Dreier im Kellerduell

  • Unter Klimagesichtspunkten, aber auch in punkto Kundenzufriedenheit fördert die Corendon-Partnerschaft das Clubimage nicht unbedingt. Besser als ein in den FCN-Farben angemalte Flieger kommt da schon eine ähnlich gestylte Straßenbahn. Ein auf Twitter geäußerter Wunsch sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben.
  • Club-Profi Dennis Lippert bleibt auch nichts erspart. Während er sich nach langer Verletzung wieder herankämpft, wurde er vom DFB für tot erklärt. Grund war eine Verwechslung mit einem gleichnamigen Motorradrennfahrer, der im vergangenen Juni tödlich verunglückte.

Das Spiel:

Vor dem Spiel versuchte Trainer Jens Keller den Druck von seinen Spielern zu nehmen. Entscheidend sei die Begegnung mit dem KSC nicht, obwohl der bei einem Sieg den Club auf einen Abstiegsplatz hätte kicken können. Nun ja, am 24. Spieltag fallen normalerweise auch noch keine Entscheidungen. Vor allem, wenn es so eng zugeht, wie derzeit in der 2. Liga.

Der Club begann in Karlsruhe erneut durchaus selbstbewusst. Was die Zahl der Chancen anging, war er den Hausherren überlegen. Allerdings kam nichts dabei rum. Beispielsweise als Margreitter völlig frei vor dem Tor zum Kopfball kam oder als ein Schuss von Geis knapp neben das Tor abgefälscht wurde.

Bereits nach 37 Minuten hatte Keller genug von dem unkonzentrierten Auftritt von Oliver Sorg. Für ihn kam der Ex-KSC-Spieler Enrico Valentini, der prompt mit Pfiffen bedacht wurde. Kurz vor der Halbzeit erspielte sich auch der KSC seine Chancen, so dass das 0:0 zur Pause in Ordnung ging.

Auch in der zweiten Hälfte schaffte es keiner, eine der auf dem Papier schwächsten Abwehrreihen zu überwinden. Vorne war beim Club Robin Hack der einzige Aktivposten. Michael Frey brachte kaum Brauchbares zustande. Bezeichnend, dass er in der 73. Minute selbst eine Hundertprozentige liegen ließ. So musste wenige Sekunden später ein Ex-Nürnberger helfen. KSC-Torwart Uphoff ließ eine Geis-Ecke durch die Finger gleiten, hinter ihm stand Patrick Erras und sagte Danke.

Keine zehn Minuten später schien aber die mühsam erarbeitete Führung dahin. Hack traf Stiefler im Strafraum. Videobeweis! Diesmal meinte es der Kölner Keller aber gnädiger mit uns. Kein Elfmeter!

Mit Glück schaukelte der Club den knappen Vorsprung ins Ziel. Auch, weil die Karlsruher am Ende platt waren. Wichtige drei Punkte, zumal auch Dresden gewonnen hat. Aber, wie Keller schon sagte, entscheidend war das Spiel in Karlsruhe nicht.

Ein Letztes: