Ein Punkt gegen den Abstieg

  • Fast hatten wir ihn schon vergessen: Virgil Misidjan. Inzwischen hat er nicht nur sein Verfahren wegen Körperverletzung, sondern auch seinen Kreuzbandriss überstanden und trainiert wieder. Der Club plant angeblich sogar eine Vertragsverlängerung mit dem schnellen und seinerzeit nicht ganz billigen Außenstürmer.
  • Mit Robin Hack hat der Club noch einen schnellen Außenstürmer, der – wenn er nicht wie heute gelb-gesperrt ist – regelmäßig spielt und dabei mitunter richtig Spaß macht. Ihn deswegen jedoch deswegen jedesmal mit dem Attribut Shootingstar (auch hier) zu versehen, ist jedoch in zweierlei Hinsicht ungeschickt: Zum gibt es da kaum noch Steigerungsmöglichkeiten, zum sieht es stark nach Wegloben aus

Das Spiel:

Der Beginn war vielversprechend. Bereits mit dem ersten Angriff brachte Nikola Dovedan (letzte Saison noch bei den Hausherren unter Vertrag) den Club in Führung. Der zuletzt oft gescholtene Hanno Behrens hatte aufgelegt. Mit der Führung im Rücken trumpfte der Club selbstbewusst auf. Bereits im Mittelfeld wurden die Angriffe der Heidenheimer abgefangen und diese durch hohes Pressing zu Fehlern gezwungen. Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, wann der Club nachlegt. Aber damit war es nach einer guten Viertelstunde dann leider vorbei. Der Club schaltete in den Schongang und Heidenheim machte nun massiv Druck. Aber entweder war Mathenia zur Stelle oder Mavropanos, der einen Ball gerade noch von der Linie kratzen konnte. In der Nachspielzeit passierte es dann doch: Heidenheim erzielte den Ausgliech. Zunächst konnte Mathenia noch an den Pfosten abwehren, Den Abpraller bugsierten dann Kleindienst und Margreitter praktisch mit dem Pausenpfiff über die Linie.

Nach der Pause schien sich Geschichte zu wiederholen. Nach wenigen Sekunden kam Dovedan wieder zu einer Großchance. Diesmal verzog er allerdings. Kurz darauf vergab Heise. Nach gut einer Stunde machte er es aber besser, passte im Strafraum zu Behrens, der das 2:1 für den Club markiert.

Zehn Minuten später liegt der Ball erneut im Heidenheimer Tor. Margreitter hatte ihn nach Geis-Flanke per Kopf dorthin befördert. Allerdings stand der diesmal oft unglücklich agierende Michael Frey bei der Aktion im Abseits. Strittig, ob er dabei aktiv eingegriffen hat. Der Kölner Keller bejahte dies. So blieb es bei der knappen Führung.

Für die zuvor augenscheinlich verunsicherten Hausherren war das ein Weckruf. Erneut übernahmen sie das Zepter und schnürten den Club, bei dem langsam auch die Kräfte schwanden, mehr und mehr ein. Nach einer Ecke wurden die Bemühungen in der 83. Minute mit dem Ausgleich belohnt. Wieder war Kleindienst der Schütze.

Das Unentschieden war letztlich gerecht. Beim Club ist zwar ein Aufwärtstrend zu erkennen. Über weiter Strecken war er in Heidenheim sogar die bessere Mannschaft. Die Hausherren haben aber Stehaufmännchenqualitäten und da reicht die Verwaltung eines Ein-Tore-Vorsprungs halt nicht .

Ein Letztes:

Lebenshilfe für den Clubfan (für euch leider zu spät):