Trikotsponsor gesucht

Wir haben hier schon lange gegen Club-Sponsor Areva angeschrieben. Deswegen finden wir es auch gut, dass der Vertrag nun offenbar ausläuft. Obwohl wir mit Parteipolitik nichts am Hut haben und auch wissen, dass Sponsoern, die per se schon als sympathisch gelten, nicht auch noch Geld zahlen, um beim Club auf den Trikots aufzutauchen, wollen wir dennoch die Presseerklärung der Nürnberger Grünen und der Ärzte gegen den Atomkrieg hier zur Diskussion stellen. Weil wir zudem nicht nur lästern, sondern uns auch positiv an der Sponsorensuche beteiligen wollen, erinnern wir noch einmal an unseren Brief an Schmitt + Sohn und verweisen darauf, dass dies angesichts der aktuellen FCN-Schwächeperionde durchaus wieder eine Option für die Zukunft sein könnte. Wenn andere sich auch mal Gedanken machen würden, wer beim Club als Trikotsponsor einspringen soll, wäre das sicher auch kein Fehler.

Hier die grüne Presseerklärung:
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Offener Brief an Schmitt+Sohn

Sehr geehrte Familie Schmitt,

dass ein so erfolgreiches Unternehmen wie das Ihre seinen Standort in Nürnberg hat, freut uns sehr. Manche wissen das leider nicht und haben daher keine Ahnung, welche Kompetenz im Fahrstuhlsektor in der Frankenmetropole zu Hause ist.

Wenn es um den Begriff „Fahrstuhl“ geht, denken sie, aber auch viele andere Menschen in ganz Deutschland, meist nur an den 1.FC Nürnberg. Er steht nämlich, trotz der jetzt erfolgreich abgeschlossenen Relegationsspiele, immer noch an der Spitze bei den Auf- und Abstiegen und gilt daher als klassische Fahrstuhlmannschaft.

Der Begriff Fahrstuhl bekommt dadurch einen negativen Touch, der angesichts der o.g. Kompetenz bedauerlich ist, dem aber auch fußballerisch die Berechtigung fehlt, denn selbst wenn zum Absteigen nicht viel gehört: danach immer wieder aufsteigen, das kann nicht jeder.

Insofern glauben wir, dass Ihr Unternehmen wie kein zweites zum 1.FC Nürnberg passt. Steigt er in der nächsten Saison wieder ab, werden mit dem dann auftauchenden Fahrstuhl-Begriff wenigstens keine Konkurrenz-Produkte assoziiert, bleibt er drin, können Sie sich in der dann in ganz Franken aufkeimenden Euphorie mit sonnen. Schmitt+Sohn kann also nur gewinnen.

Geben Sie sich also bitte einen Ruck! Steigen Sie beim Club als neuer Sponsor ein und befreien Sie uns damit von dem jetzigen, der uns überall nur Sympathien kostet.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

3 Clubfreunde