Das böse S-Wort

3758789702Ok, das war die vierte Niederlage in Folge. Aber von Krise muss deswegen keiner reden. Krise hieße ja, im Normalzustand wendet sich alles wieder zum Besseren. Gegen Dortmund präsentierte sich aber ein durchaus normaler Club. Für seine Verhältnisse spielte er sogar ganz ordentlich. Aber man hatte irgendwie das Gefühl, dass da ein Fliegengewichtler gegen einen Schwergewichtsweltmeister boxt. Da langt es halt nicht, wenn die Schwächeren sich reinhängen, rennen und kämpfen. Das sind zwei verschiedene Welten. Insofern: abhaken! Die waren einfach besser, da war nicht mehr drin.

Freilich, wenn Andi Wolf beim 0:1 nicht pennt und Schäfer auch mal rauskommt, dann gerät man nicht so blöd durch einen Freistoß aus eher ungünstiger Position in Rückstand. Das S-Wort vermeiden wir hier aber bewusst. Vom kommenden Meister kann man da nur lernen. Z.B., dass man bestimmte Worte einfach mit einem Bann belegt.

Aber selbst, wenn das Gegentor nicht fällt, der Club hatte keine Chance. Also auf die nächsten Spiel gegen Hoffenheim und Hannover konzentrieren, da ist eher was drin!

Auch Trainer Dieter Hecking zeigte übrigens Lernbereitschaft. Wie der BVB ließ er ganz junge Spieler ran, brachte mit Mak und Plattenhardt zwei davon sogar von Anfang an. Dann wechselt er auch noch Mendler ein. Alle drei haben bestimmt ebenfalls einiges gelernt. Genau wie wir. Insofern war das doch kein ganz erfolgloser Abend.