Endlich mal wieder ein Heimsieg!

Geht doch! Nach acht sieglosen Spielen holt der Club endlich wieder drei Punkte. Ob das der Durchbruch war, das Ende der Krise? Eher nicht! Der FC Kaiserslautern war einfach schwach. Da fehlen halt die Huntelaars oder Rauls, die mal eine geniale Aktion rauspacken. Gut für uns! Gut auch, dass da endlich mal ein Mitkonkurrent um den Abstieg nicht aufgebaut, sondern selber in Kalamitäten gestürzt wurde.

Den Unterschied machten diesmal vor allem zwei Abwehrspieler aus. Dominic Maroh nutzte seine Chance, sich als erste Wahl für die Abwehrreihe zu empfehlen. Timothy Chandler spielte so, als möchte er demnächst auch für ein paar Millionen zu Leverkusen oder einem anderen solventen Verein wechseln, machte nicht nur hinten dicht, sondern auch viel Druck über seine Seite und noch das entscheidende Tor.

Ansonsten war das eher Hausmannskost. Am ärgerlichsten wieder: Ein Torerfolg scheint beim Club immer einen Bruch auszulösen. Kaum liegt die Mannschaft in Führung beginnt sie nachzulassen, meint, sie könne ein Ergebnis verwalten und hinten die Null halten. Dass das nicht stimmt, haben doch die letzten Spiele gezeigt.

Egal! Es geht ja nicht darum, welche Nervenpein der FCN bei seinen Fans auslöst, sondern darum, was am Ende an Zählbarem rauskommt. Diesmal warens endlich einmal drei Punkte. Und weil es gegen einen Konkurrenten um den Abstieg ging, zählen die sogar noch etwas mehr.