Geht der Neue-Trainer-Fluch weiter?

urn:newsml:dpa.com:20090101:100409-99-00859Manche Dinge kann man bloß noch mit einer Portion Galgenhumor ertragen. Zum Beispiel, dass viele Gegner immer gerade vor einem Spiel gegen den 1.FC Nürnberg ihre Trainer entlassen und damit auch noch Erfolg haben. Gegen Bochum und Hannover war das schon in der Hinrunde so. Selbst im Freundschaftsspiel gegen Ingolstadt hatte der  Club dem Neuen-Besen-Phänomen nichts entgegenzusetzen. Und nun feuert der HSV fünf Tage vor dem für den Club immens wichtigen Spiel in Hamburg Trainer Bruno Labbadia.

Freilich kann man einwenden, der frühere Co-Trainer und wahrscheinliche Interimscoach Ricardo Moniz kann auch nur elf  Spieler auflaufen lassen und aus einem David Jarolim keinen Lionel Messi machen. Trotzdem steht zu befürchten, dass etliche Spieler jetzt wieder etwas befreiter aufspielen und zeigen wollen, dass der Bruno der Problembär war.  Wenn wir uns dann auch noch vorstellen, dass  Dominik Maroh oder Andi Wolf Ruud van Nisterlrooy und Mladen Petric 90 Minuten genauso an die Kette legen wie Lucas Barrios oder Edin Dzeko, dann hält sich unser Optimismus was das Hamburgspiel angeht sehr in Grenzen.

Kein Glück mit neuen Trainern

20091112 Ingolstadt - FCNUnd wieder einmal hat unser Club bislang unbekannte Phänomene im Fußballgeschehen entdeckt. Diesmal ist es der Neue-Trainer-Fluch. Beim Club scheint es ganz egal zu sein, wen dieser neue Trainer trainiert: Ob Bundesliga- oder Schülermannschaft, der FCN verliert immer. Diesmal war es der Drittligist FC Ingolstadt, der sich gerade erst von Horst Köppel getrennt hat und erstmals unter Michael Wiesinger auflief. Mit 3:0 ging der Club in Ingolstadt unter.
Hoffen wir mal, dass Trainer Michael Oenning außer der Erkenntnis, dass er beim nächsten Mal, wenn eine Mannschaft mit neuem Trainer antritt, die Leistungsträger ruhig schonen kann, noch andere Lehren ziehen konnte. Selbstbewusstsein dürfte er aus diesem Testspiel mit Sicherheit gezogen haben.