Wohlwollensvorschuss

Manchmal ist es nicht verkehrt, erst mal einen Tag vergehen zu lassen, ehe man sich was von der Seele schreibt. Da kann man sich weitere Abgesänge und Schmähtiraden sparen, hat sich schon wieder so weit gesammelt, dass der Frust nicht mehr so übermächtig ist. Außerdem klingen einem auch noch die Worte das neuen Chefcoachs im Ohr, alle, die es mit dem Club gut meinen, müssten jetzt zusammenhelfen. Auch die Journalisten.

Also: Blicken wir nicht zurück, sondern nach vorne auf die beiden Relegationsspiele am 7. und 11. Juli. Gehen wir mal davon aus, dass die beiden „Notnägel“ Michael Wiesinger und Marek Mintal wissen, wo es hängt, schließlich war das ja kein neuer Stiefel, den die Mannschaft in Kiel zusammengespielt hat.

Dass die beiden bei ihrem früheren Wirken auf der FCN-Trainerbank eher semierfolgreich waren, geschenkt! Jens Keller, der viel zu lange das Vertrauen der Clubverantwortlichen genossen hat, hatte auch keine viel bessere Visitenkarte und schon mit dem FC Ingolstadt bewiesen, dass er eine von Namen und Kosten her zu ganz anderem prädestinierte Mannschaft locker in die dritte Liga führen kann. Anders als Keller und sein Co-Trainer Stickroth gehören Wiesinger und Mintal zu jenen, die beim Club nicht nur einen Job machen, sondern mit Herzblut beim Verein sind. Insofern besteht zumindest die Chance, dass da ein bisschen was auf die davon bislang eher unbeleckte Mannschaft abfärbt. Andererseits dürften es ihnen die Fans aber auch nicht allzu übel nehmen, wenn es dann in der Relegation doch nicht klappen sollte und der FCN in die dritte Liga muss. Was immer die beiden zusammencoachen, die entscheidenden Fehler wurden von anderen schon viel früher gemacht und diese Fehler dürften sich auch nicht abstellen lassen, indem man nur wieder mal „neue Impulse“ auf die Trainerbank setzt, ansonsten aber alles beim Alten belässt.

Trotzdem: Gestern noch war ich drauf und dran, diese Liebe dann endlich doch zu bereuen und die schriftliche Begleitung des „Ruhmreichen“ einzustellen. Am deutschen Fußball hält mich mittlerweile ohnehin kaum noch etwas, am Club waren es immerhin noch die Tradition und die anderen Fans. Verein und Mannschaft haben allerdings viel dazu beigetragen, unsereinem das Gefühl zu geben, dass ihnen Tradition und Fans ziemlich egal sind. Die Lösumg mit Wiesinger und Mintal ist somit immerhin ein Schritt in eine andere, richtige Richtung. Aber halt nur einer. Da müssen weitere folgen. Egal in welcher Liga.

Hilferuf nach Fürth

Blogbeiträge nach Cluberfolgen werden immer besser geklickt, als nach Niederlagen oder drögen Unentschieden. Da will man dann möglichst nicht daran erinnert werden und sucht woanders Ablenkung. Insofern hätten wir hier die Chance nutzen sollen und das 6:0 in Wiesbaden gebührend abfeiern müssen. Doch interessieren uns Zugriffszahlen? Mitichten!

Deshalb ließen wir die Klicks liegen, feierten verhalten und hakten das Ganze erst einmal unter „unerklärlicher Ausrutscher“ ab. Bei den Mitkonkurrenten aus Osnabrück oder Karlsruhe kursierten ja schon Verschwörungstheorien, die verdammt an das 5:1 der Frankfurter gegen Kaiserslautern erinnerten, weswegen der fast schon gesicherte FCN dann 1999 doch noch abgestiegen ist. Gab es da Absprachen, waren gar Drogen oder Schmiergelder im Spiel?

Nun ja! Auch in der Hinrunde gab es mit dem 4:0 in Hannover schon so einen „Ausrutscher“, der dann aber nur den Blick auf die Realitäten verstellte und allenfalls den Beweis erbrachte, dass die Mannschaft zwar gewinnen kann, aber halt nur wenn Ostern und Weihnachten zusammenfallen, also wenn alles passt und der Gegner vorwiegend mit sich selber zu tun hat.

Insofern wollten wir erst einmal das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart abwarten. Da war der Club dann prompt wieder der Alte. Nichts zu sehen vom gewonnenen Selbstvertrauen, von umgestoßenen Bock oder von den – schon wieder nach oben geschriebenen – Unterschiedsspielern. Der Club fing – wie gewöhnlich – ganz nett an. leistete sich dann aber bereits in der 11. Minute den ersten Fehler (diesmal war es Margreitter, der pennte) und lag prompt 0:1 hinten. Danach lief es so, wie wir das noch aus Erstligazeiten bei frühen Rückständen gegen überlegene Teams kennen: Die „Mannschaft“ fiel in sich zusammen. Beim VfB wunderter man sich ein ums andere Mal, wie einfach gegen den Club Torchancen generiert werden konnten. Am Ende kassierte der FCN genau jene sechs Tore, die er gegen Wiesbaden noch geschossen hatte. Und damiti war er sogar noch gut bedient. Der jetzt als Aufsteiger feststehende VfB hätte nämlich locker noch mehr Treffer erzielen können gegen eine völlig desolate Clubabwehr. Wobei die Kritik an der Abwehr nur das eine ist. Nach vorne ging nämlich auch nichts. Da bestand 90 Minuten lang eigentlich nie Gefahr für den Stuttgarter Keeper Kobel. Das Ergebnis war also auch in der Höhe mehr als verdient.

Verdient hätte diese Truppe nach diesem Auftritt auch den Abstieg in die dritte Liga. Dass der mittlerweile – zumindest auf direktem Weg – nicht mehr möglich ist, haben wir den Darmstädtern zu verdanken, die gegen Wehen-Wiesbaden gewonnen haben. Am nächsten Sonntag geht es also nurmehr darum, wer in die Relegation muss, der KSC oder der FCN.

Der Club hat zwar zwei Punkte Vorsprung, muss aber noch nach Kiel, während der KSC in Fürth gewinnen muss. Da die Hoffnung, die Kieler zu schlagen, nach dem heutigen Auftritt nicht allzu groß ist, sind wir wohl auf die Hilfe des Kleeblatts angewiesen. Schlimmer kann eine Demütigung kaum sein.

100 Jahre Einsamkeit

Der Club ist ein Weißt-du-noch?-Verein geworden. Nie war das so deutlich, als vor dem Frankenderby. Angesichts der gegenwärtigen Tristesse wurde da nur noch erinnert. Nicht nur an die erste Meisterschaft vor 100 Jahren , auch die „Legende“ und Heiner Stuhlfauth wurden zitiert. Und wenn das passiert, weiß der Clubfan: Jetzt ist es ernst.

Doch beim Club kann man offenbar nicht mal mehr mit der Historie umgehen. Gegen die Fürther lief die Mannschaft in Weiß auf. In Weiß!

Sportlich gesehen waren die Prämissen eigentlich optimal. Die Fürther hatten nach der Corona-Pause noch nichts gerissen und waren vor dem Derby das schwächste Geister-Team. Zudem konnte sich der Club erholen, während die Greuther unter der Woche noch zum Nachholspiel gegen Dresden ran mussten. Eine Prise Selbstvertrauen dürfte man zudem durch das Unentschieden beim Tabellenführer getankt haben. Wobei da schon wieder der realistische Blick verstellt wurde, denn spätestens das freitägliche Unentschieden von Sandhausen in Bielefeld hätte den Clubverantwortlichen die Augen öffnen müssen, dass die Arminia inzwischen in den Safety-Modus geschaltet hat und das 1:1 in Bielefeld nicht überbewertet werden sollte.

In der ansonsten ziemlich öden ersten Hälfte waren es vor allem zwei energische Balleroberungen durch Valentini und Schleusener, die kurz andeuteten, wie es gehen und der ersehnte Dreier eingefahren werden könnte. Letztlich verpufften allerdings die Angriffsbemühungen. Da auch Fürth sich dem gemütlichen Sommerfußball angepasst hat, hätte man von einem 0:0 ausgehen können, wäre da nicht jene clubeigene Fähigkeit der Selbsteinschläferung. Die führt dann immer zu Konzentrationsmängeln und dazu, dass der Gegner mit relativ bescheidenen Mitteln doch noch zum Torerfolg kommt. Wie Fürth in der 56. Minute durch Raum.

Danach offenbarte sich erst das ganze Dilemma des aktuellen Clubkaders. Da ist keiner, der sich noch aufbäumt, keiner dem mal was Originelles einfällt. Strukturen sind in dieser Mannschaft ohnehin nicht erkennbar. Zudem scheint inzwischen jedem klar zu sein, dass die Einkaufspolitik vor der Saison ein Schuss in den Ofen war. Dovedan saß noch nicht einmal auf der Bank, und Geis wartete dort vergeblich auf die Einwechslung. Sorg soll zudem Konditionsprobleme haben, kam dann aber ebenso wie der formschwache Kerk trotzdem noch als „Retter“ auf den Platz. Zu retten gab es da aber nichts mehr. Es blieb beim 0:1.

Dass ein Derby, und dann auch noch so, verloren wird, hätte uns zu früheren Zeiten noch auf die Palme gebracht. Inzwischen ist vieles anders. Man weiß noch nicht einmal, ob man den drohenden Abstieg beklagen oder herbeiwünschen soll, zumal einem dann solche Derbys erst einmal erspart blieben. Genausowenig weiß man, wen man beim Club als erstes ersetzen soll. Selbst die Trikotverantwortlichen scheinen dort nur noch falsche Entscheidungen zu treffen. Vom Erfolg ist dieser Verein wirklich 100 Jahre entfernt.

Mit dem Zweiten sieht man besser

Nach dem öden 0:0 gegen Bochum gäbe es genug Anlass, hier wieder alles Mögliche zu kritisieren. Wir lassen es bleiben. Es ist eh schon fast alles gesagt. Stattdessen offerieren wir euch einen Weg, wie ihr Zeit und Geld sparen könnt:

Schaut euch die Spiele nur auf dem Second Screen an. Bei Twitter.

Kreativität wächst nämlich bei Langeweile. Auch bei sich selber kann man das beobachten. Wobei ein Grund dabei auch sein dürfte, dass man beim Formulieren der Tweets nicht durch das Spielgeschehen gestört wird und sich die Sachlage über 90 Minuten kaum ändert, sieht man einmal vom einzigen Höhepunkt des Spiels, dem Lattentreffer von Hack, ab.

Hier also ein kleiner Eindruck vom Second Screen unter dem Hashtag #FCNBOC:

…und von uns gab´s natürlich auch was:

Mit Glück und Grethlein

Inzwischen habe ich mir wieder ein paar Spiele angetan. Auch die vom Club. So ganz kann man es dann doch nicht lassen.

Wenn man ohne Vertrag woanders mitgucken kann und daher nichts zahlen muss, fällt einem aber leider auch auf, dass man immer noch Zeit investiert. Zeit, die man eigentlich für vieles sinnvoller nutzen und unterhaltsamer verbringen könnte. Oben steuern die Bayern ihren drölfzigsten Titel an. Unten wird der Club nur durch die Hilfe der Gegner noch einigermaßen am Leben gehalten. In der ersten Hälfte des Heimspiels gegen Aue wäre ich beinahe weggenickt. Spielerisch und kämpferisch kommt da gar nichts. Nicht einmal akustisch. Die Clubspieler haben offenbar besonders große Angst vor Tröpfcheninfektion und taumeln deshalb stumm in Richtung 3. Liga. Der ebenfalls ziemlich ruhige Trainer Jens Keller scheint mit seinem Latein ohnehin am Ende (dürfte sich eher um das kleine Latinum handeln), was sich auch in dem hilflosen Wortgeschwurbel widerspiegelt, mit dem er die Lokalpresse abspeist.

Einzig Aufsichtsratschef Thomas Grethlein ist mit verbalen Supportversuchen im fanentleerten Stadion zu hören. Außer „FCN“ und „Weiter“ hatte er aber nichts auf der Platte. Da erkennt man erst, wie originell doch die Fans sind. Wobei es auch da Ausnahmen gibt, zum Beispiel wenn fast eine Halbzeit lang bloß das hier gebrüllt wird. Die Leistungen der Fans verhalten sich da anscheinend umgekehrt proportional zu denen auf dem Platz.

Im Heimspiel gegen Aue schien zumindest Kapitän Hanno Behrens dem „Weiter“ seines AR-Vorsitzenden Gehör zu schenken. Sein energischer Vorstoß führte dann wenigstens zum Ausgleich.

In Regensburg war es mit dem von Keller geschmähten Ishak ebenfalls einer der „Alten“, der uns endlich mal ein Feldtor bescherte. Aber egal, auf welcher Seite das Tor fällt, beim FCN scheint das immer Lähmung und Zurückschalten in den Verwaltungsmodus zu bedeuten. Gegen den Jahn ging das sogar eine Zeit lang gut. Statt jedoch nach den beiden Aluminiumtreffern aufzuwachen und das eigene Glück nicht weiter zu strapazieren, bettelte der Club so lange bis er 1:2 in Rückstand lag. Dass dann in der Nachspielzeit noch der kaum erwartbare Ausgleich durch den derzeit besten Clubstürmer (Eigentor) fiel, dürfte höchstens dazu dienen, den trostlosen Auftritt wieder irgendwie schönzureden. In der Tabelle hat sich der Abstand zum Mittelfeld für den Club weiter vergrößert. Möglicherweise muss so lange gezittert werden, bis Dresden seine beiden Nachholspiele absolviert hat.

Andererseits ertappe ich mich mittlerweile bei dem Gedanken, ob nicht ein Abstieg und eine völlige Neuorientierung für den FCN besser wäre als eine irgendwie glücklich zustande gekommene Verlängerung des jetzt noch deutlicher zu Tage tretenden Trauerspiels. Ohne Fans ist der Club, noch mehr als andere Vereine, ein Nichts.

Doch wie soll eine solche Neuorientierung stattfinden? Bekanntlich gibt es nichts Richtiges im Falschen. Einige Fankommentatoren schlagen da vor, das Rad der Zeit um etwa 15 Monate zurück zu drehen, Köllner und Bornemann wieder zu holen und stattdessen die, für deren Entlassung verantwortlichen „Amateure“ in die Wüste zu schicken. Die Beiträge unserer Scoutingabteilung machen Bornemanns reservierte Haltung, was Neuverpflichtungen anging, nachträglich verständlich. Aktuelles Beispiel ist der, lediglich durch seinen Fehlschuss im Derby aufgefallene, Iuri Medeiros, der jetzt an Braga abgegeben werden soll.

Kosten minimieren dürfte beim Club wieder oberstes Gebot werden. Guter Fußball für die Fans interessiert da eher weniger. Ohnehin weiß keiner genau, wie es nach der Saison weiter geht. Im August dürfte es bestimmt noch keinen Impfstoff geben. Ob wir gegen Fürth oder gegen Würzburg nicht hin dürfen, ist dann auch egal.

Immerhin scheint Grethlein – trotz stark limitierter Mittel – erkannt zu haben, dass es beim Produkt Fußball auch um Unterhaltungswerte geht. Das ist schon mal ein Hoffnungsschimmer. Vielleicht finden sich ja in der Möchtegern-Kulturhauptstadt noch ein paar – derzeit ohnehin beschäftigungslose – Künstler, die wenigstens das mit der akustischen Unterstützung ein bisschen besser hinbekommen.

Ein Letztes:

Der Deppentitel winkt

Schon an diversen ChampionsLeague-Abenden schwante mir, der FanTalk auf Sport1 könnte ein Konzept mit Zukunft sein. Andere das Spiel schauen lassen und sich dabei deren Fachgesimpel anhören. Oft ist da mehr Esprit dabei, als beim Gekicke auf dem Rasen.

Was den Club angeht, sowieso. Trotzdem tigerten wir bislang entweder ins Stadion, in die Sky-Kneipe oder vor den eigenen, mit Sky-Ticket aufgebrezelten Fernseher. Die beiden ersten Aktivitäten sind leider nicht mehr möglich. Letzteres wiederum hieße, den Bock zum Gärtner zu machen. Also ließen wir diesmal gucken und organisierten unseren eigenen FanTalk anhand der Berichte in den Zeitungen und den Kommentaren in diversen Webkanälen. Fazit: Wir haben anscheinend nichts versäumt. Same Procedure as vor Corona. Vorne braves Gekicke, das dem Trainer gefällt, aber nichts bringt. Hinten wieder der eine oder andere Lapsus und der einzige, der kämpft und mal ins Risiko geht, ist blöderweise der Torwart.

Ansteckend, was die Wiederaufnahme eines Sky-Vertrages angeht, ist das nicht. Stattdessen ertappt man sich bei dem Gedanken, ob sich nicht lieber beim FCN jemand anstecken sollte, um auf diese Weise die Saison noch versöhnlich zuende zu bringen. Doch selbstverständlich wünschen wir allen Spielern und Betreuern Gesundheit und ein langes Leben. Andererseits gilt natürlich auch der Satz des großen Vordenkers Christian Lindner: Manchmal ist es besser, nicht zu spielen als falsch zu spielen. Freilich ist das keine Option für den nicht nur auf dem Platz viel zu braven Club. Der schreit lieber wieder als erstes Hier, wenn ein neuer Deppentitel (Coronaabsteiger) zur Vergabe ansteht.

Ein weiterer Grund, nicht hinsehen zu wollen.

Wie ein Absteiger

  • Wer etwas auf sich hält, hat einen Podcast. Der FCN natürlich auch. Inzwischen ist die sechste Folge hörbereit. Diesmal mit Kapitän Hanno Behrens. In der ersten Folge kam übrigens der scheidende OB Ulrich Maly zu Wort, was zu der Frage führt: Hat er jetzt endlich Zeit für seine Aufsichtsratstätigkeit oder räumt er seinen Platz für den neuen OB?
  • Kaum hat der Club wieder Anschluss ans Zweitliga-Mittelfeld gefunden, schießen die Transfergerüchte ins Kraut. An Bernard Tekpetey und Kevin Bua sei der FCN dran, außerdem möchte er Michael Frey für eine Rekordsumme fest verpflichten. Dafür stehe Robin Hack vor einem Wechsel… Nun, vielleicht sollte man erst einmal seine Hausaufgaben machen, sonst wird das nämlich nichts mit der Versetzung.
  • Die Vereine sollen es richten. Das meinen DFB, Kalle Rummenigge und jetzt auch die Polizei. Kennen die den FCN? Der stellt noch nicht mal die richtigen Fragen. Das müssen die Fürther machen. Wobei sich die Vereinsführung dank der Ultras gar nicht bewegen muss. Die haben nämlich angeblich angekündigt, auf beleidigende Plakate zu verzichten.
  • In Italien finden die Fußballspiele gegenwärtig ohne Zuschauer statt. Da dürften sich die dort kickenden Nationalspieler und deren ausgeschlossene Fans freuen, wenn sie am 31. März im Max-Morlock-Stadion im Testspiel gegen die deutsche Nationalmannschaft mal wieder richtigen Fußball zelebrieren können. Auch mancher Nürnberger hätte statt karge Zweitligakost gerne mal wieder gehobenerer Fußballkunst konsumiert. So wie es aussieht, wird daraus aber nichts.

Das Spiel:

Wir erinnern uns, in der Hinrunde konnte der Club in Hannover 4:0 gewinnen, was allerdings nur das Missverständnis mit Damir Canadi verlängerte. Dass das Urteil für Jens Keller mal besser ausfällt, machte nach dem schwachen Auftritt des Clubs keiner unterschreiben. Kein Plan, kein Zug zum Tor, kein Druck, keine Zweikampfstärke… Die Mannschaft fing, wie aus Heimspielen sattsam bekannt, zwar ganz gefällig, aber wenig zielstrebig und ohne den letzten Biss an. Nach einer guten Viertelstunde musste Mathenia erstmals sein ganzes Können aufbieten. Kurz danach war er aber machtlos, als nach einer Ecke ausgerechnet der lange Erras das Kopfballduell gegen Hübers verlor. Hannover führte. Beim Club begannen bereits woeder die Schultern zu hängen und die Einzelaktionen Überhand zu nehmen. Immerhin scheint es bei der fehlenden Frustrationstoleranz so etwas wie mannschaftliche Geschlossenheit zu geben, Folgerichtig kamen die Gäste immer besser ins Spiel und dann sogar zum zweiten Treffer. Ex-Cluberer Cedric Teuchert konnte völlig inbedrängt nach vorne marschieren, auf Maina passen, der dann das 2:0 machte. Danach wieder kein Aufbäumen.

In der zweiten Hälfte ging es im selben Stil weiter. Nur dass Hannover es inzwischen lockerer angehen ließ. Im sicheren Gefühl, den einfallslosen Club im Griff zu haben. Teilweise erinnerte das Spiel an die Schlussphase des Bayernauftritts in Hoffenheim. Sinnloses Ballgeschiebe im Mittelfeld, Fußball zum Abgewöhnen!

Akzente von der Bank wurden auch nicht gesetzt. Nur insofern, als Keller erst Ishak zur Einwechslung losschickte, ihn dann aber zurück beorderte. Dafür kam später Lohkemper noch zum Einsatz, der die einzig nennenswerte Torchance des Clubs haben sollte. Aber offenbar war er ob der ungewohnten Situation so überrascht, dass er den Kopfball weit neben das Tor platzierte. So kam dann Hannover 96 in der Schlussminute durch Weydandt noch zum 3:0.

Auf der Suche nach etwas Positiven fing Günther Koch im Fanradio an, den Platzwart zu loben. Das ehrt ihn. Leider fällen die Platzverhältnisse als Ausrede damit auch flach. Aber wenigstens gibt es einen, an dem es nicht liegt.

Nachtrag:

Vielleicht ist das eine Erklärung für diesen schwachen Auftritt.

Ein Letztes:

Endlich kommt Farbe in die Stadt:

…und eine berechtigte Frage,

die sich hier aber genauso stellt:

Verpfiffen!

  • Kommt Michael Köllner nach Nürnberg zurück? Kooperieren zwei eher von der Tradition lebende bayrtische Fußballclubs? Diese Fragen stellen sich plötzlich, nachdem die Sechziger für zwei Jahre ein Ausweichquartier benötigen und nun auch das Max-Morlock-Stadion im Gespräch ist. Allerdings haben die Münchner Verantwortlichen die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt, mittlerweile als „eher gering“ eingestuft
  • Der Club ist eine Partnerschaft mit den türkischen Corendon Airlines eingegangen. Die haben sogar angekündigt, einen Flieger in den Clubfarben zu bemalen. Offenbar, weil´s wurscht ist.
  • Er ist nicht nur Clubspieler, sondern auch Clubfan. Bisschen schade, dass das besonders erwähnt werden muss. Umso besser aber, dass der FCN jetzt den Vertrag mit Enrico Valentini verlängert hat.
  • Torwart beim Club, das scheint die Vorstufe zum Lazarett zu sein. Jetzt fällt Andreas Lukse wegen einer Adduktorenverletzung auf unbestimmte Zeit aus.
  • Einer, der sich derzeit richtig für den Club reinhängt und innerhalb weniger Wochen zum Publikumsliebling avancierte (und der heute leider schon in der 13. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste) , ist nur Leihspieler und wird wohl nicht beim FCN bleiben: Konstantinos Mavropanos.

Das Spiel:

Zunächst konnte man beim zäh beginnenden Heimspiel gegen Darmstadt 98 Kleidungsfragen erörtern. Der Club lief nämlich nicht im traditionellen Rot-Schwarz sondern erneut in Grau auf. Der meist blaue Gast musste so auf Orange ausweichen. Den ersten Aufreger gab es erst in der 12. Minute. Dinos Mavropanos ging im Clinch mit Dursun zu Boden und musste verletzt raus.

Für ihn kam Lukas Mühl. Wer jetzt dachte, die Clubabwehr würde damit an Stabilität verlieren, sah sich aber getäuscht. Mühl, von den Fans lautstark aufgebaut, hatte sich offenbar vom griechischen Leihspieler einiges in Sachen Einsatz abgeschaut.

Die Lilien aus Darmstadt hatten zwar ein optisches Übergewicht, kamen aber kaum gefährlich vor das Club-Tor. Anders der Club. Der erspielte sich in der 24. Minute die erste Gelegenheit. Nürnberger flankte in den Strafraum auf Behrens, der aber von Holland zu Boden gezogen wurde. Schiedsrichter Patrick Alt winkte ab, ohne den VAR zu Rate zu ziehen. In ähnlichen Situationen hatte es freilich schon mal Strafstoß gegeben. Dafür nutzte der Club nach einer halben Stunde seine nächste Chance zur Führung. Hack und Frey kombinierten sich in den Darmstädter Strafraum. Freys Schuss konnte von Darmstadts Torhüter Schuhen nur nach vorne weggefaustet werden, wo Nikola Dovedan stand und den Ball mit Karacho unter die Latte knallte.

Nicht ganz so effektiv war der Club dann bei den sich danach noch eröffnenden Chancen. Das sollte sich leider noch rächen.

In der zweiten Hälfte begann nämlich Schiedsrichter Alt sich zum Hauptdarsteller aufzuspielen. In der 52. Minute ahndete er eine ähnliche Situation wie bei Behrens in der ersten Halbzeit nicht nur mit Elfmeter, sondern auch mit Gelb gegen Asger Sörensen, der den Darmstädter Dursun an der Schulter gezogen hatte. War das schon überzogen, meldete sich auch noch der Kölner Keller und wies Alt darauf hin, er müsse auf Rot nachbessern. Das tat Alt dann auch. Kempe verwandelte zum 1:1 und der Club war nur noch mit zehn Mann auf dem Platz.

Die hängten sich aber für elf rein, zudem schien Darmstadt auch keinen Plan zu haben, aus der Überzahl Kapital schlagen zu können. Als der Club sich dann mit dem einen Punkt abgefunden hatte, kamen die Gäste kurz vor Schluss doch noch zum Siegtreffer. Dumic konnte sich gegen Frey durchsetzen und aus der Distanz Mathenia überwinden. Zuvor war der Ball möglicherweise im Aus. Aber auf Schiedsrichter Alt durfte sich im Max-Morlock-Stadion mittlerweile keiner mehr verlassen.

Im Gegenteil. Kurz darauf zeigte Alt Nürnberger noch wegen Meckerns die Ampelkarte. Und nach dem Schlusspfiff präsentierte der Gelbwütige dann auch noch Trainer Keller und Co-Trainer Stickroth sein Kärtchen.

Wer auch immer glaubte, die Einführung der Videobeweises würde mehr Objektivität in den Fußball bringen, heute wurde er eines besseren (für uns leider schlechteren) belehrt.

Ein Letztes:

Kiebitz? Nein, Fasching!

Der Club lebt noch

  • Floskeln statt Fußball, das war beim Club zuletzt angesagt. Trainer Keller sah in Hamburg in der 2. Halbzeit sogar eine gute Leistung seiner Mannschaft. Dabei bestand die im Wesentlichen aus einer Einzelaktion, einem Sonntagsschuss von Tim Handwerker. Und wenn Trainer und Sportvorstand dann der Mannschaft doch „Mutlosigkeit“ vorwerfen, dann fragt man sich verwundert, wo die so plötzlich hergekommen ist, bislang hat die doch immer mutig dagegen gehalten. Oder etwa nicht?
  • Nichts unternommen hat Sportvorstand Robert Palikuca auf der Sechser-Position. Eigentlich wurden dort die größten Defizite ausgemacht und deswegen eine entsprechende Verstärkung in der Winterpause gefordert. Stattdessen lieh der FCN zwei auf englischen Ersatzbänken schmorende Verteidiger aus. Zwei Innenverteidiger seien genauso gut wie ein Sechser, behauptet Palikuca nun.
  • Johannes Geis spielte zuletzt für den 1. FC Köln. Deswegen war ihm die Begrifflichkeit wohl geläufig als er forderte, gegen Sandhausen müsse „der Scheißbock endlich umgestoßen werden“. Scheißbock nennen Düsseldorfer Fortuna-Fans gern mal das Maskottchen des 1.FC Köln. Sportvorstand Palikuca wiederum kommt aus Düsseldorf und dürfte sich bei dieser Wortwahl wohl zu Hause gefühlt haben.
  • Vielleicht war das ein Schritt in Richtung Geschwätzreduktion. Jedenfalls gab es vom Club erstmals keine Spieltags-Pressekonferenz im Netz. Könnten aber auch erste Auflösungserscheinungen im PR-Bereich sein.

Das Spiel:

Zum Siegen verdammt, unter solchen Voraussetzungen wird einem angesichts des dünnen Nervenkostüms unserer Spieler angst und bange. Aber zunächst war dazu kein Anlass. Das lag wohl auch an den beiden in der Winterpause verpflichteten Neuzugängen. Neben Konstantinos Mavropanos, der in Hamburg noch Spielpraxisdefizite offenbarte, lief auch Philipp Heise auf der linken Verteidigerposition auf. Dort bewies er, dass er noch nicht vom lähmenden Clubvirus infiziert ist, setzte sich häufug selbstbewusst durch, was bereits in der 13. Minute zum Erfolg führte. Eine Flanke von Heise verwertete Michael Frey akrobatisch per Kopf zur 1:0-Führung.

Wer jedoch dacht, jetzt sei der Knoten geplatzt und der Club würde locker aufspielen, sah sich getäuscht. Wieder ließ man sich hintenrein drücken, um so die Instabilität der Abwehr zu demonstrieren. Allerdings lieferte dort zumindest Mavropanos einen souveränen Auftritt ab. Trotzdem kamen die jetzt überlegenen Gäste mehrfach zu Ausgleichschancen. Die nutzen sie glücklicherweise nicht. Gleiches galt allerdings auch für die wenigen Konterchancen, die sich dem FCN eröffneten. So durften wir zur Pause immerhin das ungewohnte Gefühl einer Führung genießen.

In der zweiten Hälfte klappte dann endlich mal ein Konter. In der 52. Minute verlor Sandhausen den Ball in der Vorwärtsbewegung, Geis spielte ihn zu Hack, der dann noch einen Verteidiger aussteigen ließ und zum 2:0 einschob.

Beruhigend ist aber auch ein Zwei-Tore-Vorsprung nicht. Nicht beim Club! In Minute 63 wird Engels steil geschickt, Mathenia fährt das Bein aus und der Gegner fällt dankbar drüber. Elfmeter! Der war schwach geschossen. Mathenia konnte halten. Mavropanos verhinderte zudem gedankenschnell den Nachschuss.

Als dann wenig später beim SVS Marlon Frey eingewechselt wurde, witzelten manche schon über kommentatorenunfreundliche Mannschaftsaufstellungen, schließlich waren schon zwei Behrense (Hanno beim Club, Kevin beim Gast) auf dem Platz. Der Nürnberger 1:0-Torschütze verabschiedet sich dann jedoch prompt mit einem überharten Einsteigen und der folgenden zweiten gelben Karte vom Feld. Jetzt mussten zehzn Nürnberger den Vorsprung verteidigen. Das gelang überraschend gut, wobei allerdings auch Sandhausen mit teilweise kläglicher Chancenverwertung mitspielte.

Insofern: Wichtige drei Punkte, aber zu Entwarnung oder zu Wendegefasel besteht kein Anlass.

Ein Letztes:

Da geht er hin, der Optimismus!

  • Aus gegebenem Anlass noch ein Nachtrag zum Testspiel gegen die Bayern: Das wurde bekanntlich von „Magenta Sport“ kostenlos übertragen. Jenem Sender, der die Rechte für die 3. Liga besitzt und sich da wohl rechtzeitig bei den Fans eines potenziellen Neuzugangs vorstellen wollte.
  • Für die Abwehr gab es in der Winterpause eine weitere Verstärkung. Bis zum Saisonende kommt der 194 Zentimeter große Grieche Konstantinos Mavropanos nach Nürnberg. Beim FC Arsenal sieht man ihn eher als Perspektivspieler. Hier wie schon beim zweiten Winterneuzugang Philipp Heise konnte der Club auf die guten England-Kontakte seines Scouts Kevin Cruickshank zurückgreifen.
  • Er war vom gegenwärtigen Kader am längsten beim Club, jetzt hat dieser Ondrej Petrak abgegeben; als Leihspieler zum Abstiegskonkurrenten Dynamo Dresden. Ablöse gibt es nur, wenn Petrak einschlägt, sprich Dresden drin bleibt und jemand anderes runtergeht, hoffentlich nicht Petraks dann höchstens kurzfristig ein bisschen reicherer Ex-Verein.
  • Erinnert sich noch jemand an Fuchs-Mühl? Damals dachten wir, Michael Köllner kann zaubern und seinen Heimatort Tore schießen lassen. Vergangene Zeiten! Köllner ist weg, Lukas Mühl spielt durchwachsen und Alexander Fuchs künftig für Unterhaching.
  • Kaderverkleinerung Nr. 3: Auch Lukas Jäger, bei Canadi noch Stammspieler, verlässt den Club. Er kickt ab sofort für Sturm Graz.
  • Selbst in seiner Heimatstadt wandelt der FCN gegenwärtig zwischen Langeweile und Desinteresse. Da da geht es in einer Veranstaltung in Nürnberg dann doch lieber um die, was den Absturz angeht, zugkräftigeren Sechziger. Und wenn die Nürnberger Zeitungen am 8. März eine Leserfahrt zum „Bayerischen Derby“ anbieten, dann geht´s nichtzum Club, sondern zu Bayern gegen den FC Augsburg. Richtiges Drama, richtiger Fußball, dasind wir zurzeit nicht dabei.
  • Nicht mit Ruhm bekleckert hat sich der FCN im Hinspiel gegen den HSV )0:4). Auch danach nicht mit der eher lächerlichen Klage wegen der Spielberechtigung eines HSV-Akteurs. Inzwischen wird über die Sache – sicher auch im Sinne des Hamburger Spielers – nicht mehr geredet. Da machte ausgerechnet der HSV-Sportvorstand Jonas Boldt das Faß ohne Not wieder auf und tönte, sein Verein habe gegen den Club „noch eine Rechnung offen“. Da sind dann leider manche Fans seriöser und vernünftiger als ihre Vostände.
  • Rettung aus Argentinien naht erst einmal nicht. Javier Pinola verlängerte seinen Vertrag bei River Plate um ein Jahr.

Das Spiel:

In Hamburg hatte Trainer Keller ein paar Überraschungen in der Aufstellung parat. Dass im Tor wieder die Nummer 1 Christian Mathenia stehen würde war noch zu erwarten. In der Innenverteidigung lief Neuzugang Mavropanos auf. Lukas Mühl sollte auf rechts verteidigen. Erstmals von Beginn dabei war Gnezda Cerin.

Wenn da ein Plan dahinter steckte, dann ging der schief. Bezeichnenderweise wurde Ceri9n noch in der ersten Halbzeit wieder ausgewechselt. Lediglich in den ersten Minuten konnte der FCN den Eindruck erwecken, dass die „Aufbruchstimmung“ nicht nur eine der mittlerweile üblichen Durchhaltefloskeln ist. Leider wissen aber die Gegner, wie man den Club immer noch knacken kann. Unter Druck begann die Abwehr (wo ist eigentlich die Verstärkung im defensiven Mittelfeld?) wie gewohnt zu schwimmen und so war es dann wenig verwunderlich, dass der HSV in der 18. Minute durch Jatta in Führung ging. Wie üblich machte sich dann wieder der Frust unter den Cluberern breit. Selbst einfachste Pässe landeten beim Gegner. Geordneter Spielaufbau: Fehlanzeige! Dann war es ausgerechnet Mavropanos, der ungeschickt im Strafraum zum Ball ging. Elfmeter! Bereits nach 29 Minuten führten die Hausherren mit 2:0 und beförderten den Club unsanft auf den Boden der Tatsachen. Der konnte froh sein, zur Halbzeit nicht höher zurückzuliegen.

Aus dem nichts kam der Club zunächst doch noch ins Spiel. Ex-FCN-Spieler Tim Leibold hatte wohl ein Einsehen und bediente Tim Handwerker, der zog in der 51. Minute aus 20 Metern ab und erzielte den Anschlusstreffer. Plötzlich hatte unsere Mannschaft Oberwasser und die Hamburger wirkten verunsichert. Leider dauerte das nur ein paar Minuten an. Dann bekam Margreitter den Ball an die Hand und Schiedsrichter Markus Schmidt entschied erneut auf Elfmeter. 3:1!

Jetzt hingen wieder die Schultern. Das Ding schien durch. In der 82. Minute erhöhte Jung noch auf 4:1.

Mittlerweile steht der FCN sogar auf einem direkten Abstiegsplatz. Bereits am Sonntag geht es weiter gegen Sandhausen. Hoffnung macht weder das Spiel in Hamburg, noch das, was die sportlich Verantwortlichen in der Winterpause zusammengezimmert haben.

Ein Letztes:

Fußball ist bekanntlich nur eine Nebensache. Doch auch um die wirklich wichtigen Dinge des Lebens. kümmert sich der FCN. Zum Beispiel um das Abnehmen. Für weibliche Clubfans wird dazu ein neuer Kurs angeboten. Voraussetzung: Clubmitgliedschaft und ein Bauchumfang von mindestens 88 Zentimetern.