Dreimal in Serie in den „Top Ten“

Am letzten Spieltag landete der Club einen 3:2-Erfolg über Bremen und sorgte damit nicht nur für ein versöhnliches Saisonfinale, sondern überholte auf der Zielgeraden noch drei Teams, darunter auch den vom früheren Nürnberger Coach Dieter Hecking trainierten  VfL Wolfsburg. Der finale Sprung von 13 auf 10 bedeutet auch, dass es der 1.FC Nürnberg erstmals seit den 1960er Jahren wieder schaffte, dreimal in Serie in den „Top Ten“ der Bundesliga platziert zu sein.

Die Saison 2012/13  wird als eine Spielzeit in die Club-Geschichte eingehen, in der die Nerven der leidgeprüften Fans mal weitestgehend geschont wurden.  Die Vorrunde begann zwar mit der Pokal-Blamage beim Viertligisten  Havelse und verlief insgesamt durchwachsen, aber immer, wenn der Club in bedrohliche Nähe zu den Abstiegsrängen geriet, war auf das Team um Kapitän Raphael Schäfer Verlass. So am 10. Spieltag, als gegen Wolfsburg nach sechs sieglosen Spielen mit einem 1:0-Erfolg ein Befreiungsschlag gelang, und auch in der 14. Runde, als die Nürnberger Hoffenheim mit 4:2 auf Distanz hielten. Zur Winterpause war der  Club  zwar nur Vierzehnter, hatte aber schon einen stattlichen Vorsprung von acht Punkten vor Relegationsrang 16, den Hoffenheim belegte. Das Polster auf die direkten Abstiegsränge betrug sogar elf Punkte.

Der Paukenschlag an Weihnachten, als sich Hecking und sein Assistent Dirk Bremser gen Wolfsburg verabschiedeten, konnte so einigermaßen gelassen genommen werden. Michael Wiesinger, zuvor Coach der zweiten Mannschaft, weiter lesen