einer Weltklasseparade den Club im Spiel hielt.

Am Ende muss man mit dem Punkt zufrieden sein. Ein Selbstläufer ist der Aufstieg eben nicht, selbst wenn die Konkurrenz schwächelt. Wichtiger als die zwei verlorenen Punkte (wobei das diesmal eher ein Punktgdewinn war) ist ohnehin, dass Ishak bald wieder eingreifen kann.


Ein Letztes:

So schnell kann es gehen. Noch letzte Woche wurde der FC Kaiserslautern mit Häme überschüttet, weil er Martin Bader als Sportvorstand engagiert hatte. Jetzt landete der FCK im ersten Spiel mit Bader einen Sieg gegen Aufstiegskonkurrent Holstein Kiel und schon gibt es Dankadressen:

Auweh, jetzt haben wir die Favoritenrolle!

Die Woche:

1. Mit Patrick Kammerbauer verließ kurz vor Schließung des Wintertransferfensters ein weiteres Clubtalent den Valznerweiher. Der 20-Jährige kickt ab sofort für den SC Freiburg. In der Bildzeitung kritisierte Kammerbauer mangelnde Wertschätzung beim Club. Es sei immer nur von den auslaufenden Verträgen von Möhwald und Leibold die Rede gewesen, aber nicht von seinem. Dass das vielleicht auch mit den eigenen nicht so konstanten Leistungen zusammenhing, auf die Idee kommt man mit 20 wohl noch nicht Club-Sportvorstand Andreas Bornemann zeigte sich im Interview daher auch leicht angefressen. Nicht nur was Kammerbauer angeht, sondern generell. Für die solventeren Vereine seien solche jungen Spieler kaum ein Risiko, weshalb sich die Situation hinsichtlich des Verbleibs von Möhwald, Leibold oder Löwen (den nannte er ungefragt) leider auch nicht verbessert habe.

2. In diesem Zusammenhang ein kurzer Blick auf die Insel: Dort erinnert der „Examiner“ daran, dass bei Huddersfield seit einigen Monatren ein vielversprechendes Talent, nämlich der aubameyangmäßig vom Club geschiedene Abdelhamid Sabiri mittrainiert, der jetzt langsam mal zeigen könnte, was er drauf hat.

3. Die Haltung von Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt, zieht Kreise. Jetzt geht der 1. FC Nürnberg gegen den Fanclub „Club Warriors“ vor, weil dort ein NPD-Funktionär im Vorstand sitzt.
http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/der-1-fc-nurnberg-zeigt-rechten-die-rote-karte-1.7180348?utm_source=feedburner&utm_medium=twitter&utm_campaign=Feed%3A+clubfanspressespiegel+%28Clubfans+United+-+Pressespiegel%29

4. Der Club-Fanshop in der Ludwigstraße schließt. Den FCN-Verantwortlichenn ist das dortige Umfeld nicht gepflegt genug. Außerdem soll eine bessere Lage auch mehr Laufkundschaft anziehen. Wo der neue Shop, der auf jeden Fall kleiner ausfallen dürfte, aufmacht, ist zur Zeit noch unbekannt.

5. Nachdem der Club zuhause nicht immer den Erwartungen der Fans entspricht, sind die auch sensibler, was andere Frustfaktoren angeht. Zum Beispiel die, die von den Tauben ausgehen, die auch gerne ins Stadion pilgern. Vor allem aber wegen der Rasensamen. Die Tauben bekacken derzeit vor allem die Besucher der Gegengerade. Die Beschwerden nehmen laut FCN aber rapide ab, wenn der Club gewinnt.

Das Spiel:

Gegen Erzgebirge Aue hatte der Club in der Hinrunde eine seiner Tiefpunkte und verlor mit 1:3. In der Zwischenzeit ging es beim Gegner kontinuierlich bergab, während der Club nach oben kletterte. Insofern erwartete jeder einen klaren Sieg, auch wenn der Club sich zuhause eher schwer tut.

Eine gute halbe Stunde lang war das eine äußerst zähe Angelegenheit im Morlock-Stadion. Die vernunftbegabteren Fans verwiesen auf das „erwartete Geduldsspiel“, die anderen fingen das Murren an oder gingen Bier holen. Letztere verpassten dann nicht nur den ersten gefährlichen Angriff, sondern auch ein besonders schönes Tor: der diesmal voll überzeugende Neuzugang Federico Palacios legte überlegt auf Kevin Möhwald zurück, der den Ball volle Kanne ins Auer Gehäuse hämmerte. Das war der Dosenöffner. Zumal eine Minute nach dem Wechsel Möhwald erneut auf Zuspiel von Palacios das 2:0 machte.

Beim Gegner ging jetzt nicht mehr viel zusammen. Der Club konnte das Spiel locker verwalten. Bei diesen Verwaltungsbemühungen sprang dann unter anderem jene Ecke heraus, die Valentini in der 71. Minute auf den Kopf von Patrick Erras zirkelte, der sich mit dem 3:0 nach seiner langen Verletzungspause wohl vollends zurückmeldete. Mitten im allgemeinen Jubel verlor Eduard Löwen wieder mal in prekärer Position einen Ball und ermöglichte Soukou so den ebenso überraschenden wie unnötigen Anschlusstreffer. Wenig später stellte der eingewechselte Tobias Werner jedoch mit seinem ersten Ballkontakt – übrigens ging der Assist wieder an Palacios – den alten Abstand wieder her.

Der Sky-Reporter jubelte dann: „So spielt ein Aufsteiger!“ Dennoch: Es kommen mit Sicherheit noch Gegner, bei denen das Bretterbohren um einiges schwerer wird.

Ein Letztes:

Welche Drogen werden eigentlich in den Sportredaktionen konsumiert? Nachdem es beim Cliub gerade ganz gut läuft, macht sich der Fan halt anderweitig Sorgen:

Erfolgreiche Abwehrschlacht

Die 3/7-Woche:

Erinnert ihr euch noch, als wir bei jeder sich bietenden Gelegenheit „Bader raus!“ getwittert haben? Nun, das können jetzt die Fans des FC Kaiserslautern schon mal üben. Wobei wir dem dortigen neuen Vorstandschef natürlich alles Gute wünschen. Vor allem wünschen wir ihm das wegen der Einwohner Kaiserslauterns, denen nämlich im Falle eines FCK-Abstiegs die Grundsteuer erhöht würde. Schlechter Support bedeutet also: Steuern rauf. Da sieht man mal welch soziale Aufgabe, wir Fans wahrnehmen.

Das Spiel:

Mit gleich mehreren Überraschungen gegenüber dem Regensburgspiel wartete Trainer Michael Köllner in Berlin auf. Die beiden Stammkräfte Georg Margreitter und Edgar Salli fehlten. Und das obwohl bei Salli am Dienstag endlich der Knoten geplatzt war. Auch Petrak musste pausieren. Dafür spielten Lukas Mühl, Eduard Löwen und Winter-Neuzugang Federico Palacios von Anfang an. Geschuldet war das, zumindest zum Teil, einer Systemumstellung. In der Alten Försterei agierte der Club zunächst mit einer Dreierkette und zwei Angreifern.

Prompt bauten die Gäste enormen Druck auf. So war es nicht unverdient, als Ewerton in der 11. Minute per Kopf eine Valentini-Ecke im Berliner Tor versenkte. Danach ließ es der Club freilich ruhiger angehen. Einerseits muss man in englischen Wochen mit den Kräften haushalten. Andererseits mussten schließlich die Berliner kommen, wenn ihnen der Aufstiegszug nicht aus dem Blickfeld geraten sollte. Glücklicherweise fehlte dabei die notwendige Präzision bei den oft durch Club-Fehler begünstigten Chancen. Besonders Erras und Mühl erwiesen sich mehrfach als Unsicherheitsfaktoren in der Abwehr. Dafür zeigt Löwen aufsteigende Tendenz und Ewerthons Leistung gegen Regensburg schien eher ein Ausrutscher gewesen zu sein.

In der zweiten Hälfte ging es ähnlich weiter. Union drängte den Club hinten rein, doch die FCN-Abwehr brachte immer ein Bein dazwischen. Trotzdem schien auch Trainer Köllner zu merken, dass er was schrauben muss. Er brachte in der 66. Minute Salli für den unauffälligen Debütanten Palacios und stellte auf 4-1-4-1 um. Sofort machte der Club einen sichereren Eindruck und nachdem auch noch Werner für Möhwald eingewechselt wurde, gab es wieder die eine oder andere Entlastung – für unsere Nerven, aber auch für die dauerbeschäftigte Clubabwehr.

Bei den Berlinern baute sich zunehmend Frust auf. Das „belohnte“ dann auch Schiedsrichter Patrick Ittrich. Zunächst schickte er Leistner wegen eines Fouls am Nürnberger (!) Strafraum mit Gelb-Rot runter. Wenig später durften die erst eingewechselten Spieler Hosiner und Salli vorzeitig zum Duschen. Der Berliner Spieler war Salli erst an die Gurgel gegangen, der lange ihm dafür unnötigerweise ins Gesicht. Gelb hätte es freilich auch getan. Zehn Cluberer schaukelten die knappe Führung dann gegen neun „Eiserne“ nach Hause.

Ein alles andere als glanzvoller Sieg zwar. Aber genau solche Spiele…. Doch wem sage ich das?

Ein Letztes:

Immerhin eine schöne Momentaufnahme:

Zurück auf dem Boden der Tatsachen

Die Woche:

1. Auf einmal hat der Club die Favoritenrolle im Aufstiegsrennen. Wir werden hier seit Jahren nicht müde, mhier auf die Erwartungsbremse zu drücken. Nicht weil wir Nörgler und Pessimisten sind, sondern weil wir aus Erfahrung wissen, wie das beim Club endet. Immerhin scheint Trainer Michael Köllner (genau wie übrigens auch Sportvorstand Andreas Bornemann) da ebenfalls eine Gefahr zu sehen und dämpft da schon mal verbal: „Wir müssen nicht auf Biegen und Brechen aufsteigen.“

2. Mit Identifikationsfiguren tun sich die meisten Vereine mittlerweile schwer. Spielt einer mal längere Zeit erfolgreich, wird er prompt weggekauft. Nach Max Morlock ging es auch beim Club identifikationsmäßig bergab. Marek Mintal war noch so einer. Deshalb wurde er beim FCN nach seiner aktiven Laufbahn auch weiterbeschäftigt. Bei Raphael Schäfer war das zunächst genauso. Jetzt hat der Club die Zusammenarbeit beendet. Warum, das blieb bislang im Dunklen.

3. Noch einen weiteren Weggang hatte der FCN zu vermelden. Rurik Gislason stürmt in der Rückrunde für den Ligakonkurrenten SV Sandhausen. Dort will sich der Isländer seinem Nationaltrainer empfehlen um doch noch zur WM nach Russland fahren zu können. Der Club kann damit zwar einen Spieler, der noch einen „guten“ Altvertrag besaß, von der Gehaltsliste streichen. Der Deal hat aber auch Deppenpotenzial, denn am vorletzten Spieltag geht es gegen Sandhausen. Nicht auszudenken, aber gerade deshalb wohl typisch Club, wenn da ausgerechnet Rurik…

Das Spiel:

Und wenn es dann erst wird, dann sind die Winterpausendebatten auch schon wieder Makulatur, Zum Beispiel der Köllner-Vergleich mit dem Testspielgegner Heart of Midlothian. Die hat der Club noch mit 5:0 vom Platz gefegt. Aber Jahn Regensburg war halt ein anderes Kaliber. Taktik, in dem Fall hoch pressen, ist da das eine. Aber wo keine Ballsicherheoit vorhanden ist und jeder zweite Ball verloren geht, ist die Taktik eigentlich egal. Diesmal erwischte ausgerechnet der sonst so solide Ewerton einen schwarzen Tag. Dazu kam, dass der gleich zu Beginn auflaufende Neuzugang Marvin Stefaniak und Tim Leibold auf der linken Seite deutliche Abstimmungsprobleme hatten. So schenkte der Jahn dem Club bereits in der 6. Minute den ersten Treffer ein. Immerhin brauchten wir nicht lange für die passende Antwort. Vier Minuten später konnte Kapitän Hanno Behrens abstauben, nachdem der Regensburger Keeper Pentke einen Leibold-Schuss nicht festhalten konnte. Am konfusen Abwehrverhalten änderte das jedoch nichts und so ging Regensburg nach einer knappen halben Stunde erneut in Führung. Danach merkte man den Clubspielern an, dass sie verunsichert waren. Regensburg war einfach besser und raubte unserer Mannschaft mit dem frühen Angreifen den letzten Nerv. Nicht nur wir Fans sehnten daher die Pause herbei in der Hoffnung, dass kein Gegentor mehr fällt.

Nach dem Seitenwechsel kam Mühl für den indisponierten, aber wohl auch verletzten Ewerton. Das Highliight des Spiels durften wir wenig später erleben. In der 49. Minute nach einer Möhwald-Flanke macht ausgerechnet Edgar Salli per Kopfball den Ausgleich. Wo hat Köllner den denn aus dem Hut gezaubert? 😉 Nun ja, schön dass es endlich mal geklappt hat. Wenig später hätte Salli sogar noch den Siegtreffer machen können, brauchte aber einen Tick zu lange für die Ballannahme. Allerdings hatte auch der Jahn durchaus Chancen, den Siegtreffer zu landen.

Köllner wechselte dann noch Erras für den offenbar im Training überzeugenderen Petrak ein und Löwen für den noch nicht eingebundenden Stefaniak. Wobei Löwen leider nicht ganz bei der Sache zu sein scheint. Aus welchen Gründen auch immer.

Wer aufsteigen will, der sollte Heimspiele gegen Mannschaften wie Regensburg eigentlich gewinnen. Angesichts des Spiels und des Auftretens der Gäste müssen wir aber mit dem Punkt zufrieden sein.

Ein Letztes:

Die Schalker kaufen nicht nur gerne beim Club ein, sie unterstützen auch dessen fränkische Konkurrenz. Tröstlich immerhin, dass sie es nicht blicken, wann wir harte Konsonanten nur weich aussprechen und wann sie wirklich weich sind.