Ein Punkt beim Montags-Wasserball

Die Woche:

1. Was Gehälter angeht, ist der Club der Billigheimer der Liga. Sogar der SC Freiburg und Fortuna Düsseldorf zahlen besser. Unter den untersuchten Proficlubs liegt der Bundesligaaufsteiger mit seinem durchschnittlichen Jahresgehalt von 360.00 Euro international auf Rang 263 bei 349 gelisteten Vereinen. Das belegt vielleicht, warum alles andere als der Abstieg schon ein großer Erfolg wäre. Andererseits sind 360.000 Euro Jahresgehalt jetzt nicht gerade ein Hungerlohn.

2. Der Club plant bereits für den Abstiegsfall. Mit Michael Köllner.

3. Obwohl sich Christian Mathenia gegen Schalke verletzt hat, ist die Torwartposition offenbar die einzige, auf der der Club keine Probleme hat. Meint zumindest der Kicker, der seine Clubbilanz mit der Überschrift versieht: „FCN offenbart Defizite in Defensive und Offensive„. Also eigentlich fast überall.

4. Unser alter „Spezi“ Martin Bader hat mal wieder einen Trainer entlassen. Bei Michael Frontzeck zelebriert er das bereits zum zweiten Mal. Gut, dass wir das als unbeteiligte Zuschauer beobachten dürfen.

5. Einer, an den wir uns ungleich lieber erinnern, ist unser langjähriger Linksverteidiger Javier Pinola. Mit seinem derzeitigen Verein River Plate hat er es ins Finale der Copa Libertadores geschafft. Wegen Fanausschreitungen konnte das Endspiel nicht in Buenos Aires stattfinden. „Eine Schande“, meint der Kicker. Ob „Ersatzstandort“ Madrid zum Zuge kommt, ist auch zweifelhaft. Wie so vieles bei diesem Theater.

Das Spiel:

Erstes Montagspiel in der Bundesliga: Zunächst ging es ruhig los. Das lag auch am angekündigten Stimmungsboykott, wobei ohnehin nur 32.000 Zuschauer da waren (womit bewiesen wäre, dass solche Montagsspiele auch finanzielle Nachteile bringen). Dazu kam, dass kaum ein geordnetes Spiel möglich war. Die heftigen Regenfälle hatten den Rasen in eine Wasserlandschaft verwandelt. Flache Bälle blieben sofort liegen. Sicheren Stand hatten die Spieler selten. Aber dennoch: Der Club blieb sich auch unter diesen widrigen Umständen treu. Zwischen der 20. und 30.Minute lässt jedesmal die Konzentration nach und dann klappert´s. Da können die Leverkusener nach einer halben Stunde einen Pass des ansonsten durchaus überzeugenden Startelfneulings Kevin Goden abfangen. Den von Brandt in den Strafraum geschlagenen Ball kann Bredlow nur zur Mitte abwehren, wo ihn Havertz ganz cool ins rechte Toreck lupft. Solche Aktionen funktionieren eben auch, wenn der Platz unter Wasser steht. Leider ging dem Club diese witterungsangepasste Spielweise ab. Zunächst.

In der Kabine muss dann wohl der eine oder andere Tipp vermittelt worden sein. Beim Club wurde jedenfalls plötzlich schnörkellos das Mittelfeld überbrückt und der Gegner besser vom eigenen Sechzehner ferngehalten. In der 56. Minute war es dann soweit. Der Club machte Druck, kam zu seinen ersten Ecken. Die zweite konnten diesmal die Leverkusener nur zur Mitte klären, wo Georg Margreitter aus dem Rückraum den Ball halbhoch ins Tor zimmerte. Danach verstärkten beide Trainer die Offensive. Mit dem Punkt wollten sie sich nicht zufrieden geben. Letztlich nutzte das jedoch nichts. Wobei dabei wohl auch die immer ungünstiger werdenden Platzverhältnisse eine Rolle und – ehrlicherweise muss das gesagt werden – mehr dem Club in die Karten spielten.

Alles in allem geht das Unentschieden aber in Ordnung. Der Club hat sich den Punkt durch eine engagierte Leistung in der zweitem Hälfte verdient, während er in der ersten wieder mal viel zu harmlos agierte.

Ein Letztes:

Absurditäten gibt es im modernen Profifußball reichlich. Jetzt kommt eine neue hinzu. Die wird wohl dazu führen, dass viele Bundesligavereine am Ende lieber auf Platz 15 landen als auf Platz 7.

Club baut auch die Schalker auf

1. „Irgendwie drinbleiben“ lautet die – wieder aufgewärmte – Devise beim Club. Um dieses Ziel zu erreichen soll der Markt nochmal nach etwaigen Verstärkungen gescannt werden. Im Gespräch ist der, derzeit bei Holstein Kiel (dort heute Matchwinner gegen Sandhausen) spielende Rechtsaußen Kingsley Schindler.

2. Ein Chopin spielender Bundesligatrainer, das kam seinerzeit nicht nur bei Nürnberger Frauen gut an. Auch wir erinnern uns – teilweise – gerne an den Aufstiegstrainer. Zumal er seine Derbys nie verloren hat. Nun ist Michael Oenning wieder zurück im Bundesligageschehen. Er heuerte beim FC Magdeburg an, kam am Freitag nach Fürth, wo er diesmal Neuland betrat und ohne Punkte blieb.

3. Die Club-Nachwuchsarbeit läuft, um es vorsichtig auszudrücken, suboptimal. Sportvorstand Andreas Bornemann versucht zwar wacker, in der Öffentlichkeit den Deckel drauf zu halten. Aber sowohl die Ergebnisse als auch die Personalfluktuation sprechen eine andere Sprache. Schnell einen neuen Partner gefunden hat ein Leidtragender der Malaise, der ASV Neumarkt. Der Club hatte dem Verein den Trainer für die Nachwuchsarbeit abgeworben. Die Neumarkter waren sauer und fanden jetzt einen neuen Kooperationspartner: Jahn Regensburg.

4. Michael Köllner scheint die Macht der Presse etwas zu überschätzen. Der Club, so schimpfte er, sei längst schon abgestiegen, wenn es nach dem Geschreibsel mancher Journalisten ginge. Natürlich ist das bei 22 noch ausstehenden Spieltagen Quatsch. Trotzdem belegt es, dass beim FCN nicht nur die Rentner am Spielfeldrand schlechte Laune verbreiten.

5. Der tabellarisch beste Verein in Bayern ist der FCN schon länger nicht mehr. Aber der beliebteste. Geahnt hatten wir das schon immer. Trotzdem ist es schön, das auch mal grafisch belegt zu sehen. Ob die Zahlen statistisch korrekt erhoben wurden, lassen wir da mal außer acht.

6. Der Club will sich in Andalusien auf die Rückrunde vorbereiten. Im gleichen Hotel wie vor zwölf Jahren. Damals lag man auf Platz 15, kletterte unter Trainer Hans Meyer danach noch auf Platz 6 und gewann sogar den DFB-Pokal. Vielleicht sind die Club-Reiseplaner der Meinung, Geschichte wiederholt sich.

7. Am nächsten Spieltag bestreitet der Club gegen Leverkusen das erste Montagsspiel der ersten Bundesliga. Von Fanseite wurde bereits 45 Minuten Stimmungsboykott angekündigt. Immerhin hat das Einlenken der DFL gezeigt, dass solcher Protest durchaus Erfolg haben kann. Vielleicht hilft also das gute Zureden des Trainer was und es gibt doch Unterstützung von den Rängen.

8. Ach so, ein Testspiel gab es während der Länderspielpause auch. In Schwaig schlug der FCN den tschechischen Zweitligisten FK Usti nad Labem mit 4:2. Wie üblich bei solchen Spielen, schlüpfte Edgar Salli wieder in die Rolle des Goalgetters.

Das Spiel:

Nach der Pleite gegen den VfB Stuttgart stellte Trainer Köllner gleich vier Mal um. Neben dem wiedergenesenen Mikael Ishak ließ er Petrak, Placios und Kubo von Beginn an auflaufen. Ein bisschen überraschend saß Misidjan, der als einziger gegen den VfB etwas Betrieb gemacht hatte, nur auf der Bank. Taktisch stellte Köllner zudem auf Raute um, was Kubo die Möglichkeit eröffnete, auf der von ihm bevorzugten Zehnerposition zu spielen. Der Club brauchte daher eine Weile um seine Linie zu finden. Die Gastgeber kamen zu mehreren Großchancen, konnten die aber nicht verwerten, wobei Christian Mathenia, von dem noch die Rede sein wird, wiederholt Klasse parierte.

Wie bereits bei früheren Niederlagen war nach knapp eine halben Stunde wieder ein Nackenschlag zu verzeichnen. Erst hatte Hanno Behrens das 1:0 auf dem Fuß, zog aber freistehend rechts am Pfosten vorbei. Dann säbelte der erwähnte Clubkeeper praktisch im Gegenzug beim Herauslaufen über den Ball, Skrzybski sagte Danke und erzielte den Führungstreffer. Nicht nur das: Mathenia verletzte sich bei der Aktion auch noch, spielte aber zunächst weiter. Dafür durfte er dann fünf Minuten später erneut den Ball aus dem Netz holen. Wieder kamen die Schalke über die linke Clubabwehr-Seite. Diesmal säbelt Margreitter über den Ball, so dass die Flanke den völlig freistehenden Harit erreicht, der nur noch einzuschieben braucht. Zwei echte Geschenke und erneut die Angst, die Mannschaft könnte wieder einbrechen. Doch genauso wie Schalke aus dem Nichts seine Tore erzielte, kam auch der Club zum Anschlusstreffer. In der 38. Minute konnte Schalkes Torwart Fährmann einen Ishak-Schuss zwar noch klären. Palacios stand aber richtig und markierte das 2:1. Wenig später musste Mathenia dann doch ausgewechselt werden. Der Meniskus! So kam Fabian Bredlow wieder zu seiner Chance.

In der zweiten Hälfte wurde zunächst deutlich, warum die Königsblauen vor dem Spiel punktgleich mit dem Club unten drin hängen. Jetzt hätte ein Kick von Außen (Zrelek, Misidjan rein!) vielleicht was gebracht. Aber Köllner wechselt bekanntlich immer erst spät. Als es dann soweit war, war die Sache eigentlich schon gelaufen. In der 67. Minute holte sich der bereits zu Spielbeginn verwarnte Bauer die zweite gelbe Karte ab und musste runter. Prompt brachte Ex-Cluberer Guido Burgstaller die Schalker mit 3:1 in Front. Kurzzeitig kam zwar abermals Hoffnung auf. In der 78. Minute nahm der inzwischen doch eingewechselte Zrelak den zunächst zwischen den beiden Pfosten hin und her springenden Ball auf und erzielte den erneuten Anschluss. Doch dann machten erneut Skrzybski und Oczipka den Sack zu. Dabei muss leider konstatiert werden, dass Schalke keineswegs wirklich gut war. Vielmehr offenbarte der Club in der Abwehr mangelnde Erstligatauglichkeit. Besonders Bauer und Leibold sind da zu nennen. Kann sein, dass da immer noch Lehrgeld bezahlt wird. Irgendwann könnte sich das aber auch als Leergeld entpuppen.

Ein Letztes:

Unser Galgenhumor färbt ab:

Hoppla, der Club kann es auch auswärts!

Die Woche:

1. Man muss wohl alles einmal mitnehmen in seinem Fußballerleben. Und nachdem die jungen und meist noch erstliogaunerfahrenen Clubspieler noch nie bis zu einem Elfmeterschießen vorgedrungen waren, schienen sie es in Rostock auf diese Erfahrung abgesehen zu haben. Zumindest liegt diese Interpretation angesichts des Spielverlaufs nahe. Da reihten sich Fehler an Fehler und eine vo den Zuschauern zwar frenetisch angetriebene, aber dann doch oft nicht konsequente und spielerisch limitierte Heimmannschaft wurde geradezu eingeladen, einem doch, bitteschön, in den Kasten zu ballern. Fast schon Slapstickmomente offenbarte diese Einladung in der 35. Minute. Ausgerechnet Robert Bauer, der Spieler mit der größten Bundesligaerfahrung verstolperte da zwei Mal den Ball. Dieser rollte dann irgendwie in den Strafraum, wo Simon Rhein (von der Bildzeitung nach einem guten Spiel bereits als „Jungstar“ bezeichnet) so um ihn herumtänzelte, dass er zum hinter ihm stehenden Rostocker durchflutschte, der dann praktisch gar nicht anders konnte als das 1:0 zu erzielen. Ähnliche Übungen vollführte übrigens auch Törles Knöll auf der anderen Seite. In aussichtsreicher Position schaffte er es mehrfach, seine Beine so zu verknoten, dass sie nicht durch voreilige Treffer das Elfmeterschießen in Gefahr bringen konnten. Der große Lehrmeister aus der Oberpfalz hatte mit Adam Zrelak ohnehin noch einen Trumpf im Köcher, so dass das Unterrichtsziel doch noch erreicht werden konnte. In der dafür notwendigen Verlängerung bedurfte es schließlich noch eines zweiten Jokers: Federico Palacios. Durch einen Sonntagsschuß war Hansa Rostock nämlich abermals in Führung geraten und besagter Palacios musste daher seine Dribbelkenntnisse im Strafraum auspacken um erneute Torgleichheit herzustellen.

Kann natürlich sein, dass alles ganz anders war. Beispielsweise, dass der auswärts ohnehin nicht souveräne FCN auch noch die falschen Schuhe für den nassen Ostseerasen und den ungewohnten Ball gewählt hatte. Anyway: Der Club ist eine Runde weiter und hat die Kassenlage um 600.000 Euro verbessert.

2. Vor dem Rostockspiel kam es zu auch medial ausgeschlachteten Ausschreitungen. Schließlich musste auch erklärt werden, warum im, übrigens ungeschickt platzierten, Gästeblock deutliche Lücken zu erkennen waren. Ein großer Teil der Ultras saß nämlich in Polizeigewahrsam und konnte nicht ins Stadion. Rostock-Fans hatten zudem den Club-Bus beschädigt und ein Warnschuss seitens der Polizei wurde auch abgegeben. Als „total krank“ bezeichnete Clubtrainer Köllner diese Begleitumstände.

3. Woanders bessere Chancen erblickte wohl FCN-U21-Trainer Reiner Geyer. Obwohl schon seit seiner Jugend dem Club eng verbunden, zog es ihn jetzt nach Österreich, wo er Trainer des FC Admira Wacker wird. Vorerst betreut Co-Trainer Fabian Adelmann die U21 und führte sich bereits gut mit einem 1:0-Sieg gegen die Zweite des FCA ein.

Das Spiel:

In Augsburg durften wieder Mühl, Petrak und Fuchs ran. Auch Joker Adam Zrelak tauchte in der Anfangself auf. Gegenüber dem FCA hatte der Club einen Tag weniger Pause und dazu noch eine längere Reise hinter sich. Das erklärte aber kaum, warum die Augsburger zunächst bissiger spielten, näher am Gegner waren und robuster in die Zweikämpfe gingen. Offenbar waren sie auch in der Einschätzung der Gegenspieler überlegen. Während auf der einen Seite der gefährlichste Nürnberger Angreifer Misidjan permanant auf die Socken bekam (Koo wäre dafür von den meisten anderen Schiedsrichtern längst vom Platz geflogen), hatte sich bei den Nürnbergern augenscheinlich nicht herumgesprochen, dass Finnbogason nicht viele Chancen braucht, um Tore zu machen. Wenn man ihn dann auch noch – wie in der 11. Minute – mutterseelenallein in Tornähe zum Schuss kommen lässt, ist das halt eine sichere Kiste. Der Club lag also wieder mal hinten und angesichts der Verunsicherung in der Abwehr, durften wir froh sein, dass die Augsburger nicht nachlegen konnten.

Nach der Pause kam der Club aber plötzlich wesentlich aggressiver zurück. Auf einmal ergaben sich Chancen. Auch das Glück stellte sich ein. Während Finnbogason in der 54. Minute nur das Lattenkreuz traf, machte Alexander Fuchs im Gegenzug den Ausgleich. Misidjan hatte ihn zuvor schön in Szene gesetzt. Allerdings lag der Club dann auch prompt wieder hinten. Wie schon in Rostock wieder durch einen Sonntagsfreistoß. Schmid konnte diesen genau in den rechten Torwi9nkel zirkeln. Der Club gab aber nie auf und wer dachte, den Spieler stecke noch das Pokalmatch in den Knochen, der sah sich getäuscht. Belohnt wurde die Mannschaft allerdings erst in der 88. Minute, als Lukas Mühl nach einem Eckball den verdienten Ausgleich erzielen konnte. Immerhin bewies die zweite Halbzeit: Der Club kann´s auch auswärts, wenn er beherzt nach vorne spielt.

Ein Letztes:

Reisende soll man nicht aufhalten:

http://www.spiegel.de/sport/fussball/fc-bayern-muenchen-pruefte-ausstieg-aus-bundesliga-und-champions-league-a-1236452.html

Die Schmach schnell getilgt

Die Woche:

1. „Weekly“ ist zwar englisch, bezieht sich aber trotzdem nicht auf englische Wochen und eine entsprechende Erscheinungsweise. Deswegen habe ich mir erlaubt, das Mittwochspiel (wo war das noch gleich?) erstmal schweigend zu übergehen. Ohnehin beschlich mich das Gefühl, dass hier auch andere nicht voll bei der Sache waren. Ich will nicht behaupten, das Spiel (hier eine Analyse, der man nciht viel hinzufügen muss) wurde von vorneherein abgeschenkt. Aber wenn man sich schon im Flieger verletzt, wenn man den wichtigsten Stürmer schont, wenn man mit ungewohnter Fünferkette und drei Innenverteidigern antritt und die Mannschaft mental nicht auf die Gelbe Wand vorbereitet, dann scheint wohl nicht der allerletzte Siegeswille vorgeherrscht zu haben. Vielleicht hatten einige beim Club auch an das Heimspiel gegen die Bayern in der Abstiegssaison vor Augen, wo der Club zwar nur 0:2 verlor, sich aber zwei Stammspieler schwere Verletzungen zugezogen hatten und langfristig ausfielen. Am Mittwoch hatte sich immerhin niemand verletzt.

2. Mit den Schalkern verbindet uns inzwischen nicht nur eine Fanfreundschaft, sondern auch eine Satiregemeinschaft. Der in Fürth (!) erscheinende Postillon machte sich jetzt gleichermaßen über den Club („Mit mehr Nachspielzeit hätten wir das Spiel noch gedreht“) und über Schalke 04 („Erste Punkte für Schalke: Mannschaftsbus auf Rückfahrt von Freiburg geblitzt“) lustig. Sagen wir mal so: Schön wenn man in einem langweilig gewordenen Business für Gelächter sorgen kann.

3. Wie zu erwarten war, bekam Deutschland den Zuschlag, die EM 2024 auszurichten. Was das mit Nürnberg zu tun hat? Nichts!

Das Spiel:

Am heutigen Samstag lief wieder eine optimal auf- und eingestellte Mannschaft auf. Petrak wie gewohnt im Abwehrzentrum, Ishak vorne dabei, dazu durfte Eduard Löwen von Anfang an ran und die beiden Neuzugänge Misidjan und Pereira sollten auf Außen wirbeln. Taktisch kehrte Köllner wieder zu Bewährtem zurück und ließ mit 4-3-3 bzw. 4-1-4-1 spielen. Dazu war die Mannschaft diesmal auch voll darauf fokussiert, das 0:7 vom Mittwoch vergessen zu machen.

Torchancen waren zunächst allerdings Mangelware. Viele hatten ein „enges Spiel“ erwartet und das schien sich zu bewahrheiten. Bis zur 28. Minute. Da wurde Tim Leibold von Lukebakio im 16er gefoult. Kapitän Hanno Behrens hämmerte den Ball dann aus 11 Metern ins Düsseldorfer Tor. Danach musste der diesmal glänzende Bredlow gegen die immer wieder schnell umschaltenden Düsseldorfer die Führung festhalten.

Zur zweiten Halbzeit brachte Köllner für den zwar viel Betrieb veranstaltenden aber nach hinten oft zu sorglosen Matheus Pereira Federico Palacios. Dessen großer Moment sollte aber erst später kommen. Dazwischen war es Ishak, der nach 64 Minuten auf 2:0 erhöhte. Behrens hatte den Ball aus der Abwehr gedroschen, der Düsseldorfer Bodzek verlängerte unglücklich zum Club-Torjäger, der dann eiskalt abschloss.

Aufgegeben hat sich die Fortuna dennoch nicht und drückte weiter auf den Anschluss. Doch mitten in die Drangphase startete der Club einen Konter über Löwen, der zu Palacios spitzelte und der lupfte den Ball über Düsseldorfs Keeper Rensing zur Entscheidung.

Am Ende stehen sechs Punkte aus der englischen Woche. Ein Mitbewerber um den Abstieg wurde zudem auf Distanz gehalten. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Was den Mittwoch betrifft: Schwamm drüber!

Ein Letztes:

Realitätsferner Optimismus vor dem Mittwochspiel:

Dürre und Gelassenheit

1. Im Profifußball rollt der Ball wieder. Unsereins kann sich allerdings noch zwei Wochen lang (für den FCN wird es bekanntlich erst am 18.8. gegen den SV Linx im Pokal ernst) relaxt in den Schatten zurückziehen. Ist ja nur die zweite und die dritte Liga, die da bereits spielt. Auch nachrichtlich herrscht hier noch Dürre. Dazu trägt sicher auch die, für manchen ziemlich aufreizende, Entspanntheit von Sportvorstand Andreas Bornemann bei. Der wartet weiterhin ab, was sich am Markt tut. Gleichzeitig dämpft er die Erwartungen. Wobei sich da die Frage stellt: Welche Erwartungen? Bei den Buchmachern werden wir und Mitaufsteiger Fortuna Düsseldorf als Top-Abstiegskandidaten gehandelt.

2. Vor einigen Tagen kursierte immerhin mal das Gerücht, der FCN sei an Jae-Sung Lee dran. Beim Club wurde aber schnell dementiert. Für den Club war der südkoreanische Nationalspieler offenbar eine Nummer zu groß. Dass der dann beim Zweitligisten Holstein Kiel einen Vertrag ubnterschrieb und dort inzwischen mit zum Sieg gegen den HSV beitrug, beweist: auch in der zweiten Liga hätte der Club nicht zu den großen Playern gehört. Insofern ist – egal wie es im Oberhaus ausgeht – ganz gut, dass wir in der Saison da nicht dabei sind.

3. Dem Club wurde auch Interesse am Frankfurter Bankdrücker Branimir Hrgota nachgesagt. Angeblich soll es im südtiroler Trainingslager Gespräche mit Vertretern der ganz in der Nähe trainierenden Eintracht gegeben haben.

4. Eine Verpflichtung gibt es immerhin zu vermelden. Der Club holte sich einen neuen dritten Torhüter. Patric Klandt heißt er, kommt vom SC Freiburg und ist 34 Jahre alt. Beim Club sieht man das positiv. Damit bringe er Erfahrung mit und da gibt es wohl ein Manko im derzeitigen Clubkader.

5. Die Ruhe und Gelassenheit, die der Bundesligaaufsteiger ausstrahlt, ist für manchen wohl Anlass, eine Zeitenwende herbeizuschreiben. Die Deppen-Ära sei nun wohl endgültig beendet, erfahren wir da. Sowas lesen wir selbstverständlich gern. Allerdings ist da immer noch eine gute Portion Hoffnung mit dabei.

6. Zum Abschluss des Trainingslagers stieg in Brixen noch einen Test gegen den FC Bologna. Die 0:1-Niederlage sollte man nicht allzu tragisch nehmen. Zum einen ging es um Erkenntnisse und da gab es beim Club durchaus Lichtblicke, nur wollte halt gegen das typisch italienische Abwehrbollwerk kein Treffer gelingen. Zum anderen scheute der Club wohl auch das letzte Risiko angesichts eher unschöner Begleitumstände: schlechter Rasen, Unfairness bei den gegnerischen Spielern und deren Fans (Affenlaute gegen Salli)…

Ein Letztes:

Bei allem Mitgefühl: Der Redakteur hat immerhin überhaupt einen Dienstwagen:

Kommt da noch was?

1. Die WM ist vorbei, das Leben geht weiter. Während im Training inzwischen die Standards höchste Priorität genießen, beschäftigt uns Fans erstmal die wesentliche Frage: Ist das neue Clubtrikot schön oder häßlich? Für den Verbleib in der ersten Liga bedeutsamer dürfte allerdings eine andere Frage sein: Wird der Club noch auf dem Transfermarkt aktiv?

2. Es hat fast schon eine gewisse Regelmäßigkeit: Immer wenn sonst nicht viel passiert am Valznerweiher taucht ein Meeske-Wechselgerücht auf. Finanzvorstand Michael Meeske wird dann mit irgendeinem Verein in Verbindung gebracht (diesmal der VfL Wolfsburg) und dementiert dann ein paar Tage später. Aber vielleicht ist das auch als Signal zu verstehen: Wer gut ist, kann auch bleiben und muss nicht jedem Wink mit dem Geldbündel hinterherlaufen.

3. Ein bisschen kann man den ASV Neumarkt verstehen. Kaum gehört der Partnerverein wieder zu den Großen, schon fängt er das Wildern an. Vier Tage vor Trainingsbeginn warb der FCN den Neumarkter A-Jugendtrainer Sebastian Schwarzfischer ab um ihn als Co-Trainer von U17-Coach Marek Mintal einzustellen. „Unterirdisch“, meint der ASV-Geschäftsführer.

4. Neuzugang Törles Knöll machte im Vorbereitungsspiel gegen eine Regionalligaauswahl in Crailsheim nicht bloß einen guten Eindruck, sondern auch drei Tore innerhalb von vier Minuten.

5. Einen doppelt faden Nachgeschmack hinterließ das „Freundschaftsspiel“ des Club gegen den Halleschen FC in Weismain. Der Club verlor mit 1:2. Zudem gab es nach dem Testspiel Fan-Ausschreitungen, offenbar verursacht durch Leute, die zwar Stadionverbot haben, das aber bei solchen Spielen nicht umgesetzt wird. Im Nachgang sorgten noch gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen FCN und dem Veranstalter des Spiels, dem SCW Obermain, für böses Blut.

6. Im Testspiel am Samstag ging es in Würzburg gegen einen Gegner, für den es bereits nächste Woche wieder ernst wird. Obwohl der Club im Vergleich zu den Würzburger Kickers noch nicht so weit ist in der Vorbereitung und auch ein bisschen die Frische vermissen ließ, reichte es zu einem souveränen 4:0-Sieg. Edgar Salli machte dabei zwei Tore. Die beiden anderen Treffer erzielten Löwen und Palacios. Neben Salli wusste auch Neuzugang Tillman zu gefallen..

7. An Dario Lezcano haben wir Clubfans nicht unbedingt die allerbesten Erinnerungen. Im November war er wesentlich beteiligt am Auswärtssieg seines Noch-Vereins FC Ingolstadt im Morlock-Stadion. Zudem läutete er dabei auch noch das Ende der Ära Kirschbaum beim Club ein. …und die aufreizende Art in Stop-and-Go-Manier den Elfmeter zu schießen, stieß vielen auch sauer auf. Trotzdem (oder vielleicht deshalb) steht der wechselwillige Lezcano auf der Wunschliste des FCN.. Beim Wunsch wird es wohl auch bleiben. Lezcano hat nämlich noch Vertrag in Ingolstadt und ist daher für den Club zu teuer. Manchen stimmt dies nicht unbedingt traurig.

8. So recht vergleichen lassen sich die Dauerkartenpreise nicht. Trotzdem werden immer wieder Versuche unternommen, um wneigstens gefühlt die Raffzähne von den Billigheimern zu unterscheiden. Zu letzteren gehört demnach – neben Wolfsburg und Hoffenheim, die beide nicht gerade als Fanmagnete gelten – auch der 1. FCN, obwohl die Preise natürlich gestiegen sind. Ist ja schließlich Oberhaus. Der Club hat übrigens mittlerweile 24.500 Dauerkarten verkauft.

9. Aus der Nachbarkommune ereilt uns die Kunde, dass nun der Chef einer Großbrauerei dem dortigen Zweitligisten vorsteht. Ich finde, der Club sollte die Gelegenheit nutzen und mit einem gescheiten Bier dagegen halten. Das würde mich mit manchem pörremäßigen Derbyauftritt versöhnen. Ja, ich weiß, aber man wird doch noch träumen dürfen…

Ein Letztes:

Ein Zehnjähriger aus Großbritannien hat das Nürnberger Max-Morlock-Stadion aus Legosteinen nachgebaut. Für ihn war es eine coole Herausforderung, dass es auch eine Laufbahn besitzt. Wenn der Nachwuchs auf sowas steht, sollte man vielleicht mit dem Stadionneubau noch etwas warten:

Die erste Woche des Bundesligisten

1. Es gibt weitere Neuzugänge zu vermelden. Der Wechsel von Timothy Tillman hat sich bereits angedeutet und wurde hier schon mal erwähnt. Eher überraschend war die Verpflichtung von Außenverteidiger Robert Bauer, der von Werder Bremen zum Valznerweiher wechselte. Er kommt auf Leibasis mit Kaufoption. Dass ihn Werdertrainer Kohfeldt wieder haben möchte, erscheint nach den öffentlichen Äußerungen Bauers eher unwahrscheinlich.

2. Nachdem der Club eher auf eigenen Nachwuchs setzt (setzen muss) als auf teure Transfers, lohnt ein Blick auf die U21, die mit fast völlig neuem Personal in die neue Saison geht und das obwohl es in der alten mit Tabellenplatz 5 nicht schlecht lief. Dass es diesmal keiner in die erste Mannschaft schaffte, ist wohl eine der Schattenseiten des Aufstiegs, der die Kluft zwischen Nachwuchs und Bundesligamannschaft dann eben doch vergrößert.

3. Bereits fünf Tage nach dem Trainingsauftakt absolvierte der Club sein erstes Testspiel gegen den FSV Erlangen-Bruck. Am Ende gab´s einen 5:2-Sieg und die Erkenntnis, dass die Mannschaft erst noch zusammenfinden muss. Immerhin gelang ausgerechnet dem in der vergangenen Saison abschlussgehemmten Edgar Salli der erste Treffer. Auch die Neuzugänge machten keinen schlechten Eindruck.

4. Weite Reisen soll es in der Saisanvorbereitung nicht geben. Die Testspiele werden nur in die nähere Umgebung führen. „Die regionalen Wurzeln stärken“ heißt das. Dagegen dürfte niemand etwas haben.

5. Eine Woche vor dem Bundesligaauftakt am 25. August geht es für den 1. FCN bereits um den DFB-Pokal. Das Spiel gegen den SV Linx wird in Kehl ausgetragen, der Heimat von Clublegende Dieter Eckstein. Der drückt dabei aber lieber dem Sechstligisten die Daumen. Auf den Club ist er sauer. Irgendwas mit Autogrammkarten, also: verletzte Eitelkeiten.

Ein Letztes:

Bei allem Bemühen um Integration: Mancher Spagat wirkt einfach unglaubwürdig:

Die einzig wahre Mannschaft

1. So, eigentlich dachten wir (obwohl wir es nach dieser nach wie vor gültigen Analyse nach der EM2016 besser hätten wissen können), die WM-Pause würde etwas länger dauern. Aber dann widmen wir uns halt jetzt schon der einzig wahren Mannschaft, dem Club. Nächste Woche beginnt dort wieder das Training und da braucht der Neu-Bundesligist schon mal nicht auf die mentalen Probleme von WM -Teilnehmern Rücksicht nehmen. Die Schnittstellen zur WM waren ohnehin gering. Da mussten schon die rasant angestiegenen Instagram-Follower von Ex-Cluberer Rurik Gislason herangezogen werden. Das Clubtrainerteam war und ist deshalb bei der WM eher distanzierter Beobachter.

2. In der Zwischenzeit hat der Club die Verträge mit Eduard Löwen und Lukas Mühl verlängert. Torwart Thorsten Kirschbaum hat bei Bayer Leverkusen angeheuert https://www.heise.de/newsticker/meldung/Spanien-App-der-Fussball-Liga-sucht-uebers-Mikro-unlizenzierte-Uebertragungen-4075636.html

3. Der Aufstieg das FCN, das bekam mancher Fan in den letzten Wochen demonstriert, hat auch seine Schattenseiten. Mit einem einzigen Pay-TV-Abo kommt man nicht mehr hin. Die Bundesliga-Freitagsspiele werden nämlich nicht mehr von Sky übertragen. Dafür braucht man zusätzlich einen Vertrag mit Eurosport. Und wie oft der FCN freitags ran muss, konnten uns bislang weder Sky noch die DFL mitteilen. Nächste Woche soll es dann den Spielplan geben. Mal sehen, ob wir dann mehr wissen.


Ein Letztes:

Zurück aus der Zwangspause

1. In unserem letzten Beitrag vor der, durch die DSGVO bedingten Zwangspause haben wir die Frage gestellt, ob der Club mit Schwung oder mit Erfahrung in die Erstligasaison gehen soll. Was das (jetzt verstärkte) Trainerteam angeht, wurde die jetzt beantwortet. Wäre schön, wenn der Dacia-Verkäufer da zurückrudern müsste.

2. Im Clubtor setzen besagte Trainer weiter auf Konkurrenz. Zwar hat Fabian Bredlow das Duell gegen Thorsten Kirschbaum – dessen Vertrag nicht verlängert wurde (danke und alles Gute!) – für sich entschieden. Jetzt bekommt er aber mit Christian Mathenia vom HSV einen neuen Mitbewerber um den Platz im Kasten an die Seite gestellt.

3. Oft sind es Kleinigkeiten. Da wird der Übeltäter zur Sturmhoffnung der Nation, während der Leidtragende jetzt vor einem Scherbenhaufen steht. Immerhin hofft man dort noch auf dringend benötigte Transfereinnahmen und die sollen unter anderem auch von Club kommen.

4. Bundestorwarttrainer Andreas Köpke hat seine Verdienste um den Club. Trotzdem scheint es ganz gut zu sein, dass sich eine von manchem Fan gewünschte Geschäftspartnerschaft zerschlagen hat. Für den FCN hat die plötzliche Kehrtwende von Vater und Sohn allerdings auch eine Schattenseite: Hannover 96 wird nun mit aller Macht versuchen, seinen Stürmer Niklas Füllkrug zu halten. Das heißt: Andreas Bornemann muss auf die erhofften Einnahmen aus dem Transfer des früheren Clubspielers wohl verzichten.

5. Wer hätte das gedacht? Bei der Wahl des Cluberers/Clubspielers der Saison holte sich Kapitän Hanno Behrens den Titel. Er wird Nachfolger von Raphael Schäfer. Was treibt der eigentlich?

6.Beim Club dürfte es nächste Saison andere Prioritäten als den Pokalsieg geben. Trotzdem hätten die Optimisten unter uns natürlich nichts dagegen, wenn sich das mit dem Nichtabstieg verquicken ließe. In der ersten Pokalrunde muss der Club übrigens gegen den SV Linx ran. Der erhoffte sich einen „leichten Gegner“. Mal sehen!

Ein Letztes:

Hier erst einmal eine Mahnung an alle, die meinen, sie seien zu gut für den Club. Nachgereicht wurde dann auch eine
an jene, die meinen, so jemanden „beraten“ zu wollen.

Zu den, manchen als publizistisch verzichtbar erscheinenden, Vorgängen versetzt das exklusiv berichtende Medium der Konkurrenz (die Clubfreunde sind allerdings entschuldigt) auch noch einen Seitenhieb:

Mit neuem Schwung oder mit erfahrenen Legionären?

1. Etliche Clubspieler machen Party auf Mallorca und prompt stellen sich dort ungebetene Gäste ein, die zumindest das Baden schwierig gestalten. Aber vielleicht ist das ein gutes Omen dafür, dass der Club auch in der ersten Liga nicht baden geht.

2. Urlaub machen kann jetzt auch Mikael Ishak. Seine Hoffnung, bei der WM in Russland für Schweden spielen zu können, erfüllte sich nicht. Blöd für den Clubstürmer. Aber noch blöder für die schwedische Nationalmannschaft, bei der nicht unbedingt Kompetenz am Ruder zu sitzen scheint.

3. Nach dem vom HSV kommenden Stürmer Törles Knöll meldet der Club einen weiteren Neuzugang: Kevin Goden vom ebenfalls abgestiegenen 1. FC Köln. Beide sind eher Optionen auf die Zukunft, also sogennannte Perspektivspieler. Ob sich der FCN noch Bundesligaerfahrung einkaufen will oder ob er bewusst lieber auf den Nachwuchs als auf irgendwelche Legionäre setzt, ist bislang unklar.

4. Offenbar hat Andreas Bornemann aber zumindest einen Nachfolger für Kevin Möhwald an der Angel. Es handelt sich um den, hier bereits erwähnten, Kevin Stöger, der zuletzt beim VfL Bochum spielte.

5. Ein anderes beim Club gehandeltes Talent, zieht hingegen den FC Heidenheim vor: Niklas Dorsch, der Kapitän der zweiten Mannschaft des FC Bayern.

Ein Letztes:

Falls jemand später den Grund sucht, warum die deutsche Meisterschaft doch wieder spannend geworden ist: