Club gewinnt netten Sommerkick

3818787460Diesmal hat der Club seine Hausaufgaben gemacht. Bei bestem Frühsommerwetter, vor 50.000 Zuschauern und gegen einen sympathischen Gegner. Da erledigt man seine Hausaufgaben gerne. Blöd nur, wenn die dann nichts mehr nützen.

Im Parallelspiel in Leipzig besiegten nämlich die Roten Bullen den KSC und machten damit den Aufstieg klar. Der Club hat jetzt also den Relegationsplatz sicher. Die letzten Hoffnungen, doch noch den Direktaufstieg zu schaffen, sind dahin.

Gleich von Beginn an deutete der Club an, dass er gegen den FC St. Pauli nichts anbrennen lassen wollte. Der Dauerdruck auf das von Himmelmann gehütete Pauli-Tor wurde in der 22. Minute belohnt, als Füllkrug den Ball ins Gästetor stocherte. Danach nahm der Club den Druck etwas raus. Was fünf Minuten später beinahe bestraft worden wäre. Den durchgebrochenen Keller konnte Margreitter nur mit einem Foul stoppen. Er wa letzter Mann, was die Rote Karten bedeutet hätte. Schiri Fritz entschied jedoch auf Abseits. Fälschlicherweise. Das war nett.

Danach plätscherte das Spiel dahin. Der Club war überlegen, ohne aber zwingende Chancen herauszuspielen. St. Pauli hoffte auf Konter. Aber beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie sich kein Bein für eine Ergebnisänderung ausreißen wollten.

Beim Club schien es eher darum zu gehen, dass sich vorbelastete Spieler ihre Gelbe abholen, um dann für die Relegation clean zu sein. Irgendwann schien dann auch auf dem Platz die Nachricht durchgedrungen zu sein, dass die Brausekicker gegen den KSC führten. Festhalten konnte man lediglich, dass sich Stieber und Blum, die diesmal in der Startelf auflaufen durften, nicht nachhaltig aufdrängen konnten. Beide wurden nach einer Stunde auch ausgewechselt.

Jetzt kann sich der FCN voll auf die Relegation konzentrieren. Vielleicht ein kleiner Vorteil gegenüber Werder Bremen oder Eintracht Frankfurt. Dass es der desolate VfB noch packt, bezweifle ich. Wobei wir gegen die sicher die besten Chancen gehabt hätten.

Ärgerliche Pleite in Braunschweig

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Man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen. In Nürnberg machen sie das sogar besonders gerne. Deswegen konnte dem Club-Freund etwas unwohl werden, als es nach dem 6:2 gegen Berlin allerorten hieß, der 1.FC Nürnberg habe die Relegation sicher. Wenigstens Kollege vip baute noch eine kleine löbliche Einschränkung ein: „So gut wie“, schrieb er. Da erkennt man den treuen Fan, der spätestens seit dem Abstiegsinferno anno 1999 weiß, dass gerade beim Ruhmreichen Theorie nicht immer grau sein muss. St. Pauli hätte ja in den letzten drei Spielen nur dreimal 6:0 gewinnen und der 1.FC Nürnberg drei Pleiten kassieren müssen (zweimal 0:1, einmal 0:2) – und schon wären die Hamburger vorbeigezogen. Wer die Club-Historie nur lange genug verfolgt, dem kommen solche Szenarien alles andere als unwahrscheinlich vor… Doch seit diesem Wochenende sind die bösen Deppen-Gespenster verjagt. St. Pauli hat durch das 0:2 gegen energisch um den Klassenverbleib kämpfende Münchner „Löwen“ die letzte theoretische Restchance auf Rang drei verspielt, Trainer Rene Weiler und seine Schützlinge werden am Ende mindestens „Bronze“ holen. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: In Braunschweig gab es eine bittere 1:3-Niederlage.

Dabei schien die Ausgangslage so günstig: Weil die Bielefelder Arminia, für die es eigentlich um nichts mehr geht, den Nürnbergern vielleicht aus einer gewissen Rekordabsteiger-Solidarität heraus Schützenhilfe leistete und RB Leipzig ein 1:1 abtrotzte, erschien vor dem Spiel in Niedersachsen sogar Rang zwei und der direkte Aufstieg wieder in Reichweite. Mit einem „Dreier“ gegen die ebenfalls nur noch um die goldene Ananas kickende Eintracht hätte der Club den Abstand auf den Brauseklub auf zwei Punkte verkürzt. Leider nahm Braunschweig das Duell der beiden Absteiger von 2014 sehr ernst und machte diese Planspiele der Nürnberger zunichte. Kurz vor der Pause brachte Khelifi die Braunschweiger in Führung (43.), nachdem zuvor die Gäste die Mehrzahl an Tormöglichkeiten verzeichnet hatten. Aber Rurik Gislason verfehlte bei seinen beiden Kopfballchancen (15./24.) ebenso das gegnerische Gehäuse wie später Niclas Füllkrug per Freistoß (33.). Von einem Rückstand haben sich die Nürnberger in dieser Spielzeit zwar selten verunsichern lassen, aber diesmal lief es auch in der zweiten Hälfte nicht besser für die gegenüber dem Berlin-Spiel mit unveränderter Formation aufgelaufenen Weiler-Schützlinge. Reichel per Abstauber (60.) und der sträflich freistehende Sauer (67.) erhöhten auf 3:0 für den Deutschen Meister von 1967. Guido Burgstaller traf zwar aus der Drehung ins kurze Eck (78.), aber dieser Anschlusstreffer kam zu spät. Nun dürfte es schwierig werden, Leipzig noch abzufangen.

Während der Tabellenführer SC Freiburg (69 Punkte, mit dem Ex-Cluberer Frantz) die sofortige Rückkehr ins Oberhaus durch ein 2:1 in Paderborn perfekt machte, brauchen die derzeit ins Trudeln geratenen Leipziger (64) noch zwei Punkte, um Platz zwei sicherzustellen. Sie spielen nächste Woche gegen Karlsruhe und zum Schluss in Duisburg. Der 1.FCN (59) hat zwar die bessere Tordifferenz, aber bei fünf Punkten Rückstand sind die Aussichten trübe. Der Club braucht für den direkten Aufstieg zwei Siege gegen St. Pauli sowie Paderborn – und noch ein paar Pferde, die vor die Apotheke kotzen.

Ladehemmung für Meeske?

pauliSchon als ich die komischen FCN-Reaktionen auf das links abgebildete Ansinnen von St.Pauli las, dachte ich: Da haben sie wieder mal was abgekartet. Typisch Club. Wenn man schon kein Geld hat und kein Konto in der Schweiz, muss man halt mit Punkten handeln. Jetzt holen sie damit den Michael Meeske als Finanzvorstand und der kann dann die bislang fehlenden Voraussetzungen schaffen…

Aber da hatte ich das Spiel noch nicht gesehen. Das Unvermögen, das mir da entgegengähnte, ließ mich rasch umdenken. Auch perfiede Pläne bauen auf Kompetenzen auf. Die fehlen der Clubmannschaft aber völlig. Die Ladehemmung, die sie offenbart, wird langsam nachgerade peinlich. Auch die in letzter Zeit häufig verbreitete Auffassung, die Mannschaft spiele gut, belohne sich nur nicht, drängte sich beim Hamburger Stadtteilclub nicht auf. Letzterer spielte lediglich ebenso kläglich wie wir und deswegen sah der Club nicht ganz so schlecht und alles bis kurz vor Schluss nach einer Nullnummer aus. Doch dann fand St.Pauli in der letzten Spielminute doch noch zum Wesen des Spiels zurück, das wir leider völlig aus dem Auge verloren haben.

Woran es diesmal gelegen hat? Vielleicht war der Flug unruhig? Vielleicht haben die abgesagte und dann doch stattgefundene Aufsichstratssitzung zu stark gestresst? Vielleicht hat die medizinische Abteilung…..

Doch Scherz beiseite: Beim Club zieht sich die Misere von ganz oben bis zum jeweiligen gegnerischen Strafraum. Die Saison ist offensichtlich schon abgehakt. Hoffnung, dass es in der nächsten besser werden könnte, stellt sich leider auch nicht ein – selbst, wenn wir jetzt Meeske verpflichten können.

Der Depp macht uns bescheiden

4134695845Unentschieden zu Hause gegen St. Pauli, ein Mannschaft, die ziemlich von der Rolle war und daher in den Niederungen der 2. Liga herumdümpelte, das ist eigentlich ziemlich bescheiden. Wer den Anspruch hat, sofort wieder aufzusteigen, der muss solche Spiele gewinnen. Zumal dann, wenn der Gegner auf dem Platz deutlich demonstriert, warum er unten steht.

Am Ende waren wir dennoch froh, dass wenigstens ein Punkt heraussprang. Der Depp macht uns bescheiden. Schon nach einer Minute war die Stimmung wieder im Keller. Da war die Abwehr wohl noch geistig in der Kabine und prompt führte der Außenseiter. Richtig aufgewacht ist die Abwehr danach aber auch nicht. Pauli hatte weitere Chancen, machte es aber gnädig und ließ den Club am Leben. In der 20. Minute glich dann – zuvor hatte den Clubspielern offenbar jemand gesagt, dass die Pauliabwehr nur Fehler macht, wenn man sie auch beschäftigt – Sylvestr aus. Der Club hätte danach ebenfalls nachlegen können. Aber da hatte unter anderem Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus was dagegen. Zuerst erkannte sie Abseits, wo kaum eines war. Später verweigerte sie dem Club noch einen Elfer.

Freilich: An Steinhaus lag es nicht, dass der mit hochfliegenden Zielen in die 2. Liga gestartete FCN den Kiezclub nicht vom Platz fegte. Ein qualitativer Unterschied war da nicht zu erkennen. Bei Pauli war sogar noch so etwas wie Taktik und Strategie zu sehen. Während sich nämlich der Club zu Beginn der zweiten Hälfte einlullen und in Mittelfeldgeplänkel hineinziehen ließ, genügte St. Pauli ein billiger Bauerntrick um die erneute Führung zu erzielen. Erst jetzt wachte der Club wieder auf und besann sich, dass die gegnerische Abwehr nur Fehler macht, wenn sie beschäftigt wird. Drei Minuten vor Schluss gelang erneut Sylvestr der Ausgleich. Dem Club sicherte er so einen Punkt, der, so traurig es ist, vielleicht im Abstiegskampf noch einmal wichtig sein kann. Alle anderen Ambitionen darf sich der FCN durchaus abschminken. Zu mehr scheint es derzeit nicht zu reichen.

Irgendeinen Hoffnungsschimmer sehe ich im Augenblick nicht. Da musste man heute nur einmal auf die Auswechselbank schauen. Da saßen ein Torwart, vier Verteidiger und mit Ivan Knezevic und Maximilian Dittgen zwei weitgehend unbekannte Mittelfeldspieler. Stürmer? Fehlanzeige! Leider ist das nur ein Beispiel für die im Verein herrschende Planlosigkeit.

FCN auf Platz 3 der Blog-Bundesliga

Obwohl der Club in der Bundesligatabelle derzeit gut da steht (Platz 9), im Internet rangiert er sogar noch weiter oben. Beispielsweise, wenn es um die Erwähnung bei Twitter geht. Aber auch bei den Blogs. Bei eBuzzing werden regelmäßig die einflussreichsten Sportblogs präsentiert. Aktuell (März 2012) ist da der Club mit zwei Blogs in den Top 20 vertreten. Auf Platz 13 rangieren die Clubfans-United und auf Platz 20 „die 3 Clubfreunde“ (Juhu!). Wenn man dann noch bedenkt, dass – zum Beispiel auf Platz 1 mit „Trainer Baade“ oder Womansoccer.de auf Platz 7 – auch etliche nicht an Vereinen orientierte Blogs dabei sind, wird die Clubphalanx noch deutlicher.

Gut auf Platz 2 landet das „Königsblog“ (Schalke 04), auf Platz 3 „Der Betze brennt“. Auf 5 ist „Fabulous Sankt Pauli“ zu finden. Wenn man dann auch noch Platz 8 berücksichtigt (St.Pauli News) und 11 (Der Übersteiger), dann müssen wir einräumen, dass St. Pauli blogmäßig noch vor dem FCN liegt. Auch auf Schalke trifft das zu, denn S04 hat noch ein weiteres Blog auf Rang 9 (blogundweiss.de). Der FCN rangiert demnach „nur“ auf Platz 3. Es ist also noch Luft nach oben. Trotzdem: Der Club ist schwer im Kommen, auch was das Internet angeht.

Eigler zeigt es allen

Wunderbar! So eine klare Sache hätten wir nicht erwartet. Schon nach 17 Minuten war der Käse eigentlich gegessen. Da stand es durch Tore von Wollscheid und zweimal Eigler bereits 3:0. Danach war das eine lockere Partie, bei der man nie das Gefühl hatte, als würde da noch was anbrennen. Der Club war eine Klasse besser als St.Pauli und hatte alles jederzeit im Griff.

In der zweiten Hälfte lehnten sich dann alle schon gemütlich zurück, freuten sich auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie Ilkay Gündogan und Marek Mintal, schauten mal was der Neue, Ben Khalifa, drauf hat und fanden sich mit dem 3:0 ab. Aber da hatten sie nicht mit Christian Eigler gerechnet. Der genoss es ganz offensichtlich, vorne allein im Sturm zu stehen, und legte dann in der Schlussphase noch zwei Tore nach. Nicht nur seine Kritiker, zu denen wir manchmal auch gehörten (wir schämen uns hiermit!), dürften jetzt Ruhe geben, auch diejenigen, die meinten ein Julian Schieber sei vorne nicht so leicht zu ersetzen, dürften eines Besseren belehrt worden sein.
Beim Club ist offenbar jeder zu ersetzen. Schön!

Kann sein, dass das für den Europacup reicht. Uns würde es schon langen, wenn wir diesmal die Bayern überholen. Im Augenblick liegen die nur drei Punkte vor dem Club und müssen in vier Wochen noch ins Frankenstadion. Da ist alles drin. Dann wäre der Club die Nummer eins im Freistaat und beim Bayerischen Rundfunk müsste man wohl das Sendekonzept überdenken.

Weil ich ein Mädchen bin

Nach der Niederlage am Millerntor hat Trainer Dieter Hecking unter anderem bemängelt, die Mannschaft habe sich einfach zu wenig reingekniet. Man kann für die Club-Mannschaft freilich auch andere Worte finden, so wie auf diesem Bild, das der Nürnberger Künstler Gymmick aufgenommen hat (vielleicht hat es ja der Hecking durch die Stadt fahren lassen):
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Das giltet nicht!

Nicht, dass wir dem FC St.Pauli und dessen Fans nicht mal ein Erfolgserlebnis gönnen würden. Aber doch nicht gegen den Club. Und dann noch so glücklich. Also nein! Das giltet nicht!
Wobei das aus anderen Gründen nicht gilt. Denn trotz allem ist uns natürlich klar: Wer die mehreren Tore schießt, der gewinnt. Und am Millerntor galt dann auch noch eine andere, eigentlich verschollen geglaubte, Fußballerregel: drei Ecken, ein Tor.

Doch der Reihe nach: Der Club war die ersten 45 (!) Minuten die bessere Mannschaft, spielte überlegen, hatte in Hamburg alles im Griff, schaffte es nur nicht, den letzten Pass an den Mann zu bringen um so Torgefahr zu erzeugen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit waren die Spieler dann wohl schon in der Kabine, überlegten, ob sie den Pausentee mit braunen oder weißen Zucker einnehmen sollen und was das Vergnügungsprogramm am Abend noch so alles bieten könnte. Tja, und da machte dann die scheinbar unterlegene Mannschaft das Tor. Nach einer Ecke.

Nach der Pause kam der Club wieder – schließlich lachte ja das Vergnügungsprogramm – erzielte schnell den Ausgleich (Ekici, er hatte wie Schieber gegen den VfB, ein Tor versprochen) und ließ es dann erneut ruhiger angehen. Prompt lag Pauli wieder vorn, wieder nach einer Ecke. Dann abermals der Club, offenbar brauchte er immer erst einen Rückstand um zu einer gewissen Zielstrebigkeit zu finden. Aber wer dachte, nun werden sie ihre Lektion gelernt haben, der sah sich getäuscht. Pauli schob erneut einen Treffer nach, diesmal zur Abwechslung nicht nach einer Ecke. Danach war wohl die Zeit zu kurz für den Ausgleich.

Im Grunde genommen hat der Club nicht schlecht gespielt, sondern sich nur durch rätselhafte Fehler bei Standards auf die Verliererstraße gebracht. Gerade die so gepriesene Abwehr, die bislang die wenigsten Tore in der Bundesliga zugelassen hatte, patzte unverständlicherweise.

Unverständlicherweise? Nein! Man muss sich nur anschauen, wie sich die St.Pauli-Kicker bei Ecken dopen, wie sie mit ihren Eckfahnen sensible, junge Kollegen verängstigen. So geht das nicht! Jeder Scheiß wird vom DFB geahndet. Wenn einer beim Jubel nur mal das T-Shirt lüftet, gibt´s gleich ne Karte. Wenn Trainer Hecking am Spielfeldrand der Ball verspringt, werden 3000 Euro Strafe verlangt und sowas ist erlaubt? Nicht bloß, dass da Spieler eingeschüchtert werden, da schauen doch auch Kinder zu! Alles was recht ist, das Spiel muss wiederholt werden!

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Ein Freilos gegen St. Pauli

Die Saison war ja bisher relativ nervenschonend, dümpelte der ansonsten doch stets im Aufstiegs- oder Abstiegskampf steckende FCN doch im gehobenen Mittelmaß vor sich hin. Zwar war der Kontakt zur Spitzengruppe nie ganz abgerissen, doch es sah lange nicht so aus, als würde die Oenning-Elf wirklich in der finalen Saisonphase noch um den Aufstieg mitspielen. Nun, nach vier Siegen in Serie, ist alles anders. Gegen St. Pauli wäre sogar der Sprung auf Platz zwei drin. Und vorbei ist es mit der gemütlichen Saison im Niemandsland.

Ich werde mir das Duell mit dem Kiez-Klub von der Haupttribüne aus zu Gemüte führen. Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur  hat zwei Tickets unter Journalisten verlost und ich war einer der glücklichen Gewinner. Jetzt hoff ich mal, dass sich der Gewinn nicht als trojanisches Pferd entpuppt und der Club ausgerechnet, wenn ich nach längerer Absenz mal wieder dabei bin, ein Waterloo erleidet…Aber eigentlich geht es für Pauli doch um nichts mehr. Vielleicht denken die Hamburger ja an das Jahr 2001. Da hat der als Zweitliga-Meister feststehende FCN das letzte Spiel gnädig mit 1:2 gegen die Jungs von der Reeperbahn verloren und den St. Paulianern damit den Mitaufstieg ermöglicht. Danach feierten Club- und Pauli-Fans gemeinsam. Zeit, sich zu revanchieren, oder, FC St. Pauli?

Zwei Mal Gelb, ist das nicht Rot?

Jetzt ist endlich auch das Video zum Stereo-Gelb von Schiedsrichter Thomas Metzen beim Spiel Mainz gegen St.Pauli online. Da habe ich schon tagelang darauf gewartet. So etwas muss man für die Nachwelt festhalten. Zumal das auch noch Konsequenzen hatte, die über einen DSF-Deppenkommentar hinausgehen. Auch der DFB gab sich gewohnt humorlos und sprach eine Rüge aus. Das übliche Monogelb halt, das beim zweiten Mal zu Rot wird.

YouTube Preview Image

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Was das mit dem Club zu tun hat? Nix, bzw.: Irgendwie muss man sich ja ablenken.