Der WM-Effekt

Man sollte nicht übermütig werden. Gerade als erfahrener Clubfan. Dennoch: Da war heute mehr drin. Gegen die schon im Vorfeld wegen Überbelastung durch englische Wochen jammernden Ingolstädter hätte eigentlich ein beruhigenderer Vorsprung eingefahren werden müssen als nur ein 2:0.

Andererseits: Nach den letzten Zweitligaauftritten war die Hoffnung völlig im (vom gleichnamigen Trainer symbolisierten) Keller. Da hätte keiner darauf gewettet, dass der Club derart souverän den Gegner dominiert. Dass da mit einer ganz anderen Körpersprache kein Ball verloren gegeben wurde. Schon früh wurden die Ingolstädter angelaufen und zu Fehlpässen oder Rückgaben gezwungen und kamen kaum einmal gefährlich in die Nähe von Mathenias Kiste.

Sicher, Ingolstadt machte nicht den frischesten Eindruck. Zudem fehlte der Ex-Clubberer Kutschke vorne als Anspielstation. Trotzdem war die Handschrift des neuen Trainerduos Wiesinger/Mintal und ein damit verbundener Motivationsschub deutlich erkennbar. Wobei dann in der zweiten Hälfte dann doch etwas der Faden verloren ging. Immerhin gelang es, die Null zu halten und ein Auswärtstor der Schanzer zu verhindern. Auch das war früher anders.

Bezeichnend schließlich, dass der zweifache Torschütze Nürnberger hieß und somit ein zusätzliches Signal für heimische Lösungen gesetzt wurde. Dass Fabian Nürnberger in Hamburg geboren wurde, lassen wir mal leger beiseite, ebenso wie den, dann doch verdammt an alte Zeiten erinnernden Auftritt des eingewechselten Michael Frey.

Für den Samstag und den Zweitligaverbleib sieht es jedenfalls schon mal gut aus. Wobei der Club halt immer noch der Club ist. Also: Trotz des positiven WM-Effekts sollten wir am Boden bleiben.

Wohlwollensvorschuss

Manchmal ist es nicht verkehrt, erst mal einen Tag vergehen zu lassen, ehe man sich was von der Seele schreibt. Da kann man sich weitere Abgesänge und Schmähtiraden sparen, hat sich schon wieder so weit gesammelt, dass der Frust nicht mehr so übermächtig ist. Außerdem klingen einem auch noch die Worte das neuen Chefcoachs im Ohr, alle, die es mit dem Club gut meinen, müssten jetzt zusammenhelfen. Auch die Journalisten.

Also: Blicken wir nicht zurück, sondern nach vorne auf die beiden Relegationsspiele am 7. und 11. Juli. Gehen wir mal davon aus, dass die beiden „Notnägel“ Michael Wiesinger und Marek Mintal wissen, wo es hängt, schließlich war das ja kein neuer Stiefel, den die Mannschaft in Kiel zusammengespielt hat.

Dass die beiden bei ihrem früheren Wirken auf der FCN-Trainerbank eher semierfolgreich waren, geschenkt! Jens Keller, der viel zu lange das Vertrauen der Clubverantwortlichen genossen hat, hatte auch keine viel bessere Visitenkarte und schon mit dem FC Ingolstadt bewiesen, dass er eine von Namen und Kosten her zu ganz anderem prädestinierte Mannschaft locker in die dritte Liga führen kann. Anders als Keller und sein Co-Trainer Stickroth gehören Wiesinger und Mintal zu jenen, die beim Club nicht nur einen Job machen, sondern mit Herzblut beim Verein sind. Insofern besteht zumindest die Chance, dass da ein bisschen was auf die davon bislang eher unbeleckte Mannschaft abfärbt. Andererseits dürften es ihnen die Fans aber auch nicht allzu übel nehmen, wenn es dann in der Relegation doch nicht klappen sollte und der FCN in die dritte Liga muss. Was immer die beiden zusammencoachen, die entscheidenden Fehler wurden von anderen schon viel früher gemacht und diese Fehler dürften sich auch nicht abstellen lassen, indem man nur wieder mal „neue Impulse“ auf die Trainerbank setzt, ansonsten aber alles beim Alten belässt.

Trotzdem: Gestern noch war ich drauf und dran, diese Liebe dann endlich doch zu bereuen und die schriftliche Begleitung des „Ruhmreichen“ einzustellen. Am deutschen Fußball hält mich mittlerweile ohnehin kaum noch etwas, am Club waren es immerhin noch die Tradition und die anderen Fans. Verein und Mannschaft haben allerdings viel dazu beigetragen, unsereinem das Gefühl zu geben, dass ihnen Tradition und Fans ziemlich egal sind. Die Lösumg mit Wiesinger und Mintal ist somit immerhin ein Schritt in eine andere, richtige Richtung. Aber halt nur einer. Da müssen weitere folgen. Egal in welcher Liga.

Der Co-Trainer als prominentester Neuzugang

Da meckere noch einer, dass der Club zu sehr auf Routiniers setze. Gut, mit allen Ü30-Spielern, deren Veträge ausliefen (Feulner, Nilsson, Pinola) wurde – zu Recht – verlängert; aber jetzt  ist Mittelfeld-Abräumer Timmy Simons, mit 36 Jahren ältester Feldspieler der Liga, weg. Und als Neuzugänge erschienen zum Trainingsstart keine großen Namen, sondern ein Quartett der Talente (Angha, Ginczek, Stepinski, Weber). Ginczek ist gerade mal 22 und doch der Opa in diesem Kreis.

Geschieht nicht grad häufig, dass der prominenteste Neuzugang ein Co-Trainer ist. Phantom Marek Mintal an der Seitenlinie – hoffentlich gibt das den Nürnbergern einen Schub. Denn irgendwie schwant dem Club-Freund Böses vor dieser Saison. Und auch wenn Trainer Michael Wiesinger die ominöse 40-Punkte-Marke nicht als Ziel ausgeben will, so ist  doch der Klassenverbleib wohl auch in der Saison 2013/14 das Maß aller Dinge.

Allerdings schlummern vielleicht noch einige unerkannte Potenziale im jetzigen Kader. Spieler wie Hlousek oder Ildiz hatten letzte Saison keine oder kaum Gelegenheit, sich zu zeigen, vielleicht schaffen sie heuer den Durchbruch. 

Auf der anderen Seite dürfte es auch angesichts der Konkurrenz schwieriger werden, in der Bundesliga zu bestehen. Hoffenheim wird nicht noch einmal ein solch katastrophales Jahr hinlegen, und die Aufsteiger Braunschweig sowie vor allem Berlin sind vermutlich von ganz anderem  Kaliber als zuletzt Greuther Fürth oder auch Düsseldorf. Nun ja, man soll ja nicht schwarzmalen.  Aber ob es wieder eine ruhige Saison wird? Ich habe meine Zweifel…

Ex-Cluberer hofft auf die EM

Am Samstag bekamen wieder etliche verdiente Spieler ihre Abschiedsgeschenke. Im Vorjahr fiel der Umbruch gravierender aus, Leistungsträger und Fan-Idole gingen oder mussten gehen. Doch den meisten hat der Abschied vom Club wenig Glück gebracht.

Club-Legende Marek Mintal, der in der Hinserie wegen Verletzungspech lange ausfiel, erwies sich in der Rückrunde als relativ treffsicher, an den beiden finalen Spieltagen war er erfolgreich und zuvor hielt er für den FC Hans Rostock etwa mit seinen beiden Toren gegen Duisburg (4:2) die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben. Allein, letztlich stieg Rostock dennoch als  abgeschlagener Letzter ab – ein missglücktes Jahr für Mintal. Immerhin, mit einem Jahr Verspätung scheint sich nun etwas zu realisieren, was die Club-Freunde schon im Sommer 2011 vorschlugen: Marek Mintal, der im September 35 wird,  soll Leitwolf der Regionalliga-Reserve des Clubs werden.

Ebenso wie Mintal hatten auch einige andere früheren Cluberer kein Glück bei ihren neuen Arbeitgebern: Gut, Julian Schieber trumpfte beim glanzvollen 4:4 des VfB Stuttgart in  Dortmund mit zwei Toren groß auf, aber insgesamt blieb  Anteil des Stürmers an der starken Saison der Stuttgarter – auch verletzungsbedingt – mit drei Toren und 18 Einsätzen bescheiden. Mehmet Ekici (21 Einsätze, 1 Tor) wiederum schaffte in Bremen den Durchbruch bislang nicht. Verteidiger Andreas Wolf, der ebenfalls in Bremen gelandet war, wurde von den Hanseaten bereits nach der Vorrunde an den AS Monaco weitergereicht, wo ihn enormes Verletzungspech ereilte – aber immerhin blieb ihm die schlechteste Rückrunde der Bremer Vereinsgeschichte erspart.

Bei Ilkay Gündogan schien es lange ähnlich unrund zu laufen wie bei seinen Ex-Kollegen – doch dann wendete sich das Blatt. Allein im März 2012 schaffte der Dortmunder vier Nominierungen für die „Elf des Tages“ des „kicker“, nun kam am 34. Spieltag noch eine fünfte hinzu. 28 Einsätze (3 Tore) und ein respektabler „kicker“-Notenschnitt von 3,15 zeigen, dass der Mittelfeldspieler fester Bestandteil des Dortmunder Meisterensembles war – und nun darf er sogar noch auf eine Teilnahme an der EM hoffen, Bundestrainer Joachim Löw berief ihn in sein vorläufiges Aufgebot (im Bild ist Gündogan mit Cacau, einem weiteren früheren Clubspieler, zu sehen).

Wo geht die Legende hin?

Im harten Profigeschäft ist für Sentimentalitäten kein Platz. Oder doch? Der Abschied von Marek Mintal am Samstag ging jedenfalls richtig ans Gemüt. Der Club, nicht gerade ein Vorbild im Umgang mit verdienten Spielern, hat dem einzigen Bundesliga-Torschützenkönig, den der Verein je hatte, einen Abschied in Würde ermöglicht. Dazu gehört nicht nur das Rahmenprogramm am Samstag (ein Beispiel: über die Leinwände flimmerten beim Song „Die Legende lebt“ ausschließlich Mintal-Bilder) , sondern auch die Tatsache, dass Trainer Dieter Hecking für das Fan-Idol in den vergangenen Wochen stets einen Platz im 18er-Kader bereithielt. Einen Mintal setzt man nicht auf die Tribüne.
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Bitte etwas mehr Respekt!

Wo bleibt denn der Respekt vor dem Alter? Wo die Ehrfurcht vor herausragenden Lebensleistungen? Verabschiedet man so ein Phantom? Einen Marek Mintal?

Ich meine da noch nicht einmal das lasche Gegurke der Mannschaftskollegen. Nein, auch die Hoffenheimer hätten doch wissen müssen, dass man in so einer Situation nicht normal spielt, dass man da die Choreographie zu beachten hat. Deswegen haben wir doch extra massenhaft Konfetti gestreut und ein Mords-Bohai abgezogen.

Habt ihr da nicht aufgepasst? Hättet ihr mal kurz weggeguckt als der Marek den Ball hatte, ihr wärt in die Geschichte eingegangen, wärt mit drauf auf den meist geklicktesten Fußballvideos. Aber was macht ihr? Ihr nehmt dem Phantom den Ball weg und hindert seine Mannschaftskameraden, ihm ein Tor aufzulegen.

Zur Strafe werde ich nie mehr ein SAP-Produkt kaufen und auch in meinem Bekanntenkreis und an meinem Arbeitsplatz alles dafür tun, um SAP als das zu bezeichnen, was es ist. Das habt ihr jetzt davon.

Doch nun zum Club. Was war denn los? Geistig schon in der Sommerpause? Bei Ilkay Gündogan hatte man auf jeden Fall das Gefühl, dass der gedanklich bereits weit weg war. Philipp Wollscheid träumte dagegen offenbar davon, in Mintals Fußstapfen zu wandeln und konzentrierte sich lieber aufs Tore schießen als aufs abwehren.

Aber das kennen wir leider schon, dass der FCN gern geplante Partys verpatzt und die Feierlaune trübt.

Und noch was: Nicht mal auf Twitter haben es die Fans geschafft, den einzigen Bundesligatorschützenkönig des FCN zum Trending Topic zu machen. Dabei hätte das angesichts der massenhaften Erwähnungen problemlos klappen können. Man hätte sich halt nur auf ein einheitliches Hashtag einigen müssen. Wenn der eine #Marek, der andere #Mintal, der dritte #Phantom und der vierte #MarekMintalPhantom twittert, kann das natürlich nichts werden. Aber egal! Wir sind jedenfalls auch nächste Saison wieder oben dabei und wenn wir da alle ein paar Prozent zulegen, dann feiern wir dann richtig.

Legende auf Abschiedstournee

Zuletzt bekam er wieder regelmäßige Einsatzzzeiten, wenn auch nur als „Joker“ – und beim grandiosen 5:0 gegen St. Pauli verdiente sich Marek Mintal gar einen Scorerpunkt, als er Christian Eiglers vierten Treffer auflegte.  Dennoch scheint klar, dass der dreimalige Torschützenkönig nur noch in den Herzen der Fans „unantastbar“ ist, wie es auf einem Transparent heißt.  Bei Trainer Dieter Hecking konnte er sich nie einen Stammplatz erkämpfen, der auslaufende Vertrag des 33-Jährigen wird nicht verlängert. Mintal, seit 2003 im Verein,  hängt am Club, schlug deswegen auch eine Offerte aus den USA aus und würde sogar zu reduzierten Bezügen bleiben, heißt es – aber im harten Profigeschäft zählt das alles nicht, obwohl die Manager doch so gerne das „Söldnerwesen“  der Spieler beklagen, wenn diese zum Beispiel aus laufenden Verträgen aussteigen wollen.

Gut, selbst der im Umgang mit verdienten Spielern zumeist nicht besonders taktvoll agierende FCN (man denke jüngst an die Ausbootung von Dieter Lieberwirth) hat erkannt, dass man einem Marek Mintak nicht einfach den Stuhl vor die Tür setzen kann. Er bietet ihm ein Engagement im Jugendbereich an; aber auch wenn  der Slowake sich selbst schon scherzhaft als „Rentner“ bezeichnete, ein bisschen kicken will er dann doch noch. Notfalls in der Zweiten Liga.

Ein Kompromiss wäre aber doch, Mintal als Leitwolf der Regionalliga-Reserve zu installieren. Es ist unschön, Bayern München als Vorbild zu nehmen, aber der Rekordmeister hat mit dieser Methode Altstars wie Pflügler oder Fink einen gleitenden Übergang in den Ruhestand ermöglicht und zugleich der eigenen „Zweiten“ geholfen. Falls Mintal sich damit anfreunden könnte, gegen Wormatia Worms (die waren aber auch mal in der Zweiten Liga) und Greuther Fürth II zu spielen, wäre das vielleicht für beide Seiten eine gute Lösung. Und wenn bei den Profis doch ein Engpass in der Offensive entsteht (wer weiß, wie der Club die voraussichtlichen Abgänge von Gündogan oder  Schieber verkraftet), könnte der „Oldie“ einspringen.

Mintal gehört zum Kreis der 24 „Legenden“, die Bernd Siegler, Harald Kaiser und Christoph Bausenwein in ihrem Buch über die besten Spieler der Club-Geschichte vorstellten. Es wäre schön, wenn er noch weiter für den FCN auf Torejagd gehen würde, und sei es auch nur drei Stockwerke tiefer in der Regionalliga. Derzeit aber sieht es freilich eher so aus, als würde sich die Legende auf ihrer Abschiedstournee befinden.

Der Unantastbare muss die Tore machen!

20100801 1. FCN - AntalyasporSo, Ende der Funkstille. Der Countdown für die neue Spielzeit läuft und die Club-Freunde sind zurück. Demnächst werden wir noch an dieser Stelle eine Bilanz der personellen Fluktuation ziehen. Aber ein Problem soll vorweg angesprochen werden. Wer schießt bitte 2010/11 die Tore für den Ruhmreichen? Eine Boulevardzeitung verhöhnte den Club kürzlich als „FC Trifftnix“, und so unrecht haben die Kollegen nicht. Wir wollen ja nicht schwarzmalen, aber im Angriff schaut es momentan nicht gut aus.
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Ein ganz wichtiger Sieg – vor allem für Bader

urn:newsml:dpa.com:20090101:100130-10-11339Ganz, ganz wichtiger Sieg gegen Hannover. Das war ein so genanntes 6-Punkte-Spiel und die Wiedergutmachung für die Niederlage im Hinspiel, mit der sich der Club in der Bundesliga ganz unten festsetzte. Nachdem auch die anderen Mannschaften mitspielten, schaut es jetzt in der Tabelle nicht mehr ganz so hoffnungslos aus.

Dass diesmal Wolf nicht dabei war, Mintal aber (zunächst) schon, zeigt uns, dass den „Alten“ wohl eine Pause ganz gut tut. Mintal lieferte ein gutes Spiel ab, die Abwehr wirkte ohne die Aussetzer von Andi Wolf sicherer als zuletzt. Über Neuzugang Tavares (Bild) kann man dabei aber noch nicht allzuviel sagen. Gut, von Hannover wurden die Abwehrspieler auch wenig gefordert.

Am besten waren natürlich die drei Tore von Albert Bunjaku. „So einen bräuchten wir“, dürften da einige Manager von anderen Vereinen mit Sturmproblemen gedacht haben. Bunjaku taucht nun sogar ganz vorne in der Torschützenliste auf (mit 9 Treffern in 16 Spielen liegen nur Kevin Kuranyi mit 10 Toren in 19 Spielen und der Ex-Clubberer Stefan Kießling mit 12 in 19 Spielen vor ihm) . Wer hätte das gedacht? Andererseits belegt das natürlich auch, dass der Club nur einen torgefährlichen Stürmer besitzt. Aber immerhin: Das ist einer mehr als gestern.

Clubmanager Martin Bader (dem hier im Blog ein Kommentator schon den Terroristenvornamen Andreas gegeben hat) dürfte deshalb etwas ruhiger schlafen können. Die Kritik an seiner laschen Haltung was den Einkauf von neuen Stürmern angeht, wird wohl fürs erste leiser werden.

Aber wie gesagt: Es war nur Hannover 96, und dass die zur Zeit Probleme haben war mehr als offensichtlich.

Bitte nur harmlose Fragen!

MintalBeim Club setzt man mittlerweile zur Fanbetreuung auch so neumodisches Zeugs wie Internet ein. Sogar mit einzelnen Spielern chatten kann man da. Heute war Marek Mintal dran. Brav beantwortete er Fragen zur Stimmung im Kader („gut“), zum Spielort Bamberg („schöne Stadt“), zu den jungen Spielerkollegen („mit denen komme ich sehr gut zurecht“), zu seinem Freizeitverhalten („bin zuhause bei der Familie“) oder zu seinem größten Vorbild („mein Vater“).

Immerhin beantwortete er auch die Frage: „Viele kritisieren, ihr seid zu brav und es fehlt der Kampf – wie seht ihr das?“ Er sagte: „Da hast Du schon ein bisschen Recht. Wir arbeiten jetzt daran!“

Wir dachten dann, vielleicht könnte man ein bisschen Pfeffer in das belanglose Gechatte bringen und fragten:

„Belastet Dich als Kernkraftgegner das Areva-Logo auf der Brust?“

Wundersamerweise 😉 ist die Frage aber inzwischen von der Homepage verschwunden.
Mintals Antwort „Ich gehe jetzt in den Kraftraum.“ steht nun etwas kontextlos im Raum.