Endlich wieder daheim!

Die Woche:

1. Sogar an prominentester Stelle im Stadtbild ist der FCN präsent:

2. Der Aufstieg hat auch musikalisch Folgen. Der Erlös geht dabei an das Fan-Hilfsprojekt „Franken-hilft“:

3. Selbst wenn die Südkurve meistens geschlossen blieb und häufig über mangelnden Zuspruch gejammert wurde: Der FCN ist was die Zuschauerzahlen angeht auf jeden Fall (Saisonabschlussspiel ist ausverkauft) Zweitligameister.

4. Ein paar Personalien gibt es zu vermelden. Unter dem Wechsel von Kevin Möhwald muss jetzt leider ein Haken gemacht werden.
Ebenfalls zu Bremen geht erstmal Ulisses Garcia. Der hat dort ohnehin noch Vertrag. Aber wohl auch keine Zukunft. Die sucht hingegen ein Nürnberger Talent, das allerdings erst von den Fürthern und dann von den Bayern entdeckt wurde, jetzt möglicherweise beim Club: Timothy Tillmann. Und dann wären da noch anstehende Vertragverlängerungen, mit Ondrej Petrak und eventuell bleibt auch Tobias Werner.

Das Spiel:

Im Hardtwaldstadion hatte der Club fast so etwas wie ein Heimspiel. Rund 9000 Fans waren zur Unterstützung und zur eventuellen Aufstiegsfeier nach Sandhausen gekommen. Auf dem Platz sahen sie allerdings zunächst eher zähe Kost. Der SV Sandhausen bemühte sich praktisch nur darum, unsere Mannschaft vom Strafraum fernzuhalten. Außer einer Chance bereits in der ersten Minute (Löwen drüber) kam daher nicht viel rum. Bis zur 38. Minute. Da war es nach einer Valentini-Ecke passiert. Den Kopfball von Margreitter konnte SVS-Keeper Schuhen zwar noch parieren, doch der Ball landete genau bei unserem Kapitän und derzeitigen Top-Torjäger, Hanno Behrens, der nur noch zur absolut verdienten Führung einköpfen musste.

Nach der Pause lie0 es der FCN ruhiger angehen. Nach vorne ging gar nichts. Eigentlich spielten nur die Hausherren. Aber die schafften es trotz des gut spielenden Ex-Clubberers Rurik Gislason nicht, Fabian Bredlow zu überwinden. Und so war es dann ein Konter in der 76. Minute, der die Entscheidung brachte. Die Sandhäuser waren aufgerückt und so konnte dann Tim Leibold ziemlich unbedrängt den Sack zu und den Aufstieg perfekt machen.

Am Ende bescherten die die auf den Platz stürmenden Clubfans dem SV Sandhausen dann auch noch Erlebnisse, die sie so wohl noch nicht kannten.

Der Club ist wieder da, wo er hingehört. Nie mehr zweite Liga, nie mehr, nie mehr!

—und nächsten Sonntag geht es im letzten Spiel dann noch um die Zweitligameisterschaft.

Ein Letztes:

Auch wenn sich Wege trennen, finden sich Gemeinsamkeiten:

Mehrheit hat Aufstieg abgehakt

Vor dem morgigen Spiel gegen den FSV Frankfurt wollen wir das vorläufige Ergebnis unserer Umfrage bekannt geben. Demnach glauben 31 Prozent, dass es nichts mehr mit dem sofortigen Wiederaufstieg wird. Das ist die Mehrheit. Nur 10 Prozent meinen: Das schaffen wir noch. Bei 18 Prozent stirbt die Hoffnung, was den Club angeht, zuletzt. Von den Erklärungen, die für das Nichterreichen des Saisonziels angegeben werden, liegt die mangelnde Leistungsfähigkeit (evtl. auch -bereitschaft) der Mannschaft mit 18 Prozent in Führung. Mit 12 Prozent folgt der Trikotsponsor Areva. 8 Prozent suchen die Schuld bei Michael Oenning und 5 Prozent bei Michael A. Roth.

Ob uns das Spiel gegen die kleinen Frankfurter in Sachen Hoffnung weiter bringt, wage ich zu bezweifeln.  Eine Niederlage oder ein Unentschieden würde höchstens die Zahl der Skeptiker weiter ansteigen lassen. Ein Sieg wäre dagegen eigentlich eine Selbstverständlichkeit.