Club belohnt sich endlich

Die Woche:

1. Als freundlich lachender Zuschauer wertet Clubtrainer Michael Köllner in seiner Freizeit Kabarettsendungen des Bayerischen Fernsehens auf. Auch anderen regionalen Medien verhilft er als Interviewpartner derzeit zu ein bisschen Glanz. Dem fränkischen Tag hat er dabei so bahnbrechende Sätze diktiert wie: „Jeder Spieler hat immer die Chance, in den Spieltags-Kader zu kommen oder sich sogar einen Startelf-Einsatz zu sichern. Voraussetzungen hierfür sind starke Leistungen im Training.“

2. Am 17.Oktober findet die Jahreshauptversammlung des FCN statt, Es dürfte diesmal wohl eher eine harmonische werden. Finanzvorstand Michael Meeske wird sich verabschieden und seinen Nachfolger einführen. Außerdem steht u.a. Oberbürgermeister Ulrich Maly als Aufsichtsrat zur Wiederwahl an.

3. Seit Saisonbeginn wird im Stadion Pfand auf Getränkebecher erhoben. Das dient der Abfallvermeidung, verursacht aber lange Schlangen und Stress bei der Pfandrückgabe nach dem Spiel. Um da Druck rauszunehmen, kann man jetzt den Becherpfand (zwei Euro) auch für einen guten Zweck spenden: für das Projekt Viva con Agua des ehemaligen Pauli-Spielers Benjamin Adrion. Ziel des Projektes ist es, ärmeren Ländern Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Zu den Guten gehört der FCN deswegen trotzdem noch nicht, denn er unterhält auch eine Partnerschaft mit Nestlé (Schöller). Dieser Konzern ist was das Trinkwasser angeht gerade in der Gegenrichtung unterwegs.

Das Spiel:

Heimsieg, der erste Dreier, was will man mehr? Dabei begann es gegen Hannover 96 erstmal wie üblich. Der Club spielte (diesmal mit Virgil Misidjan von Beginn an) gefällig, aber nicht zwingend. So begann manch einer schon wieder zu zittern, als sich die 25. Minute näherte. Geriet der Club da doch regelmäßig in Rückstand. Aber nichts da. Beinahe im Gegenteil. Denn nach einem Kopfball von Misidjan erzielte Ishak das Tor für den Club. Jubel im Stadion, Jubel vor den Bildschirmen und Jubel auf Twitter. Doch wieder mal spielte der Videobeweis den Stimmungskiller. Der Club ließ sich aber nicht beirren. Erneut war Misidjan der Ausgangspunkt. Er steuerte frei aufs 96er-Tor zu, wurde aber an der Strafraumgrenze von Albornoz von den Beinen geholt. Schiedsrichter Dankert ließ die Pfeife stecken und musste sich dann Schieber-Rufe anhören. Das war doch ein klarer Elfer, dachten die meisten. Eine gefühlte Ewigkeit später präsentierten die Videoschiris in Köln eine ganz eigene Interpretation. Freistoß und Rot für Albornoz wegen Notbremse. Den Freistoß setzte Leibold dann an den Pfosten. Danach stellten die Hannoveraner um, verstärkten die Defensive und versuchten es mit Kontern. Dem Club fiel dazu nicht viel ein. Da mussten die Ideen eben von außen kommen. Trainer Köllner wechselte nach gut 70 Minuten Törles Knöll ein und der wurde zum Matchwinner. Kaum eingewechselt zwang er erst Anton zu einem Eigentor und nur zwei Minuten später markierte er nach Ishakzuspiel das 2:0. Hannover hatte zwar danach nochmal eine Chance zum Anschlusstreffer. Aber der Club brachte den Vorsprung über die Zeit. Am Mittwoch geht es nach Dortmund. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.

Ein Letztes:

Ein Grund mehr, dem derzeit glücklosen Domenico Tedesco die Daumen zu drücken:

Last-Minute-Transfer mit Last-Minute-Tor

Die (Doppel-)Woche:

1. Ein bisschen haben mich die Nationalmannschaftsauftritte, die hier das Weekly zu einem 14-Tägly mutieren ließen, an „The Walking Dead“ erinnert. Aber mei, als Clubfan hat man mit jener übersättigten „Mannschaft“ kaum Schnittstellen, außer dass sie für solche Zwangspausen sorgt. Dafür schafft sie Gelegenheiten zu Freundschaftsspielen. Die hat der Club gegen die TSG Roth und gegen Dukla Prag souverän gemeistert. Der Herr Löw war anderweitig beschäftigt und konnte niemanden beobachten. Also: alles gut!

2. Sportvorstand Andreas Bornemann hat sich nachträglich zu den Last-Minute-Neuverpflichtungen geäußert und erzählt, wie man beim Club trotz Zeitdruck, ruhig die Transfers durchgezogen hat. Die, das hat sich auch bei den Freundschaftsspielen angedeutet, keine Verzweiflungseinkäufe gewesen seien.

3. Michael Köllner hatte für die Neuzugänge Deutschkenntnisse zur Bedingung gemacht. Die Neuzugänge haben derweil im Kicker und beim BR inzwischen allerdings Verständigungsprobleme mit dem Trainer beklagt. Man müsse oft mehrfach nachfragen, weil er so stark Dialekt rede.

4. Dementis scheinen beim Club nur sehr temporäre Bedeutung zu genießen. Jetzt verlässt Finanzvorstand Michael Meeske den FCN also doch. Dies war also nur dreijährige Zwischenstation auf dem Weg vom Kultclub (St.Pauli) zum Kapitalclub (VfB Wolfsburg). Das zeigt auch, wo der 1.FCN auf dieser Skala einzuordnen ist. Der hat Meeske dennoch einiges zu verdanken. Zum Abschied kann er endlich mal eine positive Bilanz nach einem abgelaufenen Geschäftsjahr präsentieren und hinterlässt seinem Nachfolger Niels Rossow somit geordnetes Terrain. Angeblich soll der Club auch für Meeske eine, bei solchen „Transfers“ eigentlich unübliche, Ablöse von 300.000 Euro kassiert haben. Pessimisten erinnern sich hingegen an den Jahreswechsel 2012/13, als besagter VW-Verein Trainer Dieter Hecking vom FCN abwarb. Ein Verlust mit Spätfolgen: 2014 gings dann in die 2.Liga.

Das Spiel:

Nicht ganz vollständig lief „Köllners neue Torfabrik“ an der Weser auf. Nur Matheus Pereira war von den beiden Last-Minute-Transfers von Beginn an dabei. Kubo musste daher erneut auf dem Flügel ran. Der Club begann recht gefällig nach vorne zu agieren, ohne allerdings echte Torchancen herauszuspielen. Der SV Werder Bremen, bei dem der ehemalige FCN-Spielmacher Kevin Möhwald (auch das ein Beweis für die anderen personellen Möglichkeiten an der Weser) nur auf der Tribüne saß, kam zwar seltener, meist aber gefährlicher vors Tor. Zwei Mal musste Georg Margreitter in höchster Not klären. Entsprechend angefressen stauchte er danach seine Abwehrkollegen zusammen. Die schafften es aber wieder nicht, die erste halbe Stunde ohne Gegentreffer zu überstehen. Diesxmal bedurfte es aber eines Sonntagnachmittagschusses von Maximilian Eggestein. Der kann ohne angegriffen zu werden aus 18 Meter abziehen und hämmert den Ball ins Dreieck. Schönes Tor, muss man leider zugeben.

In der zweiten Halbzeit beorderte Köllner Neuzugang Pereira nach vorne. Yuya Kubo, der ursprünglich mal Möhwald ersetzen sollte, musste weiterhin über den Flügel kommen, wo seine Qualitäten nicht so ganz zum Tragen kommen. Trotzdem liegt in der 59. Minute der Ball im Werdertor. Petrak hatte ihn reingespitzelt. Jubel beim Club. Jubel bei den Fans. Aber da ist halt noch der Videobeweis. Der entdeckte ein Abseitsposition von Ishak. Nichts war´s mit dem Ausgleich.

Dann wurden Fuchs und Pereira durch Neuzugang Virgil Misidjan und Edu Löwen ersetzt. Doch weiter rannte der Club vergeblich an. Die Bremer spulten die Sache souverän runter. Erst kurz vor Schluss – inzwischen war Knöll für Petrak drin – ging der Club all-in. Und er wurde in der Nachspielzeit belohnt: Virgil Misidjan verwertete in der 92. Minute eine Behrens-Vorlage zum inzwischen verdienten Ausgleich. Danach hatte Kubo nach Ishak-Zuspiel sogar noch die Möglichkeit, den Siegtreffer zu erzielen, schloß aber viel zu schwach ab. Ein Spiel dauert halt meist länger als 90 Minuten. Eine Erkenntnis, die der Club offenbar verinnerlicht hat.

Ein Letztes:

Unsereins verausgabt sich ja eher auf Twitter. Unter eSports fällt das – keine Ahnung warum – trotzdem (noch) nicht. Es gibt aber auch auf diesem Terrain Ereignisse, die der Sportfreund wissen sollte, vor allem dann, wenn sie zwei Stars der Szene betreffen:

Kommt da noch was?

1. Die WM ist vorbei, das Leben geht weiter. Während im Training inzwischen die Standards höchste Priorität genießen, beschäftigt uns Fans erstmal die wesentliche Frage: Ist das neue Clubtrikot schön oder häßlich? Für den Verbleib in der ersten Liga bedeutsamer dürfte allerdings eine andere Frage sein: Wird der Club noch auf dem Transfermarkt aktiv?

2. Es hat fast schon eine gewisse Regelmäßigkeit: Immer wenn sonst nicht viel passiert am Valznerweiher taucht ein Meeske-Wechselgerücht auf. Finanzvorstand Michael Meeske wird dann mit irgendeinem Verein in Verbindung gebracht (diesmal der VfL Wolfsburg) und dementiert dann ein paar Tage später. Aber vielleicht ist das auch als Signal zu verstehen: Wer gut ist, kann auch bleiben und muss nicht jedem Wink mit dem Geldbündel hinterherlaufen.

3. Ein bisschen kann man den ASV Neumarkt verstehen. Kaum gehört der Partnerverein wieder zu den Großen, schon fängt er das Wildern an. Vier Tage vor Trainingsbeginn warb der FCN den Neumarkter A-Jugendtrainer Sebastian Schwarzfischer ab um ihn als Co-Trainer von U17-Coach Marek Mintal einzustellen. „Unterirdisch“, meint der ASV-Geschäftsführer.

4. Neuzugang Törles Knöll machte im Vorbereitungsspiel gegen eine Regionalligaauswahl in Crailsheim nicht bloß einen guten Eindruck, sondern auch drei Tore innerhalb von vier Minuten.

5. Einen doppelt faden Nachgeschmack hinterließ das „Freundschaftsspiel“ des Club gegen den Halleschen FC in Weismain. Der Club verlor mit 1:2. Zudem gab es nach dem Testspiel Fan-Ausschreitungen, offenbar verursacht durch Leute, die zwar Stadionverbot haben, das aber bei solchen Spielen nicht umgesetzt wird. Im Nachgang sorgten noch gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen FCN und dem Veranstalter des Spiels, dem SCW Obermain, für böses Blut.

6. Im Testspiel am Samstag ging es in Würzburg gegen einen Gegner, für den es bereits nächste Woche wieder ernst wird. Obwohl der Club im Vergleich zu den Würzburger Kickers noch nicht so weit ist in der Vorbereitung und auch ein bisschen die Frische vermissen ließ, reichte es zu einem souveränen 4:0-Sieg. Edgar Salli machte dabei zwei Tore. Die beiden anderen Treffer erzielten Löwen und Palacios. Neben Salli wusste auch Neuzugang Tillman zu gefallen..

7. An Dario Lezcano haben wir Clubfans nicht unbedingt die allerbesten Erinnerungen. Im November war er wesentlich beteiligt am Auswärtssieg seines Noch-Vereins FC Ingolstadt im Morlock-Stadion. Zudem läutete er dabei auch noch das Ende der Ära Kirschbaum beim Club ein. …und die aufreizende Art in Stop-and-Go-Manier den Elfmeter zu schießen, stieß vielen auch sauer auf. Trotzdem (oder vielleicht deshalb) steht der wechselwillige Lezcano auf der Wunschliste des FCN.. Beim Wunsch wird es wohl auch bleiben. Lezcano hat nämlich noch Vertrag in Ingolstadt und ist daher für den Club zu teuer. Manchen stimmt dies nicht unbedingt traurig.

8. So recht vergleichen lassen sich die Dauerkartenpreise nicht. Trotzdem werden immer wieder Versuche unternommen, um wneigstens gefühlt die Raffzähne von den Billigheimern zu unterscheiden. Zu letzteren gehört demnach – neben Wolfsburg und Hoffenheim, die beide nicht gerade als Fanmagnete gelten – auch der 1. FCN, obwohl die Preise natürlich gestiegen sind. Ist ja schließlich Oberhaus. Der Club hat übrigens mittlerweile 24.500 Dauerkarten verkauft.

9. Aus der Nachbarkommune ereilt uns die Kunde, dass nun der Chef einer Großbrauerei dem dortigen Zweitligisten vorsteht. Ich finde, der Club sollte die Gelegenheit nutzen und mit einem gescheiten Bier dagegen halten. Das würde mich mit manchem pörremäßigen Derbyauftritt versöhnen. Ja, ich weiß, aber man wird doch noch träumen dürfen…

Ein Letztes:

Ein Zehnjähriger aus Großbritannien hat das Nürnberger Max-Morlock-Stadion aus Legosteinen nachgebaut. Für ihn war es eine coole Herausforderung, dass es auch eine Laufbahn besitzt. Wenn der Nachwuchs auf sowas steht, sollte man vielleicht mit dem Stadionneubau noch etwas warten:

Die einzig wahre Mannschaft

1. So, eigentlich dachten wir (obwohl wir es nach dieser nach wie vor gültigen Analyse nach der EM2016 besser hätten wissen können), die WM-Pause würde etwas länger dauern. Aber dann widmen wir uns halt jetzt schon der einzig wahren Mannschaft, dem Club. Nächste Woche beginnt dort wieder das Training und da braucht der Neu-Bundesligist schon mal nicht auf die mentalen Probleme von WM -Teilnehmern Rücksicht nehmen. Die Schnittstellen zur WM waren ohnehin gering. Da mussten schon die rasant angestiegenen Instagram-Follower von Ex-Cluberer Rurik Gislason herangezogen werden. Das Clubtrainerteam war und ist deshalb bei der WM eher distanzierter Beobachter.

2. In der Zwischenzeit hat der Club die Verträge mit Eduard Löwen und Lukas Mühl verlängert. Torwart Thorsten Kirschbaum hat bei Bayer Leverkusen angeheuert https://www.heise.de/newsticker/meldung/Spanien-App-der-Fussball-Liga-sucht-uebers-Mikro-unlizenzierte-Uebertragungen-4075636.html

3. Der Aufstieg das FCN, das bekam mancher Fan in den letzten Wochen demonstriert, hat auch seine Schattenseiten. Mit einem einzigen Pay-TV-Abo kommt man nicht mehr hin. Die Bundesliga-Freitagsspiele werden nämlich nicht mehr von Sky übertragen. Dafür braucht man zusätzlich einen Vertrag mit Eurosport. Und wie oft der FCN freitags ran muss, konnten uns bislang weder Sky noch die DFL mitteilen. Nächste Woche soll es dann den Spielplan geben. Mal sehen, ob wir dann mehr wissen.


Ein Letztes:

Zurück aus der Zwangspause

1. In unserem letzten Beitrag vor der, durch die DSGVO bedingten Zwangspause haben wir die Frage gestellt, ob der Club mit Schwung oder mit Erfahrung in die Erstligasaison gehen soll. Was das (jetzt verstärkte) Trainerteam angeht, wurde die jetzt beantwortet. Wäre schön, wenn der Dacia-Verkäufer da zurückrudern müsste.

2. Im Clubtor setzen besagte Trainer weiter auf Konkurrenz. Zwar hat Fabian Bredlow das Duell gegen Thorsten Kirschbaum – dessen Vertrag nicht verlängert wurde (danke und alles Gute!) – für sich entschieden. Jetzt bekommt er aber mit Christian Mathenia vom HSV einen neuen Mitbewerber um den Platz im Kasten an die Seite gestellt.

3. Oft sind es Kleinigkeiten. Da wird der Übeltäter zur Sturmhoffnung der Nation, während der Leidtragende jetzt vor einem Scherbenhaufen steht. Immerhin hofft man dort noch auf dringend benötigte Transfereinnahmen und die sollen unter anderem auch von Club kommen.

4. Bundestorwarttrainer Andreas Köpke hat seine Verdienste um den Club. Trotzdem scheint es ganz gut zu sein, dass sich eine von manchem Fan gewünschte Geschäftspartnerschaft zerschlagen hat. Für den FCN hat die plötzliche Kehrtwende von Vater und Sohn allerdings auch eine Schattenseite: Hannover 96 wird nun mit aller Macht versuchen, seinen Stürmer Niklas Füllkrug zu halten. Das heißt: Andreas Bornemann muss auf die erhofften Einnahmen aus dem Transfer des früheren Clubspielers wohl verzichten.

5. Wer hätte das gedacht? Bei der Wahl des Cluberers/Clubspielers der Saison holte sich Kapitän Hanno Behrens den Titel. Er wird Nachfolger von Raphael Schäfer. Was treibt der eigentlich?

6.Beim Club dürfte es nächste Saison andere Prioritäten als den Pokalsieg geben. Trotzdem hätten die Optimisten unter uns natürlich nichts dagegen, wenn sich das mit dem Nichtabstieg verquicken ließe. In der ersten Pokalrunde muss der Club übrigens gegen den SV Linx ran. Der erhoffte sich einen „leichten Gegner“. Mal sehen!

Ein Letztes:

Hier erst einmal eine Mahnung an alle, die meinen, sie seien zu gut für den Club. Nachgereicht wurde dann auch eine
an jene, die meinen, so jemanden „beraten“ zu wollen.

Zu den, manchen als publizistisch verzichtbar erscheinenden, Vorgängen versetzt das exklusiv berichtende Medium der Konkurrenz (die Clubfreunde sind allerdings entschuldigt) auch noch einen Seitenhieb:

Einer, der den Unterschied macht

Die Woche:

1. Am 13. Mai kommt zum Saisonfinale Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf ins Morlock-Stadion. Nach dem Spiel ist in den Facebookveranstaltungen bereits eine Aufstiegsfeier angekündigt. Da werden bei den Älteren unter uns Erinnerungen an 1999 wach. Seinerzeit wurde auch bereits eine Nichtabstiegsfeier organisiert und dann schaffte der Club es noch, das Ding zu vergeigen.

2. Die zweite Liga geht in die entscheidende Endphase. Was da eigentlich völlig überflüssig ist, sind zusätzliche Baustellen. Trotzdem wird jetzt auch noch eine Torwartdiskussion vom Zaun gebrochen. Von der hat sich der Trainer allerdings inzwischen wieder distanziert.

3. Michael Wimmer verlässt den Club und geht zum FC Augsburg. Diese Personalie dürfte sich für die meisten eher unbedeutend anhören. Allerdings: Wimmer steht für jahrelange, erfolgreiche Jugendarbeit beim Club. Und somit ist das durchaus ein Verlust.

4. Mit der Schlagzeile „Köllner ist es EGAL“ machte die Zeitung mit den diesmal besonders großen Buchstaben Stimmung gegen FCN-Trainer Michael Köllner. Wahrscheinlich hatte der aber einfach nur keine Lust auf blöde Suggestivfragen zu antworten.

Das Spiel:

Trotz der Meldungen, er sei noch nicht so weit, ließ Köllner den lange vermissten Mikael Ishak auflaufen. Das Spiel gegen die stark abstiegsbedrohten Heidenheimer begann aber wie in den letzten Wochen gewohnt. Der Club hatte zwar mehr Ballbesitz, biss sich aber an der massierten Verteidigung des Gegners die Zähne aus. Der versuchte es mit Kontern und nach einer knappen halben Stunde war es dann passiert. Verhoek traf mit einem Sonntagsschuss aus gut 30 Metern ins Dreieck. Der Club lag wieder einmal hinten.

Doch jetzt erwies sich, wie wertvoll Ishak für uns ist. Der Gegentreffer wurde diesmal zum Weckruf. Fast im Gegenzug machte Behrens auf Flanke von Leibold erst den Ausglich und eine Minute später eroberte Ishak am Strafraum den Ball, den dann Eduard Löwen im Gästetor versenkte. Beim Club war auf einmal wieder die alte Lockerheit im Sturm da. Daher war das 3:1 durch Stefaniak in der 38. Minute fast die logische Folge. Wieder geht der Assist an Ishak. Der hat allerdings durch sein Bemühen, keinen Ball verloren zu geben und den dann auch vorne festzumachen, bis die Kollegen aufgerückt sind, wesentlich zum Umschwung beigetragen. Kurz vor der Pause hatte der Clubstürmer sogar noch die Chance zum 4:1, verzog aber.

Nach der Pause kam dann Tobias Werner für Ishak, dem Köllner offenbar noch nicht die volle Spielzeit zutraute. Prompt war es vorbei mit der Torgefährlichkeit. Wobei allerdings auch Schiedsrichter Pfeifer zum Spielverderber wurde. Statt eines durchaus vertretbaren Elfers gab er Werner wegen angeblicher Schwalbe Gelb, zudem übersah er ein klares Handspiel im Strafraum. Dass es noch einmal eng wurde, hatte sich der Club jedoch selber zuzuschreiben. In der 52. Minute unterlief Bredlow eine Flanke, die der gerade erst eingwechselte Heidenheimer Dovedan zum Anschlusstreffer nutzte.

Danach hielt der Clubtorwart allerdings mehrfach in letzter Not den Dreier fest. Unnötig zu sagen, dass das uns Fans wieder ziemlich Nerven gekostet hat. Aber am Ende ging es gut. Der Club hat seine Durststrecke beendet und endlich wieder mal einen Sieg gelandet. Der ist umso wertvoller, nachdem die Konkurrenz Punkte liegen gelassen hat.

Ein Letztes:

Der Hashtag #buerofussballer ist dieser Tage wieder auferstanden. Das verspricht belanglosen Zeitvertreib für den angestellten Fan. Der denkt sich dann zum Beispiel Thomas von Spesen aus oder Daniel Bürofka. Bei sowas ist dann auch der offizielle Clubaccount mit von der Partie. Blöd nur, wenn dann auch solche Tweets eintrudelt.

Wichtige Signale

Die Woche:

1. Wichtigste Meldung der Woche: Tim Leibold verlängerte beim Club. Das ist weniger deshalb bedeutend, weil der Club so weithin auf der Linksverteidigerposition gut besetzt ist, sondern als Signal dafür, dass er nicht bloß Durchlauferhitzer für Talente, sondern auch eine Option für die Zukunft sein kann.

2. Ebenfalls für den Ruhmreichen ausgesprochen hat sich Finanzvorstand Michael Meeske. Nach dem HSV sagte er jetzt auch dem VfL Wolfsburg ab. Trotzdem seltsam diese Avancen-Häufung. Nicht ganz klar, aber beim Club eh kein Thema, ist übrigens Meeskes Einstellung zur 50+1-Regelung.

3. In der Länderspielpause hat man mal Muße, sich die Tabelle genauer anzuschauen. Da fällt auf, dass der Club zu jenen vier Mannschaften gehört, die sich keine Abstiegssorgen mehr machen müssen. Das Glas ist also auch halbvoll.

Das Spiel:

Nachdem einige Spieler geschont oder anderweitig gebraucht wurden, konnten sich im Testspiel gegen den österreichischen Zweitligisten SV Ried zwei nicht so im Rampenlicht stehende Kadermitglieder als Torschützen auszeichnen: Laszlo Sepsi und Marvin Stefaniak. Der Club gewann 2:1. Aber bei solchen Pausenevents geht es weniger ums Ergebnis als um die Erkenntnisse und das Im-Rhythmus-Bleiben.


Ein Letztes:

Nur weil die Presse teilweise etwas anderes meldete: hier nochmal eine Richtigstellung zum Darmstadtspiel. Das ging 1:1, also unentschieden, aus.

Viel Aufwand, wenig Ertrag

Die Woche:

1. Hatten wir letzte Woche noch etliche drohende Abgänge zu vermelden, hat sich inzwischen die Lage offenbar etwas entspannt. Finanzvorstand Michael Meeske fand das Interesse des HSV an ihm zwar schmeichelhaft, will aber dann doch lieber seinen Vertrag beim Club erfüllen. Tim Leibold könnte laut Clubkapitän Hanno Behrens auch bleiben. Auch Kevin Möhwald betont, es sei noch nicht entschieden, ob er wechselt. Und auch aus dem Lazarett dringt Positives. Mikael Ishak kann eventuell nach der Länderspielpause wieder eingreifen und Sebastian Kerk steht auch schon in Laufschuhen auf dem Platz.

2. Der ehemalige Clubtrainer Gertjan Verbeek hat der WAZ ein Interview gegeben. Eigentlich zu seinem abrupten Abgang beim VfL Bochum. Er sagte aber auch einiges zu seinem Vorgöängerengagement beim FCN. Zum Beispiel lobte er die Stadt Nürnberg („wunderschön“), die Fans („ein Kultclub“) und die viele Menschen, mit denen er „herzlich gern“ zusammengearbeitet habe. Dafür zieht er über unseren damaligen Manager Martin Bader ziemlich deutlich vom Leder. Der habe „keine Ahnung von Fußball“ gehabt, sich aber dennoch überall eingemischt.

3. „Der Club schlägt die Bayern“: Ein Satz, von dem viele von uns träumen. Jetzt darf man ihn hinschreiben. Denn unsere U21 hat die zweite Mannschaft des FC Bayern mit 3:1 geschlagen. Weil es „nur“ der Nachwuchs war, wurde dieser Sieg medial nicht groß abgefeiert. Dabei ist der Nachwuchs die Zukunft. Und in die können wir wohl ganz optimistisch schauen.

4. Nach den Club-Heimspielen heißt es künftig erst einmal: Leergut zurückbringen. Die Stadt Nürnberg will etwas gegen den Plastikmüll unternehmen. Die bislang verwendeten Einwegbecher werden abgeschafft.

Das Spiel:

Trainer Köllner ließ gegen die abstiegsbedrohten Darmstädter die gleichen Spieler auflaufen, die auch in Bielefeld an den Start gingen. Mit dabei also jene Stürmer, bei denen wir alle seit Wochen vergeblich auf den Ishak-Effekt hoffen. Leider ging bei Salli, Trelak und Stefaniak auch im nur mit 27.000 Zuschauern besetzten Max-Morlock-Stadion kein Knopf auf. Dabei bemühte sich die Mannschaft immerhin, Chance um Chance zu generieren. Nach dem Motto: die Masse macht´s! Dummerweise bewiesen ihr die Gäste dann nach 18 Minuten das Gegenteil. Die erste, durch Abwehrunvermögen begünstigte Gelegenheit saß gleich. Boyd kann nach einer Ecke aus drei Metern einnicken. Das ermöglichte es den Darmstädtern, sich erst recht hintenreinzustellen und genußvoll zuzusehen, wie der Club sich die Zähne ausbeißt. Wobei der erst einmal verunsichert wirkte und außer viel Ballbesitz und neuerlichen Ecken nichts zustande brachte.

Nach der Pause versuchte es unsere Mannschaft gegen die nun zeitweise mit einer Sechserkette verteidigenden Darmstädter mit Kampf und Dauerdruck. Doch das Gästetor schien wie vernagelt. Irgendwie stand immer ein Darmstädter Fuß und einmal auch der Pfosten im Weg. Und dann war er dann doch drin. Nach der 15. oder 16. Ecke musste ausgerechnet Verteidiger Georg Margreitter die Torflaute beenden. Selten wurde wohl für ein einziges Tor mehr Aufwand betrieben. Und dass das die letzten 15 Minuten so weiter ging und nicht wie erhofft der Knoten aufgegangen ist, muss man leider auch konstatieren. Es passierte nämlich nichts mehr.

Jetzt ist erst einmal Länderspielpause. Beim Club scheint die gerade recht zu kommen. Eine Auszeit, in der Verletzungen auskuriert und an etlichen Stellschrauben gedreht werden kann. Immerhin weiß die Mannschaft nun, dass sie Tore zumindest erzwingen kann.

Ein Letztes:

Wenn er Dinge verbal nicht ganz sauber eintütet, wird Clubtrainer Michael Köllner gerne zum „gebürtigen Oberpfälzer“. Auch jetzt, als er in einem Interview das D-Wort beerdigen wollte und dafür sogar einen Termin nannte: Karfreitag. Hoffentlich steht es dann nicht drei Tage später wieder auf…

Statt dem A- fällt nun das D-Wort

Die Woche:

Zumindest laut Bildzeitung steht dem Club ein personeller Aderlass bevor. Vor dem Abschied stehen demnach:

1. FCN-Finanzvorstand Michael Meeske. Der soll als Nachfiolger des beim HSV beurlaubten Heribnert Bruchhagen im Gespräch sein. Meeske kam allerdings vom innerstädtischen Rivalen St.Pauli zum Club. Er kennt also den HSV und ganz blöd ist er auch nicht.

2. Kevin Möhwald ist sich angeblich bereits mit Werder Bremen einig. Was, laut Bild, auch seine schlechte Form in den letzten Spielen erklären soll. Da Möhwald keine Anstalten gemacht hat, seinen Ende der Saison auslaufenden Vertrag zu verlängern, war mit einem Wechsel leider zu rechnen. Dass er nun zu Werder will, braucht man nicht verstehen. Wenn´s dumm läuft, muss er in der Relegation mit seinem alten Verein gegen seinen neuen spielen.

3. Und da ist dann noch der mittlerweile in unserer Fangunst ziemlich abgerauschte FC Schalke ß4, der nach der Verpflichtung von Schöpf, Burgstaller und Teuchert offenbar nach weiteren Clubspielern schielt. Da gab es schon vor Wochen ein Treffen mit Tim Leibold. Nun scheint Schalke auch am Club-Allrounder und an Eduard Löwen dran zu sein. Besonders ärgerlich, dass da S04 in einer sportlich entscheidenden Phase Unruhe in den FCN bringt. Möglicherweise absichtlich. Denn so ein Kaufladen ist halt günstiger, solange er in der 2.Liga spielt.

Das Spiel:

Nach der Derbypleite hatten wir uns Wiedergutmachung, Leidenschaft, Kampfgeist und spielerisches Feuerwerk gewünscht. Doch ganz offensichtlich lag es, wenn man irgendeine Erkenntnis von der Bielefelder Alm mitnehmen will, nicht an der falschen Einstellung, dass das gegen Fürth daneben ging.

Der Club begann in Bielefeld mit einem neuformierten Sturm. Zrelak, Salli und Stefaniak sollten die Torflaute beenden. Daraus wurde leider nichts. Den Dreien gelang fast nichts. Salli machte immerhin noch Betrieb. Zrelak fiel lediglich durch seine Frisur und zwei kläglich vergebene Chancen auf. Stefaniak stand völlig neben sich.

Gut, von hinten kam auch wenig. Möhwald musste bereits nach 25. Minuten verletzt raus. Für ihn kam Löwen, dem Trainer Köllner eigentlich – und nicht zu Unrecht – eine schöpferische Pause schenken wollte.

Immerhin hielt die Abwehr lange dicht. Vor allem die Innenverteidigung (Margreitter und Ewerton) ließ wenig anbrennen. Torwart Fabian Bredlow erwischte wieder einen guten Tag und rettete ein paar Mal bravourös. Aber als sich dann alle schon mit einer neuerlichen Auswärts-Nullnummer anzufreunden schienen, passierte es doch noch. Der ansonsten so souveräne Ewerton kann eine Flanke nicht klären und Kerschbaumer nutzt die Konfusion in der FCN-Abwehr.

Nach dem Derby ist eine derart späte Niederlage natürlich ein weiterer Schlag für die Psyche. Umsomehr als das Spiel auch zeigte, dass der Club höchstens nominell einen Sturm besitzt. Angesichts dessen verbietet es sich eigentlich, weiterhin von Aufstieg zu sprechen. Stattdessen macht der gute alte Depp wieder die Runde.

…und wir dachten wirklich, beim Club hätten sich die Zeiten geändert.

Ein Letztes:

Noch ein Nachtrag zum Derby (da müsst ihr halt durch). Er belegt, dass nicht jede gekaufte Zeitung auch gelesen wird.

Nachbarschaftshilfe

Die Woche:

1. Korreliert man die Zuschauerzahlen mit der Tabellensituation, dann bleibt beim FCN augenscheinlich nur der Schluss: Je schlechter die Mannschaft, desto größer der Publikumszuspruch. Oder auch umgekehrt. Beim Derby war das Stadion nämlich ausverkauft. Zuvor hatte sich Clubtrainer Michael Köllner über das meist halbleere Morlockstadion beklagt. Dem lieben Herrn Köllner möchten wir zudem entgegenhalten, dass wir Clubanhänger anders gestrickt sind. Erfolgsorientierte Fans gehen zum FC Bayern. Dort passen auch die Anstoßzeiten. Zudem sind in der Allianzarena sämtliche Tribünen uneingeschränkt nutzbar. Und nochwas: Geht es mit dem Fußball vor lauter einseitiger Erfolgs- und Gewinnorientiertheit nicht gerade generell abwärts?

2. Trotz der Niederlage könnte das viellleicht doch für einige Zeit das letzte Frankenderby gewesen sein. Manchem Sportkollegen wäre das jedenfalls nicht unrecht. Musste er sich im Vorfeld doch jedesmal etwas einfallen lassen, um die Derbystimmung anzuheizen. Da blieb kaum ein Grashalm unerwähnt und kein „Promi“ ungefragt. Auch diesmal wurden die wieder um ihre Tipps gebeten. Wobei, wenig überraschend, die FCN-affinen einen Clubsieg und die Fürther einen Erfolg des Kleeblatts tippten. Erstaunlich eigentlich eher, dass man überhaupt 51 fränkische Prominente finden konnte.

3. Dass der Club im Sturm dringend Verstärkung braucht, war nach dem Weggang von Cedric Teuchert und der Verletzung von Mikael Ishak offensichtlich. Jetzt präsentierte der FCN einen Neuzugang für die kommende Saison: Törles Knöll. Der 20-Jährige kommt ablösefrei vom möglichen Absteiger HSV zum möglichen Aufsteiger FCN. Laut Sportvorstand Andreas Bornemann passt er „perfekt in unser Profil“.

Das Spiel:

Bei den Frankenderbys spielt die fussballerische Klasse meist keine entscheidende Rolle, sondern die Frage, wer besser mit dem Druck umgehen kann. Der lastet fast immer auf dem Club. Die Schmach gegen die Vorstadt zu verlieren…

Diesmal standen aber auch die Fürther unter Druck, hatten doch gestern die die beiden Mannschaften hinter ihnen jeweils Siege eingefahren. Es mussten also dringend Punkte her.

Dass sie die einfahren können, schien angesichts der ersten Hälfte allerdings eher unwahrscheinlich. Zwar näherten sich die Grün-Weißen ein paar Mal dem von Fabian Bredlow gehüteten Clubgehäuse, aber echte Torgefahr kam nicht auf. Der FCN hatte das Spiel im eigenen Haus, wo die Fans übrigens eine Superstimmung verbreiteten, souverän im Griff, ohne nach vorne aber allzuviel zu reißen. Da merkte man, dass Adam Zrelak kein Ishak-Ersatz und Federico Palacios schon von der Physis her kein Strafraumbrecher ist. Trotzdem dachten wir noch: Irgendwann wird schon irgendwer den Ball bei den Fürthern unterbringen.

Nach der Pause knüpfte der Club an die Dosenöffner-Suche an. Doch bereits nach vier Minuten kassierte er, völlig überraschend, den Gegentreffer. Narey ließ erst Eduard Löwen alt aussehen und dann auch Bredlow mit einem schwer zu haltenden doppelten Aufsetzer keine Chance. Jetzt ging beim Club auch noch die Souveränität flöten. Hektik mischte sich mit Verzweiflung und nun wurde noch offensichtlicher, dass vorne die Zielstrebigkeit fehlt. Trotz aller Bemühungen wurde Gästekeeper Burchert eigentlich nie ernsthaft beschäftigt. Die beste Chance hatte noch der eingewechselte Tobias Werner mit einem Kopfball, der übers Tor ging. Stattdessen machten dann die Fürther in der Nachspielzeit durch Steininger den Sack zu.

Unter den gegebenen Umständen ist so eine Derbyniederlage natürlich doppelt peinlich. Erschwerend kommt hinzu, dass Verfolger Kiel (5:0 gegen den MSV Duisburg) den Schalter wieder umgelegt hat. Jetzt braucht es den Aufstieg schon fast als Wiedergutmachung. Dann könnten wir im Nachhinein wenigstens generös behaupten, dem Nachbarn eventuell zu entscheidenden Punkten verholfen zu haben.

Dennoch wir es langsam Zeit, dass es der Club einmal schafft, den Derbydruck auf den Gegner umzuleiten.

Ein Letztes:

Dass auch Fans für das Verantwortung tragen, was sie im Netz von sich geben, das belegt das Buch von Ex-Schiedsrichter Babak Rafati. Dort spielen die Vorgänge nach dem Clubspiel gegen Mönchengladbach im Januar 2011 eine wichtige Rolle (und ja, auch wir hatten damals Rafati kritisiert).