Erst das Spiel, dann den Humor verloren

Eigentlich sollte man beim Club ja andere Sorgen haben. Aber offenbar scheint manchen Verantwortlichen dort die Erstligaluft zu dünn zu werden. Da begibt man sich lieber auf die Kleinkleckersdorf-Ebene, in der Hoffnung sich dort wenigstens auszukennen. Und prompt langt man sogar da daneben.
Heute hat sich der Club jedenfalls schriftlich bei unserer Zeitung über den Abdruck dieses Gymmick-Cartoons beschwert:

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Ich würde mal sagen: Entweder man lacht oder man lacht nicht. Sollte der Club nun aber anfangen wollen, sich über jeden schlechten Scherz zu beschweren, der über ihn gemacht wird, dann wünsche ich viel Spaß, da gibt´s nämlich einiges zu tun!

Wettskandal – und unser Club ist dabei

Schon als ich das erste Mal von dem neuen Wettskandal hörte, dachte ich: Da ist unser Club bestimmt wieder dabei. Und bingo: Das Spiel des FCN in Osnabrück im vergangenen Mai soll doch tatsächlich verschoben worden sein. Der Club war Nutznießer, denn er gewann 2:0 und holte drei Punkte. Ohne die hätte es zum Aufstieg nicht gereicht.
Ich behaupte allerdings: Der Club hätte auch so gewonnen und war allenfalls unfreiwillig Profiteur von Leuten, die den Qualitäten unserer damaligen Zweitligamannschaft misstrauten. Hier zur Erinnerung noch einmal der NZ-Spielbericht von damals, in dem unser Kollege Harald Büttner von einem „klassischen Arbeitssieg“ sprach:

Wie heißt es doch so schön: Der Zweck heiligt die Mittel. Eine glanzlose Vorstellung hat der 1. FC Nürnberg gestern Abend in seinem vorletzten Heimspiel abgeliefert, aber das Ergebnis stimmte. Mit 2:0 (1:0) besiegte die Elf von Trainer Michael Oenning den Abstiegskandidaten VfL Osnabrück und festigte damit Rang drei in der 2. Fußball-Bundesliga. Zum Matchwinner avancierte vor 33 507 Zuschauern einmal mehr Marek Mintal, der nach abgesessener Rot-Sperre ein Comeback nach Maß feierte und beide Tore erzielte. weiter lesen