Die Breite an der Spitze ist dichter geworden

Auch in diesem Jahr sucht die Deutsche Akademie für Fußballkultur wieder den Fußballspruch des Jahres. Aus Clubsicht ist nichts dabei. Die Top-Sprücheklopfer kommen halt aus Dortmund oder München. Aber dafür findet die Fußball-Kulturpreis-Gala, auf der der Spruch dann endgültig gekürt wird, in Nürnberg statt und zwar am 19. Oktober in der Tafelhalle. Inzwischen ist die Zahl der Sprüche sogar von elf auf 13 angewachsen.

Hier die Sprüche mit der Möglichkeit zum Voten:

Was war der Fußballspruch des Jahres 2012?

Fußballspruch des Jahres: Vorauswahl

Auch 2009 wählt die Deutsche Akademie für Fußballkultur wieder den Fußballspruch des Jahres. Wir haben die Sprüche, die in die engeere Wahl kommen, bereits „zugespielt“ bekommen. Am 28. August wird dann eine Fachjury vier davon auswählen. Unter denen wird das Publikum bei der Preisgala am 2. Oktober den Sieger auswählen. Wie schon im letzten Jahr dürfen die Leser des Clubfreunde-Blogs schon einmal für ein Meinungsbild sorgen (das sich übrigens im vergangenen Jahr exakt mit dem des Publikums deckte).

Zur Auswahl stehen folgende elf Sprüche:
1. 
Ich habe keine Lust, immer der einzige Idiot zu sein, der einen Fehler zugibt. Deswegen mache ich es heute auch nicht. (Dietmar Beiersdorfer)
2. Zu spät gepisst ist auch gedopt! (Plakat von Borussia Dortmund-Fans beim Spiel gegen Hoffenheim)
3.Sieg oder Niederlage, manchmal liegt es an Kleinigkeiten, manchmal liegt es an nichts. (Lucien Favre)
4. Wir haben keine Auswärtsschwäche, sondern eine Ergebnisschwäche in Auswärtsspielen. (Christian Gentner – VfL Wolfsburg)
5. Immer wenn ich die Kiste mal treffe, denke ich: Und was machst du jetzt? Und dann laufe ich da so jämmerlich rum mit Gesten, die ich hinterher peinlich finde. (Thomas Hitzlsperger
)
6. Die Tabelle, die ja nie lügt, täuscht ja oft. (Felix Magath)
7. Wir schießen so wenig Tore, vielleicht heißen wir deshalb auch die Knappen. (Manuel Neuer
)
8. Das Wort Abstiegskampf ist nicht richtig. Denn um abzusteigen, brauchst du nicht zu kämpfen. (Bojan Prasnikar)
9. Er muss ja nicht unbedingt dahin laufen, wo ich hingrätsche. (Neven Subotic zu einem Foul an Hoffenheims Stürmer Demba Ba)
10. Bis zum 1:0 haben wir gut gespielt. Leider fiel das Tor schon in der 6. Minute. (Rudi Völler)
11. Ich habe Thorsten Fink nicht beleidigt. Ich habe ihm nur gesagt, dass er die Fresse halten und auf seinen Platz zurückgehen soll. (Uwe Wolf – Interimstrainer von 1860 München nach seinem Platzverweis im Spiel gegen Ingolstadt)

Zur Abstimmung:

[polldaddy|1885410]

Was ist der Fußballspruch des Jahres?(online surveys)

Das ist der Fußballspruch des Jahres

Am Freitagabend werden bei der Gala der Deutschen Akademie für Fußballkultur zwar andere entscheiden, was der Fußballspruch des Jahres war. Als Entscheidungshilfe wollen wir dem dortigen Publikum jedoch das Ergebnis unserer kleinen Umfrage mit auf den Weg geben. Demnach ist Josef Hickersberger (40 Prozent) mit seinem Spruch vorne: „Wir haben nur unsere Stärken trainiert, deswegen war das Training heute nach 15 Minuten abgeschlossen.“  Mit 34 Prozent folgt Jens Lehmanns „Der Konjunktiv ist der Feind des Verlierers.“ Auf 19 Prozent kommt Jonas Kamper mit „We have to fight weiter.“. Relativ abgeschlagen auf Platz 4 (6 Prozent): „Wir haben keine Probleme, nur zu wenig Punkte und zu wenig Tore“ von Walter Hellmich.

Hinweisen müssen wir noch auf den Einwand eines Kommentators, „Bildausfall! Was soll der Scheiß?“ wäre der Spruch des Jahres. Vielleicht kann die Fußballakademie das ja noch zur Wahl stellen. Hätte, glaube ich, gute Chancen. Außerdem könnte das ZDF, das dann Preisträger wäre, gerade in diesen schweren Zeiten mal eine Würdigung vertragen.

Der Fußballspruch des Jahres

Nürnberg ist ja nicht nur Heimat des „Ruhmreichen“, sondern auch einer anderen, allerdings wesentlich jüngeren Fußballinstitution: der Deutschen Akademie für Fußballkultur. Die vergibt einmal im Jahr verschiedenen Preise. So erhält Torwartlegende Bert Trautmann diesmal den Hauptpreis – für sein Lebenswerk. Als Fußballbuch des Jahres wird „Ist doch ein geiler Verein“ von Christoph Ruf ausgezeichnet. Beim Fußballspruch des Jahres wird erst am 31. Oktober die Entscheidung fallen. Zur Auswahl stehen:

  1. Österreichs Ex-Nationaltrainer Josef Hickersberger: „Wir haben nur unsere Stärken trainiert, deswegen war das Training heute nach 15 Minuten abgeschlossen.“
  2. MSV Duisburg-Chef Walter Hellmich: „Wir haben keine Probleme, nur zu wenig Punkte und zu wenig Tore.“
  3. Arminia Bielefeld-Spieler Jonas Kamper: „We have to fight weiter.“
  4. Torwart Jens Lehmann: „Der Konjunktiv ist der Feind des Verlierers.“

Unseren Bloglesern geben wir schon einmal die Möglichkeit, für ihren Lieblingsspruch zu voten:

[polldaddy|1036802]