Mehr Probleme mit Sandhausen als damals mit den Bayern

Die Woche:

1. Fast schon exemplarisch demonstriert Eduard Löwen gerade, wo Vereine wie der FCN ein Kardinalproblem besitzen. Da müssen junge Spieler schneller als es für sie zuträglich ist in den Ligabetrieb hineinwachsen und machen das eine Zeitlang vielleicht sogar richtig gut. Dass das dann auch anderen auffällt, dagegen kann ein Verein, der auf Transfererlöse angewiesen ist, nichts haben. Blöd nur, wenn die Spieler mit derartigen Lorbeeren noch nicht umgehen können. Womit wir bei der Frage wären: Was treibt eigentlich Abdelhamid Sabiri? Der sitzt beim 14. der Premier-League noch nicht einmal auf der Bank.

2. Woran merkt man, dass man alt wird? Wenn man sich selbst noch an Ereignisse erinnern kann, für die jetzt Gedenkveranstaltungen zelebriert werden. Heute jährt sich zum 50. Mal der phänomenale 7:3-Sieg des FCN über die Bayern. Ich habe damals sehr unter meiner Noch-nicht-Erwachsenheit gelitten, weil die vor mir stehenden Fans dauern am Jubeln waren und mir die Sicht versperrten. Außerdem weiß ich noch, dass Beckenbauer und Co damals groß getönt hatten, sie würden dem Club mindestens drei Tore einschenken. Beim Stande von 7:1 haben sie dann in meinem Block beschlossen: „Ach komm, die zwei gönnen wir ihnen noch.“ Das fand ich ziemlich generös und dachte mir: „Der Glubb, das ist mein Verein.“ Diesen glorreichen Tag will jetzt die Deutsche Akademie für Fußballkultur noch einmal aufleben lassen. Am 7. Dezember, 19:30 Uhr, blicken die Meisterspieler Franz Brungs und Horst Leupold im Südpunkt, Pillenreutherstraße 147, auf das legendäre 7:3 von 1967 zurück.

Das Spiel:

Sowas nennt man wohl Arbeitssieg. Der SV Sandhausen war im Morlock-Stadion der erwartet unangenehme Gegner. Teilweise minutenlang schnürte er den Club mit aggressiven Pressing in der eigenen Hälfte ein. Der FCN schaffte es nur ganz selten mal vors Gästetor zu kommen. Und wenn, dann hielt SVS-Keeper Schuhen. Bezeichnend auch, dass die besten Chancen Abwehrspieler Ewerton und der oft nicht zielorientierte Edgar Salli hatten.

Dass man aber auch als Nicht-Goalgetter treffen kann, bewies Tim Leibold in der 68. Minute. Erst eroberte er selbst den Ball, dann tankte er sich in Richtung Sandhäuser Strafraum durch, spielte zu Mikael Ishak, der dann mustergültig erneut für Leibold auflegte: der Dosenöffner. Jetzt musste Sandhausen mehr aufmachen, allerdings ließ die Clubabwehr diesmal nichts anbrennen. Der 4. Heimsieg war auch deshalb wichtig, weil die beiden Spitzenteams Dosseldorf und Kiel sich gegenseitig die Punkte abnahmen. Jetzt sind die Direktaufstiegsplätze wieder in Sichtweite.

Ein Letztes:

Wenn es nicht einmal eine Freundin oder ein Lieblingsbier gibt, das die Nachwuchskicker hier hält, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn sie fort wollen. Hier gehts zum Hintergrundbericht unseres ehemaligen Kollegen Stefan Hofer.

Die Youngster führen den Club zum Sieg, nicht der Trainer

Ein 19-Jähriger und ein 20-Jähriger schießen den 1. FC Nürnberg ins Glück! Zweimal Abdelhamid Sabiri (20) und Patrick Kammerbauer (19) heißen die beiden Torschützen, die dem Club am Samstag beim 3:2 in Heidenheim den Sieg bescheren. Dabei sieht es lange nicht danach aus, dass der FCN mehr als einen Punkt von der Ostalb entführen kann. Nachdem das Team von Trainer Alois Schwartz bereits in der 4. Minute durch Sabiri mit 1:0 in Führung geht, gelingt Tim Kleindienst noch vor dem Pausenpfiff der Ausgleich für den FCH (41.). Der Club kehrt schwach aus der Kabine zurück, doch Kammerbauer reißt das Ruder herum und bringt mit seinem Treffer zum 2:1 in der 68. Minute den FCN auf die Siegerstraße. Sabiri setzt in Minute 79 noch einen drauf und markiert das 3:1 für die Nürnberger. Der Anschlusstreffer durch Heidenheims John Verhoek in der ersten Minute der Nachspielzeit kommt aus Sicht der Gastgeber zu spät. Es bleibt beim 3:2 für den Club.

Der Sieg für den 1. FC Nürnberg war nicht unverdient, aber glücklich. Zwar hatte der 1. FCN in der Anfangsphase deutlich mehr vom Spiel, verlor dann aber immer mehr die Oberhand. So ging auch das Unentschieden zur Halbzeit völlig in Ordnung. Falls Trainer Schwartz seine Schützlinge in der Kabine auf die zweiten 45 Minuten einschwören wollte, ist ihm das gründlich misslungen: Der Club kam – im negativen Sinne – wie ausgewechselt zurück auf den Rasen. Es folgte Rumpelfußball vom Allerfeinsten. Heidenheim ließ bis zur 68 Minute mehrere hochkarätige Möglichkeiten liegen, zu denen Nürnberg regelrecht einlud.

Dann schlug die Stunde des Patrick Kammerbauer. Ausgerechnet Kammerbauer, dessen Einsatz statt Sepsi viele Fans seit Monaten vehement fordern. Trotz dieser mitunter lauten Stimmen aus dem Umfeld baute der Coach weiter auf Laszlo Sepsi. Der dankte es ihm, indem er Woche für Woche seine offensichtliche Formschwäche durch neuerliche Slapstickeinlagen untermauerte. Offenbar traute der Trainer Kammerbauer nicht zu, es besser zu machen als Sepsi. Der 19-Jährige belehrte ihn eines Besseren.

Nicht Schwartz führte das Team deshalb in Heidenheim zum Sieg, sondern die Jungen. Und nicht Schwartz war dafür verantwortlich, dass Kammerbauer am Samstag endlich seine Chance bekam, sondern das Schicksal. Da Sepsi kurzfristig wegen einer Verletzung ausfiel, blieb dem Coach quasi keine andere Wahl als Kammerbauer zu bringen. Es bleibt abzuwarten, was geschieht, wenn Sepsi wieder fit ist.

Kommen wir zum Mann des Tages: Abdelhamid Sabiri. Erst am vergangenen Sonntag hatte der 20-Jährige beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden sein Pflichtspieldebüt im Dress des FCN gefeiert. Am Samstag nun durfte Sabiri eine weitere Premiere feiern: Das 1:0 in der 4. Minute war sein erstes Profitor. Durch den zweiten Treffer krönte er seine Leistung, die wie schon in der vergangenen Woche mehr als ansprechend war. Wenn Sabiri so weiter macht, wird aus dem Hoffnungsträger bald ein echter Leistungsträger.

Und das macht Mut!

Guido, wir werden dich vermissen!

1470805079So schnell läuft das in Liga 2. Da zählt man gerade noch die Differenz zu den Aufstiegsrängen und schon geht es in die andere Richtung. Wahrscheinlich war in den Köpfen der Clubspieler auch schon der Dreier gegen den SV Sandhausen so gut wie eingefahren. Im Laufe der Partie verfestigte sich das dann wohl noch, denn der Club spielte eine halbe Stunde lang nur auf das Tor des SVS. Der konnte sich erst in der 28. Minute befreien. Da sprang Kuhn über den vollkommen unmotiviert reingrätschenden Bulthuis, kann allein aufs Tor zusteuern, zu Wooten passen und der stellt das Spiel auf den Kopf.

Das bekam da schon der ersten Knacks. Denn beim Club schwand das Selbstvertrauen und die Ordnung. Dazu häuften sich die Fouls, mit denen die Sandhausener dem FCN schon im Mittelfeld regelmäßig den Zahn zogen. Die hofften offenbar darauf, dass Schiri Dr. Martin Thomsen ihnen die gesamten 90 Minuten wohlgesonnen ist. Das tat er dann aber doch nicht. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff durchbrach Guido Burgstaller (wer sonst?) die allgemeine Clublethargie, ließ drei Gegner stehen und konnte von Kulovits nur mit einem Foul gebremst werden. Der hatte vorher schon Gelb gesehen und durfte dann vorzeitig seinen Trainingsanzug überziehen. Mehr als eine Halbzeit hatte der Club also noch, den Rückstand wettzumachen und das mit einem Mann mehr.

Die nun auch zahlenmäßige Überlegenheit mündete zwar in einer Art Powerplay, das aber spätestens am Strafraum der Weißen verpuffte. Meistens aufgrund von Fehlpässen und der Kompromisslosigkeit, mit der Sandhausen verteidigte. Der Club rannte immer planloser an, fand jedoch nicht den Schlüssel, um die dezimierte Gästemannschaft zu knacken.

Dabei hätte hier viellich der ehemalige Sandhausen-Trainer Alois Schwartz im Vorfeld den einen oder anderen Tipp geben können. Schließlich kennt er den Gegner aus dem FF. Und wenn es vorne nicht klappt, dann kommt auch noch Pech dazu. Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe des SVS schießt Klingmann einfach mal in Richtung Kirschbaum. Abermals ist Bulthuis der Unglücksrabe und fälscht den Schuß unhaltbar ab. 0:2! Blöder kann ein Spiel nicht laufen.

Trotzdem waren immer noch 35 Minuten Zeit und der Club immer noch einen Mann mehr. Doch den elf Nürnbergern fiel gegen die zehn Gäste weiterhin nichts ein. Ein ums andere Mal flogen zwar Bälle in den Strafraum, doch jedesmal wurden sie abgefangen. Beim Club paarte sich langsam Panik mit Verzweiflung. Und dann kam es noch dicker. In der 76. Minute machte der Gegner vor, wie man auch ohne Hilfe eines Gegenspielers trifft und Lukasik erhöhte sogar auf 0:3. Da war es dann endgültig ein gebrauchter Tag.

Dass dann Guido Burgstaller mit einer schönen Einzelaktion noch den Ehrentreffer erzielte, machte es eigentlich nur noch schlimmer. Denn dass der Österreicher nicht zu halten sein wird, wurde angesichts dieses Spiels überdeutlich. Wer selbst gegen Sandhausen zuhause und in Überzahl verliert, der kann sich jedweden Aufstiegstraum abschminken und damit auch die dringend nötigen Einnahmen, die nötig wären um Burgstaller zu halten. Guido, wir werden dich vermissen! Erst recht angesichts des blutleeren und brozlosen Gekickes, das deine Nochmannschaftskamerade heute abgeliefert haben.

Gesangstalent Blum trifft nicht nur Töne

26.02.2016 --- Fussball --- Saison 2015 2016 --- 2. Fussball - Bundesliga / Derby Frankenderby --- 23. Spieltag: 1. FC Nürnberg Nuernberg FCN Club - SpVgg Greuther Fürth Fuerth Kleeblatt --- Foto: Sport-/Pressefoto Wolfgang Zink / DaMa --- Jubel Freude nach Spielende - Danny Blum (7, 1.FC Nürnberg / FCN ) stimmt Lied mit Clubfan / Clubfans / FCN-Fans / Fans per Stadionmikrofon Mikrofon an

Nur wenige Tage nach seiner Gesangsdarbietung nach dem Frankenderby macht Danny Blum das 2:0 in Sandhausen. (Foto: Zink)

Wir schreiben die 32. Minute, als es zum ersten Mal spannend wird. Ein Freistoß von Sebastian Kerk aus gut und gerne 30 Metern segelt vorbei an Freund und Feind und springt direkt vor dem Sandhäuser Torwart Marco Knaller auf. Ein fieses Ding, doch Knaller wehrt die Kugel zur Seite ab. Die Szene ist so etwas wie ein Hallo-Wach-Ruf. Für die Zuschauer vor dem Fernseher, die sich daran erinnern, dass das ja Fußball und nicht Tennis ist, was da gerade läuft. Und für die Club-Spieler auf dem Rasen, denen einfällt, dass sie ja eigentlich auch nach vorne und nicht nur in die Breite spielen können.

Manchmal ist die Zweite Liga hart. Hatte der 1. FC Nürnberg am Freitag noch das Frankenderby vor über 40.000 Zuschauern im Hexenkessel Grundig-Stadion bestritten und gewonnen, folgte am Dienstag der Kulturschock in Form einer Auswärtsfahrt in die Provinz nach Sandhausen. Die ernüchternde Zuschauerzahl im zugigen Hardtwaldstadion: rund 5000. Darunter etwa 1100 mitgereiste Clubfans: die einzigen übrigens, die an diesem Abend von Beginn an Alarm machten.

Plötzlich geht da also nicht nur auf den Rängen, sondern auch auf dem Spielfeld was. Nach dieser Chance von Kerk scheint die Mannschaft von Trainer René Weiler in der Realität angekommen zu sein. Der 1. FCN besinnt sich seiner Stärken und geht prompt noch vor der Pause mit 1:0 in Führung. Torschütze ist der Derbyheld: Niclas Füllkrug (41.). Der Treffer hätte allerdings nicht zählen dürfen, denn Vorlagengeber Guido Burgstaller stand bei der Ballannahme deutlich im Abseits. Doch die Fahne des Schiedsrichterassistenten blieb unten und Referee Harm Osmers aus Hannover gab das Tor.

Im zweiten Durchgang grooven die Akteure weiter so vor sich hin, angefeuert vom monotonen, nimmermüden Singsang der Nürnberger Ultras. Der SVS müht sich nach Kräften, beißt sich am spielerisch überlegenen und gnadenlos effizienten Club jedoch die Zähne aus. Doof, dass sich beim FCN zwei Spieler selbst aus dem Kader für die bereits am Freitag wartende Heimaufgabe gegen den 1. FC Kaiserslautern streichen: Miso Brecko kassiert seine fünfte, Tim Leibold die zehnte Gelbe Karte, beide werden also gesperrt fehlen. Nebenbei bekommt auf der Gegenseite Philipp Klingmann auch noch Gelb-Rot (79.).

Dann folgt der große Auftritt von Danny Blum, der sich nach dem Derby in der Nordkurve schon seine Lorbeeren als Vorsänger verdient hat und besonders bei der Passsage „Scheiße Kleeblatt Fürth…“ sehr textsicher war. Blum bekommt das Spielgerät von Burgstaller durchgesteckt und vollendet aus halbrechter Postition an Knaller vorbei ins lange Toreck zur 2:0-Entscheidung (84.). Damit beweist er, dass er nicht nur Töne hervorragend trifft, sondern auch das Tor. Ende der Durchsage.

Mit Polak und Pornobalken

halbherzigTief gesunken war er unser Ruhmreicher. Das war auch im Stadion sichtbar. Gähnende Leere herrschte da, wenn man nicht gerade in die Nordkurve blickte. Was Wunder, nach der Derbyniederlage kam mit Sandhausen nicht gerade eine Knallermannschaft, auch wenn der Nachname des Torwarts anderes signalisierte. Zudem ist Sandhausen in der zweiten Liga super gestartet, so dass noch nicht einmal die Aussicht bestand, hier was reißen zu können. Und wenn dann selbst einstige Idole, wie der Eckes daheim bleiben, dann weißt du: Es ist wieder mal Krise am Valznerweiher.

wirhelfenUnd die Krise ist nicht nur auf dem Platz sichtbar. In oben abgebildeten Transparent wurde treffend die Halbherzigkeit der Spielbemühungen mit der Halbherzigkeit der Clubführung verquickt. Trotz großer, wenn auch kryptischer Ankündigungen zur Bildpromoaktion reichte es dann nur zu einem kleinen Pornobalken auf dem Wir-Helfen-Logo. Bloß ja niemanden vergrätzen. Das mag zwar im Dienstleistungsbereich eine richtige Strategie sein, im Fußball geht es aber halt darum, im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen zu treffen. Entweder ich hämmere aufs Tor oder ich gebe ab, beides geht nicht.

Auf dem Platz war dann aber zumindest der Wille erkennbar, das halbe Herz in die Hand zu nehmen. Trainer Weiler ließ diesmal Polak zunächst draußen. Der Erfolg gab ihm Recht. Die Abwehr wackelte weniger als zuletzt. Wobei den Sandhausenern jetzt auch nicht allzuviel einfiel. Vorne gab es wieder einmal ein frühes Tor (18. Minute, Behrens), was zusätzlich Entlastung für Mannschaft und Fans bedeutete. Doch auch, wenn der Gegner nicht wirklich gefährlich wirkte, als Clubfan bekommt man auch so das Nervenflattern. Dass Weiler dann in der 79. Minuten Polak für Stürmer Blum einwechselte und so signalisierte, den knappen Voprsprung halten zu wollen, trug da nicht unbedingt zur Beruhigung bei. Doch auch Fans können sich irren. Polak festiogte nämlich nicht die Abwehr, sondern erzielte vielmehr das dann doch entspannende 2:0.

Als Fan musste man diesmal also kein Doppelherz einnehmen, um die Halbherzigkeit des FCN zu ertragen. Die Richtung stimmt also. Mehr aber auch nicht.

Erstolperter Sieg gegen den Angstgegner

2257127968Wer hätte gedacht, dass wir das noch einmal erleben dürfen: Der Club gewinnt. Und das auch noch gegen Angstgegner Sandhausen. Mehr als 14.000 Einwohner hat Sandhausen und der SV stand bislang vor dem FCN, den er bei den bisherigen Duellen immer geschlagen hat. Beim letzten Mal kostete das Valerien Ismael sogar den Trainerposten.

Auch diesmal sah es zunächst nicht so aus, als könnten die Clubspieler endlich mal das Tor treffen. Die erste Halbzeit war ein peinliches Gegurke ohne größere Höhepunkte. In der zweiten ging das so weiter, wobei die Sandhausener immerhin einmal den Pfosten trafen. Erst als Trainer Rene Weiler Kerk und Blum einwechselte, entwickelte der Club etwas Druck. Beim ersten Tor durch Kerk hatte man aber das Gefühl, dass der Eingewechselte gar nicht mehr anders konnte, als ins Netz zu treffen. Das zweite Tor durch Burgstaller kurz vor Schluss war dann nur der auf den Ausgleich drängenden und daher aufgerückten SVS-Mannschaft zu verdanken.

Aber egal: Drei Punkte. Der Abstieg findet nun doch ohne uns statt. Das Schlimmste ist abgewendet. Gut ist allerdings noch gar nichts. Dazu war die Leistung der Mannschaft zu mäßíg. Dazu tragen aber auch etliche Niederlagen jenseits des Platzes bei. Etwa die klamme Finanzlage, die Entscheidung von Adidas, die Zusammenarbeit mit dem Club aufzukündigen, die Enthüllung von Michael Krätzer, der Club habe Spiele verschoben, oder der Umstand, dass nur 25.233 Zuschauer den Weg ins Stadion gefunden haben.

Wer meint, das werde bald wieder besser, sollte sich nur mal bei Twitter anschauen, was da im Verlauf des Spiels alles geschrieben wurde. Bei den Clubfans schwankt die Stimmung derzeit zwischen Verzweiflung und Sarkasmus. Da hilft ein erstolperter Sieg noch lange nichts. Für die Nichttwitterer hier einige Beispiele: