Verkauft, verzockt, vernagelt

Die Woche:

1. Die Länderspielpause zwang den Glubbfan, sich anderweitig zu beschäftigen. Zum Beispiel mit netten Spielchen auf Kosten des aus Nürnberg im Unfrieden geschiedenen Abdelhamid Sabiri. Unter dem Hashtag #Sabieri haben sich Twitternutzer zusammen getan, um für jedes Tor, das Sabiri für seinen neuen Verein schießt, fünf Euro an die Initiative „Nürnberg gewinnt“ zu zahlen. Wahrscheinlich verkrampft der gute Sabiri jetzt regelmäßig vor dem Kasten und muss irgendwann froh sein, wenn ihn noch ein deutscher Zweitligist haben will…
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Alte Schwachstellen, neuer Soundtrack

Nur schlecht reden möchte den neuen Club auch keiner. Deswegen fangen wir mal mit dem Positiven an. Die erste Halbzeit war durchaus ansehnlich. Der Club praktizierte teilweise Powerplay, entwickelte viel Druck und schnürte den Zweitliga-Siebzehnten aus Hamburg teilweise ein. Allerdings: Richtig gefährlich wurde es vor dem Tor von St. Pauli trotzdem nicht. Irgendein Pass kam immer nicht an und eine Idee, wie der Ball ins Netz finden soll, war letztlich auch nicht erkennbar.

Das könnte man auf das kurzfristige Fehlen von Kevin Möhwald schieben. Aber in den letzten Spielen, als er noch die Fäden im Mittelfeld ziehen sollte, war es leider auch nicht anders. Heute kam allerdings noch hinzu, dass nun Tobias Kempe allein für die Standards verantwortlich war und daraus null Kapital zu ziehen wusste.
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