Euphorie mit gebremstem Schaum

Nur ganze sieben Prozent haben Angst vor dem Abstieg. Das ergab unsere Blogumfrage: Wo landet der Club am Ende der nächsten Saison? Eine knappe Mehrheit (43 Prozent) sieht ihn da im gesicherten Mittelfeld, während immerhin 40 Prozent meinen, er werde zwar im Abstiegskampf mitmischen, jedoch erfolgreich den Kopf aus der Schlinge ziehen. Ein paar Optimisten, die von der Champions League träumen, gibt es freilich auch.

Der 2:0-Sieg im Freundschaftsspiel gegen Ajax Amsterdam hat die Zahl der Träumer bestimmt nicht geringer werden lassen. Immerhin ist Ajax holländischer Meister und hat in besagter Champions League mitgespielt. Also, so die scheinbar logische Folgerung, gehört der Club da auch hin. Andererseit hat Jahn Regensburg am vergangenen Mittwoch gegen Ajax Amsterdam ein 0:0 erzielt. Ist Regensburg deswegen schon auf Augenhöhe mit dem holländischen Meister? Mitnichten! Der Meister ist offenbar noch nicht ganz auf Augenhöhe mit sich selber.

Immerhin hat das Freundschaftsspiel aber gezeigt, dass die Neuen beim Club eine gute Rolle spielen können. Alexander Esswein (links im Bild) oder Markus Feulner deuteten jedenfalls an, dass sie Verstärkungen sein können. Dazu scheinen sich Talente wie Robert Mak (rechts) oder Markus Mendler zu echten Aktivposten zu entwickeln.

Zu Zuversicht besteht also durchaus Anlass.

Der Ruhmreiche und die Saison 2010/11

Wer hätte mit diesem Ende gerechnet? Hannover trifft auf den Club, der eine Verein  ist Vierter, der andere Sechster, beide können ganz entspannt das letzte Spiel angehen. Zur Erinnerung: Im Vorjahr retteten sich beide Teams auf Kosten von Bochum und Berlin erst in letzter Sekunde. Mit so einem entspannten  Saisonabschluss war also wirklich nicht zu rechnen. 

Übrigens auch zu Beginn der Saison noch nicht, denn der FCN startete von den Ergebnissen her sehr durchwachsen. Also drehen wir zum Ende einer sehr zufriedenstellenden Spielzeit die Uhr noch einmal zurück… Der 1.FC Nürnberg startete mit einem Remis in Gladbach und verlor dann gleich mal das erste Heimspiel gegen Freiburg. Nach zwei weiteren Unentschieden glückte erst im fünften Spiel der erste Sieg – Linksverteidiger Javier Pinola gelang in letzter Minute das 2:1 im Heimspiel gegen Stuttgart.
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Wie schneidet der Club ab?

Die WM ist vorbei, jetzt hat uns der Club wieder und wir legen uns schon mal fest: Dritter wird der nicht. Die realistischere Frage stellt da schon der Kicker: Wird er wieder Drittletzter? Muss er wieder in die Relegation? Auf Twitter oder in den diversen Foren sind die Clubfans unterschiedlicher Ansicht. Während die einen meinen, der Club steigt diesmal direkt ab, glauben – allerdings wenige – andere, er werde diesmal eine Klasse-Saison spielen. Nicht, dass wir was dagegen hätten, allein uns fehlt der Glaube. Zu sehr hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass am Ende immer die reichen Vereine oben stehen – und der Club gehört halt nun mal eher zu den Hartzlern der Bundesliga.
Um die Erwartungslage zu eruieren, starten wir eine Umfrage. Stimmt fleißig ab (es ist anonym, ihr macht euch also nicht zum Deppen)!
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Die Fans sind auch keine Hilfe

Am Montag haben wir unsere Umfrage gestartet, wie es beim Club weitergehen soll. Obwohl inzwischen mehr als 400 Stimmen abgegeben wurden, zeichnet sich eigentlich keine deutliche Tendenz ab. Jeweils etwa ein Viertel will, dass in neue Spieler investiert oder dass Trainer Oenning entlassen wird. 19 Prozent wollen erst einmal das Spiel in Köln abwarten und jweils 14 Prozent glauben, dass Manager Martin Bader entlassen werden sollte bzw. dass Ruhe bewahrt werden sollte. Wenn man die Ruhebewahrer und diejenigen, die das Köln-Spiel abwarten wollen, addiert, stellt man aber fest, dass das eigentlich die Mehrheit ist. Und sollte am Samstag mindestens ein Punkt rausspringen, dann dürfte Oenning wohl weitermachen und vielleicht noch bei ein oder zwei Verstärkungen mitreden dürfen.
Ach so, in den sonstigen Antworten fiel mehrfach der Name Hans Meyer. Außerdem wurde vorgeschlagen, die Intrigen zu beenden, indem man die dafür verantwortlichen Spieler in die Wüste schickt. Eine riet sogar zu einem ganz radikalen Schritt: Profilizenz zurückgeben und Neubeginn in der Regionalliga.

Umfrage: Wie soll es beim Club weitergehen?

Drei Niederlagen in Folge, eine peinlicher als die andere. Kein Tor geschossen, eine verunsicherte Mannschaft, ein angezählter Trainer, ein Manager, der sich in Durchhalterparolen ergeht… Beim Club ist endgültig die Krise ausgebrochen. Im Spiel gegen den HSV forderten Fans „Oenning raus!“, andere bedrohten Manager Martin Bader. Wobei hier Sachen ablaufen, die mit Fußballbegeisterung nichts mehr zu tun haben.
Nichtsdestotrotz sollte man sich jetzt am Valznerweiher langsam Gedanken machen. Einfach nur darauf zu warten, dass Torhüter Raphael Schäfer wieder kommt und vielleicht auch mal wieder (wie in Wolfsburg) das Glück, dürfte zum Klassenerhalt nicht ausreichen, zumal sich auch das Glück hart tut, einer Mannschaft Gutes zu tun, die zwar vorne keine Tore schießt, aber regelmäßig einbricht, wenn sie in Rückstand gerät.
Doch, wo sollen die Clubverantwortlichen den Hebel ansetzen? Um ihnen eine Hilfestellung anzubieten, starten wir hier eine Umfrage. Weil es aber an mehreren Stellen Defizite gibt, ist Multiple-Choice mit bis zu drei Antworten möglich.

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Wer ist schlimmer, Bayern oder Fürth?

Wen einem das Schicksal (wobei es in dem Fall wohl eher Naivität oder Unerfahrenheit war) übel mitspielt, dann ist Ablenkung gefragt. Wenden wir uns also mal zwei anderen Vereinen zu. Aus – wie immer – gegebenem Anlass.

Im Pokal treffen nämlich die Münchner Bayern auf den Verein aus der Nachbarstadt, auf Greuther Fürth. Nun stehen diese beiden Vereine bei den Clubfans auf der Unbeliebtheitsskala ganz weit oben. Da dreht mancher die Hand nicht um.

Auch wir sind uns uneinig, wen wir hier auf Platz eins und wen auf Platz 2 setzen sollen. Daher wollen wir das gerne durch eine Befragung klären. Wem sollen wir im Viertelfinale, das am 9. und 10 Februar 2010 augetragen wird, die Daumen drücken, den Bayern oder den Fürthern? Stimmt fleißig ab!

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Schäfer, der letzte

Wenn man sich überlegt, welches Theater wir mit unserer Umfrage zur Roth-Nachfolge hatten. Wie sich da manche reingehängt haben, um den einen Kandidaten hochzuvoten und einen anderen zu verhindern… Und wozu? Für nichts und wieder nichts!

Der Club will nämlich das Präsidententum abschaffen, modern und schlanker werden. Interimspräsident Franz Schäfer wird, wie er selber sagt, wohl der letzte Clubpräsident sein.

Wir könnten jetzt wieder mal anmerken, dass wir dem Präsidentenamt keine Träne nachweinen. Aber das bekommen sicher wieder manche in den falschen Hals. Eine Erfolgsgeschichte ist das Clubpräsidententum dennoch nicht, Roth hin oder her. Insofern kann man auf dieses Amt gern verzichten.

Seltsame Tore

Nachdem es noch eine Weile dauert bis die Bundesliga wieder losgeht, hier mal was zur Sommerpausenüberbrückung: die fünf seltsamsten Tore der Fußballgeschichte.
Wobei ich mich allein was die Clubspiele angeht an noch viel seltsamere Tore erinnern kann. Bloß sind die wahrscheinlich international nicht vermittelbar. Vielleicht sollten wir demnächst dazu eine Umfrage veranstalten.

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