Zeigler liest in Nürnberg

Arndt Zeigler, durch die Kolumne „Wunderbare Welt des Fußballs“ bekannter Radio- und TV-Moderator, tritt in der Reihe »Kaltblütig verwandelt« der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur in Nürnberg auf. Termin: Freitag, 11. Februar 2011, 19.30 Uhr, Nürnberger Zeitungscafé:

Zur Einstimmung noch einmal Zeiglers legendäres Interview mit BVB-Trainer Jürgen Klopp:

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Fußballspruch 2010 gesucht

Die in Nürnberg ansässige Akademie für Fußballkultur sucht wieder den Fußballspruch des Jahres. Aus den vorausgewählten Sprüchen soll das Publikum bei der Fußballkulturpreis-Gala am 29. Oktober in der Nürnberger Tafelhalle den Sieger auswählen. Wir geben euch (bisher lagen wir da ja fast immer richtig) auch diesmal wieder die Gelegenheit, eure Meinung kund zu tun.

Hier erst einmal die zur Wahl stehenden Sprüche:
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Auf andere Gedanken kommen…

Als Club-Fan kann man derzeit den permanent im Kopf rotierenden Rechenschieber  wohl ohnehin nicht abstellen.  Wer aber am Tag vor dem Abstiegsfinale doch noch auf andere Gedanken kommen will, kann am Freitagabend mal wieder einer Diskussionsrunde der Fußball-Akademie beiwohnen. Ab 20 Uhr wird im Marmorsaal des Presseclubs (Gewerbemuseumsplatz 2) über Fußball und Internet diskutiert, der Eintritt ist frei. „Der Fußball geht online: Wer gewinnt, wer verliert – und was ist wirklich neu im Netz?“, lautet das Thema bei der dritten Auflage der Nürnberger Gespräche zur Fußball-Kultur.

Mit dabei sind Ludger Schulze (Sportressortleiter der Süddeutschen Zeitung), Oliver Fritsch (Zeit online) und Alexander Wagner (kicker online). Die Debatte moderiert Wolfgang Habermeyer (BR alpha).

Fußballspruch des Jahres: Vorauswahl

Auch 2009 wählt die Deutsche Akademie für Fußballkultur wieder den Fußballspruch des Jahres. Wir haben die Sprüche, die in die engeere Wahl kommen, bereits „zugespielt“ bekommen. Am 28. August wird dann eine Fachjury vier davon auswählen. Unter denen wird das Publikum bei der Preisgala am 2. Oktober den Sieger auswählen. Wie schon im letzten Jahr dürfen die Leser des Clubfreunde-Blogs schon einmal für ein Meinungsbild sorgen (das sich übrigens im vergangenen Jahr exakt mit dem des Publikums deckte).

Zur Auswahl stehen folgende elf Sprüche:
1. 
Ich habe keine Lust, immer der einzige Idiot zu sein, der einen Fehler zugibt. Deswegen mache ich es heute auch nicht. (Dietmar Beiersdorfer)
2. Zu spät gepisst ist auch gedopt! (Plakat von Borussia Dortmund-Fans beim Spiel gegen Hoffenheim)
3.Sieg oder Niederlage, manchmal liegt es an Kleinigkeiten, manchmal liegt es an nichts. (Lucien Favre)
4. Wir haben keine Auswärtsschwäche, sondern eine Ergebnisschwäche in Auswärtsspielen. (Christian Gentner – VfL Wolfsburg)
5. Immer wenn ich die Kiste mal treffe, denke ich: Und was machst du jetzt? Und dann laufe ich da so jämmerlich rum mit Gesten, die ich hinterher peinlich finde. (Thomas Hitzlsperger
)
6. Die Tabelle, die ja nie lügt, täuscht ja oft. (Felix Magath)
7. Wir schießen so wenig Tore, vielleicht heißen wir deshalb auch die Knappen. (Manuel Neuer
)
8. Das Wort Abstiegskampf ist nicht richtig. Denn um abzusteigen, brauchst du nicht zu kämpfen. (Bojan Prasnikar)
9. Er muss ja nicht unbedingt dahin laufen, wo ich hingrätsche. (Neven Subotic zu einem Foul an Hoffenheims Stürmer Demba Ba)
10. Bis zum 1:0 haben wir gut gespielt. Leider fiel das Tor schon in der 6. Minute. (Rudi Völler)
11. Ich habe Thorsten Fink nicht beleidigt. Ich habe ihm nur gesagt, dass er die Fresse halten und auf seinen Platz zurückgehen soll. (Uwe Wolf – Interimstrainer von 1860 München nach seinem Platzverweis im Spiel gegen Ingolstadt)

Zur Abstimmung:

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Was ist der Fußballspruch des Jahres?(online surveys)

Das ist der Fußballspruch des Jahres

Am Freitagabend werden bei der Gala der Deutschen Akademie für Fußballkultur zwar andere entscheiden, was der Fußballspruch des Jahres war. Als Entscheidungshilfe wollen wir dem dortigen Publikum jedoch das Ergebnis unserer kleinen Umfrage mit auf den Weg geben. Demnach ist Josef Hickersberger (40 Prozent) mit seinem Spruch vorne: „Wir haben nur unsere Stärken trainiert, deswegen war das Training heute nach 15 Minuten abgeschlossen.“  Mit 34 Prozent folgt Jens Lehmanns „Der Konjunktiv ist der Feind des Verlierers.“ Auf 19 Prozent kommt Jonas Kamper mit „We have to fight weiter.“. Relativ abgeschlagen auf Platz 4 (6 Prozent): „Wir haben keine Probleme, nur zu wenig Punkte und zu wenig Tore“ von Walter Hellmich.

Hinweisen müssen wir noch auf den Einwand eines Kommentators, „Bildausfall! Was soll der Scheiß?“ wäre der Spruch des Jahres. Vielleicht kann die Fußballakademie das ja noch zur Wahl stellen. Hätte, glaube ich, gute Chancen. Außerdem könnte das ZDF, das dann Preisträger wäre, gerade in diesen schweren Zeiten mal eine Würdigung vertragen.